16 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
16 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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16 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Vielen Dank für die Möglichkeit, am Bewerbungsprozess teilzunehmen. Insgesamt lief das Gespräch strukturiert ab, jedoch möchte ich zwei Punkte ansprechen, die aus meiner Sicht verbesserungswürdig sind:
1. Kommunikation zur Stellenbeschreibung:
Im Gespräch wurde ich gefragt, ob ich in einem Pensum von 80–100 % arbeiten könne. Als ich darauf hinwies, dass dies in der Stellenausschreibung nicht erwähnt wurde (die ich zu dem Zeitpunkt sogar offen vor mir hatte), wurde mir mit Nachdruck widersprochen. Die Reaktion der HR-Mitarbeiterin war dabei im Ton nicht angemessen. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass meine Aussage korrekt war. Solche Missverständnisse können selbstverständlich passieren – der Umgang damit sollte jedoch respektvoll und professionell bleiben.
2. Begründung der Absage:
Als Grund für die Absage wurde mir mitgeteilt, dass man sich für Bewerber*innen entschieden habe, die sich besser mit Hochspannung auskennen. Im Bewerbungsgespräch selbst wurde jedoch nur eine einzige technische Frage gestellt – die ich korrekt beantwortet habe – während der Großteil des Gesprächs auf HR-Themen und Kundenbetreuung fokussiert war. Auch in der Stellenausschreibung war kein Hinweis auf spezielles Hochspannungswissen zu finden. Diese Diskrepanz zwischen Gespräch, Anforderungsprofil und Absagebegründung wirft Fragen zur inhaltlichen Klarheit und Fairness des Auswahlverfahrens auf.
Abschließend:
Ich habe seit meiner Jugend (14) beruflich mit Menschen unterschiedlichster Herkunft und aus verschiedensten gesellschaftlichen Schichten gearbeitet und sie auch als Kunden betreut – von der Öffentlichkeitsarbeit über das Sekretariat und Allrounder bis hin zur Bildungsassistenz. Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie entscheidend respektvolle und professionelle Kommunikation ist. Umso mehr erwarte ich, dass auch Unternehmen jene Transparenz, Klarheit und Haltung leben, die sie selbst von Bewerbenden erwarten.
Ich habe die Recruiterin telefonisch kontaktiert und habe leider keine Informationen auf meine Fragen bekommen, da das Telefonat sehr eigenartig war.
1. Hintergrundgeräusche haben gestört
2. Zuhören und nachfragen wäre besser anstatt einen schnell abzuwimmeln
3. Ein höflicherer Ton wäre angebrachter
Schade, wenn der Umgang mit Bewerbern so erfolgt.
Mehr an den Rechten des Einzelnen orientieren als an den Rechten der Gruppe.
Das erste Gespräch fand online statt und war sehr angenehm und die Gesprächspartner sehr sympathisch.
Anschließend wurde zum sogenannten Taster Day eingeladen. Man sagte mir das wäre ein ganz lockerer Tag, bei dem ich das Unternehmen kennenlernen kann und andersherum. Man kann sich alles ansehen, bekommt die Produkte gezeigt und arbeitet etwas mit.
Auf meine Frage, ob ich mich darauf vorbereiten kann wurde verneint, es wäre ein ganz lockerer Tag.
Die Realität sah dann anders aus: ich kam an und saß erstmal 7 (!!!) Gesprächspartnern gegenüber, die alle mitentscheiden werden.
Anschließend bekam ich 3 Aufgaben, die über den Tag erledigt werden sollen.
Z.B. musste ich mich größtenteils alleine ca. 2h in ein Produkt einarbeiten, das ich noch nie gesehen habe und zu dem ich in der Theorie etwas Grundkenntnisse habe
Dann Fragen dazu beantworten. Erklärt wurde kaum etwas.
Anschließend mussten dann zwei fiktive Aufgaben bearbeitet werden, welche danach wieder der Gruppe von 7 Personen präsentiert werden mussten.
Der Tag war so voll gepackt, dass ich mich ausschließlich mit darauf konzentrieren musste die Aufgaben zu erledigen und fast keinerlei eigene Fragen zum Unternehmen und der Position stellen konnte. Ein sehr einseitiges Kennenlernen also..
Es lief am Ende also komplett anders als mir zuvor erklärt wurde und das überrascht und verunsichert natürlich einen Kandidaten.
Es hieß zuvor es wäre kein Assessment Center, in der Praxis stellte sich das etwas anders dar.
Daher liefern auch nicht alle Aufgaben ideal. Trotzdem gab es auch gutes Feedback am Ende und man sagte mir es lief ganz gut.
Trotzdem entschied am Ende die Runde der 7, dass es nicht passt.
Mein Feedback: klare Kommunikation vor dem Taster Day was einen als Kandidat erwartet. Stellt lieber eine Aufgabe weniger und gebt dem Kandidaten damit die Gelegenheit auch Fragen zu stellen! Man nimmt ja auch einiges an Aufwand auf sich, um einen ganzen Tag dort zu verbringen..
Man sagt dann zwar das ist halt der Prozess bei Omicron und da müssten alle durch, aber es wäre fairer von Anfang an zu kommunizieren was einen erwartet.
Hätte ich gewusst, dass ich einen ganzen Tag dort bin und kaum eigene Fragen stellen kann, wäre ich wahrscheinlich gar nicht hingefahren.
Die Stellenanforderungen sollten im Vorfeld bzw. im Erstgespräch klarer kommuniziert werden, für mich war es beim Probearbeiten ein Überraschungsprogramm, das mit unter wenig mit meinen Qualifikationen und meiner Berufserfahrung zu tun hatte.
Zunächst sollte ich mich dem Team anhand eines selbstgewählten Gegenstands vorstellen . Im Anschluss wurden mir verschiedene Aufgaben gestellt, die in vorgegebener Zeit selbständig bearbeitet werden sollten. Im Vorfeld wurden diese rudimentär erklärt. Insgesamt hatte ich den Eindruck beweisen zu müssen das ich bereits alles kann, obwohl klar war dass ich in der Mehrzahl der gestellten Aufgabenfelder über keine relevante Erfahrunge verfüge und mich auch nicht auf diese beworben hatte.
Die Fragen, die mir im Abschlussgespräch gestellt wurden, empfand ich teilweise als zu persönlich bzw. als unangenehm und manipulativ.
Kleinigkeiten vielleicht
Hatte ein erstes Kennenlerngespräch und konnte mir innerhalb einer Stunde ein schon relativ gutes Bild der gelebten Unternehmenskultur und der Rolle machen. Das Gespräch verlief gut strukturiert, wertschätzend und in einer vertrauten und sehr angenehmen Atmosphäre.
Sehr viel Inhalt beim 2. Bewerbungsgespräch bzw. Assessmentcenter. Eventuell etwas mehr Zeit um Fragen vor dem Austausch mit den möglichen Kollegen durchzulesen.
Der Bewerbungsprozess ist schon sehr sehr gut.
Nach der Bewerbung ist ein ehrliches Feedback immer sehr hilfreich.
So verdient kununu Geld.