Raiffeisen Software GmbH als Arbeitgeber

  • Wien, Österreich
  • BrancheIT
Raiffeisen Software GmbH

Mehr Bürokratie unter dem Deckmantel der Agilität - auf den Kunden wird vergessen

3,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Raiffeisen Software GmbH in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Trotzallem handelt es sich um ein kommunikations-orientiertes Unternehmen - Prozesse sind hinderlich, können aber mit Erfahrung umschifft werden
Alte Denkmuster - die sehr stark verwurzelt sind in der Zwischenzeit - auch an vielen zentralen Stellen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Beschäftigung mit sich selbst unter dem Deckmantel der Agilität
Junge/neue Mitarbeiter haben keine Chance und sind durch diese Prozesse gefangen und es wird ihnen oft dieses prozess-denken antrainiert und das kunden-denken ausgetrieben
Viele, viele gute, kundenorientierte MA verlassen das Unternehmen

Verbesserungsvorschläge

Re-Fokussierung auf den Kunden - nicht vor dem Kunden verstecken - Mut zeigen, dem Kunden zuhören und für ihn Lösungen finden - nicht nur Gründe suchen warum etwas nicht funktioniert
Agiltität nicht zum Selbstzweck verwenden - sondern Fokus agil Lösungen mit dem Kunden zu machen (und nicht gegen den Kunden)
Entkrampfung von agilen Vorgaben - dort anwenden wo es sinnvoll ist - und nicht dort wo es sinnlos ist
Nicht versuchen den Kunden betreffend seiner Datenbedürfnisse Hinternisse in den Weg zu legen - Rückbesinnung das alle Daten dem Kunden / Eigentümer gehören
Lösung von alten Denkmustern (starr - definiert - reglementiert) zu neu Ansätzen (Datenhoheit Kunde - maximale Flexiblität abseits der Produktion)

Arbeitsatmosphäre

war schon einmal besser - (Team-)Kastldenken, Scheuklappen, Ellbogen - darüber können auch noch so große Plannings nicht hinwegtäuschen die man sich dann gerne als innovativ auf die Fahnen heftet - Sprints, Plannings, Backlogs, Review müssen um jeden Preis gemacht werden - ob das eine Relevanz für den Kunden ist zweitrangig

Kommunikation

erfolgt gut und ausreichend - die Grundprobleme (Kundennutzen) werden freilich nicht fokussiert

Kollegenzusammenhalt

Grundsätzlich nachwievor starker Zusammenhalt - starke Gruppenbildung und Scheuklappen befeuert durch die neue Organisation - jeder schaut auf seinen Erfolg / seine Auslastung - ob für den Kunden etwas brauchbares herauskommt ist nebensächlich

Interessante Aufgaben

Im Fokus steht die Beschäftigung mit sich selbst - Prozesse werden in neue Gewänder verpackt und sind dann im Endeffekt unverständlicher für alle, nicht auf den Endzweck bedacht - aber es ist in neuem Gewand und es können sich sehr viele Leute damit beschäftigen und sind ausgelastet (jeder braucht ein Board - und wenn das auch noch so sinnlos - aber dann ist man dabei...)


Work-Life-Balance

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gehalt/Sozialleistungen

Image

Karriere/Weiterbildung