9 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
9 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
9 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Keine Verbesserung erforderlich.
Die HR-Beauftragte und die Führungsperson waren pünktlich, gut vorbereitet und haben zielgerichtet durch das Gespräch geführt. Man konnte Fragen stellen, die klar beantwortet wurden. Ein professioneller Austausch auf Augenhöhe. Die Atmosphäre war sehr angenehm.
Die Gesprächsrunden waren einmal remote, einmal vor Ort, jedes Mal auf Augenhöhe und sehr sympathisch. Was ich besonders gut empfand, war die Transparenz und Ehrlichkeit im Gespräch. Es wurde nichts geschönt oder verheimlicht. Ich wusste genau, was ich zu erwarten hatte.
Bereits die Terminvereinbarung gestaltete sich schwierig. Nach meiner Bewerbung erhielt ich – ohne Rückfrage, ob noch Interesse an der Position besteht – direkt eine Einladung mit einem festgelegten Termin. Gerade zwischen Bewerbung und Einladung kann Zeit vergehen. Eine kurze Nachfrage nach dem aktuellen Interesse und vor allem mehrere Terminvorschläge hätte ich als angemessen empfunden. Keiner sitzt mit einem leeren Kalender und wartet bis er gnädigerweise zum Gespräch eingeladen wird. Die Terminabstimmung hat unter Achtung aller Beteiligung stattzufinden. Außerdem kann man noch hinzufügen, ob das Gespräch auf deutsch oder englisch stattfindet, so dass auch der Bewerber transparent weiß, was auf ihm zukommt. Es ist schließlich ein internationales Unternehmen.
Als ich den festgelegten Termin ablehnte und Gegenvorschläge machte, kam nur die Rückfrage, ob es nicht früher geht. Das bestätigte das Gefühl, dass die zeitliche Anpassung in erster Linie vom Bewerber erwartet wird. Durch die wiederholte Nachfrage entstand eher Druck, anstatt das ein gemeinsamer Termin gesucht wurde. Für einen ersten Kontakt im Rahmen eines Bewerbungsprozesses empfand ich das als fremdbestimmend und unangemessen fordernd - nachdem ja der Erstvorschlag auch gar nicht abgeklärt sondern einfach festgelegt wurde.
Gerade im Bewerbungsprozess sollte der erste Kontakt aus meiner Sicht vermitteln, dass beide Seiten prüfen, ob eine Zusammenarbeit passt – und nicht den Eindruck erwecken, dass sich der Bewerber möglichst schnell an die organisatorischen Vorgaben des Unternehmens anpassen soll. Als dann doch noch auf meinen Vorschlag eingegangen wurde, trat ich extra einige Minuten früher im Onlinemeeting bei, um sicherzustellen, dass die Technik funktioniert und ich pünktlich starten kann.
Der teilnehmende Vorgesetzte kam auch in den Gesprächsraum, begrüßte mich jedoch nicht und stellte sich auch nicht vor. Er teilte lediglich mit, dass noch auf die Personalverantwortliche gewartet werde, während er im Stuhl fletzte. Danach herrschte Stille – keine Begrüßung, keine kurze Vorstellung und kein Versuch, die Wartezeit durch ein kurzes Gespräch zu überbrücken.
Als meine Kamera anschließend nicht funktionierte, verließ ich den virtuellen Raum kurz und trat wieder bei, um meine Einstellungen zu überprüfen. Die Personalverantwortliche reagierte darauf aus meiner Sicht unnötig hektisch und schroff. Sie fragte mehrfach, wie ich nun in dem Raum sei, und wies mich ausdrücklich darauf hin (in einem Ton der mir aus dem beruflichen Kontext fremd ist), auf keinen Fall über die App beizutreten. Vom Ton abgesehen, ist es mein PC über den keine unbekannte Person beraten kann.
Ich nutze grundsätzlich die entsprechende App und hatte damit bislang keinerlei Probleme. Statt die technische Störung zunächst ruhig und lösungsorientiert zu behandeln, entstand bereits zu Beginn des Gesprächs eine unnötig angespannte Situation.
Technische Schwierigkeiten können bei einem Online-Vorstellungsgespräch auftreten. Gerade dann hätte ich einen ruhigen und souveränen Umgang erwartet. Insgesamt hat der gesamte Ablauf bei mir leider einen wenig wertschätzenden und unpersönlichen Eindruck hinterlassen.
Ein Vorstellungsgespräch sollte aus meiner Sicht keine Einbahnstraße sein. Nicht nur das Unternehmen bewertet, ob ein Bewerber fachlich und persönlich passt – auch der Bewerber gewinnt während des Prozesses einen Eindruck davon, wie das Unternehmen mit Menschen umgeht und wie die Kommunikation dort funktioniert.
Mein Eindruck aus diesem Bewerbungsprozess war leider nicht der eines Unternehmens, das seinen Bewerbern auf Augenhöhe und mit Wertschätzung begegnet.
Die Stellenausschreibung wirbt mit großen Worten: Man suche Menschen, keine Lebensläufe. Man stehe für Modernität, Offenheit, eine Kultur auf Augenhöhe.
Die Praxis sah anders aus: Wenige Stunden nach der Bewerbung kam nicht etwa ein Gespräch, kein Interesse an der Person, keine Frage zur Motivation – sondern eine Anfrage nach Zeugnissen, Zertifikaten und Formularen.
Das ist insofern wertvoll, als es sehr schnell und sehr ehrlich zeigt, woran das Unternehmen tatsächlich interessiert ist: nicht an Menschen mit Haltung, Mut oder frischen Ideen, sondern an vollständigen Unterlagen. Formalismus statt Format.
Positiv hervorzuheben ist die Geschwindigkeit dieser Erkenntnis – so bleibt beiden Seiten viel Zeit erspart. Meilensteinstetzerin
Bewerbung wurde innerhalb einer Woche mit einem Standardmail beantwortet bzw. die Absage geschickt.
Beworben wurde sich für den Standort Bregenz - Absage kam aus Essen.
Kein Telefonat, kein Erstgespräch, nichts.
An den geforderten und von mir gebotenen Hard-, sowie Softskills und der Erfahrung kann es nicht gelegen haben.
Jetzt, 2 Monate später, ist diese Stelle noch immer auf der Firmenwebsite ausgeschrieben. Unverständlich...
was die leute schreiben
Das Einstellungsteam ist sehr freundlich und hat mir die Stelle und das Unternehmen sehr gut erklärt.
Eine Bewerbung ohne Begründung sofort abzusagen, das ist traurig. Diese dann aber auf Nachfrage damit zu begründen, dass der Bewerber einfach nur zu weit von Geschäftssitz des Unternehmens entfernt wohnt, das ist meiner Meinung nach ein schlechter Scherz und eine Farce aus Sicht des Bewerbers.