'Veränderung ist schwer' – vor allem für die, die gehen mussten
Arbeitsatmosphäre
'Von Abteilung zu Abteilung verschieden' – ja, besonders zwischen denen, die noch da sind, und denen, die plötzlich nicht mehr da sind. Die Stimmung? Gespenstisch. Wer hier von 'generell gut' spricht, sollte mal mit den Gekündigten reden – oder zumindest den Mut haben, ihre Namen zu nennen.
Image
Extern: 'Innovativer Arbeitgeber'. Intern: Massenkündigungen und Schweigen. Der Kontrast könnte nicht peinlicher sein. Wer hier noch 'generell gut' schreibt, sollte sich fragen: Für wen? Nicht für die, die jetzt Arbeitslosengeld beantragen.
Kollegenzusammenhalt
Solidarität? Ja, unter den Übriggebliebenen – aus Angst, als Nächste:r dran zu sein. Die Gekündigten? Weg. Vergessen. Tabu. Bizarr, wie schnell einige jetzt so tun, als wäre nichts passiert. Gemeinschaft? Eher ein Überlebenskampf.
Vorgesetztenverhalten
Wenn 'Veränderung schwer ist', dann vor allem für die, die sie verursacht haben – nicht für die, die sie ertragen müssen. Führungsstärke zeigt sich nicht in Floskeln, sondern in Ehrlichkeit und Verantwortung.
Kommunikation
'Hängt vom Vorgesetzten ab' – oder davon, ob man zu den Auserwählten gehört, die informiert werden. Die Massenkündigung kam für viele wie ein Schlag aus heiterem Himmel. 'Zunehmend besser'? Zu spät.

