Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juni 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 12.6.2026
Sprecher Automation GmbH genießt ein positives Gesamtbild. Das Unternehmensimage wird von den Bewertenden als ausgezeichnet beschrieben, getragen von einzigartigen Produkten und einem starken Ruf in der Branche. Die Arbeitsatmosphäre gilt als familiär und wertschätzend, der Kollegenzusammenhalt als besonders stark – abteilungsübergreifend und verlässlich. Ältere Kolleg:innen werden geschätzt und aktiv einbezogen. Die Vergütung orientiert sich am Kollektivvertrag der Elektrobranche und wird von vielen als fair bis überdurchschnittlich bewertet, ergänzt durch pünktliche Auszahlung und Gewinnbeteiligung.
Weiterbildungsmöglichkeiten werden positiv hervorgehoben, wenngleich einzelne Bewertungen diese als kaum vorhanden empfinden. Die Kommunikation funktioniert auf direkter Ebene gut, zeigt jedoch zwischen den Abteilunge...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Bewertungen zur Kategorie Gehalt/Sozialleistungen bei Sprecher Automation GmbH fallen positiv aus. Ein zentraler Aspekt ist der Kollektivvertrag der Elektroindustrie, den viele Nutzer:innen als faire und überdurchschnittliche Grundlage für die Vergütung einschätzen. Gehälter werden pünktlich und zuverlässig ausgezahlt, und Sozialleistungen werden als auf hohem Niveau beschrieben. Zusätzliche Benefits wie eine Kantine sowie Gewinn- und Jahresboni runden das Gesamtpaket ab.
Wenige Nutzer:innen merken an, dass Gehaltserhöhungen ohne eine bestimmte Position schwer zu erreichen seien und die Vergütung für Fachkräfte durch spezielle Boni ergänzt werden könnte. Diese kritischen Stimmen bleiben jedoch in der Minderheit und ändern nichts am positiven Gesamtbild, das die Mehrheit der Bewertungen zeichnet.
Der Kollegenzusammenhalt bei Sprecher Automation GmbH wird von den Nutzer:innen als sehr positiv bewertet. Viele beschreiben ein familiäres Miteinander, in dem neue Kolleg:innen herzlich aufgenommen werden, abteilungsübergreifende Zusammenarbeit gut funktioniert und gegenseitige Hilfsbereitschaft selbstverständlich ist. Besonders innerhalb einzelner Teams sowie am Standort Wien heben Bewertungen die Verlässlichkeit der Kolleg:innen hervor.
Einige Stimmen schränken dieses Bild leicht ein: Nicht alle Mitarbeiter:innen zeigen dieselbe Bereitschaft zur Zusammenarbeit, und gelegentlich führen häufige Homeoffice-Nutzung oder eine starke Orientierung an persönlichen Bedürfnissen zu einer ungleichen Verteilung von Aufgaben. Zudem wäre laut wenigen Bewertungen weniger Büroklatsch wünschenswert. Diese Punkte ändern jedoch nichts am klar positiven Gesamtbild, das die Bewertungen zeichnen.
Die Kommunikation bei Sprecher Automation GmbH wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Viele beschreiben sie als offen, transparent und wertschätzend – auf allen Ebenen und mit kurzen Dienstwegen. Regelmäßiger Austausch sowie respektvolles Feedback sorgen laut diesen Bewertungen dafür, dass Mitarbeiter:innen gut informiert bleiben.
Einige Nutzer:innen äußern jedoch Verbesserungspotenzial: Während die abteilungsinterne Kommunikation als gut gilt, hapert es gelegentlich an der abteilungsübergreifenden. Zudem fühlen sich manche Mitarbeiter:innen nicht ausreichend eingebunden, und die Transparenz gegenüber der Belegschaft wird als ausbaufähig beschrieben. Wenige Bewertungen fallen deutlich kritischer aus und bemängeln, dass Informationen zwar nach oben weitergegeben werden, Rückmeldungen in die andere Richtung jedoch ausbleiben.
Das Image von Sprecher Automation GmbH wird von den Nutzer:innen als sehr positiv wahrgenommen. Sowohl innerhalb der Branche als auch bei Kund:innen genießt das Unternehmen einen ausgezeichneten Ruf, der laut einigen Bewertungen auf die Qualität der Produkte, die einzigartigen Dienstleistungen sowie das Engagement der Mitarbeiter:innen zurückzuführen ist. Mehrere Nutzer:innen heben hervor, dass das Unternehmen aktiv in die Pflege seines Ansehens investiert. Eine Stimme merkt an, dass das frühere Image nicht vollständig aufrechterhalten werden konnte, jedoch bleibt dies eine Einzelmeinung gegenüber dem deutlich positiven Gesamtbild. Zudem wird die Relevanz des Unternehmens im Kontext der Energiewende positiv erwähnt, wenngleich es außerhalb der Branche noch wenig bekannt ist.
Verbesserungsvorschläge
kununu Score: 3,9Weiterempfehlung: 77%
Score-Details
52 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Top Arbeitgeber mit Bekenntnis zu Österreich
4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Linz gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das nach wie vor in Österreich produziert wird und die Geschäftsführung auch weiterhin dazu steht. Das ist in Zeiten wie diesen alles andere als selbstverständlich. Außerdem ein generell gutes Gehaltsniveau plus einige wirklich gute Benefits on top wie betriebliche Pensionsvorsorge, jährliche Prämie, Kantine mit Zuschuss um nur die besten zu nennen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wirklich schlechtes kann ich hier nicht finden und der eine oder andere kleine Kritikpunkt kann man fast nur als jammern auf sehr hohem Niveau bezeichnen.
Verbesserungsvorschläge
Manchmal ist man etwas zu nachsichtig und es würde öfters mal Konsequenzen bedürfen. Wenn jemand nachlässig ist oder sich nicht an einfachste Regeln hält oder sehr viel fehlt, sind es am Ende ja doch die Kollegen die es richten müssen. Also sollte man da meiner Meinung nach etwas konsequenter werden.
Liebe/r Kolleg/in! Danke für Ihr Feedback! Wir freuen uns zu hören, dass wir Ihre Erwartungen erfüllen und Sie Ihre Arbeit so positiv erleben! Alles Gute weiterhin!
Liebe Grüße, Ihr Sprecher Automation HR Team
Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken
3,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung in Linz gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
(Hinweis: den Bewertungstext habe ich aufgrund einer anwaltlichen Meldung durch Sprecher, dass "Passagen unwahr" seien, bearbeitet)
Freie Zeiteinteilung, interessante Arbeit am Puls der Zeit und das Bewusstsein, dass die eigene Arbeit in der realen Welt etwas bewirkt. Große Wertschätzung gegenüber dem Lehrlingswesen und älterer Kollegen. Zudem gibt es mehrere tolle Sozialleistungen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bürokratie und mangelndes Vertrauen vonseiten der Führungskräfte gegenüber den Mitarbeitern. Bei Ausgaben, die den Mitarbeitern zugute kommen würden, wird Pfennigfuchsen betrieben, während viel Arbeitszeit für Ineffizienzen, doppelte Arbeit und chaotische Prozesse vergeudet wird (und damit höhere Kosten für das Unternehmen verursacht werden als der Sparzwang kompensieren kann). Ein Produktmanagement, das Anforderungen hinterherläuft, anstatt stabile, längerfristige Pläne zu schmieden. Viele kleine schlechte Dinge überschatten die großen Leistungen für die Mitarbeiter. Das Unternehmen wird mit veralteten Methoden geführt und in der Verwaltung herrschen modrige Gerüche (manche Vorschriften sind tatsächlich noch Kopien mit der Schreibmaschine getippter Dokumente).
Verbesserungsvorschläge
Es braucht Bürokratieabbau und mehr Mitbestimmungsrechte, beispielsweise durch regelmäßige Umfragen zur Stimmung unter den Mitarbeitern und der ernsthaften Berücksichtigung von Feedback, statt des Gefühls, dass den Menschen, die die Leistung erbringen, Steine in den Weg gelegt werden. Der Geschäftsführer verlangt von der Politik bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft - das sollte er auch innerhalb des Unternehmens beherzigen. Es braucht ein Ende der Verteufelung des Homeoffice für die Positionen, bei denen es möglich ist, sowie der falsch verstandenen Gleichbehandlung, die zu einer Nivellierung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner für alle führt. Es braucht eine bessere Kommunikation sowie ein (Produkt-)Management, das tatsächlich Entscheidungen trifft und mutig die Führung übernimmt, anstatt sie den einzelnen Mitarbeitern aus Sachzwängen zu überlassen.
Arbeitsatmosphäre
In den letzten Jahren wird das Klima zunehmend geprägt von Misstrauen seitens der oberen Führungsebenen. Oft kriegt man als Mitarbeiter das Gefühl, das Unternehmen denkt, man will mit seinen Handlungen Schaden erzeugen. Die ausufernden bürokratischen Prozesse entsprechen bereits seit vielen Jahren denen eines Großkonzerns, obwohl damals nur ein Drittel der heutigen Mitarbeiter beschäftigt war.
Image
Das Unternehmen ist bei Kunden beliebt, weil es sich zu 100 % nach deren Wünschen richtet und sämtliche Sonderlösungen möglich macht. Um als Arbeitgeber sichtbarer zu werden, da die Branche nicht unbedingt im allgemeinen Bewusstsein verankert ist, bemüht man sich in Berufsschulen und HTLs um Präsenz und nimmt seit 2024 an der Langen Nacht der Forschung in Linz teil. Dabei geben sich dutzende Mitarbeiter bis hinauf zur Geschäftsführung sehr viel Mühe, um das Unternehmen interessierten Menschen anschaulich und zugänglich zu machen. Dafür wird auch viel Geld in die Hand genommen. Dieses Image kann sich allerdings nach innen schlecht halten, da diese extreme Kundenorientierung eine Vielzahl an Problemen verursacht: von chaotischen Abläufen durch kurzfristige Planänderungen bis hin zur Software, die eigentlich projektspezifisch entwickelt wird, aber so getan wird, als sei sie für alle Kunden gleich verwendbar. Zusätzlich überschattet das Misstrauen des oberen Managements gegenüber den Mitarbeitern die teilweise durchaus großzügigen Vorteile.
Work-Life-Balance
Sowohl das Sammeln von Urlaub und Überstunden, um diese später in einem größeren Block zu nutzen, als auch kurzfristiger Zeitausgleich oder Urlaub sind kein Problem. Es gibt kein hartes Limit für Überstunden und sie werden auch nicht zwangsweise ausgezahlt. Niemand wird zu Mehrarbeit gezwungen, es sei denn, es brennt gerade kurzfristig der Hut. Selbst dann ist die Motivation zur Problemlösung üblicherweise freiwillig. Das Gleitzeitmodell erlaubt eine sehr freie Zeiteinteilung (abgesehen von der Kernarbeitszeit). Homeoffice ist grundsätzlich möglich (ein Tag pro Woche, egal ob stundenweise oder ganztägig), wird aber darüber hinausgehend immer strenger abgewürgt und Ausnahmen sind zunehmend schwierig.
Karriere/Weiterbildung
Für Weiterbildungen und Kurse steht ein Budget zur Verfügung, das nur selten ausgeschöpft wird. Genehmigungen dafür sind sehr leicht zu erhalten. Allerdings muss sich jeder Mitarbeiter selbst darum bemühen und Vorschläge unterbreiten. Abgesehen von zwingend für die Kernarbeit nötigen Fortbildungen geht das Unternehmen nicht aktiv auf die Mitarbeiter zu. Ein beruflicher Aufstieg ist in der Entwicklung nicht möglich, solange keine Stelle durch Abgang frei wird. Es gibt keine vordefinierte Karriereleiter. Ein Wechsel zwischen Teams oder Abteilungen ist aber möglich, wenn dafür Bedarf besteht. Zusätzliche Aufgaben schlagen sich nicht in einem höheren Gehalt oder einer Reduzierung der vorherigen Aufgaben nieder. Es wird erwartet, dass man sich seine Zeit irgendwie dazwischen aufteilt.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist fair, wenngleich in anderen Unternehmen in der Softwarebranche mehr möglich wäre. Der starke Elektro- und Elektronikindustrie-KV sorgt regelmäßig für gute Gehaltsabschlüsse (sehr zum Missfallen des Geschäftsführers), von denen alle Mitarbeiter unabhängig von einer Überzahlung profitieren. Der KV bietet auch ansonsten viele weitere Vorzüge. Das Unternehmen bietet eine breite Palette an Sozialleistungen: einen Betriebsratsfonds zur Unterstützung bei Gesundheitsausgaben, Einzahlungen in die betriebliche Vorsorgekasse, eine vom Unternehmen stark geförderte private Krankenversicherung, Zugang zu Rabatten und Gutscheinen für verschiedene Shops, eine vergünstigte Fitnessstudiomitgliedschaft, eine Betriebskantine mit günstigen und dennoch schmackhaften Mittagsmenüs in Linz, eine Zuzahlung zum Mittagessen an anderen Standorten, die Möglichkeit zur privaten Nutzung des Firmen-Fahrzeugpools, Wasserspender für gekühltes und sprudelndes Wasser sowie frische Äpfel, und mehr.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt zwar kleinere Bemühungen in puncto Umweltbewusstsein, wie die saubere Mülltrennung, doch im Allgemeinen ist dies keine große Priorität im Unternehmen. So ist eine Photovoltaikanlage auf dem großen Dach der Fertigungshalle am Hauptstandort seit Jahren im Gespräch, wurde aber bis heute nicht umgesetzt. Ein sehr wichtiges Anliegen ist jedoch die vollständige Beibehaltung der Produktion in Österreich und eine möglichst hohe Wertschöpfung in Europa. Sprecher-Produkte werden bis heute ausschließlich in Österreich produziert und auch die Zulieferer stammen aus dem Inland oder Europa (mit Ausnahme elektronischer Bauteile, für die es keine Alternativen gibt). Dieses Bild trübt sich jedoch durch die seit einigen Jahren erfolgende Expansion in den Nahen Osten etwas, wo mehr auf den möglichen Umsatz als auf das Ansehen der Kundenländer hinsichtlich der Menschenrechte geachtet wird.
Kollegenzusammenhalt
Die Teams untereinander verstehen sich gut, unter Kollegen ist man größtenteils freundlich und rücksichtsvoll, auch wenn manchmal zu kurzzeitigen Eskalationen von Meinungsverschiedenheiten kommen kann. Die ausführenden Mitarbeiter in den einzelnen Abteilungen sind die Zahnräder, die das Unternehmen mit ihren starken Bemühungen und ihrer Motivation am Laufen halten, während aus den Führungsebenen immer wieder Sand ins Getriebe gestreut wird.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt viele Mitarbeiter, die ihre Lehre im Unternehmen gemacht haben - Lehrlinge sind dem Unternehmen bis heute sehr wichtig - und bis zu ihrer Pensionierung geblieben sind. Immer noch werden Pensionisten auf der jährlichen Weihnachtsfeier geehrt, zu der die gesamte Belegschaft aller Standorte eingeladen ist. Eine längere Firmenzugehörigkeit wird mit Feiern und Geschenken belohnt, und auch ältere Menschen haben eine faire Chance auf Einstellung. Generell wird der Erfahrungsschatz und das Wissen langjähriger Mitarbeiter sehr geschätzt.
Vorgesetztenverhalten
Die Teamleiter kümmern sich sehr um das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter und bemühen sich, diese innerhalb des vom Unternehmen vorgegebenen Reglements möglichst reibungs- und störungsfrei arbeiten zu lassen. Je weiter man jedoch in der Hierarchie nach oben kommt, desto mehr zeigen sich negative Seiten. Da ist der Bereichsleiter, der wie ein Drache auf seinem Goldschatz sitzt und bei dem jede (insbesondere kleine) Investition mühsam erkämpft werden muss. Da ist die Leiterin der Personalabteilung, die in der weiteren Kollegenschaft unbeliebt ist, weil es ihr an Empathie und den für ihre Position erforderlichen People Skills fehlt. Da ist der Geschäftsführer, der das Unternehmen als strengväterliches Oberhaupt mit Methoden aus einem anderen Jahrhundert führt, der die Energiewende - von der das Unternehmen so stark profitiert - selbst nicht sonderlich motiviert angeht (es gibt abgesehen von der PV-Anlage immer noch kein einziges E-Firmenauto und keine Ladestation, weder für Kunden noch Mitarbeiter), der Homeoffice als Gelegenheit zum Faulenzen sieht und aus einem falsch verstandenen Gleichbehandlungssinn positive Veränderungen verzögert.
Arbeitsbedingungen
Sämtliche Büros sind klimatisiert. Am Hauptstandort gibt es sogar eine Lüftungsanlage, die für regelmäßige Frischluft sorgt. Die Arbeitsgeräte sind modern, ein Ersatz findet jedoch nur auf ausdrücklichen Wunsch statt und nicht in regelmäßigen automatischen Zyklen. Aufgrund des starken Wachstums des Unternehmens in den letzten Jahren wurden neue, hell und modern eingerichtete Standorte angemietet. Dadurch verteilt sich das Personal mittlerweile über halb Linz. Leider wurden die neuen Büroräumlichkeiten erneut als Großraumbüros konzipiert. Zumindest sind die einzelnen Schreibtische durch Trennwände voneinander abgetrennt und höhenverstellbar. Da die Standorte häufig kooperieren, telefonieren regelmäßig mehrere Mitarbeiter gleichzeitig, was einen entsprechenden Lärmpegel verursacht. Das Management im selben Gebäude hat selbstverständlich kleinere Büros. Neben den Wasserspendern stehen Kaffeemaschinen zur Verfügung. Der Kaffee muss allerdings von den Mitarbeitern selbst bezahlt werden, wohingegen Milch und Zucker unergründlicherweise von der Abteilung übernommen werden. Es gibt außerdem eine vollständig ausgestattete Küche, in der Mahlzeiten aufgewärmt und frisch gekocht werden kann.
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen den Abteilungen ist im Allgemeinen kaum vorhanden. Man kommt nur aufeinander zu, wenn man dringend etwas benötigt, weil der Kunde wartet. Von der Unternehmensspitze nach unten bis zu den einzelnen Mitarbeitern gibt es fast keine Kommunikation. Regeländerungen werden erst dann bemerkt, wenn ihre Nichteinhaltung gerügt wird, weil vieles davon nicht nach verbindlichen schriftlichen Dokumenten durchgesetzt wird sondern anhand von nicht nachkontrollierbaren mündlichen Anweisungen (wodurch es auch keinen beweisbaren Paper Trail gibt). Die Produktentwicklung ist geprägt davon, kurzfristigen, plötzlich auftauchenden Entwicklungen hinterherzujagen. Jedes Thema ist so lange das Wichtigste, bis es für das nächste, wichtigere, liegen gelassen wird, weil jemand anderes lauter schreit. Mittel- bis langfristige Strategieplanungen sind unmöglich, weil angeblich immer alle "zu beschäftigt" sind und das Produktmanagement sich nicht traut, eine klare Linie vorzugeben, da man ansonsten auch Verantwortung für die Entscheidungen übernehmen müsste. Dadurch werden strategische Entscheidungen so lange ausgesessen, bis sie ein ausführender Mitarbeiter eigenständig treffen muss.
Gleichberechtigung
Da der Frauenanteil in technischen Berufen allgemein bis heute eher niedrig ist, spiegelt sich das auch in der Geschlechterzusammensetzung des Unternehmens wider. Dementsprechend sind von Zeit zu Zeit auch sexistische Witze von manchen, gerade älteren Kollegen, zu hören. Aus der Erfahrung in meinem Umfeld glaube ich allerdings nicht, dass Frauen bewusst benachteiligt werden. Eine explizite Förderung gibt es aber auch nicht.
Interessante Aufgaben
Innerhalb des Teams und des Projekts kann sich jeder an verschiedene Aufgabenbereiche und Themen heranzuwagen. Die Stärken und Schwächen jedes Mitarbeiters werden respektiert und es bleibt in der Regel auch Zeit dafür, um Neues auszuprobieren. Die Vielfalt der in der Entwicklungsabteilung bearbeiteten Produkte erlaubt es jedem, anhand seiner persönlichen Interessen andere Aufgaben zu übernehmen. Das breite Spektrum an Themenbereichen, die sich durch die Kernprodukte des Unternehmens ergeben, bringen viel Abwechslung mit sich. Der Name "Forschung" ist allerdings fehl am Platz, da für innovative Entwicklungen, die Konkurrenzprodukten gegenüber Vorteile brächten, weder die Zeit noch die Vision des Managements vorhanden ist.
4Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Linz gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Familäres Klima und flache Hirachie
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man könnte sich schneller modernisieren und Bürokratie
Verbesserungsvorschläge
Man könnte seinen Marktpräsenz besser nach außen Vermarkten
Arbeitsatmosphäre
Familäres Arbeitsklima
Image
Engieversorgung ist ein Kernthema der Energiewende
Work-Life-Balance
Wenn man etwas braucht wird immer Versucht es zu erfüllen
Karriere/Weiterbildung
Man kann sich jederzeit Weiterentwickeln
Gehalt/Benefits
Sind auf Grund des Kollektivertrages Top
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mann legt auf die Standarts viel Wert
Kollegenzusammenhalt
Man kann sich immer Hilfe holen
Umgang mit älteren Kollegen
Es wird sehr viel Wert gelegt auf lange Firmenzugehörigkeit
Vorgesetztenverhalten
Direkte unbürokratisches Arbeiten
Arbeitsbedingungen
Man Versucht die Bedingungen ständig zu verbessern
Danke, dass Sie Ihre positiven Erfahrungen bei uns auf Kununu teilen. Wir wünschen Ihnen noch weiterhin viel Freude für Ihren Karriereweg bei Sprecher Automation. Liebe Grüße, Ihr Sprecher Automation HR Team
Gutes Arbeitsklima und wertschätzender Umgang
4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Linz gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich finde den Austausch und die Kompetenzen im Unternehmen gut. In den Abteilungen gibt es immer ein offenes Ohr und man kann gemeinsam auch nach Lösungen suchen. Kurzfristiger Urlaub ist nach kurzer Rücksprache umsetzbar.
Verbesserungsvorschläge
Vorzeitige Ankündigungen bzw. rechtzeitige Zeitpläne wären manchmal sinnvoll für eine entspannte Umsetzung.
Image
Das Unternehmen hat ein sehr gutes Image. Es wird auch viel daran gearbeitet und um
Work-Life-Balance
Super umsetzbar auch aufgrund der flexibelen Arbeitszeiten.
Gehalt/Benefits
Gehalt und Sozialleistungen sind super und überdurchschnittlich.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt untereinander ist super. Im Team stimmt alles.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten verhalten sich immer respektvoll und stehen gerne zur Verfügung.
Kommunikation
Sehr offene und respektvolle Kommunikation auf allen Ebenen.
Danke für diese sehr positive Bewertung und noch alles Gute weiterhin! Liebe Grüße, Ihr Sprecher Automation HR Team
Mehrfachbewertung
Es ist ein Privileg, einen Arbeitsplatz zu haben, wo es verlässliche Rahmenbedingungen für alle gibt.
4,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement in Linz gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass es faire Regelungen für alle gibt, die nicht jeden Tag nach Lust und Laune oder durch Zurufe geändert werden.
Verbesserungsvorschläge
Kollegen:innen mit immerwährendem Jammer-Faktor sollten schneller hinten angehalten werden.
Image
Die hohe Reputation von Sprecher ist nicht nur branchenbezogen, sondern im kompletten Umfeld spürbar.
Work-Life-Balance
Ich finde, Arbeit und Leben sind nie zwei getrennte Gegensätze, die es gilt, auszugleichen. Der Beruf ist eine wichtiger Teil des Lebens, der Erfüllung erzeugen soll und kann. Diese illusionierte Trennung wird meist zweckentfremdet und als Auffordung zur Selbstoptimierung verstanden, was auf Dauer nicht leistbar sein wird.
Gehalt/Benefits
Sozialleistungen sind auf hohem Niveau.
Kollegenzusammenhalt
Den Zusammenhalt nehme ich (noch) sehr gut wahr, allerdings wird er geschmälert durch einige Wochenend-Verlängerer mittels Homeoffice oder gar Dauer-Home-Officler. Die verbleibenden Anwesenden müssen da oft kompensieren, was nicht bei allen gut ankommt.
Umgang mit älteren Kollegen
Es wird Wert auf die Erfahrungen und Know-how der älteren Kollegen gelegt.
Danke für diese sehr positive Bewertung und noch alles Gute weiterhin!
Liebe Grüße, Ihr Sprecher Automation HR Team
Mehrfachbewertung
Sicherer Arbeitsplatz trotz der widrigen Umstände in der Welt
4,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Linz gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Verbesserungsvorschläge
Mehr die langjährigen Mitarbeiter aller Standorte in Entscheidungen einbinden
Danke, dass Sie Ihre positiven Erfahrungen bei uns auf Kununu teilen. Wir wünschen Ihnen noch weiterhin viel Freude für Ihren Karriereweg bei Sprecher Automation.
Liebe Grüße, Ihr Sprecher Automation HR Team
Stabil, strukturiert und auf Wachstum ausgerichtet.
4,1
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Linz gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Möglichkeit zum Homeoffice, was mehr Freiheit und Effizienz im Arbeitsalltag schafft.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wenig Flexibilität bei bestimmten Prozessen, wodurch Veränderungen langsamer umgesetzt werden.
Danke für diese sehr positive Bewertung und noch alles Gute weiterhin! Liebe Grüße, Ihr Sprecher Automation HR Team
9 Monate seit meiner letzten Bewertung. Veränderungen? Keine.
3,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Linz gearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
Klare Entscheidungen und keine Missverständnisse. Man kann nicht jede Woche eine andere Richtung einschlagen. Weniger Manager, die sich das Blaue vom Himmel wünschen. Mitarbeiter fördern und motivieren. Dauerstress reduzieren. Vorallem aber lieber zwei Mal darüber nachdenken, bevor man gewisse Aussagen bringt.
Man sollte wieder anfangen den Mitarbeitern zu Vertrauen. Es gibt keinen Grund der ganzen Belegschaft ein derartiges Misstrauen entgegenzubringen. Jeder gibt sein Bestes und falls jemand aus der Reihe tanzt, wird sein Teamleiter/Abteilungsleiter schon wissen was los ist.
Arbeitsatmosphäre
Man wird zwar von seinen Kollegen für seinen Arbeitseinsatz gelobt, aber von den Führungskräften bekommt man da relativ wenig Feedback. Selbst Mitarbeiter, die immer wieder in die Bresche springen, werden nicht gebührend gewürdigt. Man lebt mehr im Dauerstress und versucht da irgendwie rauszukommen.
Image
Die Mehrheit der Mitarbeiter haben sicher ein anderes Bild von der Firma als Kunden. Kunden sehen, dass die Firma sich nicht zu Schade ist auch Wünsche zu erfüllen. Mitarbeiter müssen diese Wünsche jedoch umsetzen und das meist ohne Anerkennung, darum haben die Mitarbeiter eher ein verzerrtes Bild
Work-Life-Balance
Man hat Gleitzeit, dafür aber 6h Kernzeit. Es wird aber nie etwas gesagt, wenn man mal spontan Urlaub oder Zeitausgleich benötigt. Homeoffice von zwei Tagen auf einen Tag zurückzudrehen, weil man den Mitarbeiten misstraut, war aufjedenfall ein Schritt in die falsche Richtung.
Karriere/Weiterbildung
Es wird keinem Steine in den Weg gelegt. Man kann sich in der Firma weiterbilden und auch andere Karrierewege innerhalb der Firma einschlagen. Man muss nur fragen.
Gehalt/Benefits
Jedes Jahr werden Prämien ausgeschüttet und das nicht nur ans obere Management, sondern an jeden Mitarbeiter der Firma. Gehaltserhöhungen wollen dennoch nicht gerne ohne gewisse Position ausgegeben werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Erträge würden sicher um einiges höher ausfallen, wenn man in Billiglohnländern produzieren würde. Das dieser Schritt nicht gegangen wird, zeigt das die Firma auf ihre Mitarbeiter setzt und nicht nur Profit sieht.
Kollegenzusammenhalt
Man hilft wo man kann und ist sich nicht zu Schade für jemand Anderen Feuerwehr zu spielen. Trifft das auf alle Mitarbeiter zusammen? Nein. Aber auf sehr viele.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen werden geschätzt und man ist froh darüber von ihnen zu lernen.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt einige gute Vorgesetzte, die ihr Bestes geben. Dann gibt es wiederum welche bei denen man sich fragt, wie sie dort gelandet sind. Fragwürdige Entscheidungen. Missverständnisse, obwohl es vorher klar kommuniziert wurde. Wirkt oft als würden sich bestimmte Personen aus der Affaire ziehen wollen.
Arbeitsbedingungen
Über die Arbeitsausrüstung kann man sich nicht beschweren, ob diese allerdings zeitlich ankommt, geschweige denn schon bestellt ist, darüber darf man sich gerne aufregen.
Kommunikation
Kommunikation wird oftmals auch als Einbahnstraße gesehen. Nach oben soll man alles weitergeben, aber zurück kommt nur wenig. Man sitzt in vielen Meetings und soll berichten was alles passiert. Fühlt sich oft an als würden diese Meetings gemacht werden, damit gewisse Personen sagen können, dass sie sehr beschäftigt sind.
Gleichberechtigung
Die Frauenquote ist nicht besonders hoch. Das liegt aber nicht an der Firma selbst, sondern am IT-Bereich. Unter den Kollegen wird da kein Unterschied gemacht. Wenn die Quote höher wäre, wüsste ich allerdings nicht, ob die Situation dann eine andere wäre.
Interessante Aufgaben
Man kann sich die Arbeit schon sehr interessant gestalten, falls einem mal was nicht passt, oder man sich in eine andere Richtung entwickeln will, kann man das hier auch ohne Probleme machen.
Vielen Dank für Ihr ehrliches Feedback. Wir nehmen Ihre Punkte – insbesondere zu Kommunikation, Entscheidungsprozessen und Wertschätzung – sehr ernst und werden diese intern weitergeben und prüfen. Es freut uns zugleich, dass Sie den Kollegenzusammenhalt und die Entwicklungsmöglichkeiten positiv hervorheben.
Wenn Sie möchten, stehen wir jederzeit für ein vertrauliches Gespräch zur Verfügung.
Liebe Grüße, Ihr Sprecher Automation HR Team
Hier kann ich nur den Standort wien bewerten
3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Linz gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Kollegenzusammenhalt ist in Wien sehr gut. Man hilft sich gegenseitig, sei es bei fachlichen Fragen, bei Engpässen durch Urlaub oder bei kurzfristigen Herausforderungen, das Team funktioniert.
Der Einstieg ins Unternehmen ist gut organisiert. Die Aufgaben sind anfangs interessant und praxisnah, man kommt schnell ins Projektgeschehen. Auch nach mehreren Jahren bleibt die Arbeit noch abwechslungsreich, es wird nicht komplett monoton.
Urlaub und Zeitausgleich werden in meiner Abteilung unkompliziert genehmigt. Es gibt Verständnis im Team, wenn jemand ausfällt oder Unterstützung braucht,das wird intern gut abgefangen.
Die Vorgesetzten, insbesondere mein Teamleiter sind ansprechbar und lösungsorientiert. Probleme im Team werden offen angesprochen und nicht unter den Teppich gekehrt.
Von Kundenseite hört man fast ausschließlich positives Feedback – die Firma genießt extern einen guten Ruf was sich auch auf die eigene Arbeit positiv auswirkt.
Es gibt interne Schulungen mit Zertifikaten, und auch wenn sie extern wenig Bedeutung haben, zeigen sie zumindest intern ein gewisses Engagement zur Weiterbildung. Ein Aufstieg vom Projekttechniker zum Projektleiter ist grundsätzlich möglich – auch wenn mehr Struktur dabei wünschenswert wäre.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Homeoffice-Regelung ist veraltet. Ein Tag pro Woche ist zu wenig, besonders wenn viele Tätigkeiten problemlos remote erledigt werden könnten. Die stichprobenartigen Kontrollen und die Notwendigkeit, Ausnahmen begründen zu müssen, wirken misstrauisch und unflexibel.
Die Gehaltsentwicklung ist kaum nachvollziehbar und basiert fast ausschließlich auf Kollektivvertragssprüngen. Leistung, Engagement oder Eigenverantwortung spielen kaum eine Rolle. Das sorgt verständlicherweise für Frust, vor allem bei motivierten Mitarbeiter:innen, die kaum mehr verdienen als jene, die Dienst nach Vorschrift machen.
Viele Entscheidungen ob Gehalt, Benefits oder Arbeitsbedingungen werden zentral in Linz getroffen, oft ohne Rücksicht auf die Realität am Standort Wien. Das führt zu Lösungen, die vor Ort wenig Sinn ergeben oder nicht praktikabel sind.
Die internen Schulungen sind zwar vorhanden, bringen aber kaum externen Nutzen. Die Zertifikate haben außerhalb der Firma so gut wie keinen Wert, was den Weiterbildungsaspekt stark relativiert.
Mitarbeitergespräche wirken häufig wie eine Pflichtübung. Zwar wird zugehört, aber danach passiert selten etwas. Rückmeldungen zu angesprochenen Themen bleiben aus und das hinterlässt den Eindruck, dass Verbesserungsvorschläge nicht ernst genommen werden.
Auch beim Essenszuschuss zeigt sich fehlende Anpassung an die Gegebenheiten in Wien. Die Unterstützung ist an die SCN gebunden, obwohl dort die gastronomische Auswahl laufend abnimmt. Eine flexible Lösung wäre längst überfällig, scheint aber politisch nicht gewollt zu sein.
Verbesserungsvorschläge
Das Homeoffice-Modell sollte überarbeitet werden. Ein Tag pro Woche ist nicht mehr zeitgemäß, vor allem wenn viele Aufgaben wie etwa Parametrierung problemlos von zu Hause erledigt werden könnten. Mehr Flexibilität würde sowohl die Zufriedenheit als auch die Effizienz steigern.
Die Gehaltsentwicklung braucht mehr Transparenz und Fairness. Aktuell basiert sie hauptsächlich auf KV-Sprüngen. Leistung, Engagement und Verantwortung sollten stärker berücksichtigt werden. auch um motivierte Mitarbeiter:innen langfristig zu halten.
Der Essenszuschuss für die SCN ist in Wien kaum mehr sinnvoll, da dort die gastronomische Auswahl stark zurückgeht. Eine flexiblere Lösung, z. B. über Drittanbieter wie Pluxee oder ein firmeneigenes Angebot, wäre deutlich praxistauglicher.
Im Bereich Weiterbildung gibt es zwar interne Schulungen, diese sind jedoch außerhalb der Firma kaum anerkannt. Externe, zertifizierte Weiterbildungsangebote würden den Mitarbeitenden echten Mehrwert bieten und die Qualifikation sichtbar steigern.
Mitarbeitergespräche sollten verbindlicher gehandhabt werden. Vorschläge und Anliegen verschwinden oft ohne Rückmeldung. Eine einfache Nachverfolgung und Rückmeldung, was mit dem Feedback passiert ist, würde die interne Kommunikation deutlich verbessern.
Viele Entscheidungen werden zentral in Linz getroffen – ohne die spezifischen Bedürfnisse am Standort Wien ausreichend zu berücksichtigen. Mehr Eigenständigkeit für Wien würde es ermöglichen, vor Ort gezielter auf reale Anforderungen zu reagieren.
Image
Nach allem, was ich von Kund:innen mitbekomme, genießt die Firma einen sehr guten Ruf Das äußert sich in positiver Rückmeldung und Vertrauen in unsere Arbeit.
Work-Life-Balance
Urlaub wird in meiner Abteilung in der Regel problemlos genehmigt. Bei Überschneidungen, z. B. mit Inhouse-Tests springen die Kollegen ein – das funktioniert gut.
ZA ist ebenfalls unproblematisch. Homeoffice ist allerdings auf einen Tag pro Woche beschränkt. Es gibt stichprobenartige Kontrollen, ob der „Schnitt“ eingehalten wird. Wer mehr als einen Tag Homeoffice braucht, muss das vorab mit dem Team- oder Abteilungsleiter abstimmen,rein für den Fall einer Kontrolle.
Hier wünsche ich mir deutlich mehr Flexibilität. Gerade Tätigkeiten wie Parametrierung könnten problemlos auch remote erledigt werden. Dass es trotzdem bei einem Tag bleibt, ist für viele unverständlich – einige Kolleg:innen haben deswegen bereits gekündigt.
Karriere/Weiterbildung
Karriereperspektiven sind im Unternehmen grundsätzlich möglich, aber begrenzt. Die typischen Stufen sind Projekttechniker Projektleiter Teamleiter und Abteilungsleiter.
Ein Aufstieg vom Projekttechniker zum Projektleiter kommt häufig vor. Wer sich weiterentwickeln will, muss allerdings Eigeninitiative zeigen und bekommt dabei nur begrenzt Unterstützung oder Planungssicherheit.
Es wäre wünschenswert, transparente Entwicklungspfade und gezielte Fördermaßnahmen einzuführen, um engagierten Mitarbeiter:innen klarere Perspektiven zu bieten.
Weiterbildungen werden firmenintern angeboten – meist in Form interner Schulungen mit Zertifikaten. Diese haben jedoch außerhalb des Unternehmens nur geringe Anerkennung, was ihren langfristigen Nutzen einschränkt.
Gehalt/Benefits
Für HTL-Absolvent:innen ist das Einstiegsgehalt durchaus attraktiv. Mit den Jahren steigt das Gehalt jedoch nur sehr langsam und kaum leistungsgerecht.
Bei Gehaltsgesprächen wird häufig auf Linz verwiesen ,mit dem Hinweis, dass die Entscheidung bei der dortigen HR-Abteilung liegt. Nach allem, was man intern mitbekommt, sind Gehaltserhöhungen selten bis gar nicht üblich.
Zwar gibt es zu Jahresbeginn individuelle Erhöhungen für „fleißige“ Mitarbeiter:innen, diese bewegen sich aber meist nur im Bereich von 50–100 Euro brutto. Das ist für engagierte Mitarbeitende enttäuschend zumal man gehaltlich kaum einen Unterschied zu weniger motivierten Kolleg:innen sieht. Das wirkt demotivierend.
Gehaltssteigerungen erfolgen häufig nur durch automatische KV-Sprünge – nicht durch Leistung oder Verantwortung.
Positiv zu erwähnen sind Essenszuschüsse für die SCN. Leider schliessen viele Restaurants, was den praktischen Nutzen stark einschränkt. In Wien wäre ein anderer Ansatz sinnvoller – etwa eine eigene Kantine oder ein flexibles Modell über einen Drittanbieter wie z. B. Pluxee. Vermutlich wird das aber von Linz blockiert, da man offenbar an der SCN als Standort festhalten.
Kollegenzusammenhalt
Zumindest in Wien ist der Zusammenhalt innerhalb der Abteilungen – soweit ich das beurteilen kann sehr gut. In meinem Team passt es perfekt: Wenn jemand ein Problem hat, hilft man sich gegenseitig. Auch bei Urlaub, Abnahmen oder Inhouse-Tests springen die Kollegen zuverlässig ein. So sollte es sein.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleg:innen ist respektvoll und kollegial. Sie bringen viel Erfahrung mit und sind gleichzeitig locker drauf – für einen Spaß immer zu haben, solange es im Rahmen bleibt.
Vorgesetztenverhalten
Mein Teamleiter ist ansprechbar und nimmt sich Zeit, auch bei Problemen im Team. Wenn es Konflikte mit Kolleg:innen gibt, wird das offen angesprochen und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Man wird definitiv nicht im Stich gelassen – das schätze ich sehr.
Was ich negativ sehe: In Mitarbeitergesprächen angesprochene Verbesserungsvorschläge werden zwar aufgenommen, aber danach hört man meist nichts mehr davon
Arbeitsbedingungen
In Wien haben wir kein eigenes Firmengebäude, sondern sind in einem Gebäude mit anderen Unternehmen eingemietet. Leider sind wir dabei ziemlich über mehrere Stockwerke verteilt – vom Erdgeschoss bis in den 4. Stock. Das erschwert teilweise die Zusammenarbeit im Team.
Allerdings liegt das eher an den örtlichen Gegebenheiten als am Unternehmen selbst.
Kommunikation
Als “normaler Angestellter” bekommt man von der internen Kommunikation nur sehr wenig mit. Relevante Informationen werden meist nur grob in den Abteilungssitzungen angeschnitten. Seitdem es auch in Wien einen Betriebsrat gibt, hat sich das etwas verbessert man bekommt zumindest das Nötigste mit. Transparenz sieht aber anders aus.
Gleichberechtigung
Aus meiner Sicht werden alle Mitarbeiter:innen im Unternehmen gleich behandelt. Ich habe bisher keine Benachteiligung erlebt oder mitbekommen.
Interessante Aufgaben
Am Anfang sind die Aufgaben definitiv spannend und abwechslungsreich. Mit der Zeit stellt sich natürlich eine gewisse Routine ein, was in technischen Berufen normal ist. Die Frage ist dann, ob man neue Herausforderungen übernehmen kann das hängt stark von der Eigeninitiative und den verfügbaren Möglichkeiten ab.
Nach mehreren Jahren im Unternehmen finde ich meine Aufgaben immer noch interessant. Der Arbeitsalltag ist aktuell nicht monoton, deshalb kann ich mich in dem Punkt nicht beschweren.
Liebe/r Kolleg/in! Vielen Dank für Ihr Feedback und die Hinweise, was wir Ihrer Meinung nach noch verbessern können. Wir nehmen Ihr Feedback sehr ernst, um zukünftig als Arbeitgeber noch besser zu sein. Liebe Grüße, Ihr Sprecher Automation HR Team