Wurde auf Anfrage ob ich Stunden reduzieren kann gekündigt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kantine
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich hab mir lange Gedanken gemacht ob ich das hier teilen soll, aber da mir jetzt im Nachhinein noch einige Infos zu Ohren gekommen sind, brennt es mir dennoch auf der Seele.
Ich habe Ende Juli bei meinem Team Lead angefragt ob ich von 38,5h auf 25h reduzieren könnte, da sich in meinem private Umfeld eine Möglichkeit für ein kleines Selbstständiges Projekt ergeben hatte, welches ich sehr gerne machen wollte. Dass die Firma darüber jetzt nicht unbedingt happy war kann ich noch verstehen, auch wenn ich es irgendwo nicht mehr zeitgemäß finde, da genug Leute kleine selbstständige Nebentätigkeiten neben ihrem Angestelltenjob haben, aber das soll jetzt auch hier gar nicht das Thema sein. Mir geht es eigentlich darum wie mit mir nach dieser Anfrage umgegangen wurde. Das Anliegen wurde an den Bereichsleiter übergeben, der mir ohne jegliches Gespräch 5 Tage später auf den Tisch knallte, dass ihm das zeigt, dass das hier nicht meine Leidenschaft ist und, dass er aus diesem Grund das Dienstverhältnis beendet. Mir wurde zu diesem Zeitpunkt auch direkt klar und deutlich gesagt, dass es sich dabei jetzt nicht um ein Angebot handelt, also, dass die Option, dass ich Vollzeit bleibe auch nicht mehr zur Verfügung steht. Was mir später zu Ohren gekommen ist, ist, dass mein Job einfach direkt am NÄCHSTEN TAG, nachdem ich gefragt habe ob die Stundenreduktion möglich wäre, direkt einer anderen Person angeboten wurde. Diese Person wurde dann auch direkt in die Firma eingeladen, natürlich wurden ihr die Büros nicht gezeigt, welche Motivation da dahinter steckt, kann man sich wohl denken. Mir wurde dann "kulanterweise" angeboten, dass ich noch 3 Monate bleiben kann, was, wie sich dann heraus stellte der Zeitpunkt wäre, wo die neue Mitarbeiterin anfangen kann. Ich habe dieses "Angebot" schlussendlich nicht angenommen, sondern das Dienstverhältniss dann per sofort einvernehmlich aufgelöst und bin seit ich das weiß auch wirklich froh darüber. Ich bin eigentlich immer gut mit meinen Vorgesetzte zurecht gekommen und mir wurde auch 17x versichert, dass ich einen guten Job gemacht habe und diese Entscheidung nicht an meiner Arbeit liegt. Diese Vorgehensweise find ich aber ehrlicherweise aus menschlicher Sicht extrem enttäuschend, da wie gesagt nicht einmal ein Gespräch statt gefunden hat, sondern ich einfach direkt vor vollendete Tatsachen gestellt wurde, während im Hintergrund heimlich Ersatz bestellt wurde und der Person nebenbei bemerkt dann auch noch falsche Tatsachen erzählt wurden, warum plötzlich aus heiterem Himmel dieser Job verfügbar wurde. Wie gesagt, wenn die Firma die selbstständige Nebentätigkeit nicht unterstützen möchte, ok so be it. Aber durch die Art und Weise wie das gehandhabt wurde fühle ich mich als Mitarbeiter einfach nur auf voller Länge hintergangen.
Kollegenzusammenhalt
Arbeitskollegen waren alle sehr lieb
Vorgesetztenverhalten
viele Personen in Führungspositionen, die zwar technisch top sind aber von Mitarbeiterführung leider sehr wenig verstehen
Kommunikation
Das ist das große Thema in dieser Firma, Kommunikation scheitert da auf allen Ebenen.
Interessante Aufgaben
war unterfordert, meinen 40 Stunden Job hätte man auch in 20 Stunden erledigen können