14 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Vieles.
Wo soll man da anfangen?
Ein ständiger 'Kommt und Geht'-Reigen kombiniert mit spontaner Vorgesetzten-Willkür: ein tägliches Überraschungspaket für eine garantiert aufregende Magen-Darm-Kultur. Da helfen auch keine wiederholten 5-Sterne-Bewertungen aus der Führungsebene mehr.
Keine Flexibilität, was Bedürfnisse und Wohlergehen der Mitarbeitenden betrifft und keine Feedback-Kultur.
Aufgrund der hohen Fluktuation bleibt für Weiterbildungen nicht viel Zeit, da laufend neue Kolleg*innen eingearbeitet werden müssen oder die Arbeit von weggefallenen Personen aufgesaugt wird. Keine wirklichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen selbst.
Gehalt war in Ordnung, kann aber nicht die psychische Last kompensieren.
Viele talentierte, begeisterte und herzliche Menschen unter den (ehemaligen) Mitarbeitenden. Der
Zusammenhalt könnte sehr gut sein, wenn nicht laufend Kolleg*innen das Unternehmen verlassen würden. Das liegt aber nicht an der Führung, sondern den Personen selbst.
Niemandem zu wünschen!
Kaum Flexibilität, bedrückte und angespannte Stimmung im Büro, wenige langjährige Kolleg*innen.
Wichtige Entscheidungen werden meiner Sicht nach ohne Feedback der beteiligten Mitarbeiter*innen getroffen, Kündigungen wertvoller Mitarbeiter*innen nicht hinterfragt oder reflektiert und an den altbewährten archaischen Kommunikationsmethoden festgehalten.
Man kann nicht nicht sagen, dass es ältere und erfahrenere Kolleg*innen nicht sehr leicht haben.
Interessanter Aufgabenbereich und Produkte - es könnte so schön sein! Teilweise werden Aufgaben jedoch willkürlich verteilt, z.B. bei Kündigungen anderer Mitarbeitender oder scheinbar "freiwillige" Zusatzaufgaben vergeben.
Ich kann viele der negativen Bewertungen ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Natürlich gibt es, wie in jedem Unternehmen, Herausforderungen und Themen, an denen gearbeitet werden muss.
Der entscheidende Unterschied ist aber, dass hier proaktiv an Verbesserungen gearbeitet wird. Es sind positive Veränderungen in der Unternehmenskultur, der Stimmung im Team und auch in den Abläufen deutlich spürbar geworden. Wer offen für Entwicklung und Mitgestaltung ist, findet hier ein spannendes Umfeld mit Sinn und Potenzial.
Teambuildings, Mitarbeitergespräche, Betriebsausflüge, Geburtstagsfeiern, Monats-Jour Fixe zu einem inspirierenden Thema gehören seit einigen Jahren zum Alltag.
Ich mag das Wort nicht, alles ist mein Leben, auch meine Arbeit. Aber wenn es um Vereinbarkeit mit Familie geht, gibt es hier viel Entgegenkommen
Nachhaltigkeit ist unser Herz!
Top!
Wie überall, klappt die Kommunikation mal sehr gut und manchmal hakts.
Führungskräfte und Belegschaft ist ziemlich genau 50:50.
Wenn etwas diese Firma auszeichnet, dann die spannenden Aufgaben. Hier wird einem nie langweilig.
Prinzipiell interessantes Tätigkeitsfeld und Aufgaben.
Der Führungsstil der Geschäftsführung wirkt volatil, kontrollierend und überheblich. Zu viel Misstrauen gegenüber Mitarbeitern.
"Den frischen Wind" den man sich durch Kündigungen und neue Mitarbeiter erhofft, benötigt es nach all den Jahren wohl eher in der Führungsebene.
Wenn seit Jahren die Mitarbeiter - mit Ausnahme der Geschäftsleitung - stark fluktuieren, sollte man in Betracht ziehen welchen Anteil man als Unternehmen mit der eigenen Unternehmenskultur dazu beiträgt, anstelle Begründungen zu finden, weshalb immer nur die anderen Schuld sind.
Anspannung liegt in der Luft, sowie eine wechselhafte Laune der Führungsebene. Schwieriges Klima - hoher Frustrastionsgrad bei Mitarbeitern zu spüren.
Der Ruf bezüglich dem Umgang mit Mitarbeitern eilt dem Unternehmen mittlerweile voraus.
Wer eine zu hohe Arbeitsauslastung anspricht bekommt "Du musst besser priorisieren" als Lösung.
Viel Zeit sollte für die Einschulung neuer Kollegen eingeplant werden, denn das ist eine Konstante in dieser Firma. Kündigungen erfolgen dabei sowohl seitens Unternehmen, als auch durch Mitarbeiter. Zu sicher sollte man sich in dieser Firma nie fühlen.
Wie überall wo gutes Micromanagement gelebt wird gilt: Körperliche Anwesenheit bedeutet Leistung. Man erhält als Mitarbeiter den Eindruck "Wer im Home Office ist, arbeitet nicht". Deshalb müssen immer ausreichend Personen im Büro sein.
Schulungen sind wie viele Dinge Diskussionsbasis. Wenn sie nicht zu teuer sind kann man diese im Regelfall machen. Das Problem ist eher, dass man keine Zeit hat diese in Anspruch zu nehmen.
Geringe Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens.
Das Gehalt ist branchenüblich, zum Teil jedoch nicht nachvollziehbar. So kann es sein, dass neue Stellen mit einem höheren Gehalt ausgeschrieben werden, als bestehende Mitarbeiter für dieselbe Stelle erhalten.
Es gibt opulente Feiern und ein Teambuilding. Für Letzteres werden teure und schöne Unterkünfte ausgewählt, man hat jedoch kaum Freizeit um diese zu nutzen.
Keine klimafreundlichen Alternativen wie Klimaticket oder Jahreskarte der Wiener Linien für Mitarbeiter.
Früher gab es noch mehr Austausch zwischen den Abteilungen. Mittlerweile ist dieser eher begrenzt. Im Großen und Ganzen jedoch guter Umgang zwischen den Kollegen.
Wie zu Beginn erwähnt schwierig, da launenhaft, zum Teil nicht nachvollziehbar und emotional statt rational. Auch der Umgamgston kann durchaus rau sein.
Es entsteht der Eindruck, dass abweichende Meinungen oder Herangehensweisen eher als persönlicher Angriff wahrgenommen werden. Wer hier arbeitet benötigt ein dickes Fell, denn Feedback gibt es nicht nur zu fachlicher Leistung, sondern auch auf persönlicher Ebene.
Das Büro ist sehr groß. Mehrere Personen teilen sich einen Raum, wodurch es laut werden kann.
Großs Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der Führungsebene. Entscheidungen werden top-down getroffen. Mitarbeitende haben dann beispielsweise die Wahl diese still hinzunehmen, Kritik zu äußern und damit potenziell in Ungnade zu fallen oder das Unternehmen zu verlassen. Der in einer vorhergehenden Rezension oft bemühte Satz "es gehören immer zwei dazu" wirkt in diesem Kontext in der Realität wie eine Einbahnstraße.
Das Team ist in seiner Zusammensetzung wenig divers.
Theoretisch wären die Arbeitsbereiche spannend und man hat noch sehr viel Potential nach Oben. Allerdings schränkt die starke Einbindung der Geschäftsführung in sämtliche Themen, die Weiterentwicklung der jeweiligen Aufgabenbereiche ein. Hier wäre es hilfreich, wenn man Entscheidungen weniger nach persönlichem Befinden der Geschäftsführung, sondern nach Fakten treffen würde.
• Zentrale Lage des Büros
• Kollegen
• Tätigkeitsfeld
• Führungsstil
• Hohe Fluktuation
• Umgang mit Mitarbeitern
• Maßnahmen gegen die hohe Fluktuation treffen
• Reflexion über die hohe Anzahl an Kündigungen und Entlassungen
• Feedback aus dem Team ernst nehmen
• Mehr Empathie und Menschlichkeit zeigen
• Guter Umgang unter den Kollegen
• Hohe Fluktuation belastet Teams und Arbeitsklima
• Autoritärer Führungsstil
• Hierarchische Unternehmenskultur
• Das Image leidet zunehmend unter der spürbar hohen Fluktuation, die in allen Teams wahrnehmbar ist
• Mobiles Arbeiten ist nur sehr selten möglich (ca. 1–2 Tage im Monat); es herrscht der Eindruck vor, dass dieser Option mit Skepsis und mangelndem Vertrauen begegnet wird
• All-In-Verträge
• Es entsteht der Eindruck, Teilzeit-Arbeit (alles unter 40h) gilt als weniger engagiert/wird weniger wertgeschätzt
• Hohe Fluktuation führt regelmäßig zu unvorhersehbarem Mehraufwand. Man wird oft ins kalte Wasser geworfen, um Aufgaben ausgeschiedener Kollegen ohne richtige Einarbeitung zu übernehmen
• Gehalt ist ok, Gehaltsgespräche aber abhängig von persönlicher Dynamik, Austausch auf Augenhöhe ist erschwert
• Kaum klassische Benefits (kein Essenszuschuss, Wiener-Linien-Ticket, Klimaticket, Gesundheitsangebote etc.), Fokus eher auf „Social Events“ wie Weihnachts-/Sommerfeste, Teambuilding sowie kleine Gesten (Blumen, Geburtstagskuchen)
• Oberflächlich/nach außen schon da, intern sieht es etwas anders aus
• Eigentlich gute Grundvoraussetzungen, es gibt einige gute und engagierte Leute, die hohe Fluktuation erschwert das aber spürbar
• Hohe Fluktuation, kaum langjährige Mitarbeiter
• Top-Down-Kultur
• Eine Einbindung der Teams in strategische oder personelle Prozesse wird nach meiner Wahrnehmung kaum praktiziert
• Allgemeine Verunsicherungen durch laufende personelle Veränderungen sind spürbar
• Wahrnehmbare Anspannung im Arbeitsalltag
• Menschlichere, empathischere Führung wäre wünschenswert
• Zu wenige Home-Office-Laptops für die Belegschaft; mobiles Arbeiten ist oft Glückssache oder scheitert an mangelnder Verfügbarkeit, wird aber ohnehin nicht gerne gesehen
• Teures und großes Innenstadt-Büro im 1. Bezirk, jedoch wenig Licht und sehr hellhörig
• 30 Cent pro Tasse Kaffee
• Entscheidungen werden top-down getroffen
• Fehlende Empathie
• Kein Austausch auf Augenhöhe
• Stark abhängig von persönlicher Dynamik mit Geschäftsführung
• Erschwert durch hohe Fluktuation
Die Atmosphäre im Team ist sehr kollegial, offen und von gegenseitigem Respekt geprägt. Führungskräfte begegnen einem auf Augenhöhe, nehmen sich Zeit für Feedback und fördern individuelle Stärken. Mitarbeitende werden gehört, auf Anliegen wird eingegangen und Wertschätzung wird hier nicht nur kommuniziert, sondern auch gelebt. Besonders schätze ich, dass man hier nicht nur "irgendeinen" Job macht – die Aufgaben sind spannend, abwechslungsreich und vor allem sinnstiftend. Insgesamt ein Arbeitsplatz, an dem man sich wohlfühlt und entfalten kann.
Vieles - u.a. die Berücksichtigung der persönlichen Bedürfnisse der Arbeitnehmer bei gleichzeitig hohem Anspruch an die individuelle Leistung und Zielerreichung
Aus meiner Sicht keine - fühle mich seit meinem Beginn im Unternehmen sehr wohl. Sollte es was geben, wird es direkt angesprochen
Sehr schönes, angenehmes Büro mit Open-Door-Mentalität, konstruktiver Austausch zwischen den KollegInnen
Hoch - angesichts der Vision, Philosophie und Erfolgsprojekte des Unternehmens
Auch bei Vollzeitanstellung genug Flexibilität gegeben
Wird aktiv gefördert und unterstützt - KollegInnen nehmen immer wieder relevante Kurse und Weiterbildung in der Arbeitszeit war; gewährleistet ein "Up-to-Date-Bleiben" bei zentralen Themen
Über dem Branchenschnitt
Sehr gut, neue KollegInnen integrieren sich üblicherweise schnell
Vom ersten Tag sehr angenehmer Umgang, keine starren hierarchischen Strukturen; immer ein offenes Ohr
Tolles Büro, moderne Ausstattung; Rückzugsmöglichkeiten bei Bedarf für besonders konzentriertes Arbeiten; frisches Obst und Gemüse in der Küche; Berücksichtigung des Workloads - ist das schaffbar, wo kann man unterstützen etc.
Sehr offener, unkomplizierter Umgang untereinander; aktiver Input wird immer gewünscht/unterstützt
Meist abwechslungsreich, fordernd, aber nicht überfordernd; laufende Abstimmung und Zusammenarbeit mit KollegInnen und verschiedensten (externen) Partnern; Raum für Innovation
Wir alle gemeinsam schaffen eine Atmosphäre. Das gelingt insgesamt sehr gut.
Das Unternehmen ist durchaus flexibel. Es gilt aber auch den Unternehmensbedarf zu berücksichtigen. Wir sind ein kleines Team, da hat man sich abzustimmen.
Das Angebot für die Weiterbildung im jeweiligen Verantwortungsbereich ist da. Es wird nicht starr vorgegeben, sondern kann individuell angenommen werden.
Tolles Team!
Hier wird kein Unterschied gemacht.
Die Führungsebene spricht Dinge offen an, um gemeinsam Lösungen zu finden. Wenn dies nicht immer gelingt... wie gesagt, zur Kommunikation gehören mindesten zwei.
Top!
Zur Kommunikation gehören mindestens zwei. Wichtig ist die Dinge offen anzusprechen.
Die ist bei uns eine Selbstverständlichkeit.
Ich kann mir kein interessanteres Unternehmen in der Lebensmittelbrache vorstellen.
Das Team und die Lage vom Büro
• Homeoffice-Regelung wie aus dem Jahre 2002
• Wenig echtes Vertrauen in Mitarbeitende
• Doppelmoral bei sozialen Werten
• Feedback wird nicht als Chance, sondern als Bedrohung gesehen
• Vieles hängt von persönlichen Beziehungen ab – nicht von Leistung
• Diskussionen bei jeder Veränderung – ob Teilzeit, Gehalt oder mehr Verantwortung
• Den Mitarbeiter:innen wirklich zuhören, nicht nur so tun.
• Bedürfnisse der Mitarbeitenden ernst nehmen – und vor allem fragen, statt zu raten oder von sich selbst auszugehen.
• Flexiblere Arbeitsmodelle zulassen – Vertrauen statt Präsenzpflicht.
• Kritikfähigkeit trainieren – vor allem auf Führungsebene.
• Gleichbehandlung nicht nur predigen, sondern umsetzen.
• Lernen, dass man als Führungskraft und auch als Arbeitgeber nie „ausgelernt“ hat.
Im Büro: Das Team ist herzlich, engagiert und hat einen guten Schmäh. Neue Leute wurden offen aufgenommen – Grüße gehen an der Stelle raus! Diese positive Stimmung entstand allerdings weniger durch gezielte Teamförderung, sondern mehr durch die Menschen selbst. Kurzum: Das Unternehmen hatte Glück mit dem Personal – nicht umgekehrt. Deshalb nur 2 Sterne.
Getrübt wurde die gute Stimmung nämlich von einer inkonsequenten Führung, die auf Emotionalität basiert. Hier war jeder Tag ein Überraschungsei.
Außertourlich: Zum Geburtstag bekommt jede Person Champagner, einen Kuchen, Blumen und ein Ständchen. Im Jahr gibt es ein Teambuilding (wobei das wenig mit der Stärkung des Teamzusammenhalts zu tun hat), ein Sommerfest und eine Weihnachtsfeier.
Nach außen: Innovativ, grün, nachhaltig, zukunftsorientiert. Das Unternehmen wirkt wie ein Vorzeigebetrieb und dieses Bild will um jeden Preis gehalten werden. Das Marketing ist vor allem auch durch den bekannten Gründer und das Standing der betreuten Marke stark.
Nach innen zeigt sich ein anderes Bild: Eher analog, unsicher, kontrollierend, empfindlich. Die Lücke zwischen Selbstbild und Realität ist spürbar – und für Mitarbeitende auf Dauer frustrierend, sobald die schöne Fassade zu bröckeln beginnt.
Theoretisch wird ein gutes Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben geschätzt – praktisch eher erschwert. Ressourcenknappheit? Vorhanden. Neue Mitarbeitende? Schwer zu finden.
All-In-Verträge sind gängig und Homeoffice theoretisch möglich, aber in homöopathischer Dosis. Zwei Tage im Monat, sofern sie nicht an einem Montag, Freitag oder nach Urlaub liegen. Also am besten einfach nie, denn Homeoffice ist eh "quasi wie Urlaub".
Das vermittelte Gefühl: Präsenz ist gleich Produktivität. Vertrauen hatte mehr mit Kontrolle zu tun. Flexibilität und ein vertrauensvolles Umfeld sind in diesem Unternehmen leider nicht vorhanden. Auf die wiederholten Wünsche von den Mitarbeiter:innen wird schlicht weg nicht gehört. Wem das nicht passt, musste gehen.
Also wer es schafft, unter diesen Bedingungen noch von Balance zu sprechen, verdient Respekt. Oder einen Preis.
Karrierechancen gibt es – vor allem für Menschen mit Anpassungstalent. Wer Widerspruch vermeidet und nicht zu auffällig eigene Ideen verfolgt, kann sich gut positionieren.
Weiterbildungen sind theoretisch möglich, aber nicht proaktiv gefördert. Eigeninitiative ist gefragt – inklusive Überzeugungsarbeit. Und auch hier gilt: Wer beliebt ist, hat bessere Karten.
Die Bezahlung ist überdurchschnittlich – allerdings inklusive Überstundenpaket im All-In-Format. Fällt das weg, ist die Bezahlung branchenüblich. Wer sonstige Extras abseits des Büro-Obsts möchte, bekommt einen Kaffee für 30 Cent.
Im Bereich Nachhaltigkeit und Bio ist das Unternehmen sehr engagiert – und das spürt man auch. Die externe Kommunikation ist durchdacht, die Werte im Produktbereich glaubwürdig.
Sozialbewusstsein intern? Kommt stark auf den Kontext an. Wenn es unbequem oder teuer wird, endet die Rücksicht schnell. Kündigungen werden bürokratisch durchgezogen, statt empathisch gestaltet. Einvernehmliche Übereinkünfte, die absolut üblich sind und keinen Nachteil für das Unternehmen bringen, werden bewusst verweigert, um jenen, die das Unternehmen aus freier Entscheidung heraus verlassen, noch einen Gehfehler mitzugeben.
Die Vision geht eben nur soweit, wie der eigene Schatten reicht.
Ob bei stressigen Deadlines, technischer Pannenhilfe oder schlicht moralischer Unterstützung – die Kolleg:innen waren füreinander da und das war auch nötig!
Was ich beobachten konnte: Wer jung, dynamisch, formbar und „ein Sonnenschein“ war, passte besser ins gewünschte Bild. Erfahrene Kolleg:innen wurden weniger wertgeschätzt. Besonders, wenn viel Know-how da war, fühlten sich bestimmte Personen „bedroht“.
Das ist nicht nur schade, sondern ein professionelles und vor allem auch menschliches Versäumnis.
Das größte Problem im Unternehmen, meiner bescheidenen Meinung nach, und das sitzt wirklich an der tiefsten Wurzel.
Die Bereitschaft, Feedback anzunehmen, war in etwa so ausgeprägt wie die Freude über Steuerprüfungen. Obwohl stets betont wurde, man könne „über alles reden“, endeten konstruktive Kritikversuche in emotionalen Reaktionen – oder in Stille. Deshalb hat man’s dann irgendwann gelassen.
Entscheidungen wirkten oft impulsiv und persönlich gefärbt – und nicht, als wären sie Ergebnis eines professionellen Austauschs. Statt Klarheit und Orientierung zu geben, erzeugte das Verhalten der Führung oft Verwirrung oder Frust – besonders bei engagierten Mitarbeitenden, die sich gerne eingebracht hätten.
Mein Eindruck: Führung auf Gefühlsebene, nicht auf Augenhöhe.
Das Büro in der Wiener Innenstadt ist gut angebunden, schick und groß, keine Frage. Aber wenn sich mehrere Leute einen Laptop teilen müssen, wird’s eng – im Homeoffice wie im Kalender.
Hinter der strengen Homeoffice-Regelung stand das Argument des Teamzusammenhalts und der wichtigen Präsenz im Büro. Diese „Schäfchen im Stall“-Mentalität zeugt meiner Meinung nach von wenig Vertrauen, einem veralteten Verständnis von Teamstrukturen und Arbeit im Generellen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass ein wertschätzendes und gutes Klima in Teams mit mehr Homeoffice-Möglichkeit möglich ist – und dadurch teilweise sogar besser wird. Warum? Einfach, weil man den Menschen ermöglicht, ihr Arbeitsleben in einem gewissen Rahmen an ihr privates anzupassen. Jedenfalls entstand immer der Eindruck, dass die Arbeit im Homeoffice nicht den gleichen Stellenwert hatte, wie jene im Büro.
Achja und: Stehtische gibt es nur begrenzt. Ist keiner frei, ists Pech.
Alles in allem sind die Arbeitsbedingungen für ein Unternehmen, das Innovation im „Selbstverständnis“, in der „DNA“ und auf jeder Fahne stehen hat, ein Armutszeugnis.
Kommunikation ist in vielen Unternehmen eine Baustelle. So ist das, wenn viele Persönlichkeiten aufeinandertreffen - I get the point! In diesem Unternehmen wird’s aber besonders knifflig. Denn Kommunikation war kein fester Bestandteil der Unternehmenskultur, sondern eher eine Art spontane Wortakrobatik: mal diplomatisch verklausuliert, mal so vage, dass man sie auch als Horoskop abdrucken könnte.
Wer Missverständnisse vermeiden wollte, musste manchmal nicht nur zwischen den Zeilen lesen, sondern dazwischen noch die Fußnoten suchen.
Das Credo lautete: Es kann immer über alles gesprochen werden! Die Realität: Feedback nach unten kam gerne unvermittelt und teilweise scharf formuliert, wohingegen Kritik nach oben besser gar nicht oder nur mit Schutzhelm und Fluchtplan angebracht wurde. Die Folgen: Unsicherheit, Spekulation und eine Kommunikationskultur, in der „ehrlich sein“ mit „vorsichtig schweigen“ verwechselt wurde.
Frauen in Führungspositionen? Vorhanden – und zwar nicht nur symbolisch. Das ist ein Pluspunkt. Aber Gleichbehandlung im Sinne von Fairness für alle? Da wird’s schwieriger.
Ob und wie gut man behandelt wurde, hing stark davon ab, wie man bei bestimmten Personen „stand“. Je nach Sympathie zur Geschäftsführung wurde man mal mit Samthandschuhen, mal mit Ofenhandschuhen behandelt. Objektive Kriterien wurden, wenn überhaupt, in einer anderen Abteilung aufbewahrt.
Fazit: Nähe zur Geschäftsführung oder Anpassungsfähigkeit führten zu Vorteilen, kritische Fragen oder eigenständiges Denken in zu großem Ausmaß eher zu Nachteilen. Gleichberechtigung ohne gezielte Beziehungspflege war leider nicht möglich.
Die Themen rund um biologische Landwirtschaft, nachhaltige Wertschöpfungsketten und die Lebensmittelbranche im Allgemeinen sind fachlich relevant und spannend. Man hat die Möglichkeit, sich mit Fragen zu beschäftigen, die gesellschaftlich etwas bewegen – zumindest theoretisch.
In der Praxis war der Gestaltungsspielraum jedoch oft eingeschränkt und das Verständnis für Trends nicht unbedingt am Zahn der Zeit. Teilweise wurde von eigenen Interessen auf die Allgemeinheit geschlossen. Ideen mussten nicht nur fachlich gut sein, sondern auch dem persönlichen Geschmack der Entscheider:innen entsprechen. Und das war... volatil.
Wertschätzender Umgang, faire Rahmenbedingungen und eine unterstützende Arbeitskultur – mit regelmäßigen Team-Events als zusätzlichem Highlight.
Kleinere Verbesserungsmöglichkeiten bestehen (siehe oben), doch insgesamt überzeugt der Arbeitgeber – gravierende Schwächen sind nicht erkennbar.
Mitarbeitende sollen mehr ermutigt werden, anonym Feedback zu verschiedenen Themen zu geben, das zur Verbesserung von Abläufen und Strukturen genutzt wird. Die Teilnahme ist aktuell vollkommen freiwillig – Feedback kann gegeben werden, muss aber nicht.
Angenehme Arbeitsatmosphäre mit einem guten Mix aus Anpacken und Struktur. Das Arbeitspensum ist hoch, aber das Tempo bleibt menschlich. Die Arbeit ist sehr sinnstiftend und bewusst als solche wahrgenommen, mit positivem Einfluss auf Kundinnen und Umwelt.
Das Unternehmen genießt ein starkes öffentliches Ansehen, und es fühlt sich gut an, Teil eines kleinen, engagierten und gut aufgestellten Teams zu sein.
Gesundes Maß an Arbeitsbelastung, -tempo und -zeit sowie realistische Erwartungshaltungen seitens der Führungskräfte. Hier wird engagiert gearbeitet – Gehalt gibt es nicht fürs Nichtstun, aber man wird fair entlohnt und keinesfalls ausgenutzt. Eine Homeoffice-Regelung (2 Tage pro Monat) steht zur Verfügung.
Die sehr flachen Hierarchien fördern eine effiziente Zusammenarbeit und erleichtern die tägliche Aufgabenbewältigung. Gleichzeitig sind die Aufstiegsmöglichkeiten in höhere Karrierestufen naturgemäß begrenzt – dennoch vorhanden und oft besser als in großen Firmen.
Keine Spitzenbezahlung, aber auf jeden Fall fair, fördernd und überdurchschnittlich. Die gute Arbeitsatmosphäre und Firmenkultur machen es unnötig, etwaige Nachteile durch finanzielle Kompensation ausgleichen zu müssen.
Ausgeprägte Hilfsbereitschaft, direkte und respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe. Das Team unterstützt sich gegenseitig und hält auch in herausfordernden Situationen fest zusammen.
Offen, direkt und hilfsbereit – mit Integrität, natürlicher Autorität und fairer Führung. Mitarbeitende werden motiviert, gefördert und in einem gesunden Maß gefordert, um langfristig starke Leistungen zu erbringen.
Effiziente Kommunikation durch flache Hierarchien und flexible Kanäle – von strukturierten Meetings bis zu schnellen Ad-hoc-Abstimmungen. Entscheidungen werden zügig und situationsgerecht getroffen. Durch die Zusammenarbeit mit zahlreichen externen Stakeholdern kann es vereinzelt zu kurzfristigen Terminabsagen kommen. Dies erfordert mitunter spontane Umplanungen oder eine schnelle Abstimmung zwischen Tür und Angel.
Das Unternehmen ist in vielerlei Hinsicht ein kleiner Spiegel der Lebensmittelbranche. Von Rohstoffsicherung über die Zusammenarbeit mit Landwirten und Produzenten, Controlling, Beratung, Projektmanagement, Produktentwicklung, Marketing, Qualitätssicherung bis hin zum Kundenservice – fast alle Bereiche sind abgedeckt. Die Aufgaben sind vielfältig und spannend, mit einer Mischung aus Büroarbeit und Außendienst (einige Einsätze pro Monat). Die Lernkurve ist steil, man kann sich aktiv einbringen, und jede:r ist willkommen, sinnvolle Vorschläge zu machen oder Verbesserungen im eigenen Bereich anzustoßen.
So verdient kununu Geld.