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Werner 
Lampert 
Beratungsges.m.b.H.
Bewertungen

14 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 57%
Score-Details

14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Wer braucht bei diesem aufregenden Führungsstil schon Kaffee?

1,6
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vieles.

Verbesserungsvorschläge

Wo soll man da anfangen?

Arbeitsatmosphäre

Ein ständiger 'Kommt und Geht'-Reigen kombiniert mit spontaner Vorgesetzten-Willkür: ein tägliches Überraschungspaket für eine garantiert aufregende Magen-Darm-Kultur. Da helfen auch keine wiederholten 5-Sterne-Bewertungen aus der Führungsebene mehr.

Work-Life-Balance

Keine Flexibilität, was Bedürfnisse und Wohlergehen der Mitarbeitenden betrifft und keine Feedback-Kultur.

Karriere/Weiterbildung

Aufgrund der hohen Fluktuation bleibt für Weiterbildungen nicht viel Zeit, da laufend neue Kolleg*innen eingearbeitet werden müssen oder die Arbeit von weggefallenen Personen aufgesaugt wird. Keine wirklichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen selbst.

Gehalt/Benefits

Gehalt war in Ordnung, kann aber nicht die psychische Last kompensieren.

Kollegenzusammenhalt

Viele talentierte, begeisterte und herzliche Menschen unter den (ehemaligen) Mitarbeitenden. Der
Zusammenhalt könnte sehr gut sein, wenn nicht laufend Kolleg*innen das Unternehmen verlassen würden. Das liegt aber nicht an der Führung, sondern den Personen selbst.

Vorgesetztenverhalten

Niemandem zu wünschen!

Arbeitsbedingungen

Kaum Flexibilität, bedrückte und angespannte Stimmung im Büro, wenige langjährige Kolleg*innen.

Kommunikation

Wichtige Entscheidungen werden meiner Sicht nach ohne Feedback der beteiligten Mitarbeiter*innen getroffen, Kündigungen wertvoller Mitarbeiter*innen nicht hinterfragt oder reflektiert und an den altbewährten archaischen Kommunikationsmethoden festgehalten.

Gleichberechtigung

Man kann nicht nicht sagen, dass es ältere und erfahrenere Kolleg*innen nicht sehr leicht haben.

Interessante Aufgaben

Interessanter Aufgabenbereich und Produkte - es könnte so schön sein! Teilweise werden Aufgaben jedoch willkürlich verteilt, z.B. bei Kündigungen anderer Mitarbeitender oder scheinbar "freiwillige" Zusatzaufgaben vergeben.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Brigitte Hanzmann-FrodlGeschäftsführung

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Kritik nehmen wir grundsätzlich ernst und setzen uns mit konkreten Hinweisen sorgfältig auseinander.

Gleichzeitig möchten wir klarstellen, dass sich die von Ihnen geschilderten Umstände erkennbar auf einen länger zurückliegenden Zeitraum beziehen. Sie entsprechen daher nicht den Verhältnissen des laufenden Jahres und können die heutige Situation in unserem Unternehmen nur eingeschränkt abbilden. Mehrere der angesprochenen Punkte treffen in dieser Form nicht zu. Ohne einen aktuellen Einblick in unsere Organisation, unsere Zusammenarbeit und die inzwischen erfolgten Entwicklungen lässt sich die gegenwärtige Situation naturgemäß nicht verlässlich beurteilen.

Nicht sachgerecht finden wir es, wenn länger zurückliegende persönliche Wahrnehmungen erneut veröffentlicht oder als aktuell dargestellt werden und dadurch der Eindruck entsteht, sie würden die heutigen Arbeitsbedingungen unverändert wiedergeben. Dies wird weder unseren aktuellen Mitarbeitenden noch Bewerberinnen und Bewerbern gerecht.

Den Vorwurf, die Geschäftsführung verfasse selbst positive Bewertungen oder veranlasse Gefälligkeitsbewertungen, weisen wir ausdrücklich zurück. Bewertungen spiegeln die persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen der jeweiligen Verfasserinnen und Verfasser wider. Unterschiedliche oder positive Wahrnehmungen pauschal als von der Geschäftsführung gesteuert darzustellen, ist nicht angemessen und entwertet zugleich die authentischen Rückmeldungen anderer Mitarbeitender.

Wir arbeiten weiterhin konsequent an Führung, Zusammenarbeit und guten Rahmenbedingungen. Dabei stehen wir für einen respektvollen, transparenten und sachlichen Umgang – auch bei kritischen Rückmeldungen.

Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute.

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Positive Entwicklung spürbar

4,6
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ich kann viele der negativen Bewertungen ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Natürlich gibt es, wie in jedem Unternehmen, Herausforderungen und Themen, an denen gearbeitet werden muss.
Der entscheidende Unterschied ist aber, dass hier proaktiv an Verbesserungen gearbeitet wird. Es sind positive Veränderungen in der Unternehmenskultur, der Stimmung im Team und auch in den Abläufen deutlich spürbar geworden. Wer offen für Entwicklung und Mitgestaltung ist, findet hier ein spannendes Umfeld mit Sinn und Potenzial.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Brigitte Hanzmann-FrodlGeschäftsführung

Vielen Dank für deine positive und reflektierte Bewertung.

Es freut uns sehr zu lesen, dass du die Entwicklung in unserem Unternehmen so positiv wahrnimmst. Uns ist bewusst, dass es – wie in jedem Unternehmen – Themen gibt, an denen wir weiterarbeiten müssen. Umso mehr schätzen wir es, dass du anerkennst, dass wir Verbesserungen aktiv angehen und gemeinsam weiterentwickeln wollen.

Danke auch für deine Offenheit und deine wertschätzenden Worte. Rückmeldungen wie deine motivieren uns, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen und weiterhin ein Umfeld zu schaffen, in dem Entwicklung, Mitgestaltung und Sinn erlebbar sind.

Hier ist Gleichberechtigung und Teamgeist real

4,7
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Teambuildings, Mitarbeitergespräche, Betriebsausflüge, Geburtstagsfeiern, Monats-Jour Fixe zu einem inspirierenden Thema gehören seit einigen Jahren zum Alltag.

Work-Life-Balance

Ich mag das Wort nicht, alles ist mein Leben, auch meine Arbeit. Aber wenn es um Vereinbarkeit mit Familie geht, gibt es hier viel Entgegenkommen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit ist unser Herz!

Kollegenzusammenhalt

Top!

Kommunikation

Wie überall, klappt die Kommunikation mal sehr gut und manchmal hakts.

Gleichberechtigung

Führungskräfte und Belegschaft ist ziemlich genau 50:50.

Interessante Aufgaben

Wenn etwas diese Firma auszeichnet, dann die spannenden Aufgaben. Hier wird einem nie langweilig.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Isabell RiedlGeschäftsleitung

Herzlichen Dank, dass du unsere Bemühungen so wahrnimmst und bewertest.

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Kreislaufwirtschaft: unreflektierte Führung und hohe Fluktuation

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Prinzipiell interessantes Tätigkeitsfeld und Aufgaben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Führungsstil der Geschäftsführung wirkt volatil, kontrollierend und überheblich. Zu viel Misstrauen gegenüber Mitarbeitern.

"Den frischen Wind" den man sich durch Kündigungen und neue Mitarbeiter erhofft, benötigt es nach all den Jahren wohl eher in der Führungsebene.

Verbesserungsvorschläge

Wenn seit Jahren die Mitarbeiter - mit Ausnahme der Geschäftsleitung - stark fluktuieren, sollte man in Betracht ziehen welchen Anteil man als Unternehmen mit der eigenen Unternehmenskultur dazu beiträgt, anstelle Begründungen zu finden, weshalb immer nur die anderen Schuld sind.

Arbeitsatmosphäre

Anspannung liegt in der Luft, sowie eine wechselhafte Laune der Führungsebene. Schwieriges Klima - hoher Frustrastionsgrad bei Mitarbeitern zu spüren.

Image

Der Ruf bezüglich dem Umgang mit Mitarbeitern eilt dem Unternehmen mittlerweile voraus.

Work-Life-Balance

Wer eine zu hohe Arbeitsauslastung anspricht bekommt "Du musst besser priorisieren" als Lösung.
Viel Zeit sollte für die Einschulung neuer Kollegen eingeplant werden, denn das ist eine Konstante in dieser Firma. Kündigungen erfolgen dabei sowohl seitens Unternehmen, als auch durch Mitarbeiter. Zu sicher sollte man sich in dieser Firma nie fühlen.

Wie überall wo gutes Micromanagement gelebt wird gilt: Körperliche Anwesenheit bedeutet Leistung. Man erhält als Mitarbeiter den Eindruck "Wer im Home Office ist, arbeitet nicht". Deshalb müssen immer ausreichend Personen im Büro sein.

Karriere/Weiterbildung

Schulungen sind wie viele Dinge Diskussionsbasis. Wenn sie nicht zu teuer sind kann man diese im Regelfall machen. Das Problem ist eher, dass man keine Zeit hat diese in Anspruch zu nehmen.
Geringe Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist branchenüblich, zum Teil jedoch nicht nachvollziehbar. So kann es sein, dass neue Stellen mit einem höheren Gehalt ausgeschrieben werden, als bestehende Mitarbeiter für dieselbe Stelle erhalten.

Es gibt opulente Feiern und ein Teambuilding. Für Letzteres werden teure und schöne Unterkünfte ausgewählt, man hat jedoch kaum Freizeit um diese zu nutzen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine klimafreundlichen Alternativen wie Klimaticket oder Jahreskarte der Wiener Linien für Mitarbeiter.

Kollegenzusammenhalt

Früher gab es noch mehr Austausch zwischen den Abteilungen. Mittlerweile ist dieser eher begrenzt. Im Großen und Ganzen jedoch guter Umgang zwischen den Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Wie zu Beginn erwähnt schwierig, da launenhaft, zum Teil nicht nachvollziehbar und emotional statt rational. Auch der Umgamgston kann durchaus rau sein.

Es entsteht der Eindruck, dass abweichende Meinungen oder Herangehensweisen eher als persönlicher Angriff wahrgenommen werden. Wer hier arbeitet benötigt ein dickes Fell, denn Feedback gibt es nicht nur zu fachlicher Leistung, sondern auch auf persönlicher Ebene.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist sehr groß. Mehrere Personen teilen sich einen Raum, wodurch es laut werden kann.

Kommunikation

Großs Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der Führungsebene. Entscheidungen werden top-down getroffen. Mitarbeitende haben dann beispielsweise die Wahl diese still hinzunehmen, Kritik zu äußern und damit potenziell in Ungnade zu fallen oder das Unternehmen zu verlassen. Der in einer vorhergehenden Rezension oft bemühte Satz "es gehören immer zwei dazu" wirkt in diesem Kontext in der Realität wie eine Einbahnstraße.

Gleichberechtigung

Das Team ist in seiner Zusammensetzung wenig divers.

Interessante Aufgaben

Theoretisch wären die Arbeitsbereiche spannend und man hat noch sehr viel Potential nach Oben. Allerdings schränkt die starke Einbindung der Geschäftsführung in sämtliche Themen, die Weiterentwicklung der jeweiligen Aufgabenbereiche ein. Hier wäre es hilfreich, wenn man Entscheidungen weniger nach persönlichem Befinden der Geschäftsführung, sondern nach Fakten treffen würde.


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Brigitte Hanzmann-FrodlGeschäftsführung

Vielen Dank für die erneute Aktualisierung Ihrer Bewertung.
Auf Ihre ursprüngliche Bewertung haben wir bereits im Juni 2025 Stellung genommen. Daran halten wir weiterhin fest.

Gleichzeitig möchten wir klarstellen, dass sich Ihre Aussagen auf einen Zeitraum beziehen, der mittlerweile längere Zeit zurückliegt. Da Sie schon seit geraumer Zeit nicht mehr Teil unseres Unternehmens sind, können Ihre Schilderungen die heutige Situation nur eingeschränkt abbilden. Mehrere der von Ihnen angeführten Punkte treffen in dieser Form heute nicht mehr zu. Dies können Sie aber ohne aktuellen Einblick in unser Unternehmen naturgemäß nicht belastbar beurteilen.

Kritik nehmen wir grundsätzlich ernst. Nicht sachgerecht finden wir jedoch, wenn eine länger zurückliegende persönliche Wahrnehmung wiederholt öffentlich aktualisiert wird und dadurch der Eindruck entsteht, sie bilde die heutige Situation im Unternehmen unverändert ab, obwohl seit längerer Zeit kein aktiver Einblick mehr in unser Arbeitsumfeld besteht. Das ist weder fair gegenüber unseren aktuellen Mitarbeitenden noch gegenüber Bewerberinnen und Bewerbern.

Wir arbeiten weiterhin konsequent an Führung, Zusammenarbeit und Rahmenbedingungen und stehen für einen respektvollen und transparenten Umgang. Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute.

Mehrfachbewertung

Hohe Fluktuation und fehlende Reflexion erschweren nachhaltige Entwicklung

1,9
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

• Zentrale Lage des Büros
• Kollegen
• Tätigkeitsfeld

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

• Führungsstil
• Hohe Fluktuation
• Umgang mit Mitarbeitern

Verbesserungsvorschläge

• Maßnahmen gegen die hohe Fluktuation treffen
• Reflexion über die hohe Anzahl an Kündigungen und Entlassungen
• Feedback aus dem Team ernst nehmen
• Mehr Empathie und Menschlichkeit zeigen

Arbeitsatmosphäre

• Guter Umgang unter den Kollegen
• Hohe Fluktuation belastet Teams und Arbeitsklima
• Autoritärer Führungsstil
• Hierarchische Unternehmenskultur

Image

• Das Image leidet zunehmend unter der spürbar hohen Fluktuation, die in allen Teams wahrnehmbar ist

Work-Life-Balance

• Mobiles Arbeiten ist nur sehr selten möglich (ca. 1–2 Tage im Monat); es herrscht der Eindruck vor, dass dieser Option mit Skepsis und mangelndem Vertrauen begegnet wird
• All-In-Verträge
• Es entsteht der Eindruck, Teilzeit-Arbeit (alles unter 40h) gilt als weniger engagiert/wird weniger wertgeschätzt

Karriere/Weiterbildung

• Hohe Fluktuation führt regelmäßig zu unvorhersehbarem Mehraufwand. Man wird oft ins kalte Wasser geworfen, um Aufgaben ausgeschiedener Kollegen ohne richtige Einarbeitung zu übernehmen

Gehalt/Benefits

• Gehalt ist ok, Gehaltsgespräche aber abhängig von persönlicher Dynamik, Austausch auf Augenhöhe ist erschwert
• Kaum klassische Benefits (kein Essenszuschuss, Wiener-Linien-Ticket, Klimaticket, Gesundheitsangebote etc.), Fokus eher auf „Social Events“ wie Weihnachts-/Sommerfeste, Teambuilding sowie kleine Gesten (Blumen, Geburtstagskuchen)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

• Oberflächlich/nach außen schon da, intern sieht es etwas anders aus

Kollegenzusammenhalt

• Eigentlich gute Grundvoraussetzungen, es gibt einige gute und engagierte Leute, die hohe Fluktuation erschwert das aber spürbar

Umgang mit älteren Kollegen

• Hohe Fluktuation, kaum langjährige Mitarbeiter

Vorgesetztenverhalten

• Top-Down-Kultur
• Eine Einbindung der Teams in strategische oder personelle Prozesse wird nach meiner Wahrnehmung kaum praktiziert
• Allgemeine Verunsicherungen durch laufende personelle Veränderungen sind spürbar
• Wahrnehmbare Anspannung im Arbeitsalltag
• Menschlichere, empathischere Führung wäre wünschenswert

Arbeitsbedingungen

• Zu wenige Home-Office-Laptops für die Belegschaft; mobiles Arbeiten ist oft Glückssache oder scheitert an mangelnder Verfügbarkeit, wird aber ohnehin nicht gerne gesehen
• Teures und großes Innenstadt-Büro im 1. Bezirk, jedoch wenig Licht und sehr hellhörig
• 30 Cent pro Tasse Kaffee

Kommunikation

• Entscheidungen werden top-down getroffen
• Fehlende Empathie
• Kein Austausch auf Augenhöhe

Gleichberechtigung

• Stark abhängig von persönlicher Dynamik mit Geschäftsführung

Interessante Aufgaben

• Erschwert durch hohe Fluktuation

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Arbeitgeber-Kommentar

Brigitte Hanzmann-FrodlGeschäftsführung

Vielen Dank für die erneute Aktualisierung Ihrer Bewertung.
Auf Ihre ursprüngliche Bewertung haben wir bereits im Juli 2025 Stellung genommen. Daran halten wir weiterhin fest.

Gleichzeitig möchten wir klarstellen, dass sich Ihre Aussagen auf einen Zeitraum beziehen, der mittlerweile längere Zeit zurückliegt. Da Sie schon seit geraumer Zeit nicht mehr Teil unseres Unternehmens sind, können Ihre Schilderungen die heutige Situation nur eingeschränkt abbilden. Mehrere der von Ihnen angeführten Punkte treffen in dieser Form heute nicht mehr zu. Dies können Sie aber ohne aktuellen Einblick in unser Unternehmen naturgemäß nicht belastbar beurteilen.

Kritik nehmen wir grundsätzlich ernst. Nicht sachgerecht finden wir jedoch, wenn eine länger zurückliegende persönliche Wahrnehmung wiederholt öffentlich aktualisiert wird und dadurch der Eindruck entsteht, sie bilde die heutige Situation im Unternehmen unverändert ab, obwohl seit längerer Zeit kein aktiver Einblick mehr in unser Arbeitsumfeld besteht. Das ist weder fair gegenüber unseren aktuellen Mitarbeitenden noch gegenüber Bewerberinnen und Bewerbern.

Wir arbeiten weiterhin konsequent an Führung, Zusammenarbeit und Rahmenbedingungen und stehen für einen respektvollen und transparenten Umgang. Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute.

Sinnstiftende Arbeit in einem wertschätzenden Umfeld

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Atmosphäre im Team ist sehr kollegial, offen und von gegenseitigem Respekt geprägt. Führungskräfte begegnen einem auf Augenhöhe, nehmen sich Zeit für Feedback und fördern individuelle Stärken. Mitarbeitende werden gehört, auf Anliegen wird eingegangen und Wertschätzung wird hier nicht nur kommuniziert, sondern auch gelebt. Besonders schätze ich, dass man hier nicht nur "irgendeinen" Job macht – die Aufgaben sind spannend, abwechslungsreich und vor allem sinnstiftend. Insgesamt ein Arbeitsplatz, an dem man sich wohlfühlt und entfalten kann.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Brigitte Hanzmann-FrodlGeschäftsführung

Vielen herzlichen Dank für diese wertschätzende Rückmeldung! Es freut uns sehr, dass du die kollegiale Atmosphäre, die wertschätzende Führung und die sinnstiftenden Aufgaben so positiv erlebst. Genau dieses Miteinander macht unser Team aus – schön, dass du ein Teil davon bist!

Sympathisches Unternehmen mit klarer Vision und spannenden Projekten bzw. Aufgaben

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vieles - u.a. die Berücksichtigung der persönlichen Bedürfnisse der Arbeitnehmer bei gleichzeitig hohem Anspruch an die individuelle Leistung und Zielerreichung

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht keine - fühle mich seit meinem Beginn im Unternehmen sehr wohl. Sollte es was geben, wird es direkt angesprochen

Arbeitsatmosphäre

Sehr schönes, angenehmes Büro mit Open-Door-Mentalität, konstruktiver Austausch zwischen den KollegInnen

Image

Hoch - angesichts der Vision, Philosophie und Erfolgsprojekte des Unternehmens

Work-Life-Balance

Auch bei Vollzeitanstellung genug Flexibilität gegeben

Karriere/Weiterbildung

Wird aktiv gefördert und unterstützt - KollegInnen nehmen immer wieder relevante Kurse und Weiterbildung in der Arbeitszeit war; gewährleistet ein "Up-to-Date-Bleiben" bei zentralen Themen

Gehalt/Benefits

Über dem Branchenschnitt

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut, neue KollegInnen integrieren sich üblicherweise schnell

Vorgesetztenverhalten

Vom ersten Tag sehr angenehmer Umgang, keine starren hierarchischen Strukturen; immer ein offenes Ohr

Arbeitsbedingungen

Tolles Büro, moderne Ausstattung; Rückzugsmöglichkeiten bei Bedarf für besonders konzentriertes Arbeiten; frisches Obst und Gemüse in der Küche; Berücksichtigung des Workloads - ist das schaffbar, wo kann man unterstützen etc.

Kommunikation

Sehr offener, unkomplizierter Umgang untereinander; aktiver Input wird immer gewünscht/unterstützt

Interessante Aufgaben

Meist abwechslungsreich, fordernd, aber nicht überfordernd; laufende Abstimmung und Zusammenarbeit mit KollegInnen und verschiedensten (externen) Partnern; Raum für Innovation


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Brigitte Hanzmann-FrodlGeschäftsführung

Vielen herzlichen Dank für diese großartige Bewertung und die wertschätzenden Worte! Es freut uns sehr, dass du dich seit Beginn so wohlfühlst und sowohl die Vision als auch das Miteinander und die Rahmenbedingungen als so positiv erlebst. Deine Rückmeldung bestärkt uns darin, genau diesen Weg weiterzugehen – schön, dass du Teil unseres Teams bist!

Ein einzigartiges Unternehmen in vielerlei Hinsicht!

4,8
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Geschäftsführung in Wien gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Wir alle gemeinsam schaffen eine Atmosphäre. Das gelingt insgesamt sehr gut.

Work-Life-Balance

Das Unternehmen ist durchaus flexibel. Es gilt aber auch den Unternehmensbedarf zu berücksichtigen. Wir sind ein kleines Team, da hat man sich abzustimmen.

Karriere/Weiterbildung

Das Angebot für die Weiterbildung im jeweiligen Verantwortungsbereich ist da. Es wird nicht starr vorgegeben, sondern kann individuell angenommen werden.

Kollegenzusammenhalt

Tolles Team!

Umgang mit älteren Kollegen

Hier wird kein Unterschied gemacht.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungsebene spricht Dinge offen an, um gemeinsam Lösungen zu finden. Wenn dies nicht immer gelingt... wie gesagt, zur Kommunikation gehören mindesten zwei.

Arbeitsbedingungen

Top!

Kommunikation

Zur Kommunikation gehören mindestens zwei. Wichtig ist die Dinge offen anzusprechen.

Gleichberechtigung

Die ist bei uns eine Selbstverständlichkeit.

Interessante Aufgaben

Ich kann mir kein interessanteres Unternehmen in der Lebensmittelbrache vorstellen.


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Isabell RiedlGeschäftsleitung

Danke für die gute Zusammenarbeit!

Hinter glänzender Fassade stecken starre Strukturen, eine ungeeignete Führung und wenig Raum für persönliche Entfaltung.

1,5
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Team und die Lage vom Büro

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

• Homeoffice-Regelung wie aus dem Jahre 2002
• Wenig echtes Vertrauen in Mitarbeitende
• Doppelmoral bei sozialen Werten
• Feedback wird nicht als Chance, sondern als Bedrohung gesehen
• Vieles hängt von persönlichen Beziehungen ab – nicht von Leistung
• Diskussionen bei jeder Veränderung – ob Teilzeit, Gehalt oder mehr Verantwortung

Verbesserungsvorschläge

• Den Mitarbeiter:innen wirklich zuhören, nicht nur so tun.
• Bedürfnisse der Mitarbeitenden ernst nehmen – und vor allem fragen, statt zu raten oder von sich selbst auszugehen.
• Flexiblere Arbeitsmodelle zulassen – Vertrauen statt Präsenzpflicht.
• Kritikfähigkeit trainieren – vor allem auf Führungsebene.
• Gleichbehandlung nicht nur predigen, sondern umsetzen.
• Lernen, dass man als Führungskraft und auch als Arbeitgeber nie „ausgelernt“ hat.

Arbeitsatmosphäre

Im Büro: Das Team ist herzlich, engagiert und hat einen guten Schmäh. Neue Leute wurden offen aufgenommen – Grüße gehen an der Stelle raus! Diese positive Stimmung entstand allerdings weniger durch gezielte Teamförderung, sondern mehr durch die Menschen selbst. Kurzum: Das Unternehmen hatte Glück mit dem Personal – nicht umgekehrt. Deshalb nur 2 Sterne.

Getrübt wurde die gute Stimmung nämlich von einer inkonsequenten Führung, die auf Emotionalität basiert. Hier war jeder Tag ein Überraschungsei.

Außertourlich: Zum Geburtstag bekommt jede Person Champagner, einen Kuchen, Blumen und ein Ständchen. Im Jahr gibt es ein Teambuilding (wobei das wenig mit der Stärkung des Teamzusammenhalts zu tun hat), ein Sommerfest und eine Weihnachtsfeier.

Image

Nach außen: Innovativ, grün, nachhaltig, zukunftsorientiert. Das Unternehmen wirkt wie ein Vorzeigebetrieb und dieses Bild will um jeden Preis gehalten werden. Das Marketing ist vor allem auch durch den bekannten Gründer und das Standing der betreuten Marke stark.

Nach innen zeigt sich ein anderes Bild: Eher analog, unsicher, kontrollierend, empfindlich. Die Lücke zwischen Selbstbild und Realität ist spürbar – und für Mitarbeitende auf Dauer frustrierend, sobald die schöne Fassade zu bröckeln beginnt.

Work-Life-Balance

Theoretisch wird ein gutes Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben geschätzt – praktisch eher erschwert. Ressourcenknappheit? Vorhanden. Neue Mitarbeitende? Schwer zu finden.

All-In-Verträge sind gängig und Homeoffice theoretisch möglich, aber in homöopathischer Dosis. Zwei Tage im Monat, sofern sie nicht an einem Montag, Freitag oder nach Urlaub liegen. Also am besten einfach nie, denn Homeoffice ist eh "quasi wie Urlaub".

Das vermittelte Gefühl: Präsenz ist gleich Produktivität. Vertrauen hatte mehr mit Kontrolle zu tun. Flexibilität und ein vertrauensvolles Umfeld sind in diesem Unternehmen leider nicht vorhanden. Auf die wiederholten Wünsche von den Mitarbeiter:innen wird schlicht weg nicht gehört. Wem das nicht passt, musste gehen.

Also wer es schafft, unter diesen Bedingungen noch von Balance zu sprechen, verdient Respekt. Oder einen Preis.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen gibt es – vor allem für Menschen mit Anpassungstalent. Wer Widerspruch vermeidet und nicht zu auffällig eigene Ideen verfolgt, kann sich gut positionieren.

Weiterbildungen sind theoretisch möglich, aber nicht proaktiv gefördert. Eigeninitiative ist gefragt – inklusive Überzeugungsarbeit. Und auch hier gilt: Wer beliebt ist, hat bessere Karten.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung ist überdurchschnittlich – allerdings inklusive Überstundenpaket im All-In-Format. Fällt das weg, ist die Bezahlung branchenüblich. Wer sonstige Extras abseits des Büro-Obsts möchte, bekommt einen Kaffee für 30 Cent.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Bereich Nachhaltigkeit und Bio ist das Unternehmen sehr engagiert – und das spürt man auch. Die externe Kommunikation ist durchdacht, die Werte im Produktbereich glaubwürdig.

Sozialbewusstsein intern? Kommt stark auf den Kontext an. Wenn es unbequem oder teuer wird, endet die Rücksicht schnell. Kündigungen werden bürokratisch durchgezogen, statt empathisch gestaltet. Einvernehmliche Übereinkünfte, die absolut üblich sind und keinen Nachteil für das Unternehmen bringen, werden bewusst verweigert, um jenen, die das Unternehmen aus freier Entscheidung heraus verlassen, noch einen Gehfehler mitzugeben.

Die Vision geht eben nur soweit, wie der eigene Schatten reicht.

Kollegenzusammenhalt

Ob bei stressigen Deadlines, technischer Pannenhilfe oder schlicht moralischer Unterstützung – die Kolleg:innen waren füreinander da und das war auch nötig!

Umgang mit älteren Kollegen

Was ich beobachten konnte: Wer jung, dynamisch, formbar und „ein Sonnenschein“ war, passte besser ins gewünschte Bild. Erfahrene Kolleg:innen wurden weniger wertgeschätzt. Besonders, wenn viel Know-how da war, fühlten sich bestimmte Personen „bedroht“.

Das ist nicht nur schade, sondern ein professionelles und vor allem auch menschliches Versäumnis.

Vorgesetztenverhalten

Das größte Problem im Unternehmen, meiner bescheidenen Meinung nach, und das sitzt wirklich an der tiefsten Wurzel.

Die Bereitschaft, Feedback anzunehmen, war in etwa so ausgeprägt wie die Freude über Steuerprüfungen. Obwohl stets betont wurde, man könne „über alles reden“, endeten konstruktive Kritikversuche in emotionalen Reaktionen – oder in Stille. Deshalb hat man’s dann irgendwann gelassen.

Entscheidungen wirkten oft impulsiv und persönlich gefärbt – und nicht, als wären sie Ergebnis eines professionellen Austauschs. Statt Klarheit und Orientierung zu geben, erzeugte das Verhalten der Führung oft Verwirrung oder Frust – besonders bei engagierten Mitarbeitenden, die sich gerne eingebracht hätten.

Mein Eindruck: Führung auf Gefühlsebene, nicht auf Augenhöhe.

Arbeitsbedingungen

Das Büro in der Wiener Innenstadt ist gut angebunden, schick und groß, keine Frage. Aber wenn sich mehrere Leute einen Laptop teilen müssen, wird’s eng – im Homeoffice wie im Kalender.

Hinter der strengen Homeoffice-Regelung stand das Argument des Teamzusammenhalts und der wichtigen Präsenz im Büro. Diese „Schäfchen im Stall“-Mentalität zeugt meiner Meinung nach von wenig Vertrauen, einem veralteten Verständnis von Teamstrukturen und Arbeit im Generellen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass ein wertschätzendes und gutes Klima in Teams mit mehr Homeoffice-Möglichkeit möglich ist – und dadurch teilweise sogar besser wird. Warum? Einfach, weil man den Menschen ermöglicht, ihr Arbeitsleben in einem gewissen Rahmen an ihr privates anzupassen. Jedenfalls entstand immer der Eindruck, dass die Arbeit im Homeoffice nicht den gleichen Stellenwert hatte, wie jene im Büro.

Achja und: Stehtische gibt es nur begrenzt. Ist keiner frei, ists Pech.

Alles in allem sind die Arbeitsbedingungen für ein Unternehmen, das Innovation im „Selbstverständnis“, in der „DNA“ und auf jeder Fahne stehen hat, ein Armutszeugnis.

Kommunikation

Kommunikation ist in vielen Unternehmen eine Baustelle. So ist das, wenn viele Persönlichkeiten aufeinandertreffen - I get the point! In diesem Unternehmen wird’s aber besonders knifflig. Denn Kommunikation war kein fester Bestandteil der Unternehmenskultur, sondern eher eine Art spontane Wortakrobatik: mal diplomatisch verklausuliert, mal so vage, dass man sie auch als Horoskop abdrucken könnte.

Wer Missverständnisse vermeiden wollte, musste manchmal nicht nur zwischen den Zeilen lesen, sondern dazwischen noch die Fußnoten suchen.

Das Credo lautete: Es kann immer über alles gesprochen werden! Die Realität: Feedback nach unten kam gerne unvermittelt und teilweise scharf formuliert, wohingegen Kritik nach oben besser gar nicht oder nur mit Schutzhelm und Fluchtplan angebracht wurde. Die Folgen: Unsicherheit, Spekulation und eine Kommunikationskultur, in der „ehrlich sein“ mit „vorsichtig schweigen“ verwechselt wurde.

Gleichberechtigung

Frauen in Führungspositionen? Vorhanden – und zwar nicht nur symbolisch. Das ist ein Pluspunkt. Aber Gleichbehandlung im Sinne von Fairness für alle? Da wird’s schwieriger.

Ob und wie gut man behandelt wurde, hing stark davon ab, wie man bei bestimmten Personen „stand“. Je nach Sympathie zur Geschäftsführung wurde man mal mit Samthandschuhen, mal mit Ofenhandschuhen behandelt. Objektive Kriterien wurden, wenn überhaupt, in einer anderen Abteilung aufbewahrt.

Fazit: Nähe zur Geschäftsführung oder Anpassungsfähigkeit führten zu Vorteilen, kritische Fragen oder eigenständiges Denken in zu großem Ausmaß eher zu Nachteilen. Gleichberechtigung ohne gezielte Beziehungspflege war leider nicht möglich.

Interessante Aufgaben

Die Themen rund um biologische Landwirtschaft, nachhaltige Wertschöpfungsketten und die Lebensmittelbranche im Allgemeinen sind fachlich relevant und spannend. Man hat die Möglichkeit, sich mit Fragen zu beschäftigen, die gesellschaftlich etwas bewegen – zumindest theoretisch.

In der Praxis war der Gestaltungsspielraum jedoch oft eingeschränkt und das Verständnis für Trends nicht unbedingt am Zahn der Zeit. Teilweise wurde von eigenen Interessen auf die Allgemeinheit geschlossen. Ideen mussten nicht nur fachlich gut sein, sondern auch dem persönlichen Geschmack der Entscheider:innen entsprechen. Und das war... volatil.

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Arbeitgeber-Kommentare

Isabell RiedlGeschäftsleitung

Liebe anonyme Person,
wir bedauern, dass ein Vorkommnis dich dazu bewogen hat, hier offenbar mehrere Bewertungen abzugeben. Über Jahre hatten wir kaum Bewertungen und nun innerhalb von zwei Wochen sechs Stück. Bei einem Unternehmen mit rund 20 Mitarbeitenden ist diese Anzahl sehr unrealistisch.

Ich arbeite seit 13 Jahren bei LAMPERT mittlerweile als Führungskraft, aber über 10 Jahre davon war ich Angestellte. Angesichts dessen, wie lange ich das Unternehmen kenne, machen mich einige Anmerkungen sehr betroffen, weil sie absolut ungerechtfertigt sind. Besonders die Anmerkung, es gäbe kein Vertrauen und wenig Kritikfähigkeit oder, dass negativ dargestellt wird, dass Veränderungen mit Diskussionen einhergehen.
Dass Veränderungen ohne Besprechung einfach angenommen würden, wäre aus Unternehmenssicht fahrlässig. Leider wird eben das von dir als „Bedrohung sehen“ interpretiert oder als nicht kritikfähig. Wir sehen es anders, Veränderungen sind immer ein demokratischer und gemeinsamer Prozess. Beide Seiten müssen sich einander annähern. Diese Annäherung konnte ich zu allen Zeiten in den letzten 13 Jahren beobachten. Bedauerlicherweise gibt es aber Personen, die einen Kompromiss als „keine Bereitschaft, Feedback anzunehmen“ wahrnehmen. Das finden wir sehr schade und missverstandene Zusammenarbeit.
Grundsätzlich kommunizieren wir die Rahmenbedingungen sehr offen, die Home Office-Regelung und Vertragsbedingungen kommunizieren wir klar bei jedem Bewerbungsgespräch, uns das nach Akzeptieren des Dienstverhältnisses nun dem Unternehmen vorzuhalten, finden wir nicht fair.
Auch wenn Sie aufgrund der Homeoffice Regelung mangelndes Vertrauen vermuten, schießen wir allen Mitarbeitenden großes Vertrauen voraus, fordern und fördern Eigenverantwortung. Weiterbildung wird eingefordert und in den einzelnen Arbeitsbereichen vielfach und immer unterstützt.
Bezüglich des Punkts Karriere/Weiterbildung: Wie eingangs erwähnt, bin ich von der Angestellten in eine Führungsposition übergegangen. Ich war und bin nie ein „Menschen mit Anpassungstalent“ gewesen, im Gegenteil, ich war meinen Prinzipien immer treu und bringe meine Überzeugungen ein. Ich denke, wer mein Profil auf LinkedIn besucht, kann sich dazu selbst ein Bild verschaffen. Mein Fachwissen, meine Gedanken und Meinungen werden sogar immer wieder explizit dazu aufgefordert. Ich kann die Ausführungen daher nicht nachvollziehen und das sage ich vor allem aus der Perspektive der ehemaligen Angestellten.
Besten Gruß

Brigitte Hanzmann-FrodlGeschäftsführung

Vielen Dank für die Rückmeldungen! Wir bedauern, dass die Zeit bei uns offenbar nicht so erlebt wurde, wie wir es uns für alle Mitarbeitenden wünschen. Gleichzeitig möchten wir – von der Geschäftsleitung - anmerken, dass die Bewertungen aus unserer Sicht nicht die tatsächlichen Gegebenheiten widerspiegelt.

Wir legen großen Wert auf ein respektvolles und faires Miteinander sowie transparente Kommunikation. Kritik nehmen wir ernst, möchten jedoch betonen, dass viele der getroffenen Aussagen im Widerspruch zu den Rückmeldungen anderer Teammitglieder und zu unserem täglichen Miteinander stehen. Darüber hinaus gibt und gab es zahlreiche Möglichkeiten, konstruktive Kritik oder Anregungen offen – oder auf Wunsch auch anonym – anzubringen. Dass stattdessen der Weg über eine öffentliche Plattform gewählt wurde, ohne zuvor das Gespräch gesucht zu haben, entspricht nicht unserem Verständnis von Offenheit, Fairness und einem respektvollen Miteinander.

Wir stehen weiterhin für einen transparenten und wertschätzenden Umgang – intern wie extern – und wünschen alles Gute und viel Erfolg für den weiteren beruflichen Weg.

Sinnstiftende Arbeit mit coolen Teamgeist, fairer Bezahlung und erstklassigem Arbeitsumfeld

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wertschätzender Umgang, faire Rahmenbedingungen und eine unterstützende Arbeitskultur – mit regelmäßigen Team-Events als zusätzlichem Highlight.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kleinere Verbesserungsmöglichkeiten bestehen (siehe oben), doch insgesamt überzeugt der Arbeitgeber – gravierende Schwächen sind nicht erkennbar.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeitende sollen mehr ermutigt werden, anonym Feedback zu verschiedenen Themen zu geben, das zur Verbesserung von Abläufen und Strukturen genutzt wird. Die Teilnahme ist aktuell vollkommen freiwillig – Feedback kann gegeben werden, muss aber nicht.

Arbeitsatmosphäre

Angenehme Arbeitsatmosphäre mit einem guten Mix aus Anpacken und Struktur. Das Arbeitspensum ist hoch, aber das Tempo bleibt menschlich. Die Arbeit ist sehr sinnstiftend und bewusst als solche wahrgenommen, mit positivem Einfluss auf Kundinnen und Umwelt.

Image

Das Unternehmen genießt ein starkes öffentliches Ansehen, und es fühlt sich gut an, Teil eines kleinen, engagierten und gut aufgestellten Teams zu sein.

Work-Life-Balance

Gesundes Maß an Arbeitsbelastung, -tempo und -zeit sowie realistische Erwartungshaltungen seitens der Führungskräfte. Hier wird engagiert gearbeitet – Gehalt gibt es nicht fürs Nichtstun, aber man wird fair entlohnt und keinesfalls ausgenutzt. Eine Homeoffice-Regelung (2 Tage pro Monat) steht zur Verfügung.

Karriere/Weiterbildung

Die sehr flachen Hierarchien fördern eine effiziente Zusammenarbeit und erleichtern die tägliche Aufgabenbewältigung. Gleichzeitig sind die Aufstiegsmöglichkeiten in höhere Karrierestufen naturgemäß begrenzt – dennoch vorhanden und oft besser als in großen Firmen.

Gehalt/Benefits

Keine Spitzenbezahlung, aber auf jeden Fall fair, fördernd und überdurchschnittlich. Die gute Arbeitsatmosphäre und Firmenkultur machen es unnötig, etwaige Nachteile durch finanzielle Kompensation ausgleichen zu müssen.

Kollegenzusammenhalt

Ausgeprägte Hilfsbereitschaft, direkte und respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe. Das Team unterstützt sich gegenseitig und hält auch in herausfordernden Situationen fest zusammen.

Vorgesetztenverhalten

Offen, direkt und hilfsbereit – mit Integrität, natürlicher Autorität und fairer Führung. Mitarbeitende werden motiviert, gefördert und in einem gesunden Maß gefordert, um langfristig starke Leistungen zu erbringen.

Kommunikation

Effiziente Kommunikation durch flache Hierarchien und flexible Kanäle – von strukturierten Meetings bis zu schnellen Ad-hoc-Abstimmungen. Entscheidungen werden zügig und situationsgerecht getroffen. Durch die Zusammenarbeit mit zahlreichen externen Stakeholdern kann es vereinzelt zu kurzfristigen Terminabsagen kommen. Dies erfordert mitunter spontane Umplanungen oder eine schnelle Abstimmung zwischen Tür und Angel.

Interessante Aufgaben

Das Unternehmen ist in vielerlei Hinsicht ein kleiner Spiegel der Lebensmittelbranche. Von Rohstoffsicherung über die Zusammenarbeit mit Landwirten und Produzenten, Controlling, Beratung, Projektmanagement, Produktentwicklung, Marketing, Qualitätssicherung bis hin zum Kundenservice – fast alle Bereiche sind abgedeckt. Die Aufgaben sind vielfältig und spannend, mit einer Mischung aus Büroarbeit und Außendienst (einige Einsätze pro Monat). Die Lernkurve ist steil, man kann sich aktiv einbringen, und jede:r ist willkommen, sinnvolle Vorschläge zu machen oder Verbesserungen im eigenen Bereich anzustoßen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Isabell RiedlGeschäftsleitung

Herzlichen Dank für deine Bewertung. Wir freuen uns, dass du bei uns zufrieden bist. Da liegt uns sehr am Herzen. Eine gute Zusammenarbeit im Team ist Teil unseres Selbstverständnisses:

Gegenseitiges Vertrauen ist die Basis unseres Handelns
Wir arbeiten im Team
kooperativ und lösungsorientiert
wertschätzend und freudvoll zusammen
Wir arbeiten eigenverantwortlich und entscheidungsfreudig
Wir arbeiten konsequent auf klare Ziele hin
in der Umsetzung der Ziele sind wir flexibel – aber immer in Richtung Zielerreichung
Wir sprechen auf Augenhöhe Themen offen an
Wir vertrauen darauf, dass jeder nach bestem Wissen und Gewissen handelt
Wir ergänzen uns gegenseitig
Wir (er)hören uns
Unser Selbstverständnis wird konsequent gelebt
Wir geben uns Raum und Zeit für Kooperation, die weiter geht!

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 14 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Werner Lampert Beratungsges durchschnittlich mit 3,5 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Bildung (3,7 Punkte). 54% der Bewertenden würden Werner Lampert Beratungsges als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 14 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Interessante Aufgaben und Umwelt-/Sozialbewusstsein den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 14 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Werner Lampert Beratungsges als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.