Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 30.7.2026
Die Wiener Stadtwerke erhalten von Mitarbeiter:innen ein gemischtes Bild. Positiv hervorzuheben sind Gehalt und Sozialleistungen: Viele beschreiben die Vergütung als fair, loben das Bonussystem sowie Benefits wie Arbeitskleidung und öffentliche Verkehrsmittel. Auch der Kollegenzusammenhalt wird mehrheitlich positiv bewertet, wobei die Qualität stark abteilungsabhängig ist. Die Work-Life-Balance gilt ebenfalls als positiv, obwohl einige Bewertungen auf hohe Arbeitsbelastung und Arbeitszeiten von bis zu 60–70 Stunden pro Woche hinweisen – ein Widerspruch, der sich je nach Bereich unterschiedlich ausprägt.
Kritischer fallen die Rückmeldungen zu Führungsverhalten und Kommunikation aus. Viele Bewertungen bemängeln mangelnde Fachkompetenz und Empathie bei Vorgesetzten sowie häufig wechselnde Zielvorgaben. Die interne Kom...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Wiener Stadtwerke erhält in der Gesamtbetrachtung eine ausgeglichene Bewertung, wobei die verfassten Rezensionen ein eher kritisches Bild zeichnen. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass wichtige Informationen oft kurzfristig und ohne Vorwarnung weitergegeben werden. Besonders der Austausch zwischen Führungsebene und Mitarbeiter:innen wird als unzureichend empfunden, und Auszubildende berichten, dass ihnen relevante Informationen häufig verspätet oder gar nicht zugänglich gemacht werden. Zudem kritisieren wenige Nutzer:innen, dass eine Flut an internen Mitteilungen echte Führungskommunikation zu ersetzen versuche.
Auf der positiven Seite heben wenige Mitarbeiter:innen hervor, dass sie Anliegen offen mit Vorgesetzten besprechen konnten und die Kommunikation größtenteils klar war. Auch Townhall-Veranstaltungen mit dem Management werden positiv erwähnt. Insgesamt überwiegt jedoch der Eindruck, dass die interne Kommunikation noch deutlichen Verbesserungsbedarf aufweist.
Das Vorgesetztenverhalten bei Wiener Stadtwerke wird in den Bewertungen kritisch gesehen. Obwohl die Gesamtbewertung der Kategorie – einschließlich reiner Sternbewertungen – ausgeglichen ausfällt, zeichnen die schriftlichen Bewertungen ein deutlich negativeres Bild. Mehrere Nutzer:innen bemängeln, dass viele Führungskräfte Titel und Status über konstruktives Führungsverhalten stellen und es ihnen an Fachkompetenz sowie Empathie mangelt. Einige Bewertungen heben hervor, dass die Eignung bestimmter Personen für Führungspositionen fraglich erscheint.
Darüber hinaus berichten Nutzer:innen von häufig wechselnden Zielvorgaben, mangelnder Offenheit in der Kommunikation und unzureichender Unterstützung – insbesondere für Auszubildende. Auch eine hohe Mitarbeiter:innenfluktuation wird in diesem Zusammenhang erwähnt. Die Kritik an der Auswahl von Führungskräften zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die Bewertungen und steht im Mittelpunkt der geäußerten Unzufriedenheit.
Die Work-Life-Balance bei Wiener Stadtwerke wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv hervorgehoben wird das Gleitzeitmodell, das Mitarbeiter:innen hohe Flexibilität bietet und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erleichtert. Einige Bewertungen betonen, dass es viele Möglichkeiten gibt, Arbeit und Freizeit gut zu koordinieren.
Kritischere Stimmen bemängeln jedoch eine hohe Arbeitsbelastung, die die Vereinbarkeit mit dem Familienleben erschwert. Wenige Nutzer:innen berichten von langen Arbeitszeiten, die eine familienfreundliche Arbeitsumgebung kaum ermöglichen. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Work-Life-Balance stark abteilungsabhängig ist: Während manche Bereiche gut aufgestellt sind, mangelt es in anderen an einem angemessenen Ressourcenverständnis, was zu Erschöpfung führen kann. Die Gesamtbewertung fällt dennoch positiv aus, wobei die schriftlichen Bewertungen ein ausgewogeneres Bild zeichnen.
Die Arbeitsatmosphäre bei Wiener Stadtwerke wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige die Kollegialität und ein freundliches Miteinander positiv hervorheben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Häufig beschreiben Nutzer:innen die Atmosphäre als angespannt und chaotisch, was sie auf häufig wechselnde Vorgaben von oben sowie einen hohen Arbeitsdruck zurückführen. Einige beklagen widersprüchliche Arbeitsanweisungen und mangelnde Koordination, bedingt durch ein Ungleichgewicht zwischen Führungskräften und Mitarbeiter:innen. Zudem wird eine implizite Erwartung ständiger Erreichbarkeit kritisiert. Wenige Bewertungen schildern, dass Fehler auf Mitarbeiter:innen abgewälzt werden und Vorgesetzte schlecht über Kolleg:innen sprechen. Auszubildende empfinden die Situation als besonders belastend, da Mitarbeiter:innen kaum Zeit für deren Einarbeitung aufbringen. Positiv wird vereinzelt erwähnt, dass die Atmosphäre in ruhigeren Phasen besser ist.
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