Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juni 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 28.6.2026
Wiener Stadtwerke erhält ein positives Gesamtprofil. Besonders das Gehalt und die Sozialleistungen kommen gut an: Mitarbeiter:innen loben faire Vergütung, ein Bonussystem sowie zusätzliche Benefits wie Arbeitskleidung und Öffi-Tickets. Der Kollegenzusammenhalt wird ebenfalls geschätzt, wobei die Qualität je nach Abteilung schwankt. Weiterbildungsangebote sind vielfältig, doch berichten Bewertungen, dass Karriereaufstiege eher von Netzwerken und persönlichen Beziehungen als von fachlicher Kompetenz abhängen.
Kritischer äußern sich die Bewertungen zu Führungsverhalten und Kommunikation. Vorgesetzten wird mangelnde Empathie, fehlende Fachkompetenz und ein statusorientiertes Auftreten attestiert. Die interne Kommunikation gilt als lückenhaft, besonders gegenüber Auszubildenden. Die Work-Life-Balance fällt ebenfalls ges...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Wiener Stadtwerke wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige Mitarbeiter:innen die Offenheit gegenüber Vorgesetzten und eine weitgehend klare Kommunikation positiv hervorheben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Besonders bemängelt wird der Informationsfluss zwischen Führungsebene und Mitarbeiter:innen, der als unzureichend oder kaum vorhanden beschrieben wird. Informationen kämen oft unvermittelt und ohne Vorwarnung. Auch Auszubildende berichten von mangelhafter Kommunikation, bei der wichtige Informationen verzögert oder gar nicht weitergegeben werden. Zudem kritisieren einige Nutzer:innen, dass die Kommunikationsabteilung zu viele Beiträge produziert, während echte Führungskommunikation zurücktritt. Positiv erwähnt werden hingegen Town-Hall-Veranstaltungen mit dem Management. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein durchwachsenes Bild, das jedoch in den schriftlichen Meinungen klar negative Züge trägt.
Das Vorgesetztenverhalten bei den Wiener Stadtwerken wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Viele bemängeln, dass Führungskräfte fachliche Kompetenz, Empathie und echte Führungsqualitäten vermissen lassen. Stattdessen stehe für manche Vorgesetzte das Streben nach Titeln und Status im Vordergrund, während konstruktive Führung zu kurz kommt. Auch häufige Zielwechsel, eine schwache Meetingkultur und mangelndes Interesse an Arbeitsprozessen werden als Probleme genannt. Einige Bewertungen heben hervor, dass Mitarbeiter:innen Bedenken nicht offen äußern können und Probleme nicht ernst genommen werden. Wenige Nutzer:innen räumen ein, dass es durchaus gute Führungspersönlichkeiten gibt, diese scheinen jedoch die Ausnahme zu bilden. Insgesamt ergibt sich aus den schriftlichen Bewertungen ein deutlich negatives Bild, wenngleich die Gesamtbewertung – inklusive reiner Sternebewertungen – auf einem ausgeglicheneren Niveau liegt.
Die Work-Life-Balance bei Wiener Stadtwerke wird insgesamt positiv bewertet, wobei die schriftlichen Bewertungen ein kritischeres Bild zeichnen. Mehrere Nutzer:innen bemängeln eine hohe Arbeitsbelastung, die eine gesunde Balance zwischen Berufs- und Privatleben erschwert. Besonders für Familien stellt die Arbeitssituation eine Herausforderung dar, da laut einigen Bewertungen Arbeitszeiten von 60 bis 70 Stunden vorkommen sollen. Zusätzlich berichten Nutzer:innen von anhaltendem Stress und Unsicherheit im Arbeitsalltag. Die Situation scheint abteilungsabhängig zu variieren: Während manche Bereiche mit aufgeblähten Strukturen kämpfen, fehlt es in anderen an Ressourcenverständnis, was Mitarbeiter:innen zusätzlich belastet. Wenige Stimmen bewerten die Lage als akzeptabel, ohne näher darauf einzugehen.
Die Arbeitsatmosphäre bei Wiener Stadtwerke wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige berichten von einem freundlichen Miteinander und einer guten Stimmung, die lediglich in stressreichen Phasen etwas angespannter wird.
Gleichzeitig beschreiben einige Nutzer:innen die Atmosphäre als belastend: Spannungen, hoher Druck und häufig wechselnde Vorgaben auf Führungsebene sollen zu widersprüchlichen Anweisungen und mangelnder Koordination führen. Zudem wird kritisiert, dass Vorgesetzte Verantwortung auf Kolleg:innen abwälzen und eine ständige Erreichbarkeit stillschweigend erwartet wird. Auch Auszubildende berichten von einer schwierigen Situation, da Mitarbeiter:innen stark in eigene Aufgaben eingebunden seien und kaum Zeit für deren Betreuung bliebe. Die Gesamtbewertung fällt dennoch positiv aus, was auf eine größere Zahl zufriedener Bewertungen schließen lässt – die kritischen Stimmen aus den schriftlichen Bewertungen zeichnen jedoch ein differenzierteres Bild.
Findest du das hilfreich?


