Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Februar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 14.2.2026
ZIB Training GmbH erhält von Mitarbeitenden insgesamt eine mittelmäßige Bewertung. Besonders der Kollegenzusammenhalt wird positiv bewertet, mit gegenseitiger Unterstützung und einer überwiegend guten Teamatmosphäre, trotz häufiger Personalwechsel. Die Work-Life-Balance wird als akzeptabel beschrieben, wobei Dienstpläne meist Wünsche berücksichtigen, allerdings werden Urlaubsanträge oft als kompliziert empfunden. Kritisch sehen die Beschäftigten das Vorgesetztenverhalten, die Kommunikation und die Arbeitsbedingungen. Während direkte Projektleiter:innen oft geschätzt werden, wird die höhere Führungsebene als autoritär und distanziert beschrieben. Die Kommunikation wird als widersprüchlich oder unzureichend wahrgenommen, mit zu vielen Meetings aber zu wenig transparenter Information. Die Arbeitsumgebung wird aufgrun...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei ZIB Training GmbH wird von den Mitarbeiter:innen insgesamt ausgeglichen bewertet. Auf der positiven Seite schätzen einige Beschäftigte die offene Gesprächskultur mit direkten Vorgesetzten sowie die regelmäßigen monatlichen Meetings, in denen relevante Neuigkeiten besprochen werden. Auch der Dienstplan wird als hilfreich für die Vorbereitung auf anstehende Aufgaben empfunden.
Allerdings zeigen sich auch deutliche Schwächen: Mehrere Mitarbeiter:innen beklagen eine mangelnde Informationsweitergabe, wobei wichtige Informationen oft zurückgehalten oder falsch kommuniziert werden. Die Kommunikation mit der Zentrale in St. Pölten wird eher als einseitige Befehlsübermittlung wahrgenommen. Zudem kritisieren einige, dass es zu viele Meetings und E-Mails gebe, was zu einer Informationsüberflutung führe und die wesentliche Kommunikation erschwere. Besonders für neue Mitarbeiter:innen stellt die große Menge an schwer lesbaren Protokollen eine Herausforderung dar.
Das Führungsverhalten bei ZIB Training GmbH wird von den Mitarbeiter:innen differenziert beurteilt. Projektleiter:innen werden teilweise als unterstützend und hilfreich bei Teilnehmerproblemen beschrieben, und einige direkten Vorgesetzten werden positiv wahrgenommen. Allerdings überwiegen die kritischen Stimmen: Mehrere Beschäftigte berichten von einem hierarchischen, autoritären Führungsstil, bei dem die Expertise der Mitarbeiter:innen oft nicht anerkannt wird. Es wird bemängelt, dass die höhere Führungsebene Konflikte meide, Verantwortung verschiebe und intransparente Entscheidungen treffe.
Besonders problematisch erscheint laut Bewertungen, dass gute Leistungen als selbstverständlich angesehen werden, während Fehler überproportional bestraft werden. Dies schaffe ein Arbeitsklima der Angst. Zudem kritisieren einige Mitarbeiter:innen, dass die Führung wenig Interesse am Wohlbefinden der Angestellten zeige, widersprüchliche Informationen liefere und fleißige Trainer:innen überlasten würde, während bei inaktiven Kolleg:innen weggeschaut werde. Die fehlende angemessene Vergütung für zusätzliche Arbeiten wie Unterrichtsvorbereitung und Prüfungskorrekturen wird als mangelnde Wertschätzung wahrgenommen.
Die Arbeitsatmosphäre bei ZIB Training GmbH wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen. Während einige Beschäftigte die Freiheit bei der Umsetzung ihrer Aufgaben und eine gute Atmosphäre schätzen, berichten andere von einem herausfordernden Umfeld. Kritisch gesehen werden insbesondere ein chaotischer Onboarding-Prozess, hoher Druck und mangelnde Wertschätzung. Mehrere Mitarbeiter:innen erwähnen Probleme mit der Führung, darunter fehlendes positives Feedback, schwache Teambildung und ein Mangel an Unterstützung für Lehrkräfte. Die Räumlichkeiten werden teilweise als unprofessionell beschrieben, wobei wenig für das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen getan werde. Positiv hervorgehoben wird lediglich die Atmosphäre in kleineren lokalen Teams.
Der Kollegenzusammenhalt bei ZIB Training GmbH wird von den Mitarbeiter:innen insgesamt positiv bewertet. Einige Beschäftigte heben das gute Teamgefühl, die unterstützende Atmosphäre und die kollegiale Hilfsbereitschaft besonders hervor. Die meisten Kolleg:innen werden als erstklassig beschrieben, und der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden wird als wichtig für die Marktfähigkeit des Unternehmens angesehen, trotz wahrgenommener Schwächen in der Führung.
Allerdings zeigt sich ein gemischtes Bild: Während in kleineren Teams der Zusammenhalt gut funktioniert, gibt es Hinweise auf Herausforderungen im größeren Kontext. Manche Beschäftigte berichten von häufigen Personalwechseln und Krankheitsausfällen sowie von ungleicher Arbeitsverteilung, wobei wenige engagierte Mitarbeiter:innen die Hauptlast tragen. Einige kritisieren auch fehlende Grußkultur unter Kolleg:innen oder mangelnde Teamarbeit mit gegenseitiger Kritik. Der starke Teamgeist scheint teilweise durch die anspruchsvolle Zielgruppe und chaotische Arbeitsumgebung bedingt zu sein, weniger durch positive Unternehmensstrukturen.
201 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
78 Mitarbeiter:innen haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 107 Bewertungen nicht weiterempfohlen.
Energieraubend
1,5
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ZIB Training GmbH (Wien / Österreich) in Wien gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Angebot
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Intransparenter Bewertungsprozess - Beschwerden nur einseitig von Teilnehmerinnen berücksichtigt - Keine Kontextprüfung der Beschwerden - Fachlich unpassende Hospitation - Bewertung ohne Rückfragen - Erwartung: Selbstschulung ohne ausreichende Anleitung - Keine fixe Ansprechperson im Einschulungsprozess - Ständiger Personalwechsel - Wenig Vorbereitung auf psychosoziale Problemlagen der Teilnehmerinnen - Unzureichende Vorarbeit zur Stabilisierung und Vorbereitung der Gruppe - Verzerrtes Fremdbild - Systemische statt individuelle Ursachen - Vertrauensverlust in interne Abläufe
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei ZIB Training GmbH, Jugendbildungszentrum Wiener Neustadt in Wiener Neustadt gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Grundidee des Projektes.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bezahlung. Kommunikation mit St. Pölten. Sprachniveau mancher MitarbeiterInnen.
Verbesserungsvorschläge
Onboarding Prozess nicht den älteren, z. T. frustrierten KollegInnen zusätzlich umhängen. So bekommt man schon von Anfang an den Frust ab, demotivierend. Sollte Projektleitung übernehmen
Arbeitsatmosphäre
Müde und z. T. ausgebrannte MitarbeiterInnen, leider bekommt man dies schon im Onboarding Prozess vermittelt. Bemühte Orijektleitung, hat aber kaum Handlzngsspielrum.
Gehalt/Sozialleistungen
Mieser KV, die Firma rechnet kaum Vordienstzeiten an. Undurchsichtiges Punktesystem bei der Einstufung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bemüht darum.
Kollegenzusammenhalt
Häufiger MitarbeiterInnen Wechsel, viele Krankenstände.
Umgang mit älteren Kollegen
Vordienstzeiten und Erfahrungen werden nicht abgegolten.
Vorgesetztenverhalten
St. Pölten und Projektleiterin vor Ort sind sehr unterschiedlich. Projektleiterin kann bzgl Personal wenig entscheiden. Begleitet das Projekt aber sehr gut. Die Aufgaben des männl. Projektleiters sind unklar. Führungskräfte in St Pölten agieren distanziert, autoritär, ungut.
Kommunikation
Mehr Befehlsempfang als Kommunikation mit der Zentrale in St Pölten
Gleichberechtigung
Männer kommen schneller in Führungspositionen.
Interessante Aufgaben
Schöne Projektidee.
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Arbeitsbedingungen
2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei ZIB Training GmbH in Wien gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Es ist chaotisch und stressig. Einzelne Projektleiter:innen und Verwaltungsmitarbeiter:innen bemühen sich zwar, die Lehrkräfte zu unterstützen. Meist ist man aber auf sich allein gestellt. Bei Konfliktsituationen mit schwierigen Teilnehmern steht die Leitung oft auf der Seite Letzterer. Man wird stets mit neuen und sich immer ändernden Anforderungen und Regeln überlastet, es gibt Teammeetings ohne Ende, sodass man kaum mehr Zeit für den Unterricht hat und die Übersicht über all die Neuerungen verloren wird.
Darüber hinaus werden Lehrkräfte die ganze Zeit bewertet. Wöchentlich, monatlich, am Kursanfang und -ende. Das macht noch mehr Angst und Stress. Oft sind Teilnehmer nicht imstande, die professionelle Leistung des Trainers objektiv zu beurteilen, und lassen bei diesen (anonymen) Bewertungen einfach ihren Frust raus. Auch an ehrlicher, ernst gemeinter Wertschätzung der Leitung, die dem kritischen Feedback entgegenwirken könnte, fehlt es.
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Kolleg:innen aus anderen Unternehmen raten wegen autoritärer Leitung und ständigen Stress davon ab, bei ZIB zu arbeiten — leider habe ich zu spät darüber erfahren.
Work-Life-Balance
Vielleicht kann man hier auch ein “Life” haben, wenn man dickhäutig ist und sich sehr gut abgrenzen kann. Sonst begleiten einen manch so Arbeitssituationen auch in der “arbeitsfreien” Zeit. Mal abgesehen davon, dass die bezahlte VZNZ kaum für die Vorbereitung mitsamt aller einem aufgedrängten administrativen Tätigkeiten ausreicht.
Kollegenzusammenhalt
Klar, man hält zusammen, wenn man mit einer anspruchsvollen Zielgruppe in einer chaotischen und stressigen Umgebung arbeitet, sonst geht man verrückt. Ist aber im Anbetracht aller anderen Umstände nicht wirklich als Pluspunkt der Firma zu sehen.
Vorgesetztenverhalten
Gibst du dein Bestes, so wirst du vielleicht mal ab und zu gelobt, aber grundsätzlich wird deine Leistung für selbstverständlich gehalten. Für Fehler hingegen muss man bei dieser Firma sehr teuer zahlen — und da werden auch alle Erfolge sofort vergessen.
Allgemein ist alles sehr unpersönlich. Die meisten Vorgesetzten interessieren sich für Mitarbeiter:innen nicht wirklich. Manche werden meinem Eindruck nach sogar gefürchtet, was sich auf das allgemeine Arbeitsklima negativ widerspiegelt.
Arbeitsbedingungen
Marodes Gebäude, vieles ist kaputt, unbenutzbar und sogar gefährlich. Keine Klimaanlage trotz Sommerhitze, winzige Trainer:innenküchen — man hat keinen Platz, um sich in der Pause kurz zurückzuziehen und Atem zu holen. Laute Bauarbeiten vor dem Fenster stören im Unterricht. Auf Beschwerden der Lehrkräfte wird keinerlei Rücksicht genommen.
Kommunikation
Zu viele Meetings, zu viele Mails, das Wesentliche geht in der Informationsflut oft verloren.
Gehalt/Sozialleistungen
Das mickrige KV-Gehalt und keinen Cent mehr.
Interessante Aufgaben
Lehrkräfte müssen immer mehr administrative Arbeit erledigen. Die Anforderungen an die Qualität dieser überschreiten alles Zumutbare und sind auch mit den anderen Betrieben nicht zu vergleichen. Es bleibt immer weniger Zeit und Energie für die Teilnehmer:innen übrig, die eigentlich im Mittelpunkt stehen sollten.
Karriere/Weiterbildung
2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
Sara Mohammad-MirRecruiterin
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Es tut uns leid, dass Sie Ihre Zeit bei uns so empfunden haben. Wir würden uns, zur Nachvollziehbarkeit, über eine Kontaktaufnahme freuen, um Ihre Erfahrungen und Anliegen detaillierter in einem persönlichen Gespräch zu besprechen.
Wir stehen Ihnen unter hr@zib.training gerne zur Verfügung!
Mehrfachbewertung
War nicht so toll
1,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei ZIB Training GmbH (Wien / Österreich) in Wien gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Vorgesetztenverhalten
Katastrophal, jetzt soll sie aber nicht mehr dort sein
Arbeitsbedingungen
War ok
Kommunikation
Gar keine Kommunikation
Gleichberechtigung
Gab es bei der Vorgesetzen nicht. Wen sie mochte, der wurde auch befördert, ohne für die Position geeignet zu sein. Wen sie nicht möchte, den hat sie versucht rauszuekeln.
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Karriere/Weiterbildung
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Gehalt/Sozialleistungen
2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
Sara Mohammad-MirRecruiterin
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Es tut uns leid, dass Sie mit der damaligen Führungskraft und der Kommunikation unzufrieden waren.
Gerne können Sie sich direkt bei uns melden, damit wir Ihr Anliegen gemeinsam besprechen. Wir stehen Ihnen unter hr@zib.training gerne zur Verfügung!
Spannender Job, nur leider in der bezahlten Zeit nicht machbar
3,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei ZIB Training GmbH (Wien / Österreich) in Wien gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Umgangston ist angenehm und es herrscht allgemein ein gutes Arbeitsklima.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Persönlich stört mich am meisten, das zeitintensive Pendeln zum Arbeitsort, sowie die notwendige zusätzliche unbezahlte Mehrarbeit (vor allem schriftliche Korrekturen)
Verbesserungsvorschläge
Vor allem in Bereichen, in welchen viel schriftliche Korrekturarbeit zu leisten ist, kommt man mit der bezahlten Arbeitszeit nicht aus. Das sollte dringend angepasst werden.
Es freut uns, dass Sie das Arbeitsklima positiv erleben. Ihre Rückmeldung zur Mehrarbeit bei Korrekturen nehmen wir ernst und würden uns freuen, wenn Sie sich mit dieser Thematik bei Gelegenheit an Ihre Führungskraft wenden oder sich alternativ telefonisch oder per E-Mail mit uns in Verbindung setzen, um näher auf Ihr Feedback einzugehen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Wir stehen Ihnen unter hr@zib.training gerne zur Verfügung!
Wer? Was? Wie? Durcheinander am Campus
2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei ZIB Training GmbH, Jugendbildungszentrum Wiener Neustadt in Wiener Neustadt gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Menschen, die jeden Tag mit Herzblut und in unermüdlicher Weise zum Erfolg des Projektes beitragen, deren Arbeit jedoch weitgehend unbeachtet bleibt, sind es, die den Campus und das Projekt überhaupt am Leben erhalten. Ohne ihre Unterstützung und ihren stetigen Einsatz – der oft über die vertraglich geregelte Arbeitszeit hinausgeht – würde der Campusstandort binnen kürzester Zeit in sich zusammenbrechen, und die illusorischen Zahlen und Ergebnisse, die nach außen hin präsentiert werden, würden sich rasch als trügerische Fassade entpuppen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Was bleibt, ist ein bedrückendes Bild: Ein Bereich, der als Bindeglied zwischen persönlicher Begleitung und beruflicher Orientierung gedacht war, verkommt – in vielen Fällen – zur Verwaltungsübung, zur Bühne für interne Machtspiele, zur Schattenwirtschaft unbeaufsichtigter Stunden. Wenn dieser Bereich nicht mit fachlich geeigneten Personen besetzt, klar strukturiert, transparent geführt und professionell reflektiert wird, so muß man sich über die mageren Ergebnisse nicht wundern. Und man darf sich, mit Verlaub, auch nicht darüber wundern, warum immer weniger Lehrpersonen bereit sind, sich ernsthaft zu engagieren – wenn sie erleben müssen, daß jene, die am wenigsten leisten, am seltensten zur Rechenschaft gezogen werden.
Verbesserungsvorschläge
Es ist mit Bedauern und einem tiefen Gefühl der Enttäuschung, daß ich in aller Offenheit den Zustand der Arbeitskultur an unserem Campus beschreiben muss, besonders wenn es um das grundlegende Verhältnis zwischen den Lehrern und den Erwartungen an ihre Arbeit geht. Es scheint, als ob diejenigen, die ihren Beruf mit ernsthafter Verantwortung und echter Hingabe ausüben – die also ihre Pflicht verstehen und diesem Aufruf zur verantwortungsvollen Arbeit nachkommen – die größten Verlierer sind. Insofern stellt sich die dringende Frage, ob eine grundlegendere Umstellung der Führungsstrukturen und eine stärkere Betonung auf die tatsächliche Anerkennung der engagierten Lehrerschaft nicht der erste und notwendigste Schritt wären, um dieses Projekt langfristig erfolgreich und nachhaltig zu gestalten. Und Achtung: Minderleister, welche in Teilnehmerpausen einkaufen, in der Arbeitszeit 5 Minuten Coachings abhalten, Teilnehmer früh entlassen um Beliebtheit zu gewinnen oder mittags den Campus verlassen obwohl auch nachmittags bezahlt sollten nicht weiter angestellt bleiben um die Beflissenen nicht vor den Kopf zu stoßen! PL und PK kennen die Namen.
Arbeitsatmosphäre
Streß, Hektik... Gleich zu Beginn möchte ich darauf hinweisen, daß die Frage der Einschulung – oder besser gesagt, des „On Bording“ – ein Thema von absoluter Dringlichkeit ist. Ein solch bedeutender und grundlegender Prozess muß in meinen Augen unweigerlich von den höchsten Instanzen, also der Geschäftsführung oder der Projektkoordination, betreut und gestaltet werden. Doch was erlebte man stattdessen? Es bleibt kaum Zeit, sich in die Abläufe und Besonderheiten der Arbeitsweise einzufinden. Ein hektisches „Sofort-Funktionieren“ wird erwartet, als sei man bereits in den vollsten Betriebsmodus übergegangen. Natürlich möchte man sich von Beginn an in den Arbeitsalltag einfügen, den Job behalten und keine negativen Eindrücke hinterlassen. Doch diese gewisse Scheu, den Anschein von Unzufriedenheit zu erwecken, führt dazu, daß niemand offen über die chaotischen Zustände und das unübersichtliche Durcheinander beim On Bording spricht. Und gerade hierin liegt die Gefahr: daß diese anfänglichen, strukturellen Schwächen nie adressiert und somit auch nicht behoben werden können. Abhängig von den Personen, die man zur Einschulung vorgesetzt bekommt, erhält man sehr konträre Informationen.
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Man kann die AMS-Projekte in gewisser Weise als eine Art Übergangslösung betrachten, die besonders für Berufseinsteiger oder für jene, die sich dem Ende ihrer beruflichen Laufbahn nähern, geeignet sein mögen. Doch für alle anderen – und dazu gehören vor allem die wirklich motivierten und engagierten Trainer – wird der tägliche Frust zur Gewohnheit. Die Gründe dafür liegen nicht zuletzt in einem System, das eher Inkompetenz und Mangel an Verantwortungsbewusstsein toleriert, als daß es durchgreifende Veränderungen in der Führung oder der Arbeitsorganisation anstrebt. Natürlich ist auch das AMS-System an sich nicht unschuldig. Es aber als alleinige Ausrede für die fehlende Einhaltung von Konsequenz und Struktur zu verwenden, mindert den Erfolg zusätzlich. Frust ist vorprogrammiert. So ist es mehr als verständlich, daß so viele von uns sich einen neuen Weg suchen.
Work-Life-Balance
Ein besonderes Ärgernis stellt das Thema der Vertretungen dar: Anstatt als kurzfristige Überbrückungslösung mit klarem Informationsfluß und pädagogischer Verantwortung zu wirken, wird der Begriff der Vertretung beinahe als Allzweckausrede für jedwedes Versäumnis gebraucht. Die Realität zeigt leider, daß Vertretungslehrkräfte – sofern überhaupt anwesend – oft noch weniger Eigeninitiative und inhaltliche Qualität in die Gruppe einzubringen vermögen als jene, die sie temporär ersetzen. Und wehe dem Kollegen, der sich nach einer Abwesenheit erneut in seine Gruppe begibt – kaum ein Stein ist dann mehr am anderen geblieben, kaum ein roter Faden mehr greifbar, alles muß neu aufgebaut, nachgebessert, stabilisiert werden. Welch zermürbende Wiederholung von Aufbauarbeit für die wenigen, die sich tatsächlich verantwortlich fühlen! Zudem herrscht im sogenannten Team des Einzelcoachings ein Klima, das mit Kollegialität wenig zu tun hat. Es gibt selbsternannte „Chefinnen“, die – ohne offizielle Leitungsfunktion – sich als inoffizielle Autoritäten inszenieren, stets davon überzeugt, alles besser zu wissen, intriganter Natur, dabei wenig zimperlich in der Wahl ihrer Mittel.
Karriere/Weiterbildung
Interne "Weiterbildung" ist Hohn. Aufstiegsmöglichkeiten nicht vorhanden.
Gehalt/Sozialleistungen
In Ordnung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nichts hervorzuheben.
Kollegenzusammenhalt
Es ist eine sonderbare Erscheinung, die sich am Campus manifestiert: Lehrkräfte, die wie Schatten ihrer selbst durch das Projekt geistern – abwesend in physischer wie geistiger Hinsicht, oftmals offiziell entschuldigt durch Langzeitkrankenstände, Rehabilitationsmaßnahmen, Bildungskarenzen oder Kuraufenthalte. Es entsteht das Bild eines Hauses, das an Substanz verliert, weil tragende Säulen fehlen oder instabil geworden sind. Die Wirklichkeit stellt sich so dar, daß einige wenige Lehrkräfte mit echtem Arbeitswillen und innerem Antrieb die ihnen anvertrauten Aufgaben mit Pflichtbewußtsein und Hingabe verrichten, während andere lediglich dann erscheinen, wenn ihre physische Anwesenheit sich wirklich nicht mehr umgehen läßt – eine passive Präsenz, die weniger mit Teilnahme als mit bloßem Erscheinen zu tun hat. Besonders schmerzlich stach hierbei die Rolle des Betriebsrates ins Auge. Es scheint fast paradox: Die wenigen Lehrkräfte, die in einem regulären 35-Stunden-Ausmaß beschäftigt sind, sind am Nachmittag kaum mehr auffindbar. Diese Form der Bequemlichkeit, ja man muß fast sagen: Trägheit, bleibt nicht etwa unentdeckt – nein, sie wird vielmehr ignoriert.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine besondere Auffälligkeit. Weder Bevorzugung noch Hervorhebung.
Vorgesetztenverhalten
Negatives wird verschwiegen, Untätige TrainerInnen gedeckt, Fleißige mit immer mehr Aufgaben überhäuft. Ebenso wurde – und dies ist von besonders erschütternder Tragweite – das AMS als Institution regelmäßig verunglimpft. Anstatt die Rolle des Auftraggebers, der mit öffentlichem Geld Bildungsangebote finanziert, mit kritischer, aber respektvoller Sachlichkeit zu reflektieren, wurde dessen Bedeutung von früheren PKs wie auch Trainern ins Lächerliche gezogen, ja, es wurde in halb scherzhaftem, halb destruktivem Ton davon gesprochen, wie man als Teilnehmer möglichst leistungsfrei durch das System zu kommen vermöge. In Einzelfällen gingen Lehrer sogar so weit, Tipps zur systematischen Ausnutzung sozialstaatlicher Leistungen zu geben – ein Verhalten, das nicht nur ethisch höchst fragwürdig, sondern auch institutionell gefährlich ist. Wer ein derartiges Verständnis von „Bildungsauftrag“ vertritt, hat, so muß man es leider sagen, seinen Platz in einem solchen Projekt verfehlt. Der erste Lehrer, dem sie im Rahmen des Kurses begegnen ist hier federführend, er gibt – ob gewollt oder nicht – das Grundnarrativ vor. Und dennoch: keine Konsequenzen.
Arbeitsbedingungen
Zu kalt im Winter. Zu heiß im Sommer. Zu laut wenn Trainer ihre Gruppen nicht unter Kontrolle halten (Problemhotspot Erdgeschoß). Es nimmt immer mehr an Umfang zu, was erledigt werden muß, von den unzähligen organisatorischen Aufgaben über die Erstellung von Berichten und das akribische Eintragen von Daten bis hin zu administrativen Tätigkeiten, die in keinem Verhältnis mehr zu den tatsächlich in der Gruppe verbrachten Stunden stehen. Die 27 bis 30 Stunden, die als Wochenarbeitszeit bei den Gruppentrainings vorgegeben sind, lassen sich kaum noch einhalten, ohne daß der Unterricht selbst darunter leidet. Auf der anderen Seite zeigt sich ein ganz anderes Bild bei den Einzelcoachingtrainern, die sich oft mit der scheinbar minimalen Zeit des Gesprächs begnügen, um lediglich die notwendigen Unterschriften von den Teilnehmern zu sammeln. Was dann folgt, ist ein erheblicher Verlust an Produktivität: Zeit wird mit privaten Telefonaten vertan, es wird geplaudert, es gibt private Einkäufe zu erledigen, und nicht zuletzt genießen die Einzelcoachingtrainer ausgiebige kulinarische Genüsse – als ob das Arbeitsumfeld in einen gemütlichen Café-Besuch verwandelt worden wäre.
Kommunikation
Zu gerne hätte ich mich in meiner Tätigkeit als Lehrerin auf die in der Projektinformation niedergelegten Inhalte und Strukturen gestützt, ja, ich hätte es als Leitfaden und Kompaß in der oft unsteten See des Kursalltages begrüßt – allein, es sollte anders kommen. Denn kaum hatte man sich in die eine Aufgabe eingedacht, schon wurden deren Umfang und Gewicht durch zusätzliche Anforderungen erweitert, oftmals ohne Absprache, ohne Erklärung, gleichsam über Nacht. Die Projektkoordination indes verlor sich nicht selten in einer einseitigen Fixierung auf Quoten, sowie auf die bloße Quantität der versandten Bewerbungen – als seien diese beiden Kennzahlen die einzig gültigen Gradmesser für den Erfolg eines Bildungsprojektes, das doch in Wahrheit wesentlich umfassendere, menschlichere Ziele verfolgen sollte. Ebenso fällt auf, daß der überwiegende Teil der Lehrerschaft – sei es aus Pragmatismus, sei es aus Mangel an Alternativen – ein und dasselbe Programm in sämtlichen Camps zum Einsatz bringt, ohne Rücksicht auf die PI. Veranstaltungen sind Inszenierung und reine Werbung für das Unternehmen, in der der Status und die Gewinnorientierung stets im Vordergrund stehen.
Gleichberechtigung
Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Faktor ist die Tatsache, daß viele Mitarbeiter einzig und allein aufgrund der AMS-Bepunktung in ihren Positionen verbleiben, was wiederum die Motivation und das Verantwortungsbewußtsein zusätzlich zu schwächen vermag. Die Folge ist eine Schieflage, in der durch Arbeitsverweigerung und mangelnden Einsatz fehlende Arbeitsleistung ausgeglichen werden muß – eine Last, die dringend durch klare Führung, gerechte Anerkennung und wohlüberlegte Strukturierungen entlastet werden müßte. Stattdessen verfügt die aktuelle Führung nicht über die Kraft, mit den abgehobenen Trainern KLARTEXT zu sprechen. Die Geschäftsführung müßte solche Leerlauftrainer nach Verwarnung und Fehlender Besserung im Ergebnis des Amtes entheben. Kurzum: Es besteht akuter Handlungsbedarf, um der Projektkoordination eine stärkere Führungskraft und mehr Entscheidungskraft zu verleihen, die nicht nur den Anforderungen von oben gewachsen ist, sondern auch den Mut und die Fähigkeit besitzt, gegen ineffiziente Strukturen und absurder Arbeitsverweigerung bei gleichzeitiger Freude über regelmäßiges Gehalt für wenig Leistung konsequent vorzugehen.
Interessante Aufgaben
Am Ende geht es – wie so oft – nur um die Zahl der Stunden auf dem Papier. Ob sinnvolle Entwicklungsschritte erzielt werden, ob Bewerbungsunterlagen tatsächlich erstellt oder verbessert werden, spielt in Wahrheit eine untergeordnete Rolle. Es ist erschütternd, wie viele Teilnehmer nach Monaten im Einzelcoaching noch immer keine brauchbaren Bewerbungsunterlagen besitzen – dies, obwohl die Trainer formal über ausreichend Zeit verfügten, um sich eben diesem Ziel zu widmen. Die Verantwortung dafür wird gerne von der Projektkoordination an die Gruppenlehrer weitergereicht, welche dann in kürzester Zeit ausgleichen müssen, was über Wochen hinweg im Einzelcoaching verabsäumt wurde. Nicht unerwähnt bleiben darf auch der mangelnde fachliche Hintergrund mancher Einzelcoachingtrainer: Die Deutschkenntnisse, die Orthographie, die Fähigkeit zum Arbeiten mit Office-Programmen sind bei vielen erschreckend dürftig. Stattdessen wird viel Zeit plaudernd und essend verbracht, häufig in derselben Zusammensetzung, mit beachtlicher Regelmäßigkeit, oft in der Nähe des Büros und chatgpt ist der eigentliche Trainer. Besonders bedenklich erscheint die eklatante Inkonsequenz im Umgang mit Teilnehmerverhalten
1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Abhängig von jeweiligem PK und von den KollegInnen.
3,7
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei ZIB Training GmbH, Jugendbildungszentrum Wiener Neustadt in Wiener Neustadt gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliches Gehalt, Sonderzahlungen wenn steuerlich gut vertretbar, Verhandlungen in Bezug auf Einsatzgebiet und -zeit möglich- wenn auch sinnlos, weil ArbeitgeberInnen sich strikt an ihre Linie halten (siehe oben, vorgegebenes Punktesystem bei eingereichten Projekten).
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Was an einzelnen Standorten, weit, weit Weg von St. Pölten, passiert, kommt nur über viele Umwege und Sprachrohre bei den Projektverantwortlichen an. Dementsprechend verfälscht sind die angeblichen Fakten und die danach gefällten Entscheidungen der EntscheidungsträgerInnen.
Verbesserungsvorschläge
In sehr offenen Gesprächen sollte regelmäßig die Arbeitsweise der TRInnen, ihre Ansätze und der Umgang mit den TNInnen reflektiert werden. Von etlichen TRInnen würde sich jede Privatfirma längst getrennt haben. Es ist unhaltbar, dass ein hoher Prozentsatz im Team weder soziales Feingefühl noch Ahnung von Berufsbildern oder KooperationspartnerInnen hat, dennoch auf Grund der AMS Punkte Jahr für Jahr eingereicht wird und nach und nach das Betriebsklima zerstört, weil der Rest des Teams deren Inkompetenz kompensieren muss.
Gutes Team, faire Abrechnung und Gehalt immer super pünktlich
4,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ZIB Training in St. Pölten gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr pünktliche Bezahlung
Arbeitsatmosphäre
Man hat seine Aufgabe, aber viel Freiheit in der Umsetzung
Image
Habe viele langjährige Kolleginnen die so wie ich glücklich sind hier zu arbeiten
Work-Life-Balance
durch Dienstplan gut geregelt. Wünsche werden nach Möglichkeit erfüllt
Karriere/Weiterbildung
sehr gute Plattform für die persönliche Weiterbildung, einfach anmelden und machen!
Gehalt/Sozialleistungen
Impfaktion, Betriebsausflug etc.
Kollegenzusammenhalt
Tolles Team und gute Atmosphäre
Umgang mit älteren Kollegen
gehöre zu dieser Gruppe(persönliches Alter und Zugehörigkeit), schön mit jungen KollegInnen zusammenzuarbeiten. Erfahrungen werden gerne angenommen
Vorgesetztenverhalten
in den Meetings ist bei uns eine sehr offene Kommunikation
Arbeitsbedingungen
gut gepflegter Standort, sauber und sehr hell
Kommunikation
es gibt immer wieder Meetings über Änderungen, durch den Dienstplan kann man sich gezielt auf nächsten Aufgaben vorbereiten
Gleichberechtigung
Chancen sind für alle da
Interessante Aufgaben
es wird nie langweilig, und man keine Ideen in der Umsetzung im Rahmen der Vorgaben einbringen
Basierend auf 215 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird ZIB Training durchschnittlich mit 3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Bildung (3,6 Punkte). 50% der Bewertenden würden ZIB Training als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 215 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Gleichberechtigung und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 215 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich ZIB Training als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Sozialleistungen noch verbessern kann.