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64 von 177 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 3,0Weiterempfehlung: 39%
Score-Details

64 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Peinlich

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei comparis.ch AG in ZĂŒrich gearbeitet.

VerbesserungsvorschlÀge

Horcht mal bitte tief in euch rein und ĂŒberlegt euch: Ist das wirklich die Firma, die ihr sein wollt?

ArbeitsatmosphÀre

Schrecklich. Man könnte es auch bei dem Wort belassen, doch das wĂŒrde dem Ganzen noch nicht Gerecht werden. Die FĂŒhrungsebene in diesem Unternehmen könnte eine Masterclass dazu durchfĂŒhren, wie man seine Angestellten demotiviert, desilussioniert und sich wĂ€hrend des ganzen Prozesses auch noch absolut lĂ€cherlich macht. WĂ€re es nicht so depremierend, könnte man es fast schon bewundernswert nennen.

Image

Das Image dieser Firma widerspiegelt nur in gewissen Punkten das Image, welches diesem Unternehmen auch gerecht wird. Es ist mir schleierhaft, weshalb Comparis noch immer ein so gutes Markenimage geniesst, doch das Bild gegen aussen steht in starkem Kontrast zu allem Internen. Peinlich wird es dann noch mit diesen (offensichtlich erzwungenen) positiven Bewertungen auf dieser Platform, mit denen man versucht das Image der Firma auf Kununu aufzuhĂŒbschen.

Work-Life-Balance

In gewissen Punkten einer der einzigen wahren Benefits dieses Unternehmens. Durch die 40 Stunden-Woche und das Home-Office kann man, wenn man es sich dann auch mit aller Arbeit so einrichten kann, tatsĂ€chlich von so etwas wie einer Work-Life-Balance sprechen. Das natĂŒrlich jetzt auch nur im Sinne unseres ach so geschĂ€tzten SpĂ€tkapitalismus'.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wie passenderweise bereits gesagt wurde, gibt es einen BehĂ€lter fĂŒr das PET-Recycling. Was vergessen ging: Die Kaffekapseln werden auch gesammelt. Aber da hörts dann auch schon wieder auf. Das Umwelt- und Sozialbewusstsein ist hier so stark wie eine sinnvolle GeschĂ€ftsfĂŒhrung. Und mit dem ganzen Wasser, welches hier durch die sinnloseste KI-Verwendung verschwendet wird, könnte man die Sahara zum Tropenwald warden lassen.

Kollegenzusammenhalt

Hier wurde bereits mehrmals hervorgehoben, dass dies einer der StÀrken des Unternehmens ist. Wie die Ratten, die das sinkende Schiff nicht verlassen können, haben die Ratten es wenigstens gut untereinander.

Vorgesetztenverhalten

Absolut peinlich. Mehr kann man hierzu eigentlich gar nicht sagen. Die Voresetzten haben so viel RĂŒckgrat wie eine Nacktschnecke. Und ich spreche nicht gerne schlecht ĂŒber unschuldige Tiere. Die Vorgesetzten scheinen mit mehr WillkĂŒr zu handeln als Menschenverstand und auch der Umgangston ist teilweise mehr als fraglich. Auch Vertrauen scheint mir öfters ein sehr rares Gut, was möglicherweise auch mit dem angesprochenen RĂŒckgrat zusammenhĂ€ngt. Vielmehr bietet sich mir das Bild von Leuten, die mehr darauf bedacht sind, ihre eigene Haut zu retten als sonst irgendetwas zu tun.

Arbeitsbedingungen

Das warme BĂŒro ist das kleinste Problem in dem Schuppen. Es wĂ€re ja schön, wenn die heisse Luft im Office das Problem wĂ€re, vielmehr ist die heisse Luft woanders. So sind z.B. Projekte so sinnvoll wie Hundekot am Schuh. Kaum konzipiert, will man es so schnell wie möglich wieder loswerden (also sogleich wieder aufgeben oder so stark depriorisiert, dass man weiss, dass dieses Projekt nie mehr zu Stand kommen wird). In manchen Bereichen scheint es, als wĂŒrde man arbeiten, um gearbeitet zu haben. Doch fĂŒhren tut das Alles zu Nichts. WertschĂ€tzung, wie hier bereits oft gesagt wurde, und teilweise auch nur grundlegenden Respekt, sucht man hier vergebens.
Es gibt Versuche, die Stimmung unter den Mitarbeitenden zu heben, doch dabei hat man den Ami-Ansatz gewÀhlt: "Sind deine Angestellten unzufrieden? Nichts, was eine gratis Pizza nicht richten kann." Den Rest ignorieren wir einfach.
Auch ganz fragwĂŒrdig sind die vielen, völlig aus dem Nichts kommenden kĂŒndigungen gewisser Angestellter.

Kommunikation

Kommunikation sucht man in diesem Unternehmen vergebens. Eine sinnvolle interne Kommunikation existiert nicht und die zuvor angepriesenen LPM-Session und Updates von der GeschĂ€ftsleitung sind etwa so informativ wie eine Bedienungsanleitung fĂŒr ein Trinkglas.

Gehalt/Benefits

Ich kann nicht ĂŒber jedes Gehalt sprechen, doch mir verhĂ€rtet sich der Verdacht, dass hier versucht wird hauptsĂ€chlich Jobeinsteiger oder Expats einzustellen und auszunutzen, damit man denen ein niedrigeres Gehalt zahlen kann. Aber vielleicht klappts ja auch bald mit dem Ersetzen aller Menschen durch KI, dann kann man sich gleich noch ein SĂŒmmchen sparen. Da gönnt man sich sogar mal das Premium-Modell im Monatsabo. Die liebe KI-Beschwert sich dann wenigstens nicht auf Kununu. Aber ansonsten sind die Sozialleistungen unterdurschnittlich. Die PK ist schrecklich.

Interessante Aufgaben

Mal so mal so. Wenn man sich entscheiden wĂŒrde, getroffene Entscheidungen und Ideen auch mal konsequent und sinnvoll umzusetzen, dann könnten die Aufgaben gar nicht so uninteressant sein. Ansonsten fĂŒhlt es sich einfach an, als wĂŒrde man wieder und wieder gegen eine Wand rennen und hoffen, dass diese irgendwan auf magische Art und Weise plötzlich weg ist, anstatt einfach mal einen Weg zu finden, damit man um die Wand herum kommt.

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FĂŒr Menschen, die gestalten statt verwalten wollen

4,6
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei comparis.ch in ZĂŒrich gearbeitet.

ArbeitsatmosphÀre

Comparis bietet viel Gestaltungsspielraum und fördert unternehmerisches Denken. Wer Verantwortung ĂŒbernimmt und Dinge vorantreibt, kann viel bewegen. Die Kultur ist pragmatisch, unkompliziert.

Image

Ich identifiziere mich stark mit der Marke Comparis und dem, wofĂŒr sie steht. Die Idee einer Consumer Empowerment Platform: Menschen dabei zu unterstĂŒtzen, bessere und informierte Entscheidungen zu treffen, ist aus meiner Sicht relevant und sinnvoll. Darauf kann man als Mitarbeitenden durchaus stolz sein.

Work-Life-Balance

Trotz eines ambitionierten Umfelds und teilweise hohem Business-Druck ist die Work-Life-Balance bei Comparis sehr gut. Besonders die hohe FlexibilitĂ€t macht es einfach, Beruf und Privatleben miteinander zu vereinbaren. Homeoffice ist selbstverstĂ€ndlich, wobei lediglich zwei Teamtage im BĂŒro gewĂŒnscht sind, die von jedem Team selbst gestaltet werden können. ZusĂ€tzlich bietet Comparis die Möglichkeit, zeitweise aus dem Ausland zu arbeiten, was ich sehr schĂ€tze.

Karriere/Weiterbildung

Die Karrieremöglichkeiten sind naturgemĂ€ss von der Unternehmensgrösse abhĂ€ngig. Dennoch gibt es bei Comparis gute Beispiele dafĂŒr, dass Mitarbeitende aus operativen Rollen heraus mehr Verantwortung ĂŒbernehmen und sich bis in FĂŒhrungspositionen entwickeln konnten. Weiterbildung wird aktiv unterstĂŒtzt – sowohl finanziell als auch durch die notwendige zeitliche FlexibilitĂ€t.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Sozialleistungen bewegen sich aus meiner Sicht im marktĂŒblichen Bereich. Es gibt Unternehmen, die in einzelnen Bereichen mehr bieten, insgesamt empfinde ich das Gesamtpaket aus VergĂŒtung, FlexibilitĂ€t und weiteren Benefits jedoch als fair und konkurrenzfĂ€hig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein ist fĂŒr mich im Arbeitsalltag nicht besonders sichtbar, weshalb ich es nur eingeschrĂ€nkt beurteilen kann. Ich nehme das Unternehmen insgesamt als verantwortungsbewusst wahr.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt bei Comparis ist aussergewöhnlich stark. Die Menschen unterstĂŒtzen sich gegenseitig, teilen ihr Wissen und ziehen gemeinsam an einem Strang. Eine EllenbogenmentalitĂ€t hat hier keinen Platz und wird auch nicht belohnt. Stattdessen werden Zusammenarbeit, Hilfsbereitschaft und gegenseitiger Respekt aktiv gelebt.

Umgang mit Àlteren Kollegen

Das Alter spielt bei Comparis aus meiner Sicht keine besondere Rolle.

Vorgesetztenverhalten

Die Hierarchien bei Comparis sind sehr flach, was schnelle Entscheidungen und einen direkten Austausch mit dem Management ermöglicht. Gleichzeitig könnte das Middle Management teilweise stĂ€rker ausgebaut werden, um mehr Zeit fĂŒr die individuelle FĂŒhrung und Entwicklung von Mitarbeitenden zu schaffen. Durch die flachen Hierarchien kommen Feedback und Inputs auch direkt aus dem Management, was vereinzelt als Micromanagement wahrgenommen werden kann. Meine Erfahrung ist jedoch: Wer Verantwortung ĂŒbernimmt und zeigt, dass Themen im Griff sind, erhĂ€lt viel Vertrauen und Freiraum.

Arbeitsbedingungen

Mit den Arbeitsbedingungen bin ich insgesamt zufrieden. Es gibt vereinzelt Themen wie die Temperatur oder die LĂŒftung im BĂŒro, die von einigen Mitarbeitenden als verbesserungswĂŒrdig wahrgenommen werden. An einzelnen Tagen kann es zudem etwas eng werden. Gleichzeitig profitieren wir von einer hohen Homeoffice-FlexibilitĂ€t, weshalb dieser Trade-off fĂŒr mich gut nachvollziehbar ist.

Kommunikation

Die Kommunikation ist offen und transparent. CEO und Management sind fĂŒr alle Mitarbeitenden zugĂ€nglich und fördern den direkten Austausch. Ideen und Feedback werden ernst genommen. Die strategische Vision des Unternehmens könnte teilweise noch greifbarer vermittelt werden. Dabei habe ich jedoch nie den Eindruck, dass Informationen bewusst zurĂŒckgehalten werden; vielmehr liegt die Herausforderung manchmal in der Kommunikation selbst.

Gleichberechtigung

Wir sind eine vielfĂ€ltige Truppe mit Mitarbeitenden unterschiedlichster NationalitĂ€ten und HintergrĂŒnde. In meiner Erfahrung werden Menschen unabhĂ€ngig von Geschlecht, Herkunft, Alter oder anderen persönlichen Merkmalen gleich behandelt. Entscheidend sind Leistung, Zusammenarbeit und der eigene Beitrag zum Unternehmenserfolg.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind Ă€usserst spannend und abwechslungsreich. Comparis befindet sich in vielen Bereichen im Wandel, wodurch man viel Gestaltungsspielraum und Verantwortung erhĂ€lt. Wer etwas bewegen möchte, findet hier die Möglichkeit, aktiv am GeschĂ€ft zu arbeiten und VerĂ€nderungen voranzutreiben – statt bestehende Prozesse einfach nur zu verwalten.

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FragwĂŒrdige FĂŒhrungskultur und spĂŒrbar schlechte Stimmung

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei comparis.ch AG in ZĂŒrich gearbeitet.

ArbeitsatmosphÀre

Je nach Team herrscht grosse Unzufriedenheit und das wirkt sich auf das Arbeitsklima aus. HauptgrĂŒnde dafĂŒr sind die fehlende WertschĂ€tzung motivierter Mitarbeitender und die mangelhafte Kommunikation. Gelegentliche "WertschĂ€tzungs-Initiativen" wie ein Pizzalunch Ă€ndern nichts an diesen grundlegenden Problemen.

Image

Das Image von aussen ist ĂŒberraschend positiv, die interne Wahrnehmung kann da nicht wirklich mithalten

Work-Life-Balance

Der grösste Vorteil ist die FlexibilitÀt. Home Office, flexible Arbeitszeiten und Workations sind unkompliziert möglich und bieten Freiheit im Arbeitsalltag. Auch die 40-Stunden-Woche ist im Vergleich zu anderen Unternehmen ein klarer Vorteil.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist top, sowohl innerhalb der Teams als auch teamĂŒbergreifend. Leider kann selbst der beste Teamgeist das teilweise fragwĂŒrdige Vorgesetztenverhalten nicht ausgleichen.

Umgang mit Àlteren Kollegen

Schwierig zu sagen, da das Durchschnittsalter sehr jung ist und die wenigsten lange genug bleiben, um dort alt zu werden.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten unterscheidet sich je nach Team. WĂ€hrend einige FĂŒhrungskrĂ€fte einen guten Job machen, fehlt es anderen an Respekt und WertschĂ€tzung gegenĂŒber ihren Mitarbeitenden. Teilweise wird hinter dem RĂŒcken von Mitarbeitenden unangebracht ĂŒber sie gesprochen, ohne dass dies Konsequenzen mit sich zieht. Micromanagement ist dabei fixer Bestandteil des Arbeitsalltags.

Arbeitsbedingungen

Das GrossraumbĂŒro ist laut, spartanisch eingerichtet und gleicht im Sommer einer Sauna.

Kommunikation

PrioritĂ€ten wechseln gefĂŒhlt im Wochentakt und werden oft nur unzureichend kommuniziert. Dadurch weiss ein Grossteil der Mitarbeitenden nicht, worauf der Fokus aktuell eigentlich liegt. Kommt es zu einer Umstrukturierung, werden neue Rollen hĂ€ufig einfach zugeteilt, anstatt die betroffenen Mitarbeitenden in den Prozess einzubeziehen oder ihre WĂŒnsche zu berĂŒcksichtigen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich sind spannend und vielfÀltig. Das Problem dabei: Projekte werden regelmÀssig verworfen, sodass man nie sicher sein kann, wie lange man tatsÀchlich an einem Thema arbeiten kann.


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Chaos, Reorgs und Management by Überraschung: Langweilig wird es hier nie

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich PR / Kommunikation bei comparis.ch AG in ZĂŒrich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Die Themen und Aufgaben sind wirklich spannend, wenn man es schafft, das organisatorische Gewitter auszublenden.
- Der Kollegenzusammenhalt ist top, gemeinsam schafft man es, das interne Chaos mit Humor zu ertragen.
- Die 40-Stunden-Woche ist ein echter Pluspunkt und ĂŒberdurchschnittlich fĂŒr die Branche.
- Flexible Arbeitszeiten erleichtern vieles (wenn gerade keine neue Krisensitzung dazwischenkommt).
- Das Markenimage nach aussen ist stark, erstaunlich stark im Vergleich zur internen RealitÀt.
- Es gibt einen PET-Korb. Small steps.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Die stÀndigen Reorganisationen ohne erkennbaren Nutzen oder Ziel.
- Die Kommunikation, die sich oft wie ein Spiel „Wer weiss eigentlich was?“ anfĂŒhlt.
- Beförderungslogik, die teilweise eher an eine Überraschungsbox erinnert als an ein Leistungsprinzip.
- Das Home-Office-Hin-und-Her, inklusive subtilem Druck, trotzdem ins BĂŒro zu kommen.
- BĂŒrobedingungen, die im Sommer tropische Temperaturen und ganzjĂ€hrig LĂ€rmkulissen bieten.
- Entscheidungen, die oft ĂŒberraschend, unklar oder sehr kurzfristig getroffen werden, und genauso schnell wieder verschwinden.
- Das konstante Grundrauschen aus Stress, Unsicherheit und PlanÀnderungen.
- Die konstante Entlassungen.

VerbesserungsvorschlÀge

- Vielleicht einmal ein Reorg-Projekt wirklich fertigdenken, bevor der nÀchste gestartet wird.
- Entscheidungen nicht im „Stille-Post“-Modus treffen, sondern klar kommunizieren – idealerweise bevor alles wieder umgeworfen wird.
- Home Office nicht als Bedrohung sehen. Es löst viele Probleme, kostet nichts und erhöht die ProduktivitÀt, eine Win-Win-Win-Situation, falls das Konzept noch unbekannt ist.
- FĂŒhrungskrĂ€fte auswĂ€hlen, die lĂ€nger als drei Monate bleiben und tatsĂ€chlich fĂŒhren wollen.
- BĂŒrobedingungen verbessern oder weniger Druck machen, ĂŒberhaupt dort zu sein, beides wĂ€re revolutionĂ€r.
- Projekte nicht nach zwei Wochen vergessen, sondern vielleicht ein Dashboard nutzen, auf dem ersichtlich ist, was existiert, existierte oder nie existiert hat.
- Mitarbeitende fragen, bevor man Entscheidungen trifft, die sie direkt betreffen. Kleiner Tipp: das erhöht Bindung, EffektivitÀt und senkt Chaos.
- Attraktivere Preise fĂŒr das monatliche «Entlassungs-Bingo»: Wer die 2–3 nĂ€chsten AbgĂ€nge korrekt vorhersagt, sollte zumindest einen kleinen Bonus oder einen Wanderpokal erhalten. Fördert Transparenz und PrognosefĂ€higkeit gleichermassen.
- Automatische Aktivierung des Benny-Hill-Themes auf sĂ€mtlichen GerĂ€ten, sobald eine FĂŒhrungskraft etwas in den offiziellen Slack-Channels postet, zur akustischen UnterstĂŒtzung bei spontanen Richtungswechseln und organisatorischen Höchstleistungen.

ArbeitsatmosphÀre

Wenn im Hintergrund ein Laughing Track laufen wĂŒrde, es wĂŒrde perfekt passen. Das Unternehmen befindet sich seit Jahren in einem Reorg-Marathon, niemand weiss wieso, denn die Aufgaben bleiben immer gleich, nur die Teamnamen Ă€ndern sich. Gute Mitarbeitende gehen oder werden „umstrukturiert“, wĂ€hrend gewisse Beförderungen eher an einen Überraschungsgast in einer Sitcom erinnern.

Image

Trotz allem ist das Image bei Schweizer Konsument:innen erstaunlich gut.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten sind super, solange man die Überstunden gut wegbekommt. Die 40-Stunden-Woche ist ein Lichtblick.
Home Office dagegen wird strategisch abgebaut, trotz offizieller Erlaubnis steht man oft unter subtiler Beobachtung (tĂ€gliche Kontrollrunde vom CEO), ob man wirklich ins BĂŒro kommen könnte. BegrĂŒndungen variieren zwischen kreativ und kurios.

Karriere/Weiterbildung

Die „flache Hierarchie“ sorgt dafĂŒr, dass fast niemand aufsteigt, mit Ausnahme jener, die in der Hierarchie irgendwie trotzdem nach oben schweben. Wie genau das funktioniert, wĂ€re vermutlich ein interessantes Forschungsprojekt.

Gehalt/Benefits

Löhne sind leicht unter dem Marktdurchschnitt, aber die 40-Stunden-Woche und bisherige Home-Office-Regelung gleichen das aus. Wie lange letzteres noch gilt, bleibt ein spannender Cliffhanger.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Immerhin gibt es einen PET-Korbeimer. Fortschritt!

Kollegenzusammenhalt

Überraschend gut. Vielleicht liegt es daran, dass man gemeinsam ĂŒberlebt. Die Stimmung ist oft frustriert, aber untereinander hilft man sich, ein bisschen wie auf einer sinkenden Titanic, aber immerhin spielt das Bordorchester (die Mitarbeitenden) hervorragend zusammen.

Umgang mit Àlteren Kollegen

Erfahrene Mitarbeitende wechseln frĂŒher oder spĂ€ter zu Arbeitgebern, die weniger auf Improvisationstheater setzen. Das Durchschnittsalter bleibt jung, vermutlich, weil jĂŒngere Mitarbeitende gĂŒnstiger sind und weniger hinterfragen.

Vorgesetztenverhalten

Ein WĂŒrfelspiel: Manche FĂŒhrungskrĂ€fte sind richtig gut, andere verschwinden schneller als man sie kennenlernen kann. Konsistenz? Ein Luxusgut. Manche Mitarbeitende wechseln ihre Vorgesetzten hĂ€ufiger als andere ihre ZahnbĂŒrste, fĂŒnf bis sechs Chefs pro Jahr sind keine Seltenheit.

Arbeitsbedingungen

Stress gehört zum Inventar. Die BĂŒrorĂ€ume sind so laut und chaotisch, dass man sich manchmal fragt, ob man nicht doch in einem Co-Working-Space fĂŒr Start-ups gelandet ist.
Im Sommer wird es tropisch warm (Klimaanlage? Was ist das?), MeetingrĂ€ume sind stĂ€ndig ĂŒberbucht und SitzplĂ€tze GlĂŒckssache.
Home Office wĂŒrde viel davon lösen, aber bei gewissen Entscheidungen scheint Logik nicht zugelassen zu sein.
Wenn keine ArbeitsplĂ€tze mehr frei sind, wird kreatives Arbeiten gefördert... etwa in der KĂŒche, was angeblich den Vorteil hat, die Mittagspause effizienter zu gestalten.

Kommunikation

Einmal im Monat gibt es eine Townhall, in der prÀsentiert wird, was man vor zwei Wochen noch ernst gemeint hat. Danach ist alles ohnehin wieder anders. Projekte haben die Halbwertszeit eines Joghurtbechers, vieles wird kommentarlos fallen gelassen.
Dank flacher Hierarchie darf jede Ebene fleissig ihre eigene Interpretation beitragen, das Resultat gleicht dem Spiel „Stille Post“, nur mit höherem Wirtschaftsschaden.

Gleichberechtigung

In Sachen Gleichberechtigung macht das Unternehmen vieles richtig: Alle Mitarbeitenden erhalten unabhÀngig von Geschlecht oder Herkunft ein vergleichbar hohes Niveau an Druck, Stress und spontanen Richtungswechseln.

Interessante Aufgaben

Was die Aufgaben angeht: sehr spannend! Das Management versucht zwar sein Bestes, dies durch konstantes Chaos zu sabotieren, aber inhaltlich bleibt es interessant.

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Arbeitgeber-Kommentar

Daphne RĂŒhl, People Management
Daphne RĂŒhlPeople Management

Hallo

Vielen Dank fĂŒr deine Bewertung und die Zeit, die du dafĂŒr investiert hast.

Ich bedauere, dass deine Zeit bei uns offenbar nicht deinen Erwartungen entsprochen hat, und möchte gerne auf einige deiner Punkte eingehen.

1. Reorganisationen und FĂŒhrung: Es stimmt, dass wir uns als Unternehmen in den vergangenen Jahren verĂ€ndert und weiterentwickelt haben. Dabei haben wir Strukturen hinterfragt, Prozesse neu gedacht und Teams neu aufgestellt – immer mit dem Ziel, uns an verĂ€nderte Marktbedingungen anzupassen und die Zusammenarbeit weiter zu verbessern. Uns ist bewusst, dass VerĂ€nderungen unterschiedlich wahrgenommen werden und nicht fĂŒr alle gleich einfach sind.

2. Kommunikation: Mit flachen Hierarchien und vielen Teams ist der Informationsfluss komplex. Wir wissen, dass es hier Verbesserungspotenzial gibt. Deshalb arbeiten wir daran, unseren Austausch weiter zu stĂ€rken – von Company Updates ĂŒber Teammeetings bis hin zu der Informationseinbindung ĂŒber unsere digitalen KanĂ€le. Wenn Infos gefehlt haben oder unklar waren, laden wir dich ein, uns konkrete Beispiele zu nennen. Solches Feedback hilft uns, unsere Kommunikationswege gezielt zu verbessern.

3. Home Office und Arbeitsbedingungen: Unsere 40-Stunden-Woche, flexible Arbeitszeiten sowie die Möglichkeit, remote zu arbeiten, bleiben wichtige Grundpfeiler unseres Arbeitsmodells. Die Teamtage haben wir von einem auf zwei Tage erhöht, um den persönlichen Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern. Gleichzeitig bieten wir aber weiter viel FlexibilitÀt sowie die Möglichkeit von Workations an.

4. Umgang mit Mitarbeitenden: WertschĂ€tzung ist uns wichtig. Die geschilderte Darstellung im Zusammenhang mit Entlassungen entspricht nicht unserem Anspruch an einen respektvollen und professionellen Umgang miteinander. Wenn es konkrete Situationen gab, in denen du dich unfair behandelt gefĂŒhlt hast, laden wir dich ein, diese mit uns zu teilen.

Es ist kein Geheimnis, dass sich Bewertungsplattformen gut dazu eignen, um auch einmal Dampf abzulassen. Umso mehr bedauere ich es, dass wir diese Punkte nicht bereits wÀhrend deiner Zeit bei uns gemeinsam besprechen und aufarbeiten konnten.

Solltest du im Nachgang nochmals konkreter auf dein Erlebtes eingehen oder die HintergrĂŒnde deiner Wahrnehmung mit uns besprechen wollen, stehe ich - oder unser GEB - dir jederzeit gerne fĂŒr einen vertraulichen Austausch zur VerfĂŒgung.

FĂŒr deine berufliche und private Zukunft wĂŒnschen wir dir alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Liebe GrĂŒsse
Daphne – People Team

Toxische Arbeitskultur, Inkompetenz, Angstkultur und mangelnde WertschÀtzung von Angestellten.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei comparis.ch AG in ZĂŒrich gearbeitet.

ArbeitsatmosphÀre

Jeder ist ersetzbar und das lÀsst man hier auch jeden wissen.

Image

Image tÀuscht, bzw. wirkt besser, als es ist.

Work-Life-Balance

Home-Office und flexible Arbeitszeiten sind wahrlich tolle Benefits, doch leider werden diese nach und nach zerstört und abgebaut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Überhaupt nicht.

Kollegenzusammenhalt

Der grösste Zusammenhalt besteht zwischen den Angestellten, doch der Dank dafĂŒr geht dabei nur an diese und nicht die FĂŒhrungsebene.

Umgang mit Àlteren Kollegen

Ältere Leute werden gerne einfach ausgemustert und durch junge/gĂŒnstigere Leute ersetzt.

Vorgesetztenverhalten

Kein RĂŒckgrat und keine RĂŒckendeckung fĂŒr die Angestellten. Entscheidungen werden scheinbar willkĂŒrlich getroffen und nicht wirklich abgesprochen.

Arbeitsbedingungen

BĂŒrorĂ€umlichkeiten lassen zu wĂŒnschen ĂŒbrig und an gewissen Tagen ist das Office ein regelrechtes Chaos. Computer und Monitore sind in Ordnung. Alles wirkt etwas veraltet.

Kommunikation

Kommunikation in jeglicher Hinsicht ist mangelhaft und ausbaufÀhig.

Interessante Aufgaben

GrundsĂ€tzlich schon, aber teilweise macht scheinbar jeder alles und niemand etwas wirklich. Aufgaben/Projekte werden plötzlich verworfen oder mĂŒssen in Windeseile erledigt werden.


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Daphne RĂŒhl, People Management
Daphne RĂŒhlPeople Management

Hallo,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Sicht der Dinge zu schildern. Es ist schade zu lesen, dass du deine Zeit bei Comparis so negativ erlebt hast.

Ein offener Austausch ist uns wichtig. Gleichzeitig fĂ€llt es uns bei pauschalen Aussagen wie „jeder ist ersetzbar“ schwer nachzuvollziehen, wo genau der Schuh gedrĂŒckt hat und an welchen konkreten Punkten wir ansetzen können. Gerade wenn Erfahrungen frustrieren, werden RĂŒckmeldungen manchmal sehr emotional formuliert – umso hilfreicher sind fĂŒr uns konkrete Beispiele, damit wir besser nachvollziehen können, was du erlebt hast.

Gerne greifen wir aber trotzdem einige deiner Punkte auf:

Home-Office und FlexibilitÀt:
Home-Office und flexible Arbeitszeiten gehören weiterhin zu unserem Arbeitsmodell. TatsĂ€chlich haben wir die Anzahl der Teamtage im BĂŒro kĂŒrzlich von einem auf zwei erhöht. Uns ist bewusst, dass dieser Schritt nicht von allen gleich aufgenommen wird. Gleichzeitig besteht weiterhin ein – meiner Meinung nach - hoher Grad an FlexibilitĂ€t: Bei einem 100%-Pensum ist es nach wie vor möglich, einen grossen Teil der Arbeitszeit im Home-Office zu verbringen. Dank unserer Gleitzeitregelung können Mitarbeitende ihren Arbeitsalltag weiterhin selbstbestimmt gestalten, und auch Workations innerhalb der EU/EFTA sowie in Drittstaaten bleiben möglich.

WertschÀtzung und Umgang mit Àlteren Kollegen:
Unsere Belegschaft ist im Durchschnitt relativ jung (Durchschnittsalter rund 37 Jahre bei einer durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von etwa vier Jahren). Gleichzeitig sind Erfahrung und Vielfalt im Team fĂŒr uns sehr wichtig. Die Aussage, Ă€ltere Kolleginnen und Kollegen wĂŒrden systematisch durch gĂŒnstigere KrĂ€fte ersetzt, können wir in dieser Form nicht bestĂ€tigen und distanzieren uns von dieser pauschalen Darstellung. Solltest du diesen Eindruck gewonnen haben oder konkrete Beobachtungen gemacht haben, sind wir offen, uns das gemeinsam anzuschauen und besser zu verstehen, was hinter diesem Eindruck stehen könnte.

FĂŒhrungsverhalten und Kommunikation:
Du erwĂ€hnst fehlende RĂŒckendeckung und Transparenz. Auch bei uns hat sich in den letzten Monaten einiges bewegt, und uns ist bewusst, dass VerĂ€nderungen Fragen oder Unsicherheiten auslösen können. Deshalb arbeiten wir aktuell daran, unsere interne Kommunikation weiterzuentwickeln. Wenn fĂŒr dich etwas nicht nachvollziehbar war, laden wir dich ein, das direkt mit deiner FĂŒhrungskraft oder mit uns im People-Team zu besprechen. Auch sind wir jederzeit offen fĂŒr Hinweise, wo Kommunikation aus deiner Sicht gefehlt hat und was du dir anders gewĂŒnscht hĂ€ttest.

Dein Feedback kann uns helfen, konkrete Verbesserungen anzustossen. Wenn du uns dabei unterstĂŒtzen möchtest, sind wir jederzeit offen fĂŒr einen vertraulichen Austausch mit dir. Besonders hilfreich sind fĂŒr uns RĂŒckmeldungen mit konkreten Beispielen, die uns helfen, Erfahrungen besser nachzuvollziehen und daraus zu lernen.

Liebe GrĂŒsse
Daphne – People Team

Tolles Arbeitsumfeld mit Drive, Vertrauen und starkem Teamspirit

4,9
Empfohlen
FĂŒhrungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei comparis.ch AG in ZĂŒrich gearbeitet.

ArbeitsatmosphÀre

Die Stimmung ist super angenehm, offen, respektvoll und motiviert. Man spĂŒrt, dass hier Menschen mit Energie und Spass an ihrer Arbeit sind.

Work-Life-Balance

Die Balance passt. Klar gibt’s Phasen mit mehr Tempo, aber durch Zeiterfassung kann man Überstunden flexibel abbauen. Außerdem ist es mega, dass man Workations im Ausland machen darf.

Karriere/Weiterbildung

Dazu kann ich nach kurzer Zeit noch nicht viel sagen. Ich weiss nicht, ob es ein offizielles Weiterbildungsbudget gibt, aber das wÀre auf jeden Fall ein super Anreiz, um sich gezielt weiterzuentwickeln.

Kollegenzusammenhalt

Das Team ist ehrlich gesagt einer der grĂ¶ĂŸten Pluspunkte. Alle sind hilfsbereit, direkt und ziehen am selben Strang. Durch die festen Teamtage im BĂŒro hat man auch regelmĂ€ssig echten Austausch, nicht nur ĂŒber Slack oder Calls. Das sorgt fĂŒr ein gutes Wir-GefĂŒhl.

Vorgesetztenverhalten

Meine FĂŒhrungskraft lĂ€sst viel Freiraum und vertraut darauf, dass man Ownership ĂŒbernimmt. Gleichzeitig gibt’s eine klare Richtung und Transparenz zur Strategie, sodass man weiß, worauf man hinarbeitet.

Arbeitsbedingungen

Das BĂŒro ist modern und mit guter Technik ausgestattet.

Kommunikation

Die Kommunikation ist grundsĂ€tzlich sehr offen und transparent. Gerade die monatlichen Company Updates mit Zielen und KPIs geben einen guten Überblick. Schön wĂ€re noch, wenn Projekterfolge und Ergebnisse teamĂŒbergreifend öfter sichtbar gemacht wĂŒrden, so wĂŒrde man noch stĂ€rker spĂŒren, was wir als ganze Firma erreichen.


Image

Umgang mit Àlteren Kollegen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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The CEO is a bully which destroyed everything the company stood for

1,3
Nicht empfohlen
FĂŒhrungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei comparis.ch AG in ZĂŒrich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Home-office

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

This was a company filled with people which deeply cared for the brand and the products. The drastic and draconic leadership has destroyed all of it. Nobody cares and that's all thanks to his behaviour. The management is one micromanaging guy, the rest do not dare to disagree with him. Expertise is worth nothing.

VerbesserungsvorschlÀge

I think its a lost case, this guy is the absolute worst that ever could have happened to the brand that once meant something.

ArbeitsatmosphÀre

Just frustration and no room for error or development. If he don't like you, you gone. Very strict top-down hierarchy.

Image

Whoever claims this company is neutral is lying.

Work-Life-Balance

Thanks to the flixble model, doable.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

No.

Karriere/Weiterbildung

There is no room for development for most.

Kollegenzusammenhalt

The teams are sticking together, but it's getting harder, as everybodys motivation was crushed to 0.

Umgang mit Àlteren Kollegen

All the older colleagues have been replaced by cheaper options from Germany.

Vorgesetztenverhalten

Just a quote: "If you don't deliver this by X, you'll get fired."

Arbeitsbedingungen

Again, flexible work times. Other than that, it is emotionally and physically exhausting.

Kommunikation

Decisions behind closed doors, if you ask for an explanation, you get bullied or fired. Do not say your opinion, you will get consequences.

Gehalt/Benefits

Below industry standard, lower pay is valued more than skill. Attempts to improve the 2 pillar were dismissed.

Interessante Aufgaben

The CEO is deciding every product and feature, so no.

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Arbeitgeber-Kommentar

Daphne RĂŒhl, People Management
Daphne RĂŒhlPeople Management

Hi there

Thanks for taking the time to share your thoughts.

We regret to hear that you’re experiencing things so negatively. At the same time, we want to clearly distance ourselves from the personal accusations and the overall image you’ve drawn. We are committed to respectful and professional collaboration – regardless of role, age, or background.

When it comes to serious concerns like bullying, our stance is very clear: such behavior is not tolerated within the Comparis group. We offer confidential internal channels where concerns can be raised and addressed. It is disappointing that you haven't taken the opportunity to speak up directly until this day – only then can we properly understand the situation and act on it.

We also want to respond to your comment about elderly colleagues being replaced by “cheaper options from Germany.” We are not aware of a single case supporting this accusation.

We always appreciate constructive feedback – it helps us grow. However, your review doesn’t offer any specific points we could act on.

We hope that writing this review helped to clear your head. If you ever feel like sharing your thoughts in a more detailed way, we are always open for a confidential conversation.

Best,
Daphne

A company with a pre-programmed downfall due to massive mismanagement and lack of leadership and communication

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei comparis.ch AG in ZĂŒrich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Comparis offers a modern and flexible working environment. The possibility to work remotely or from home is a significant benefit that supports work-life balance. Employees are also allowed to bring dogs to the office, which contributes to a relaxed and friendly atmosphere. The company develops a wide range of exciting products, and user-centricity is clearly a key focus in the development process.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

One of the major downsides is the lack of transparency in recruitment processes. New colleagues sometimes appear out of nowhere without any official job postings or visible hiring procedures. Additionally, it is noticeable that experienced Swiss employees are increasingly being replaced by more cost-efficient hires from abroad, which raises concerns about long-term strategy and fairness.

VerbesserungsvorschlÀge

Increase transparency in recruitment and compensation processes to build trust. Improve internal communication, especially around employee departures, to avoid confusion and speculation. Reevaluate leadership practices—decisions should involve relevant teams and not be driven unilaterally by the CEO. Strengthen the middle management layer to improve team guidance and career development. Finally, foster a more sustainable and inclusive workforce strategy that values experience, rather than focusing solely on cost-cutting measures.

ArbeitsatmosphÀre

Within teams, the atmosphere is usually very good, with strong collaboration and camaraderie. However, the relationship with upper management, especially the leadership team, is more strained. There's a clear top-down culture that limits openness and psychological safety.

Image

Externally, Comparis still enjoys a relatively strong and neutral reputation. Internally, however, morale is deteriorating. Since the appointment of the current CEO, revenue has stagnated, and the only remaining lever seems to be cost-cutting—implemented via waves of layoffs. Vacant positions are often not filled for “strategic reasons,” which only increases the burden on remaining staff.

Work-Life-Balance

Comparis deserves credit for enabling a good balance between work and personal life, mainly due to remote work flexibility and occasional workation options.

Karriere/Weiterbildung

There is no clear career path. The organization structure is extremely flat, with a small leadership team and a broad base of executors. Middle management is almost non-existent, despite a clear need for it. Leadership is seemingly defined by the number of direct reports rather than actual leadership skills. For example, the CEO is simultaneously holding the roles of CEO, CTO, Head of Data, and at times BU Lead for Insurance. This leads to a lack of focus and slow decision-making. Internal promotions or development opportunities are rare—what happens more often is that employees are given more responsibilities without corresponding pay adjustments.

Gehalt/Benefits

Salary structures appear arbitrary. There’s no transparent salary banding or clarity around bonuses—who gets them, how much, and under what conditions. Overall, compensation is likely below average for the IT industry.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

There are no notable initiatives in this area.

Kollegenzusammenhalt

Among peers, the cohesion is excellent. There is mutual support and good collaboration. Unfortunately, this does not extend to upper management, which is perceived as distant and not trustworthy due to inconsistent communication and opaque decision-making.

Umgang mit Àlteren Kollegen

Unfortunately, older employees are now rare. Many have been let go or left voluntarily—often replaced by younger, lower-cost alternatives. This is a concerning trend, especially for a company that wants to position itself as a fair and diverse employer.

Vorgesetztenverhalten

Decisions from the CEO are often made unilaterally and enforced quickly, even when they have deep consequences for products and teams. This has, in some cases, led to product failures or unnecessary feature development. Feedback from product teams is often ignored, and the CEO’s "Innovation Team" bypasses normal product processes altogether. The broader leadership team seems to act mainly as an extension of the CEO rather than as independent thinkers. There’s little willingness to challenge leadership decisions, likely due to fear of personal consequences. It is quite common that team-level decisions are regularly overridden by the CEO with no proper justification or reasoning.

Arbeitsbedingungen

Employees enjoy a high degree of trust and autonomy. However, there’s strong pressure to deliver hard numbers by month- or year-end. If targets aren’t met, uncomfortable conversations follow.

Kommunikation

Internal communication, particularly regarding departures, is poor. When someone leaves—voluntarily or involuntarily—there is often a blurry statement that leaves it open if the person resigned or got laid off. This creates a climate of speculation and mistrust. Layoffs of high-performing colleagues have fueled significant insecurity among remaining employees and have severely eroded trust in leadership.

Gleichberechtigung

From what I observed, gender equality appears to be in line with modern standards.

Interessante Aufgaben

There are a variety of tasks and over 30 different products, which keeps the work diverse. However, this can easily lead to employees feeling overwhelmed, lack of focus, prioritization conflicts. Especially given the relatively small workforce (~100 employees).

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Arbeitgeber-Kommentar

Daphne RĂŒhl, People Management
Daphne RĂŒhlPeople Management

Hello,

Thanks a lot for taking the time to share such detailed feedback. We really appreciate your openness and the thoughts you have invested into your review.

It is great to read that you value many aspects of working at Comparis – especially our modern and flexible setup, the possibility to work remotely, the relaxed and friendly atmosphere (including our office dogs!), and the variety and user-focus of our products. I am also pleased to hear that collaboration within the teams works well from your perspective.

At the same time, I would like to address some of the concerns you raised and provide additional context:

1. Recruitment transparency:
Our recruitment processes are generally designed so that team members meet potential colleagues in the second or third interview round and actively contribute their input. This applies to the vast majority of hires.
You're right that we sometimes don’t advertise specific roles. This is not due to a lack of transparency, but because public job postings aren’t always the most effective method – especially for certain specialized roles where we rely on active sourcing.
Even in these cases, candidates go through a structured process with multiple interviews. We also have an internal Slack bot that regularly reminds everyone in the Comparis Group about current openings.
I take your feedback seriously and will reflect on how we might increase visibility further. If you're missing context regarding a specific hire, I encourage you to speak directly with your manager – or feel free to reach out to me at any time.

2. Hiring from abroad:
I assume you're referring to our collaboration with an Employer of Record. Over the past year, we’ve hired a few roles in a fully remote setup – mainly as a result of ending our partnership with a nearshoring provider. These hires were not replacements for Swiss colleagues.
In some cases, we also advertise roles as remote or hybrid to widen our talent pool – not primarily for cost reasons, but to help us hire faster in a competitive market. This setup has also allowed us to retain some valued colleagues who had to relocate abroad for personal reasons – something I consider as a benefit.

3. Vacant positions and workload:
It’s true that we sometimes proceed cautiously when refilling roles, as we want to assess what's really needed. I understand that this can increase pressure on remaining team members, and we strive to support teams through these transitions as best we can.

4. Career development & structures:
We deliberately keep our hierarchy flat – a conscious decision to remain agile and collaborative. We understand this may limit traditional vertical career paths.
However, development in my opinion goes beyond promotions: it's about understanding your strengths, finding your direction, and building the skills you want to grow. That’s why we offer personal development planning tailored to individual goals.
And if that journey eventually leads you to new opportunities outside of Comparis, we fully respect that. If you’re interested in creating or reviewing your development plan, feel free to reach out to me or your manager.

5. Salary and bonus transparency:
Before each salary and bonus cycle, we share key criteria in a Company Update so that everyone understands the process. Salary Transparency in my opinion doesn’t mean knowing your colleagues’ exact salaries – it means understanding your own position, the criteria for decisions, and how you can progress.
If you didn’t receive clear feedback in the last cycle, I encourage you to speak with your manager.

6. Communication around departures:
Managers are generally responsible for communicating resignations within their teams and across the company. We also mention these in our monthly updates.
In certain cases, we choose to keep information more general to protect the dignity and privacy of those involved. While this may sometimes lead to uncertainty, safeguarding individual integrity is and has to be our priority. If you ever have questions, you are of course welcome to reach out directly to those individuals.

Thank you again for your honest feedback – it’s truly appreciated. If you have specific suggestions or would like to discuss any of your points further, I’d be happy to continue the conversation. My door is always open for a confidential exchange, and I’d genuinely value your input.

Best
Daphne

Toxisch und planlos

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei comparis.ch in ZĂŒrich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexibles Arbeiten, Home Office, Computer, Lage

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Management.

VerbesserungsvorschlÀge

Hört auf eure Mitarbeitenden. Sie sind euer wertvollstes Gut. Management ausnahmslos austauschen.

ArbeitsatmosphÀre

BĂŒros veraltet, aber zentral gelegen

Image

FrĂŒher gut, heute schlecht

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten, Home Office, Workations möglich

Karriere/Weiterbildung

MittelmÀssig.

Gehalt/Benefits

Ganz ok.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird mehrheitlich papielos gearbeitet, Bike to work. Allerdings keine Anreize wie z.B. Beteiligung am Halbtax. Sozialbewusstsein verbesserungswĂŒrdig (in einzelnen Abteilungen fehlende DiversitĂ€t).

Kollegenzusammenhalt

Unter den Mitarbeitenden gut (die meisten geben ihr bestes), aber Stimmung ist am Boden

Umgang mit Àlteren Kollegen

Mitarbeitende werden kurz vor der Pensionierung entlassen.

Vorgesetztenverhalten

Unterste Schublade. Manipulatives, egoistisches Verhalten mit ĂŒbermĂ€ssiger Kontrolle. Unterschwelliges Mobbing vom Management.

Arbeitsbedingungen

Dank Home Office ganz ok. Moderne GerÀte.

Kommunikation

Die Mitarbeitenden werden vom Management bewusst in die Irre gefĂŒhrt

Gleichberechtigung

Alle werden gleich gut/schlecht behandelt. Eine kleine Elite erhÀlt aber bevorzugte Behandlung vom Management.

Interessante Aufgaben

Aufgaben wÀren grundsÀtzlich interessant. Es gibt aber keine Strategie und die hohe Fluktuation erschwert die Umsetzung.

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Arbeitgeber-Kommentar

Daphne RĂŒhl, People Management
Daphne RĂŒhlPeople Management

Hallo,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine EinschĂ€tzung mit uns zu teilen. Wir schĂ€tzen es, dass du – trotz deiner kritischen Haltung – auch positive Punkte hervorhebst, wie unsere flexiblen Arbeitsmodelle, das Homeoffice, moderne Arbeitsmittel und den Zusammenhalt im Team.

Kritik nehmen wir grundsĂ€tzlich ernst und sind offen fĂŒr klare RĂŒckmeldungen. Voraussetzung dafĂŒr ist jedoch, dass sie differenziert und sachlich geĂ€ussert werden. Deine Bewertung enthĂ€lt leider kaum konkrete Hinweise, die uns helfen wĂŒrden, gezielt etwas zu verbessern.

Wenn du deine Erfahrungen in einem vertraulichen GesprĂ€ch differenzierter einordnen möchtest, bin ich gerne offen fĂŒr den Austausch. VerĂ€nderung braucht gegenseitige Bereitschaft und Respekt – dafĂŒr stehe ich dir jederzeit zur VerfĂŒgung.

Liebe GrĂŒsse
Daphne

How to destroy a company with culture

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei comparis.ch in ZĂŒrich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

The office location is convenient, homeoffice.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

The toxic mindset.

VerbesserungsvorschlÀge

Dissolve the whole management team and get someone in who understands what it takes to be a C-Level leader.

ArbeitsatmosphÀre

If I could give one star, I would. The new management team has deliberately destroyed all motivation and drive.

Image

Again, since the new leadership started, the company has lost all of its values and identity. The focus is all wrong.

Work-Life-Balance

This has gotten significantly worse. Constant firings of capable people, serious understaffing with ridiculous approach from the EEB has led to countless hours for the poor people that are still expected to deliver the same results.

Karriere/Weiterbildung

If you're up for a promotion, you get fired and they hire someone cheaper to fill that role.

Gehalt/Benefits

Certainly below Swiss average, the pension is ok.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

None.

Kollegenzusammenhalt

That is surprisingly still ok, but getting worse each day. Unjustified firings, understaffing and the most talented people leaving make it difficult to form a team.

Umgang mit Àlteren Kollegen

same as above

Vorgesetztenverhalten

Well, the person that is supposed to be the leader is promoting and pushing for a culture of fear, discrimination and picking favorites.

Arbeitsbedingungen

Three stars for not forcing us to the office and working remotely.

Kommunikation

None. Even the highly announced big new company strategy was intentionally disclosed only partially.

Gleichberechtigung

Yes, everyone get's the same treatment of disrespect. Loyalty and hard work are worth nothing.

Interessante Aufgaben

There's no time for that anymore

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Arbeitgeber-Kommentar

Daphne RĂŒhl, People Management
Daphne RĂŒhlPeople Management

Hello

Thank you for taking the time to share your thoughts. I can clearly sense a frustration in your message, and I’m truly sorry that this is how you’re currently experiencing your time at Comparis.

All the more, I appreciate that – despite your critical overall view – you still mentioned some positive aspects, such as the flexibility of remote work, our office location, and the support among colleagues.

At the same time, I regret that some of your statements come across as quite generalised and not always rooted in specific examples.

We absolutely welcome honest – even blunt – feedback. But in order for it to be meaningful and actionable, it needs to be based on concrete observations and a willingness to engage in improving things. Without that, it becomes very difficult for us to reflect or initiate any purposeful change.

If you're open to sharing more details in a constructive setting, I would truly appreciate the opportunity to listen and learn from your experience. I’m always available for a confidential conversation.

Best
Daphne

Wir setzen auf Transparenz

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