64 von 177 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu PrĂŒfprozess
kununu PrĂŒfprozess
64 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu PrĂŒfprozess
64 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Horcht mal bitte tief in euch rein und ĂŒberlegt euch: Ist das wirklich die Firma, die ihr sein wollt?
Schrecklich. Man könnte es auch bei dem Wort belassen, doch das wĂŒrde dem Ganzen noch nicht Gerecht werden. Die FĂŒhrungsebene in diesem Unternehmen könnte eine Masterclass dazu durchfĂŒhren, wie man seine Angestellten demotiviert, desilussioniert und sich wĂ€hrend des ganzen Prozesses auch noch absolut lĂ€cherlich macht. WĂ€re es nicht so depremierend, könnte man es fast schon bewundernswert nennen.
Das Image dieser Firma widerspiegelt nur in gewissen Punkten das Image, welches diesem Unternehmen auch gerecht wird. Es ist mir schleierhaft, weshalb Comparis noch immer ein so gutes Markenimage geniesst, doch das Bild gegen aussen steht in starkem Kontrast zu allem Internen. Peinlich wird es dann noch mit diesen (offensichtlich erzwungenen) positiven Bewertungen auf dieser Platform, mit denen man versucht das Image der Firma auf Kununu aufzuhĂŒbschen.
In gewissen Punkten einer der einzigen wahren Benefits dieses Unternehmens. Durch die 40 Stunden-Woche und das Home-Office kann man, wenn man es sich dann auch mit aller Arbeit so einrichten kann, tatsĂ€chlich von so etwas wie einer Work-Life-Balance sprechen. Das natĂŒrlich jetzt auch nur im Sinne unseres ach so geschĂ€tzten SpĂ€tkapitalismus'.
Wie passenderweise bereits gesagt wurde, gibt es einen BehĂ€lter fĂŒr das PET-Recycling. Was vergessen ging: Die Kaffekapseln werden auch gesammelt. Aber da hörts dann auch schon wieder auf. Das Umwelt- und Sozialbewusstsein ist hier so stark wie eine sinnvolle GeschĂ€ftsfĂŒhrung. Und mit dem ganzen Wasser, welches hier durch die sinnloseste KI-Verwendung verschwendet wird, könnte man die Sahara zum Tropenwald warden lassen.
Hier wurde bereits mehrmals hervorgehoben, dass dies einer der StÀrken des Unternehmens ist. Wie die Ratten, die das sinkende Schiff nicht verlassen können, haben die Ratten es wenigstens gut untereinander.
Absolut peinlich. Mehr kann man hierzu eigentlich gar nicht sagen. Die Voresetzten haben so viel RĂŒckgrat wie eine Nacktschnecke. Und ich spreche nicht gerne schlecht ĂŒber unschuldige Tiere. Die Vorgesetzten scheinen mit mehr WillkĂŒr zu handeln als Menschenverstand und auch der Umgangston ist teilweise mehr als fraglich. Auch Vertrauen scheint mir öfters ein sehr rares Gut, was möglicherweise auch mit dem angesprochenen RĂŒckgrat zusammenhĂ€ngt. Vielmehr bietet sich mir das Bild von Leuten, die mehr darauf bedacht sind, ihre eigene Haut zu retten als sonst irgendetwas zu tun.
Das warme BĂŒro ist das kleinste Problem in dem Schuppen. Es wĂ€re ja schön, wenn die heisse Luft im Office das Problem wĂ€re, vielmehr ist die heisse Luft woanders. So sind z.B. Projekte so sinnvoll wie Hundekot am Schuh. Kaum konzipiert, will man es so schnell wie möglich wieder loswerden (also sogleich wieder aufgeben oder so stark depriorisiert, dass man weiss, dass dieses Projekt nie mehr zu Stand kommen wird). In manchen Bereichen scheint es, als wĂŒrde man arbeiten, um gearbeitet zu haben. Doch fĂŒhren tut das Alles zu Nichts. WertschĂ€tzung, wie hier bereits oft gesagt wurde, und teilweise auch nur grundlegenden Respekt, sucht man hier vergebens.
Es gibt Versuche, die Stimmung unter den Mitarbeitenden zu heben, doch dabei hat man den Ami-Ansatz gewÀhlt: "Sind deine Angestellten unzufrieden? Nichts, was eine gratis Pizza nicht richten kann." Den Rest ignorieren wir einfach.
Auch ganz fragwĂŒrdig sind die vielen, völlig aus dem Nichts kommenden kĂŒndigungen gewisser Angestellter.
Kommunikation sucht man in diesem Unternehmen vergebens. Eine sinnvolle interne Kommunikation existiert nicht und die zuvor angepriesenen LPM-Session und Updates von der GeschĂ€ftsleitung sind etwa so informativ wie eine Bedienungsanleitung fĂŒr ein Trinkglas.
Ich kann nicht ĂŒber jedes Gehalt sprechen, doch mir verhĂ€rtet sich der Verdacht, dass hier versucht wird hauptsĂ€chlich Jobeinsteiger oder Expats einzustellen und auszunutzen, damit man denen ein niedrigeres Gehalt zahlen kann. Aber vielleicht klappts ja auch bald mit dem Ersetzen aller Menschen durch KI, dann kann man sich gleich noch ein SĂŒmmchen sparen. Da gönnt man sich sogar mal das Premium-Modell im Monatsabo. Die liebe KI-Beschwert sich dann wenigstens nicht auf Kununu. Aber ansonsten sind die Sozialleistungen unterdurschnittlich. Die PK ist schrecklich.
Mal so mal so. Wenn man sich entscheiden wĂŒrde, getroffene Entscheidungen und Ideen auch mal konsequent und sinnvoll umzusetzen, dann könnten die Aufgaben gar nicht so uninteressant sein. Ansonsten fĂŒhlt es sich einfach an, als wĂŒrde man wieder und wieder gegen eine Wand rennen und hoffen, dass diese irgendwan auf magische Art und Weise plötzlich weg ist, anstatt einfach mal einen Weg zu finden, damit man um die Wand herum kommt.
Comparis bietet viel Gestaltungsspielraum und fördert unternehmerisches Denken. Wer Verantwortung ĂŒbernimmt und Dinge vorantreibt, kann viel bewegen. Die Kultur ist pragmatisch, unkompliziert.
Ich identifiziere mich stark mit der Marke Comparis und dem, wofĂŒr sie steht. Die Idee einer Consumer Empowerment Platform: Menschen dabei zu unterstĂŒtzen, bessere und informierte Entscheidungen zu treffen, ist aus meiner Sicht relevant und sinnvoll. Darauf kann man als Mitarbeitenden durchaus stolz sein.
Trotz eines ambitionierten Umfelds und teilweise hohem Business-Druck ist die Work-Life-Balance bei Comparis sehr gut. Besonders die hohe FlexibilitĂ€t macht es einfach, Beruf und Privatleben miteinander zu vereinbaren. Homeoffice ist selbstverstĂ€ndlich, wobei lediglich zwei Teamtage im BĂŒro gewĂŒnscht sind, die von jedem Team selbst gestaltet werden können. ZusĂ€tzlich bietet Comparis die Möglichkeit, zeitweise aus dem Ausland zu arbeiten, was ich sehr schĂ€tze.
Die Karrieremöglichkeiten sind naturgemĂ€ss von der Unternehmensgrösse abhĂ€ngig. Dennoch gibt es bei Comparis gute Beispiele dafĂŒr, dass Mitarbeitende aus operativen Rollen heraus mehr Verantwortung ĂŒbernehmen und sich bis in FĂŒhrungspositionen entwickeln konnten. Weiterbildung wird aktiv unterstĂŒtzt â sowohl finanziell als auch durch die notwendige zeitliche FlexibilitĂ€t.
Gehalt und Sozialleistungen bewegen sich aus meiner Sicht im marktĂŒblichen Bereich. Es gibt Unternehmen, die in einzelnen Bereichen mehr bieten, insgesamt empfinde ich das Gesamtpaket aus VergĂŒtung, FlexibilitĂ€t und weiteren Benefits jedoch als fair und konkurrenzfĂ€hig.
Das Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein ist fĂŒr mich im Arbeitsalltag nicht besonders sichtbar, weshalb ich es nur eingeschrĂ€nkt beurteilen kann. Ich nehme das Unternehmen insgesamt als verantwortungsbewusst wahr.
Der Kollegenzusammenhalt bei Comparis ist aussergewöhnlich stark. Die Menschen unterstĂŒtzen sich gegenseitig, teilen ihr Wissen und ziehen gemeinsam an einem Strang. Eine EllenbogenmentalitĂ€t hat hier keinen Platz und wird auch nicht belohnt. Stattdessen werden Zusammenarbeit, Hilfsbereitschaft und gegenseitiger Respekt aktiv gelebt.
Das Alter spielt bei Comparis aus meiner Sicht keine besondere Rolle.
Die Hierarchien bei Comparis sind sehr flach, was schnelle Entscheidungen und einen direkten Austausch mit dem Management ermöglicht. Gleichzeitig könnte das Middle Management teilweise stĂ€rker ausgebaut werden, um mehr Zeit fĂŒr die individuelle FĂŒhrung und Entwicklung von Mitarbeitenden zu schaffen. Durch die flachen Hierarchien kommen Feedback und Inputs auch direkt aus dem Management, was vereinzelt als Micromanagement wahrgenommen werden kann. Meine Erfahrung ist jedoch: Wer Verantwortung ĂŒbernimmt und zeigt, dass Themen im Griff sind, erhĂ€lt viel Vertrauen und Freiraum.
Mit den Arbeitsbedingungen bin ich insgesamt zufrieden. Es gibt vereinzelt Themen wie die Temperatur oder die LĂŒftung im BĂŒro, die von einigen Mitarbeitenden als verbesserungswĂŒrdig wahrgenommen werden. An einzelnen Tagen kann es zudem etwas eng werden. Gleichzeitig profitieren wir von einer hohen Homeoffice-FlexibilitĂ€t, weshalb dieser Trade-off fĂŒr mich gut nachvollziehbar ist.
Die Kommunikation ist offen und transparent. CEO und Management sind fĂŒr alle Mitarbeitenden zugĂ€nglich und fördern den direkten Austausch. Ideen und Feedback werden ernst genommen. Die strategische Vision des Unternehmens könnte teilweise noch greifbarer vermittelt werden. Dabei habe ich jedoch nie den Eindruck, dass Informationen bewusst zurĂŒckgehalten werden; vielmehr liegt die Herausforderung manchmal in der Kommunikation selbst.
Wir sind eine vielfĂ€ltige Truppe mit Mitarbeitenden unterschiedlichster NationalitĂ€ten und HintergrĂŒnde. In meiner Erfahrung werden Menschen unabhĂ€ngig von Geschlecht, Herkunft, Alter oder anderen persönlichen Merkmalen gleich behandelt. Entscheidend sind Leistung, Zusammenarbeit und der eigene Beitrag zum Unternehmenserfolg.
Die Aufgaben sind Ă€usserst spannend und abwechslungsreich. Comparis befindet sich in vielen Bereichen im Wandel, wodurch man viel Gestaltungsspielraum und Verantwortung erhĂ€lt. Wer etwas bewegen möchte, findet hier die Möglichkeit, aktiv am GeschĂ€ft zu arbeiten und VerĂ€nderungen voranzutreiben â statt bestehende Prozesse einfach nur zu verwalten.
Je nach Team herrscht grosse Unzufriedenheit und das wirkt sich auf das Arbeitsklima aus. HauptgrĂŒnde dafĂŒr sind die fehlende WertschĂ€tzung motivierter Mitarbeitender und die mangelhafte Kommunikation. Gelegentliche "WertschĂ€tzungs-Initiativen" wie ein Pizzalunch Ă€ndern nichts an diesen grundlegenden Problemen.
Das Image von aussen ist ĂŒberraschend positiv, die interne Wahrnehmung kann da nicht wirklich mithalten
Der grösste Vorteil ist die FlexibilitÀt. Home Office, flexible Arbeitszeiten und Workations sind unkompliziert möglich und bieten Freiheit im Arbeitsalltag. Auch die 40-Stunden-Woche ist im Vergleich zu anderen Unternehmen ein klarer Vorteil.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist top, sowohl innerhalb der Teams als auch teamĂŒbergreifend. Leider kann selbst der beste Teamgeist das teilweise fragwĂŒrdige Vorgesetztenverhalten nicht ausgleichen.
Schwierig zu sagen, da das Durchschnittsalter sehr jung ist und die wenigsten lange genug bleiben, um dort alt zu werden.
Das Vorgesetztenverhalten unterscheidet sich je nach Team. WĂ€hrend einige FĂŒhrungskrĂ€fte einen guten Job machen, fehlt es anderen an Respekt und WertschĂ€tzung gegenĂŒber ihren Mitarbeitenden. Teilweise wird hinter dem RĂŒcken von Mitarbeitenden unangebracht ĂŒber sie gesprochen, ohne dass dies Konsequenzen mit sich zieht. Micromanagement ist dabei fixer Bestandteil des Arbeitsalltags.
Das GrossraumbĂŒro ist laut, spartanisch eingerichtet und gleicht im Sommer einer Sauna.
PrioritĂ€ten wechseln gefĂŒhlt im Wochentakt und werden oft nur unzureichend kommuniziert. Dadurch weiss ein Grossteil der Mitarbeitenden nicht, worauf der Fokus aktuell eigentlich liegt. Kommt es zu einer Umstrukturierung, werden neue Rollen hĂ€ufig einfach zugeteilt, anstatt die betroffenen Mitarbeitenden in den Prozess einzubeziehen oder ihre WĂŒnsche zu berĂŒcksichtigen.
Die Aufgaben an sich sind spannend und vielfÀltig. Das Problem dabei: Projekte werden regelmÀssig verworfen, sodass man nie sicher sein kann, wie lange man tatsÀchlich an einem Thema arbeiten kann.
- Die Themen und Aufgaben sind wirklich spannend, wenn man es schafft, das organisatorische Gewitter auszublenden.
- Der Kollegenzusammenhalt ist top, gemeinsam schafft man es, das interne Chaos mit Humor zu ertragen.
- Die 40-Stunden-Woche ist ein echter Pluspunkt und ĂŒberdurchschnittlich fĂŒr die Branche.
- Flexible Arbeitszeiten erleichtern vieles (wenn gerade keine neue Krisensitzung dazwischenkommt).
- Das Markenimage nach aussen ist stark, erstaunlich stark im Vergleich zur internen RealitÀt.
- Es gibt einen PET-Korb. Small steps.
- Die stÀndigen Reorganisationen ohne erkennbaren Nutzen oder Ziel.
- Die Kommunikation, die sich oft wie ein Spiel âWer weiss eigentlich was?â anfĂŒhlt.
- Beförderungslogik, die teilweise eher an eine Ăberraschungsbox erinnert als an ein Leistungsprinzip.
- Das Home-Office-Hin-und-Her, inklusive subtilem Druck, trotzdem ins BĂŒro zu kommen.
- BĂŒrobedingungen, die im Sommer tropische Temperaturen und ganzjĂ€hrig LĂ€rmkulissen bieten.
- Entscheidungen, die oft ĂŒberraschend, unklar oder sehr kurzfristig getroffen werden, und genauso schnell wieder verschwinden.
- Das konstante Grundrauschen aus Stress, Unsicherheit und PlanÀnderungen.
- Die konstante Entlassungen.
- Vielleicht einmal ein Reorg-Projekt wirklich fertigdenken, bevor der nÀchste gestartet wird.
- Entscheidungen nicht im âStille-Postâ-Modus treffen, sondern klar kommunizieren â idealerweise bevor alles wieder umgeworfen wird.
- Home Office nicht als Bedrohung sehen. Es löst viele Probleme, kostet nichts und erhöht die ProduktivitÀt, eine Win-Win-Win-Situation, falls das Konzept noch unbekannt ist.
- FĂŒhrungskrĂ€fte auswĂ€hlen, die lĂ€nger als drei Monate bleiben und tatsĂ€chlich fĂŒhren wollen.
- BĂŒrobedingungen verbessern oder weniger Druck machen, ĂŒberhaupt dort zu sein, beides wĂ€re revolutionĂ€r.
- Projekte nicht nach zwei Wochen vergessen, sondern vielleicht ein Dashboard nutzen, auf dem ersichtlich ist, was existiert, existierte oder nie existiert hat.
- Mitarbeitende fragen, bevor man Entscheidungen trifft, die sie direkt betreffen. Kleiner Tipp: das erhöht Bindung, EffektivitÀt und senkt Chaos.
- Attraktivere Preise fĂŒr das monatliche «Entlassungs-Bingo»: Wer die 2â3 nĂ€chsten AbgĂ€nge korrekt vorhersagt, sollte zumindest einen kleinen Bonus oder einen Wanderpokal erhalten. Fördert Transparenz und PrognosefĂ€higkeit gleichermassen.
- Automatische Aktivierung des Benny-Hill-Themes auf sĂ€mtlichen GerĂ€ten, sobald eine FĂŒhrungskraft etwas in den offiziellen Slack-Channels postet, zur akustischen UnterstĂŒtzung bei spontanen Richtungswechseln und organisatorischen Höchstleistungen.
Wenn im Hintergrund ein Laughing Track laufen wĂŒrde, es wĂŒrde perfekt passen. Das Unternehmen befindet sich seit Jahren in einem Reorg-Marathon, niemand weiss wieso, denn die Aufgaben bleiben immer gleich, nur die Teamnamen Ă€ndern sich. Gute Mitarbeitende gehen oder werden âumstrukturiertâ, wĂ€hrend gewisse Beförderungen eher an einen Ăberraschungsgast in einer Sitcom erinnern.
Trotz allem ist das Image bei Schweizer Konsument:innen erstaunlich gut.
Flexible Arbeitszeiten sind super, solange man die Ăberstunden gut wegbekommt. Die 40-Stunden-Woche ist ein Lichtblick.
Home Office dagegen wird strategisch abgebaut, trotz offizieller Erlaubnis steht man oft unter subtiler Beobachtung (tĂ€gliche Kontrollrunde vom CEO), ob man wirklich ins BĂŒro kommen könnte. BegrĂŒndungen variieren zwischen kreativ und kurios.
Die âflache Hierarchieâ sorgt dafĂŒr, dass fast niemand aufsteigt, mit Ausnahme jener, die in der Hierarchie irgendwie trotzdem nach oben schweben. Wie genau das funktioniert, wĂ€re vermutlich ein interessantes Forschungsprojekt.
Löhne sind leicht unter dem Marktdurchschnitt, aber die 40-Stunden-Woche und bisherige Home-Office-Regelung gleichen das aus. Wie lange letzteres noch gilt, bleibt ein spannender Cliffhanger.
Immerhin gibt es einen PET-Korbeimer. Fortschritt!
Ăberraschend gut. Vielleicht liegt es daran, dass man gemeinsam ĂŒberlebt. Die Stimmung ist oft frustriert, aber untereinander hilft man sich, ein bisschen wie auf einer sinkenden Titanic, aber immerhin spielt das Bordorchester (die Mitarbeitenden) hervorragend zusammen.
Erfahrene Mitarbeitende wechseln frĂŒher oder spĂ€ter zu Arbeitgebern, die weniger auf Improvisationstheater setzen. Das Durchschnittsalter bleibt jung, vermutlich, weil jĂŒngere Mitarbeitende gĂŒnstiger sind und weniger hinterfragen.
Ein WĂŒrfelspiel: Manche FĂŒhrungskrĂ€fte sind richtig gut, andere verschwinden schneller als man sie kennenlernen kann. Konsistenz? Ein Luxusgut. Manche Mitarbeitende wechseln ihre Vorgesetzten hĂ€ufiger als andere ihre ZahnbĂŒrste, fĂŒnf bis sechs Chefs pro Jahr sind keine Seltenheit.
Stress gehört zum Inventar. Die BĂŒrorĂ€ume sind so laut und chaotisch, dass man sich manchmal fragt, ob man nicht doch in einem Co-Working-Space fĂŒr Start-ups gelandet ist.
Im Sommer wird es tropisch warm (Klimaanlage? Was ist das?), MeetingrĂ€ume sind stĂ€ndig ĂŒberbucht und SitzplĂ€tze GlĂŒckssache.
Home Office wĂŒrde viel davon lösen, aber bei gewissen Entscheidungen scheint Logik nicht zugelassen zu sein.
Wenn keine ArbeitsplĂ€tze mehr frei sind, wird kreatives Arbeiten gefördert... etwa in der KĂŒche, was angeblich den Vorteil hat, die Mittagspause effizienter zu gestalten.
Einmal im Monat gibt es eine Townhall, in der prÀsentiert wird, was man vor zwei Wochen noch ernst gemeint hat. Danach ist alles ohnehin wieder anders. Projekte haben die Halbwertszeit eines Joghurtbechers, vieles wird kommentarlos fallen gelassen.
Dank flacher Hierarchie darf jede Ebene fleissig ihre eigene Interpretation beitragen, das Resultat gleicht dem Spiel âStille Postâ, nur mit höherem Wirtschaftsschaden.
In Sachen Gleichberechtigung macht das Unternehmen vieles richtig: Alle Mitarbeitenden erhalten unabhÀngig von Geschlecht oder Herkunft ein vergleichbar hohes Niveau an Druck, Stress und spontanen Richtungswechseln.
Was die Aufgaben angeht: sehr spannend! Das Management versucht zwar sein Bestes, dies durch konstantes Chaos zu sabotieren, aber inhaltlich bleibt es interessant.
Jeder ist ersetzbar und das lÀsst man hier auch jeden wissen.
Image tÀuscht, bzw. wirkt besser, als es ist.
Home-Office und flexible Arbeitszeiten sind wahrlich tolle Benefits, doch leider werden diese nach und nach zerstört und abgebaut.
Ăberhaupt nicht.
Der grösste Zusammenhalt besteht zwischen den Angestellten, doch der Dank dafĂŒr geht dabei nur an diese und nicht die FĂŒhrungsebene.
Ăltere Leute werden gerne einfach ausgemustert und durch junge/gĂŒnstigere Leute ersetzt.
Kein RĂŒckgrat und keine RĂŒckendeckung fĂŒr die Angestellten. Entscheidungen werden scheinbar willkĂŒrlich getroffen und nicht wirklich abgesprochen.
BĂŒrorĂ€umlichkeiten lassen zu wĂŒnschen ĂŒbrig und an gewissen Tagen ist das Office ein regelrechtes Chaos. Computer und Monitore sind in Ordnung. Alles wirkt etwas veraltet.
Kommunikation in jeglicher Hinsicht ist mangelhaft und ausbaufÀhig.
GrundsĂ€tzlich schon, aber teilweise macht scheinbar jeder alles und niemand etwas wirklich. Aufgaben/Projekte werden plötzlich verworfen oder mĂŒssen in Windeseile erledigt werden.
Die Stimmung ist super angenehm, offen, respektvoll und motiviert. Man spĂŒrt, dass hier Menschen mit Energie und Spass an ihrer Arbeit sind.
Die Balance passt. Klar gibtâs Phasen mit mehr Tempo, aber durch Zeiterfassung kann man Ăberstunden flexibel abbauen. AuĂerdem ist es mega, dass man Workations im Ausland machen darf.
Dazu kann ich nach kurzer Zeit noch nicht viel sagen. Ich weiss nicht, ob es ein offizielles Weiterbildungsbudget gibt, aber das wÀre auf jeden Fall ein super Anreiz, um sich gezielt weiterzuentwickeln.
Das Team ist ehrlich gesagt einer der gröĂten Pluspunkte. Alle sind hilfsbereit, direkt und ziehen am selben Strang. Durch die festen Teamtage im BĂŒro hat man auch regelmĂ€ssig echten Austausch, nicht nur ĂŒber Slack oder Calls. Das sorgt fĂŒr ein gutes Wir-GefĂŒhl.
Meine FĂŒhrungskraft lĂ€sst viel Freiraum und vertraut darauf, dass man Ownership ĂŒbernimmt. Gleichzeitig gibtâs eine klare Richtung und Transparenz zur Strategie, sodass man weiĂ, worauf man hinarbeitet.
Das BĂŒro ist modern und mit guter Technik ausgestattet.
Die Kommunikation ist grundsĂ€tzlich sehr offen und transparent. Gerade die monatlichen Company Updates mit Zielen und KPIs geben einen guten Ăberblick. Schön wĂ€re noch, wenn Projekterfolge und Ergebnisse teamĂŒbergreifend öfter sichtbar gemacht wĂŒrden, so wĂŒrde man noch stĂ€rker spĂŒren, was wir als ganze Firma erreichen.
Home-office
This was a company filled with people which deeply cared for the brand and the products. The drastic and draconic leadership has destroyed all of it. Nobody cares and that's all thanks to his behaviour. The management is one micromanaging guy, the rest do not dare to disagree with him. Expertise is worth nothing.
I think its a lost case, this guy is the absolute worst that ever could have happened to the brand that once meant something.
Just frustration and no room for error or development. If he don't like you, you gone. Very strict top-down hierarchy.
Whoever claims this company is neutral is lying.
Thanks to the flixble model, doable.
No.
There is no room for development for most.
The teams are sticking together, but it's getting harder, as everybodys motivation was crushed to 0.
All the older colleagues have been replaced by cheaper options from Germany.
Just a quote: "If you don't deliver this by X, you'll get fired."
Again, flexible work times. Other than that, it is emotionally and physically exhausting.
Decisions behind closed doors, if you ask for an explanation, you get bullied or fired. Do not say your opinion, you will get consequences.
Below industry standard, lower pay is valued more than skill. Attempts to improve the 2 pillar were dismissed.
The CEO is deciding every product and feature, so no.
Comparis offers a modern and flexible working environment. The possibility to work remotely or from home is a significant benefit that supports work-life balance. Employees are also allowed to bring dogs to the office, which contributes to a relaxed and friendly atmosphere. The company develops a wide range of exciting products, and user-centricity is clearly a key focus in the development process.
One of the major downsides is the lack of transparency in recruitment processes. New colleagues sometimes appear out of nowhere without any official job postings or visible hiring procedures. Additionally, it is noticeable that experienced Swiss employees are increasingly being replaced by more cost-efficient hires from abroad, which raises concerns about long-term strategy and fairness.
Increase transparency in recruitment and compensation processes to build trust. Improve internal communication, especially around employee departures, to avoid confusion and speculation. Reevaluate leadership practicesâdecisions should involve relevant teams and not be driven unilaterally by the CEO. Strengthen the middle management layer to improve team guidance and career development. Finally, foster a more sustainable and inclusive workforce strategy that values experience, rather than focusing solely on cost-cutting measures.
Within teams, the atmosphere is usually very good, with strong collaboration and camaraderie. However, the relationship with upper management, especially the leadership team, is more strained. There's a clear top-down culture that limits openness and psychological safety.
Externally, Comparis still enjoys a relatively strong and neutral reputation. Internally, however, morale is deteriorating. Since the appointment of the current CEO, revenue has stagnated, and the only remaining lever seems to be cost-cuttingâimplemented via waves of layoffs. Vacant positions are often not filled for âstrategic reasons,â which only increases the burden on remaining staff.
Comparis deserves credit for enabling a good balance between work and personal life, mainly due to remote work flexibility and occasional workation options.
There is no clear career path. The organization structure is extremely flat, with a small leadership team and a broad base of executors. Middle management is almost non-existent, despite a clear need for it. Leadership is seemingly defined by the number of direct reports rather than actual leadership skills. For example, the CEO is simultaneously holding the roles of CEO, CTO, Head of Data, and at times BU Lead for Insurance. This leads to a lack of focus and slow decision-making. Internal promotions or development opportunities are rareâwhat happens more often is that employees are given more responsibilities without corresponding pay adjustments.
Salary structures appear arbitrary. Thereâs no transparent salary banding or clarity around bonusesâwho gets them, how much, and under what conditions. Overall, compensation is likely below average for the IT industry.
There are no notable initiatives in this area.
Among peers, the cohesion is excellent. There is mutual support and good collaboration. Unfortunately, this does not extend to upper management, which is perceived as distant and not trustworthy due to inconsistent communication and opaque decision-making.
Unfortunately, older employees are now rare. Many have been let go or left voluntarilyâoften replaced by younger, lower-cost alternatives. This is a concerning trend, especially for a company that wants to position itself as a fair and diverse employer.
Decisions from the CEO are often made unilaterally and enforced quickly, even when they have deep consequences for products and teams. This has, in some cases, led to product failures or unnecessary feature development. Feedback from product teams is often ignored, and the CEOâs "Innovation Team" bypasses normal product processes altogether. The broader leadership team seems to act mainly as an extension of the CEO rather than as independent thinkers. Thereâs little willingness to challenge leadership decisions, likely due to fear of personal consequences. It is quite common that team-level decisions are regularly overridden by the CEO with no proper justification or reasoning.
Employees enjoy a high degree of trust and autonomy. However, thereâs strong pressure to deliver hard numbers by month- or year-end. If targets arenât met, uncomfortable conversations follow.
Internal communication, particularly regarding departures, is poor. When someone leavesâvoluntarily or involuntarilyâthere is often a blurry statement that leaves it open if the person resigned or got laid off. This creates a climate of speculation and mistrust. Layoffs of high-performing colleagues have fueled significant insecurity among remaining employees and have severely eroded trust in leadership.
From what I observed, gender equality appears to be in line with modern standards.
There are a variety of tasks and over 30 different products, which keeps the work diverse. However, this can easily lead to employees feeling overwhelmed, lack of focus, prioritization conflicts. Especially given the relatively small workforce (~100 employees).
Flexibles Arbeiten, Home Office, Computer, Lage
Management.
Hört auf eure Mitarbeitenden. Sie sind euer wertvollstes Gut. Management ausnahmslos austauschen.
BĂŒros veraltet, aber zentral gelegen
FrĂŒher gut, heute schlecht
Flexible Arbeitszeiten, Home Office, Workations möglich
MittelmÀssig.
Ganz ok.
Es wird mehrheitlich papielos gearbeitet, Bike to work. Allerdings keine Anreize wie z.B. Beteiligung am Halbtax. Sozialbewusstsein verbesserungswĂŒrdig (in einzelnen Abteilungen fehlende DiversitĂ€t).
Unter den Mitarbeitenden gut (die meisten geben ihr bestes), aber Stimmung ist am Boden
Mitarbeitende werden kurz vor der Pensionierung entlassen.
Unterste Schublade. Manipulatives, egoistisches Verhalten mit ĂŒbermĂ€ssiger Kontrolle. Unterschwelliges Mobbing vom Management.
Dank Home Office ganz ok. Moderne GerÀte.
Die Mitarbeitenden werden vom Management bewusst in die Irre gefĂŒhrt
Alle werden gleich gut/schlecht behandelt. Eine kleine Elite erhÀlt aber bevorzugte Behandlung vom Management.
Aufgaben wÀren grundsÀtzlich interessant. Es gibt aber keine Strategie und die hohe Fluktuation erschwert die Umsetzung.
The office location is convenient, homeoffice.
The toxic mindset.
Dissolve the whole management team and get someone in who understands what it takes to be a C-Level leader.
If I could give one star, I would. The new management team has deliberately destroyed all motivation and drive.
Again, since the new leadership started, the company has lost all of its values and identity. The focus is all wrong.
This has gotten significantly worse. Constant firings of capable people, serious understaffing with ridiculous approach from the EEB has led to countless hours for the poor people that are still expected to deliver the same results.
If you're up for a promotion, you get fired and they hire someone cheaper to fill that role.
Certainly below Swiss average, the pension is ok.
None.
That is surprisingly still ok, but getting worse each day. Unjustified firings, understaffing and the most talented people leaving make it difficult to form a team.
same as above
Well, the person that is supposed to be the leader is promoting and pushing for a culture of fear, discrimination and picking favorites.
Three stars for not forcing us to the office and working remotely.
None. Even the highly announced big new company strategy was intentionally disclosed only partially.
Yes, everyone get's the same treatment of disrespect. Loyalty and hard work are worth nothing.
There's no time for that anymore
So verdient kununu Geld.