63 von 229 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
63 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
63 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Viel Lernmöglichkeiten, interessante Projekte und Home Office Möglichkeit.
Siehe Bewertung der einzelnen Komponenten.
Es muss endlich über die langfristigen Konsequenzen in den Entscheidungen des Managements gesprochen werden. Die Equity Partner müssen endlich ihre eigenen Worte selber verstehen: Consulting ist ein People's Business. Wenn man mit Leuten so umgeht, wie dies momentan der Fall ist, werden langfristig nur Low-Performer im Unternehmen bleiben. Die "Guten" werden einfach abgeworben.
Seit längerem sehr schlecht - Zahlenterror steht an der Tagesordnung. Man wird fast täglich nach Chargeability gechased - es interessiert niemanden wie es einem geht. Es interessiert niemanden, wieviel Geld man in der Vergangenheit erwirtschaftet hat.
Auch die oft propagierte "Collaboration" ist mehr oder weniger eine Farce. Es gibt ständig Konkurrenzkämpfe zwischen den Teams & Partnern wer ein Projekt gewinnen kann, um den Revenue für sich zu beanspruchen. Ich habe in den letzten Jahren oftmals gesehen, dass Leute RFPs in die Hand bekommen haben, die gar nicht über die fachlichen Kompetenzen verfügt haben.
Man nimmt in dieser Firma wirklich in Kauf ein Proposal zu verlieren, nur damit ein anderes Team (das über die Kompetenzen verfügt und eine sehr hohe Chance hat zu gewinnen) das RFP nicht bekommt! Das ist der absolute Wahnsinn!
Das Image hat die letzten Jahre massiv gelitten - vor allem seit 2023. Es wurden massiv viele Leute von heute auf morgen gekündigt - darunter wirklich sehr sehr starke Talente/Profile.
Auch zuvor war es schwierig starke Talente abzuwerben, da Deloitte leider eher im schlechten Licht steht.
Der Impact aus dem Handeln des Management wird überhaupt nicht betrachtet. In meinem Fall werde ich Deloitte als Arbeitgeber definitiv keinem weiterempfehlen.
Die Arbeitsbedingungen im Consulting sind im allgemeinen immer sehr hart, z.B. 50-60h Arbeitswochen sind keine Seltenheit, Überstunden können nicht kompensiert werden, etc.. Viel Einfluss kann im Individuellen nicht genommen werden - man schiesst sich nur ins Aus. Wer Work-Life-Balance sucht, ist hier definitiv fehl am Platz.
Viel Schein als Sein. Ziel ist primär Kosten zu reduzieren und es als "Umweltmassnahme" zu verkaufen. Business mit bekannten Firmen, welche absolut kein Umwelt-/Sozialbewusstsein haben, wird trotzdem gemacht.
Man hat im Consulting definitiv ein sehr grosses Lernpotential durch die verschiedenen Projekte. Die Karriere muss man jedoch aktiv selber vorantreiben - sich auf Vorgesetzte verlassen sollte man nicht. Niemand legt einem den roten Teppich aus. Konkurrenzkämpfe sind an der Tagesordnung.
Hängt definitiv vom Team ab. In meinem Fall hatte ich das Glück in einem wirklich tollen Team zu arbeiten, lernen und wachsen.
Zwischen Teams herrscht ein eiskalter Kampf um Revenue und Projekte - Backstabbig steht oftmals an der Tagesordnung.
Hängt definitiv vom Team ab. In meinem Fall war das Vorgesetztenverhalten stets respektvoll, hilfsbereit und freundlich.
Wenn der Revenue nicht stimmt, werden Leute sofort auf die Strasse geworfen. Hier herrscht wortwörtlich eine "Friss oder Stirb"-Kultur.
Gegen aussen wird immer eine "Family"-Mentalität propagiert, jedoch sind die Equity-Partner gnadenlos, wenn sie ihren Bonus in Gefahr sehen.
Es gibt absolut kein langfristiges Denken und Investition. Lösungen für Probleme müssen immer schon vorgestern geliefert werden.
Man schufftet wie verrückt viele Jahre lang, um am Schluss wie eine heisse Kartoffel fallen gelassen zu werden. But hey: It's only business.
Würde definitiv ein Buch werden, wenn ich hierzu mein Feedback gebe.
Gute Base Salary zu meiner Zeit - die Löhne wurden jedoch mit der neuen Storefront gegen unten korrigiert. Nun sind sie ein wenig unter dem Marktdurchschnitt. Rechnet man sämtliche Überstunden ein, verdient man weit unterdurchschnittlich pro Stunde.
Der Bonus wird teilweise total willkürlich verteilt - es gibt keine Transparenz hierzu, wie ein hoher Bonus erzielt werden kann. Auch die Höhe ist eher unterdurchschnittlich, wenn man sich den Markt anschaut (in der Industrie ist er sogar fast doppelt so hoch!).
Wichtig für alle: Man geht nicht ins Consulting wegen dem Geld, sondern wegen dem Lernpotential!
Es gibt keine erwähnenswerten Fringe Benefits oder Sozialleistungen, die herausstechen. Eher überschaubar.
Schwierig zu beschreiben. Grundsätzlich verdienen alle im selben Grade das Gleiche - mit wenigen Ausnahmen.
Beförderungen laufen jedoch sehr politisch ab - oftmals sind Kollegen gar nicht bereit für eine Beförderung, jedoch erhalten sie es, da ihre Partner viel zu sagen haben.
Man merkt relativ oft, dass gewisse Manager and above total Junior sind.
Hängt davon ab, was rein kommt. Grundsätzlich sind die Aufgaben schon spannend, jedoch muss man aktiv dazu beitragen die richtigen Projekte zu erhalten.
Laufenden Neueinstellungen bringen viele neue Leute und wenig connection
Überstunden werden nicht kompensiert sondern erwartet. Keine Auslastung führt zur Kündigung
Gute Kollegen gibt es überall
Selten Kollegen über 50
Passen nicht zu den von Deloitte gepredigten Werten und Codex. Keine offenen Kommunikation und fehlende Verantwortungsübernahme bei offensichtlichen Fehlern
Nur in ZH
Kündigungswellen finden im Stillschweigen statt.
Wird nicht so gelebt wie gepredigt
Deloitte tries seriously to constantly improve, and in 90% of the cases makes year-on-year good progress, which is leading to a highly professional organization.
Deloitte as international organization is a mess, cross-border collaboration is hindered by a small-garden-unit way of organizing. The partner leadership principles are dinosour-age, the company truly struggles to formally delegate responsibilities below partner level. And if a partner brings money, toxic behaviour is tolerated for long.
excellent, modern and ambitious great working environment
actually work-life-balance improved a lot over the last years, home office is widely accepted, long or normal working hours depend mostly on project / client environment and change.
Solid pay, not long-employment benefit whatsover, and bonus is a lottery
almost annoyingly high
just great
Deloitte has no systematic approach to find jobs for people internally that outgrow their role in the team they are in. So it happens that you get fired on one side while other teams are hiring similiar skills to your on the next team. And there is certainly no ethical objective to allow long standing colleagues to make it through the final years into retirement.
The weakest point - Deloitte put a handful seriously toxic partners in their top leadership team, pushing a me-first, private equity culture with little considerations for anything else but their own benefit. The ordinary partner leadership culture is very ok and monitored for role-model compliance. Just on the top this control seems not to work.
excellent, in all aspects.
Communication exists on all levels, tends to be more "professionally" positive then honest and straight forward
Yes and no. Yes Deloitte promotes women, diversity, wokeness, everything that is in current HR trend. But if you are a white heterosexual male it feels you are only getting 45% chances these days.
As you would expect in a leading international consulting firm - interesting project do exist quite a lot, but not every project is actually interesting.
Good brand name, good training places for youngster who wants to get exposed to many industries, learn how to make pretty powerpoint and excel sheets.
it's hard to get to know someone or get to know the company. One needs to be extrovert making contacts with everyone and especially with senior leaders in order to be ahead.
As long as the promotion is based on how much money a person has brought to the company, the quality of delivered work will be limited.
Be real. So pretentious and unorganized. Senior leaders don't have one voice that the junior members gets extra work or just need to wait till when/if the senior members come up with a decision. But this is true of many many big corporations.
I know that consulting is there to fix the problems that have not been solved. And for that they have to appear as if they can fix problems, in many cases they can't. This is where it doesn't seem like they are real. And even if the problem has not been solved, consulting can leave the company as is, and the impact is absent. As long as their aim is to earn a lot of money from industry, the real impact will not be realized and the wrong person will lead the company.
In general nice atmosphere between colleagues except when under pressure. There's a sense or urgency all the time, when it's actually necessary. For example, we are told to complete it by end of this week so we work hard till late at night, but the senior reviewer takes forever to review it so we feel used for sacrificing time and effort.
The image of Deloitte is spectacular. I think that is what they care the most. But I have to say that the reality doesn't necessarily keep up with the depth of knowledge or content.
Consulting is not a place to seek for work-life-balance. But I don't know any job that has really achieved work-life-balance all the time. When on client projects, I worked normally 50 hours. In order to do extra job, which is a requirement for promotion, one needs to squeeze even more. That means spend all the time you have on work at Deloitte, write publications when you are not working on client projects (ideally), do other initiatives.
There are perks like meditation apps, gym tickets (which was always unavailable), 1st class train ticket, and free Half-tax on SBB, which was good.
It's a good place to learn how corporation works, how to strive well in male-dominated world. One needs to learn things quickly in order to look good in front of important clients.
Weiterbildung: there are courses offered by colleagues on different topics, and they share their experiences. They are helpful, but it seems impossible to attend them, when you are working for client. At Deloitte Switzerland, there's a required hours of additional education, some trainings are absolutely mandatory. If you don't take these mandatory trainings, your bonus maybe gone.
Salary was fine. Bonus sucks. And the year you quit the job or you are fired, you get no bonus. So it seems that people send out resignation letter the month you get your bonus.
Now that ESG is a big topic, Deloitte is also making noise, but I'm not sure if they are actually doing anything more than making noise. I don't think the office space is environmentally impactful. In terms of social aspects, yes Deloitte has donated money to Israel and Gaza at war. There was also a way where you pay 25 CHF and the company also donated 25 CHF for a cause.
The company is fragmented by countries, offices, division, group, etc. There also seems to be competition among offices in EU, US, and the rest to win the job and one needs to mark the territory in order to secure job. So the competition among consulting is huge which shows up as the internal competition among senior leaders. Within the team, it's alright. Some people were annoying, but in general once you get to know someone they are usually expected to behave well. At least there's a bunch of mandatory trainings to tell us how to be polite to each other
There's so many young people in this company compared to industry with similar history. So the only older people left there seems to be at the top with power.
Consulting is a place to propose and achieve an unrealistic goals, present yourself as professional whether you know the stuff or not, and you get awarded for it. Regarding conflict, there's a huge conflict at the top level. As they are all at same level as partners, there seems to be no rules how to resolve issues. Many resolve issues by leaving the company and get hired at a higher level/salary at another consulting company.
IT services were working well.
The company is so large that it has the common big company problem or not knowing what other offices are doing. This shows up as lack of communication. The communication within the office seems to matter a lot, you need to put your name to the senior leaders in order to be promoted so the communication becomes more tactical and not authentic.
I don't know about salary equality between men and women and what not, but I assume Deloitte Switzerland is not violating anything as it's now monitored by Swiss government or agency.
For young people who have never been exposed to fortune 500 companies, the projects seems cool. M&A, finance, strategy, etc. sounds all cool and a good training ground. But the daily work of a junior member maybe to pamper clients and make excel sheet and powerpoint look crisp. And hopefully you learn something in this short time.
One learns a lot about how to make pretty powerpoint much more than the content. If one really wants to become an expert in a subject, then leave consulting and go to industry.
There's a lot of request to write publication to make Deloitte known as experts. It's a bad practice that the junior staff write it but they are not even acknowledged for their time and effort. I find this unprofessional.
As you would imagine from a consulting firm. Long hours and overtimes is not paid out, compared to some of the competitors who do that. You even get instructed to only record 8.2 hours to keep costs for clients low, even when working longer
Among younger employees yes, but not at the leadership level - still driving around their porsches. There is a lot of talk about purpose, but most at the leadership level don't live it, it is just about money making.
you learn a lot, but you have to ask for the trainings and workshops
Depends on the team, some are great, others are truly opportunistic and you get stabbed in the back to gain advantage - much politics going on
Old school, top down leadership in many areas, people get promoted for sales skills or relationships with the Partners, not for leadership ability. Speaking up against superiors is not appreciated and will be sanctioned, creating a toxic culture of fear where nobody feels comfortable speaking up. And HR is no help. If you seek advice or support, you can expect a terrible performance review or you're the next to be dismissed.
Intransparent, only "positive" news are communicated openly. You get asked for feedback all the time as part of surveys, but then only the positive responses/results get published and nothing changes for the better
On the paper and for image purposes
Within Consulting, yes, many different clients that is interesting
Es gab am Anfang sehr viel Spass und gute Anlässe, ich war viele Jahre total committed und loyal - bis dann auch die Kehrseiten zu Tage traten.
Das Machtgefälle zwischen Partner und "Fussvolk" ist viel zu hoch.
Die Partner sind die Könige, alle anderen sind Fussvolk - das kann auf Dauer nicht gut gehen. Die Angestellten müssten viel mehr Wertschätzung erfahren.
Nicht einheitlich - mal sehr gut, mal saumies - das konnte sich wöchentlich ändern -
Damals fand ich das Image gut, heute sehe ich das etwas differenzierter
Man gibt und hat Mühe.......
Vordergründig wollte man modern sein und versprach eine gute Work-Life-Balance. Es war viel guter Willen vorhanden, ein 80%-Pensum im Kader war bereits in den Nuller-Jahren möglich. Letztlich aber erhielt man einen 80%-Lohn und hat dennoch am freien Tag von zu Hause aus gearbeitet, nebst der Kinderbetreuung......
Weiterbildung zum dipl. WP eine gute Sache, man wurde auch gefördert
Es ging stetig aufwärts - bis die gläserne Decke erreicht wurde - dann war der Spass vorbei
Davon habe ich kaum etwas mitgekriegt -
Mitunter sehr gut, teilweise aber auch mies - das kann unmöglich einheitlich bewertet werden. Bei Kollegen in gekündigter Stellung kam oft ziemlich schlechte Stimmung auf.
Die älteren Kollegen wurden systematisch aussortiert, die wurden zu teuer....Das hatte System bei Deloitte: Direkt ab Uni/FH rekrutieren und zu relativ günstigen Löhnen beschäftigen, dann ein paar Jahre schuften lassen, dann aussortieren.
Es gab ganz üble Partner, aber natürlich auch andere.......
Oft wochenlang in fensterlosen Sitzungszimmern mit der obligaten Krawatten und Anzug - dies bei nicht immer sehr ergonomischen Arbeitsplatzbedingungen - oft keine Klimaanlage, Erkältungsviren wurden massenhaft und leicht übertragen - klar einer der grössten Minuspunkte bei dieser Arbeit.
Alles Wichtige wurde unter dem Deckel gehalten. Nur Positives wurde kommuniziert bzw. Negatives positiv dargestellt. Insofern sehr professionell, das machen ja alle so.
Deloitte war diesbezüglich m.E. sehr modern, ich glaube, es gab tatsächlich vollkommene Gleichberechtigung - auch in Bezug auf sonstige Diversity-Aspekte war Deloitte ein Vorreiter
Die Arbeit hat mir persönlich immer gut gefallen und ich habe sie mit Leidenschaft und Professionalität ausgeführt
Ich war in der Forensikabteilung. Insgesamt würde ich sagen, die Atmosphäre dort ist deutlich schlechter als im Rest des Unternehmens. Vor allem Transparenz und Leadership wurden von Kollegen, mit denen ich gesprochen habe, bemängelt. Es ist eher eine verschlossene Kultur, in der Feedback nach oben sehr ungern gesehen wird meiner Erfahrung nach. Es ist wichtig, nicht allzu sehr herauszustechen. Die meisten sind Konformisten, die sich den Vorgesetzten gegenüber lieber zurückhalten. Diese Kultur ist ein Hauptgrund, weswegen ich sehr unzufrieden mit meiner Zeit bei Deloitte Forensik Schweiz war. Die Atmosphäre im 1 zu 1 Gespräch mit gleichgestellten Kollegen empfand ich grundsätzlich als sehr positiv, daher vergebe ich zwei Sterne statt einem.
Das äussere Image ist super. Von innen habe ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass die globalen Unternehmenswerte im Forensikdepartement der Schweiz nicht gelebt werden. Es war definitiv meiner Ansicht nach keine echte Feedbackkultur dort, sehr hierarchisch. Integrität war ebenfalls nicht unbedingt gegeben, da statt mit mir, hinter meinem Rücken kommuniziert wurde. Von 'Lead the way', also die Besten sein, ist leider ebenfalls nichts für mich spürbar gewesen (ausser im e-Discovery Team). Es gibt keinen für mich ersichtlichen, gelebten Qualitätssichernden Standard, nach dem Investigations durchgeführt werden. Jede wird auf andere Art vom entsprechenden Teamleiter geführt, was zu sehr starken Qualitätsschwankungen führt meiner Ansicht nach. Zu Diversity habe ich mich bereits oben geäussert.
Forensik bei Deloitte im Financial Crime Analytics- oder Investigationsteam ist ein anstrengender, einnehmender Job, der aber sehr spannend ist grundsätzlich. Es gibt durchaus eine indirekte Erwartung, Überstunden zu leisten, jedoch nicht so ausgeprägt wie in der Strategieberatung. Ich würde schätzen, eine Standartwoche hatte 45 Stunden. Dies variiert aber stark zwischen Teams. Im e-Discovery Team ist die Work-Life Balance angespannter mit häufiger Wochenendarbeit, in diesem war ich jedoch nicht.
Leider auch hier, statt dass mir konstruktives Feedback gegeben wurde, um mich weiterzuentwickeln, wurde mir schlichtweg direkt die Kündigung ausgesprochen. Demenstprechend war die Zeit bei Deloitte Forensik nicht sonderlich lehrreich für mich.
Die Pensionskasse ist super, sie wird vom Arbeitgeber erhöht. Das Gehalt war ok.
Wie oben beschrieben, die Ethik Hotline hat meines Erachtens nach leider nicht ihren Soll erfüllt, daher bin ich recht kritisch gegenüber des (gelebten, nicht nur im Marketing kommunizierten) Sozialbewusstseins der Firma. Es gibt Umweltschutzbemühungen, deren Glaubhaftigkeit kann ich daher jedoch leider nicht beurteilen.
Die Arbeitsatmosphäre zwischen ähnlich gestellten Kollegen war sehr angenehm. Bei Deloitte Forensik gibt es sehr viele sehr nette und talentierte Junior-Kollegen, mit denen ich immer sehr gern zusammengearbeitet habe. Die Verbindung zwischen Leadership und Mitarbeiten ist jedoch eher etwas angespannt meiner Erfahrung nach.
Das kann ich schwer beurteilen, aber mir ist auch nichts negativ aufgefallen.
Aufgrund der oben beschriebenen, spontanen Kündigung aus dem Blauen, die rein durch die Vorgesetzten begründet war, muss ich leider hier ebenfalls das vernichtende Urteil eines Sterns geben. Ich habe mich durch die Vorgesetzten wie eine Maschine abserviert gefühlt. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass diese bei Deloitte Forensik so abgehoben von der echten Welt sind, dass ihnen das menschliche Ausmass ihres Handelns für mein Leben gar nicht bewusst war. Mein emotionales Wohlergehen hat bei der Kündigung keinerlei Rolle gespielt. Ich musste innerhalb einer Woche sofort die Firma verlassen, und durfte nicht ohne HR mit den Verantwortlichen sprechen. HR hat stets eine normale Konversation über Beweggründe unterbunden. Als ich mich daraufhin an die Speak Up Line wandte, wurde eine interne Ermittlung gestartet. Mir wurde mitgeteilt, dass das einzige Problem mit der Kündigung ist, dass Leadership die vermeintlichen Gespräche mit mir aufgrund meiner vermeintlich schlechten Performance nicht schriftlich festgehalten haben (sondern nur die neutralen und positiven). Dass diese nicht stattgefunden haben, wie von mir geschildert und bezeugt, wurde mir dementsprechend nicht geglaubt.
Das Büro (Prime 2) ist toll und optimal ausgestattet, inklusive höhenverstellbaren Tischen.
Kommunikation ein Hauptgrund, weswegen ich mich nicht wohl gefühlt habe bei Deloitte Forensik. Mir gegenüber wurden andere Dinge kommuniziert, als hinter meinem Rücken besprochen wurden. In den Performance-Check ins war grundsätzlich alles gut, und mir wurden während meiner Zeit dort keine Probleme mitgeteilt. Weiterhin hatte ich gefragt, ob ein interner Teamwechsel möglich sei, wozu mir stets gesagt wurde dass dies grundsätzlich kein Problem sei und man es sich ansieht. Leider wurde offenbar, was mir bis zu meiner sehr überraschenden Spontankündigung nicht bewusst war, hinter meinem Rücken intern anders gesprochen. Scheinbar war man mit der Performance nicht zufrieden. Dies liess sich für mich leider weder in meinen dreiwöchigen Performancedatenerhebungen finden ('Snapshots' bei Deloitte), noch meinen aufgezeichneten Gesprächsfeedbacks, die ausnahmslos positiv oder normal sind. Daher war ich sehr überrascht über meine Kündigung, was meiner Meinung nach in einer gesunden, fairen Unternehmenskultur nicht passieren sollte.
Die Partner (4) sind alle weiss, älter, und männlich. Es gibt seit diesem Jahr zwei weibliche Direktorinnen, was sicherlich einen Fortschritt darstellt, jedoch ist Deloitte Forensik in der Chefetage nach wie vor sehr weiss, männlich, und auch dementsprechend kulturell geprägt. Es gab einen Vorfall, bei dem mir als junge Frau durch einen männlichen, älteren Vorgesetzten nahegelegt wurde, keine Kritik an ihm zu äussern und meine Bedürfnisse bezüglich Work Life Balance nicht zu kommunizieren, da ich meinen Platz als Junior kennen sollte. Ich solle lernen, mir auch mal 'auf die Zunge zu beissen'. Bei dem Work Life Balance Bedürfnis handelt es sich um einen privaten Termin ausserhalb meiner Standardarbeitszeit (20.00 bis 21.00), den ich wahrnehmen wollte. Als ich diesen Vorfall irritiert dem nächsthöheren Vorgesetzten schilderte, sagte mir dieser dass sofern dies nur einmal passiert, ich einfach darüber hinweg sehen soll.
Es gibt verschiedene Teams in Deloitte Forensik, die unterschiedlich interessante Aufgaben vergaben. Das Financial Crime Analytics Team hatte während meiner Zeit dort keine Aufgaben, die denen aus dem Bewerbungsgespräch entsprachen. Ich arbeite vor allem in Bereich Data Science und Machine Learning, worin es zu meiner Zeit bei Deloitte Forensik(etwas mehr als ein Jahr), kein Projekt gab. Es gab grösstenteils klassische Consulting und IT Banking Transformationsprojekte. Das sogenannte CORE Team, welches klassische Investigations macht, hatte jedoch sehr spannende Projekte und Aufgaben, die mir sehr gefallen haben (und auch meiner Meinung nach den klassischen Erwartungen an Tätigkeiten in dem Bereich entsprechen).
Top
Wird hoch geschrieben und durch verschiedene Angebote und Verhalten des Vorgesetzten gelebt. Je nach Projektphase ist mal mehr, mal weniger zu tun. Ein Freitag ist ein freier Tag.
Persönlich wie auch geschäftlich wird man gefördert und motiviert
Sustainability wird vorgelebt und aktiv gefördert. Die MA werden geschätzt und die psychische Gesundheit jedes einzelnen unterstützt.
Trotz der verschiedenen Projektarbeiten und HO besteht ein zusammenhalt und innerhalb des Teams ist jeder super hilfsbereit.
Ältere Personen sind meistens in höheren Positionen und werden stets geachtet.
Top
6 Monate Mutterschaftsurlaub und für Adoptiveltern wie auch Väter einen erweiterten Urlaub
Im HO etwas erschwert, da viele Kalender voll sind. Aber inhaltlich erfolgt eine sehr konstruktive Kommunikation
Es werden hochschwangere Frauen eingestellt und alle Geschlechter erhalten das Anrecht auf ein 80% Pensum anstelle von 100% in allen Positionen.
Projekte bei Konzernen
Nichts
Praktisch alles
Das System müsste komplett überarbeitet werden. Die Kultur von ich musste als Assistent auch 80 Stunden arbeiten und jetzt müsst ihr das halt auch ist komplett veraltet.
Inexistent
Ok - erstaunlich, dass Deloitte immer noch ein hohes Ansehen hat.
Inexistent
Inexistent, Teilzeitarbeit wird einem versprochen und dann der Vertrag nie ausgehändigt.
Im Vergleich zu den geleisteten Stunden miserabel
Inexistent. Pures greenwashing
Auf gleicher Stufe ok
Militärisch und empathielos. Nehmen Problem der Mitarbeiter nicht wahr.
Im neuen Office ok, aber verdammt klein
Inexistent
Inexistent. Sexismus gehört zum alltag.
Inexistent
Office, Hardware
Deloitte selber finde ich nicht schlecht, meine und die Erfahrungen der ex Kollegen beruht nur auf eine bestimmte Partnergruppe. Die anderen Partnergruppen sollen sehr sehr gut sein!
HR sollte die Fluktuation für eine bestimmte Partnergruppe unter die Lupe nehmen und verstehen wieso sie dort so hoch und wo der Ursprung liegt.
Man fühlt sich wie beim Militär, der Partner sieht es nicht ein - die neuen Kollegen ordentlich "zu begrüßen".
Es gibt kein richtiges 1. Gespräch, alles sehr Militärlastig.
50-60 Stunden sind normal.
Durch die leider hohe Fluktuation im IAM Team gibt es so gut wie keine langfristigen Kollegen. Es wird jeden Monat ausgetauscht oder entfernt.
Der Partner behandelt seine Mitarbeiter wie Ressourcen und man wird auf das unterste runtergemacht und unter Druck gesetzt. Kurz ausgedrückt, das Menschliche fehlt - sowas habe ich noch nie von anderen Big4 gehört.
Cooles neues Office.
Es gibt keine klare Kommunikation, alles passiert im Background.
Unsichere unerfahrene Senior Manager sprechen nicht mit einem und schildern ihre Erwartungen / Probleme.
Der Partner nimmt diese Information auf und
Gehalt im unteren Durchschnitt von Glasdoor für diese Position. Bonus ist ein "kann" Benefit.
Mit 9 Jahren Berufserfahrung wird man auf Projekten zugewiesen die ein Kollege mit 2 Jahren Berufserfahrung stemmen kann. Dieses Projekt ist dann schon auf red und man wird runtergemacht wieso man es nicht retten kann? Wie soll ich mit einer Angel die Titanic bergen?
So verdient kununu Geld.