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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 36 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei DQ Solutions die Unternehmenskultur als ausgeglichen zwischen traditionell und modern ein, was weitgehend mit dem Branchendurchschnitt übereinstimmt. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 3,3 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 68 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
DQ Solutions
Branchendurchschnitt: Elektro/Elektronik

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
DQ Solutions
Branchendurchschnitt: Elektro/Elektronik

Die meist gewählten Kulturfaktoren

36 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Kunden aus dem Fokus verlieren

    Strategische RichtungTraditionell

    44%

  • Intransparent sein

    FührungTraditionell

    42%

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    42%

  • Professionalität vermissen lassen

    Work-Life BalanceModern

    42%

  • Sich ausnutzen lassen

    Umgang miteinanderModern

    39%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

1,0
ArbeitsatmosphäreEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Nach aussen wirkt vieles freundlich und kollegial, intern wird aber sehr viel hinter dem Rücken gesprochen. Statt Dinge direkt und sachlich zu klären, wird gelästert, interpretiert und taktiert. Das macht auf Dauer müde und sorgt dafür, dass man irgendwann sehr genau überlegt, wem man was sagt.

Von einer familiären Kultur habe ich wenig gespürt. Eher im Gegenteil: Wenn es darauf ankommt, ist sich jeder selbst am nächsten. Fehler werden selten gemeinsam gelöst, sondern eher einzelnen Personen zugerechnet. Vertrauen entsteht so kaum.

Dazu kommt, dass es innerhalb der Firma persönliche Näheverhältnisse gibt, die aus meiner Sicht zumindest fragwürdig wirken. Ob das offiziell niemanden interessiert oder einfach toleriert wird, kann ich nicht beurteilen. Professionell wirkt es jedenfalls nicht. Insgesamt entsteht dadurch ein Klima, in dem Beziehungen, Loyalitäten und Sympathien oft mehr zählen als Leistung oder sachliche Kritik.

1,0
KommunikationEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Besonders bezeichnend war für mich der Umgang mit kritischen Rückmeldungen, etwa auf Plattformen wie Kununu. Statt die angesprochenen Probleme ernsthaft zu prüfen und konkrete Massnahmen abzuleiten, entstand eher der Eindruck, dass intern mehr darüber diskutiert wurde, wer eine kritische Bewertung geschrieben haben könnte. Damit wurde aus meiner Sicht mehr Energie in die Suche nach dem Absender gesteckt als in die Lösung der eigentlichen Probleme.

Gleichzeitig wirkte es so, als würden positive Bewertungen intern zumindest stark begrüsst oder gefördert, um das öffentliche Bild wieder auszugleichen. Auch das passt für mich ins Gesamtbild: Nach aussen korrigieren, statt nach innen verbessern.

Kritik wird selten als hilfreicher Hinweis verstanden. Wer etwas anspricht, läuft eher Gefahr, als schwierig wahrgenommen zu werden. Statt sich mit dem eigentlichen Problem zu beschäftigen, wird diskutiert, wie man es formuliert hat, ob der Ton passend war oder ob man damit jemanden verletzt hat. So löst man keine Probleme, man verschiebt sie nur.

Transparenz wird gerne erwähnt, aber im Alltag kaum gelebt. Informationen scheinen oft dort zu bleiben, wo sie Macht bedeuten.

1,0
KollegenzusammenhaltEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Echten Zusammenhalt habe ich nur punktuell erlebt. In einzelnen Teams oder zwischen einzelnen Personen kann es funktionieren, aber als Gesamtkultur war davon wenig zu spüren.

Oft geht es darum, selbst möglichst gut dazustehen. Fehler werden weitergereicht, Verantwortung anderen zugeschoben und unangenehme Themen lieber anderen überlassen. Nach vorne wird gelächelt, hinter dem Rücken sieht es anders aus. Das ist keine gesunde Teamkultur, sondern eine Atmosphäre, in der man ständig damit rechnen muss, dass Aussagen oder Situationen gegen einen verwendet werden.

1,0
Work-Life-BalanceEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Offiziell gibt es Homeoffice-Regelungen, in der Praxis hängt vieles stark davon ab, wen man als Vorgesetzten hat und wie genau hingeschaut wird. Teilweise wirkt es so, als interessiere sich kaum jemand dafür, wer wann wirklich arbeitet oder im Büro ist.

Das kann kurzfristig bequem sein, zeigt aber auch ein tieferes Problem: Es fehlt an klarer Führung, Verbindlichkeit und einer gemeinsamen Erwartungshaltung. Wenn Kontrolle fehlt und Vertrauen gleichzeitig nicht sauber gelebt wird, entsteht keine Freiheit, sondern Beliebigkeit.

3,0
VorgesetztenverhaltenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Das Vorgesetztenverhalten ist stark abhängig von der Person. Es gibt einzelne Führungskräfte, die sich wirklich bemühen und menschlich korrekt handeln. Gleichzeitig habe ich auch erlebt, dass Führung kaum präsent ist oder sich zu stark auf einen kleinen Kreis bevorzugter Mitarbeitender konzentriert.

Wer dazugehört, hat es deutlich einfacher. Wer nicht dazugehört, muss mehr erklären, mehr leisten und bekommt weniger Rückhalt. Dadurch entsteht der Eindruck, dass nicht immer Leistung oder Verhalten entscheidend sind, sondern Nähe, Sympathie und interne Positionierung.

Unangenehme Themen werden häufig nicht konsequent angegangen. Man redet darüber, aber echte Konsequenzen bleiben aus.

1,0
Interessante AufgabenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Es gibt durchaus interessante Aufgaben, spannende Kunden und technisch gute Themen. Das Potenzial wäre da.

Leider wird dieses Potenzial oft durch interne Politik, unklare Prioritäten und fehlende Konsequenz geschwächt. Gleichzeitig ist es problemlos möglich, während der Arbeitszeit längere private Dinge zu erledigen oder einfach im Internet zu surfen, ohne dass das gross auffällt. Auch das sagt viel über Führung, Kontrolle und Arbeitskultur aus.