106 von 321 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
106 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
106 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Tolle Firma, Mitarbeiter & Projekte, gutes Arbeitsklima, grosse Entfaltungsmöglichkeiten & viel Eigenverantwortung
Man sieht die Mitarbeiter zu selten weil entweder beim Kunden auf dem Projekt oder dann im Homeoffice
Verbesserung bezüglich der Pensionskasse wäre notwendig
Trotz der mittlerweile stattlichen Grösse ist es nach wie vor ein familiäres Umfeld. Man hilft sich gegenseitig und kann von der Vielseitigkeit der Experten profitieren. Mit dem Einzug in die neuen Büros ist bald auch die Büroumgebung top
Gutes Image - wird trotz der Grösse immer noch als Boutiqueberatung gesehen. Guter Gegenpool zu den grossen und bekannten Beratungen
Man kann es sich sehr gut einteilen und je nach Lebensphase und Umstände mal mehr oder weniger Zeit in die Arbeit investieren. Durch die Grösse und den Projektmarktplatz hat der Mitarbeiter die Möglichkeit, sich auf Projekte zu steuern, die den Interessen entsprechen. Endlich eine Unternehmensberatung die sich über die Qualität der Arbeit definiert und nicht über die Stunden die investiert werden
Gutes Angebot an internen und externen Weiterbildungen - die Firma hilft auch mit die Weiterbildung zu tragen
Dem Markt entsprechend - natürlich findet man immer noch ein besseres Angebot - aber das Paket stimmt. Einziger Abzug ist die Pensionskasse - die könnte besser sein
Man fährt Zug und die Anzahl Parkplätze am Arbeitsort ist sehr beschränkt. Perfekt erschlossen mit direktem (und fast wettersicherem) Zugang zum Bahnhof Oerlikon
Sehr guter Zusammenhalt - da aber viele Kollegen beim Kunden sind und gelegentlich auch im Homeoffice wäre es schön, die Kollegen auch wieder etwas mehr persönlich zu treffen.
Spannende Symbiose mit jungen wilden und alten Hasen - wo man von der Erfahrung profitieren kann. Erfahrung wird geschätzt und ist gefragt
Sehr offene und zugängliche Vorgesetzte - immer ein offenes Ohr und eine gute Idee. Es sind mehr Vorgenetzte und Coaches als Vorgesetzte der klassischen Sorte. Das verlangt natürlich auch die Fähigkeit des Teams damit umgehen zu können. Wer einen Befehlsgeber und Taktgeber als Vorgesetzten sucht ist am falschen Ort. Die Firma verlangt viel Eigeninitiative
Gutes Gesamtpaket (Arbeit, Umfeld, Atmosphäre, Entschädigung, Mitarbeitermix, etc)
Direkte und offene Kommunikation, alle Information werden geteilt, aber wie überall ist die Kommunikation natürlich nicht nur eine Bring- sondern auch eine Holschuld
Sehr grosse Diversität in der Belegschaft - ein Schlüsselassett der Firma
Natürlich gibt es auch langweiligere Aufgaben - die müssen schliesslich auch gemacht werden. Durch den Projektmarktplatz ist man zu einem Teil auch der Schmid des eigenen Glücks. Grosse Firma, viele Projekte, grosse Vielseitigkeit
im Moment ist vieles im Wandel was - verständlicherweise - an manchen Stellen zu Verunsicherung führt, trotzdem aber top-Klima mit tollen KollegInnen
für ein Beratungsunternehmen sehr gutes Verhältnis bzw. gibt es die Möglichkeit für jeden einzelnen das selber mitzugestalten
sehr umfassende Weiterbildungsprogramme, neu auch mit internationalen Trainings innerhalb der Eraneos Gruppe
sehr viele Anlässe und Möglichkeiten für Austausch mit KollegInnen
ich freue mich aufs neue Büro in Oerlikon :-)
relativ viele Kommunikationsgefässe, könnten z.T. noch besser aufeinander abgestimmt sein
zu wenig Frauen (auf allen Ebenen) - das sollte aktiver adressiert werden
viele, spannende Mandate
Coole Kunden und Projekte. Toller Zusammenhalt zwischen der Mannschaft.
Elitäre Managerkultur der Partner, intransparente Beförderungsbedingungen, zu hohes Reformtempo (Backoffice, IT, HR und Marketing wackeln)
Transparent und zeitgerecht kommunizieren; Partnerstruktur überprüfen und Mehrwert einfordern. Nicht nur auf Kosten der Consultants wachsen. Strategisch vom Big 4 -Nacheiferer zu stabiler, bescheidener Consulting Firma mit echten Führungspersönlichkeiten.
Du wirst nur an den verrechenbaren Stunden gemessen, kein great place to grow mehr. Wofür eraneos stehen soll ist unklar. Das Top Management ist und bleibt intransparent und führungsschwach.
Imaginäre Erfolge von eraneos werden gefeiert. Der Mehrwert für den Kunden und die Consultants bleibt unklar.
Vier Wochen Ferien, alles andere musst du selbst vorkompensieren. Wachstum kommt via verrechenbare Überstunden der Consultants. Die Partner leisten keinen spürbaren Beitrag zum Erfolg: weder monetär noch strategisch.
Ein neuer Rang heisst nicht unbedingt mehr Lohn. Bei LinkedIn sind die Abgänge der Kader (viele ohne Folgeanstellung) ersichtlich. Tendenz seit 2020 steigend.
Unterdurchschnittlich bis auf Stufe Senior Manager. Ab Kaderstufe herrscht völlige Intransparenz. Den Gewinn stecken die Partner ein.
ÖV ist der Grundsatz. Wird durch die sinnlosen Flugmeilen der Geschäftsleitung kompensiert.
Unter den Consultants und dem mittleren Kader gut. Dafür lohnt es sich bei eraneos zu bleiben. Die Partner (alle drei Monate mehr) waren bestimmt qualifiziert für eine kleine, familiäre Firma, doch die meisten ist eraneos eine Nummer zu gross.
Ein fancy Thema und du überholst alle erfahrenen Kollegen. Mit dem Risiko, dass die die Kunden die Rolle als MC oder Manager unter 30 nicht zutrauen.
Die Personal Develompent Leader Rolle (Coach) wird sehr heterogen wahrgenommen. Je höher desto schlechter.
Zürich wird neu, Bern und Lausanne kriegen die alten Tische aus Zürich, Basel überhaupt nichts.
Auf dem Tiefpunkt. Externe Kommunikationsspezialisten erwiesen sich als Flop. Digitale Kanäle werden kaum bedient, intern kriegst du viele unverständliche Mails, neuerdings nur noch auf Englisch.
Durch die Beförderung von jungen Frauen und den Einkauf zweier durchschnittlichen Partnerinnen ist das perfekt abgedeckt. Ansonsten werden die üblichen zum Partner: PhD der ETHZ, vorzugsweise in Physik.
Ab Senior Consultant solltest du Sales, Projekte, Akqui, Personalführung (ab MC), Topic Leads uvm. gleichzeitig machen. Alles toll, aber nicht vereinbar.
Kollegialer Zusammenhalt, inspirierende Persönlichkeiten, den Willen gemeinsam gestalten zu wollen
Der Fisch stinkt vom Kopf her. Meine Erwartungen wurden mit dem versprechen, welches die AWK gibt, einfach nicht getroffen. Wachstum tut weh und muss nicht jedem entsprechen. Neue Werte und neue Kulturen brauchen Zeit und die gesamte Gemeinschaft, welche diese lebt. Sie brauchen aber auch Partner, welche für diese einstehen. Für welche Werte stehen die Partner der AWK? Konsersativ calvinistische Eigennutzenmaximierung
Seid mutiger und übernehmt Verantwortung stärker im ökologischen und sozialen Umfeld. Seid ehrlich: Wollt Ihr nur so werden wie die Big Four? Respektiert und involviert stärker Eure Mitarbeiter, denn viele von Ihnen wollen etwas anderes. Schafft Raum für Innovation z.B. Firmengründungen aus der AWK heraus; ...
Mit den Arbeitskollegen war es die beste jemals erlebte Arbeitsatmosphäre an Wertschätzung und kreativem gemeinsamen Schaffen.
Mit den Partnern das Gegenteil. Mit der konservativen calvinistischen Haltung der Partner habe ich mich in einer alten Arbeitswelt wiedergefunden bei der Mensch (die anderen) als Ressource geplant und eingesetzt wird. Gemeinsamkeit, Empathie und Freude am Schaffen werden leider merklich dem Eigennutzen der Partner untergeordnet. Die Partner wollen gar nicht neue Wege gehen, sondern selbst nur so viel verdienen wie bei den Big Four.
Das Kunden-Image ist ein gutes bis sehr gutes, welches aus meiner Sicht auch stimmt. Die AWK liefert sehr gute Ergebnisse. Das Mitarbeiter-Image hat in den letzten Jahren stärker gelitten. Wie viele zu Recht schreiben, wir das Wachstum auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen.
Die Unternehmensberatung ist kein 9 to 5 Job. Wenn Du dich weiterentwickeln möchtest und auch bereit bist zu investieren, dann bist du hier genau richtig. Die Weiterbildungsmöglichkeiten bei der AWK sind aus meiner Sicht oberste Liga, wenn man Sie nutzt. Zusammen mit den tollen Kollegen ist dies das äusserst positive Merkmal dieser Beratung. Nutze Sie!
Für junge Akademiker sehe ich AWK nach wie vor als super Gelegenheit für den Start in die Wirtschaftswelt. Wichtige Ausbildungen werden unterstützt und man bekommt die erforderliche Zeit und Unterstützung im Team.
Bei der Karriere sehe ich es anders. Hier würde ich einen Abgang nach 3-4 Jahren empfehlen, um woanders Karriere machen zu können. Das Image ist noch nicht auf dem Niveau von den Big Four, d. h. der Nutzen ist also auch noch nicht dort.
Ich hätte mir gewünscht, dass AWK von sich aus fairer bezahlt und auch bei Beförderungen grundsätzlich nicht nur reaktiv unterwegs ist.
Mein Vergleichsangebot bei der Konkurrenz war am Ende 50'000 CHF/Jahr über dem der AWK bei gleicher Tätigkeit im Middle Management. Fakten sprechen für sich. Hinzu kommen verstörende Verhaltensweisen beim "Company Bonus".
Dies könnte besser ausgeprägt sein und ging definitiv mit dem starken Wachstum verloren. Vorsicht also, wenn Du von den Partnern und der Unternehmung ein soziales und ökologisches Verhalten erwartest.
Falls Du auf der suche nach inspirierenden Persönlichkeiten mit akademischen Background bist und geistige Herausforderungen suchst, dann bist du hier genau richtig. Der Umgang mit jedem Kollegen war bei mir einfach fantastisch.
Die "Verjüngung" des Unternehmens hinterlässt spuren. Ich denke, ich würde mich als älterer Kollege nicht mehr genügend wertgeschätzt fühlen. Auch hier trifft die konservativ calvinistische Partnerhaltung an Ihre Grenzen. Das zeigt auch das neu aufgesetzte Rollenmodell. Karriere machen und mehr Geld verdienen kann man nur, wenn man über den Manager zum Partner wird.
Die Partner sind konservativ calvinistisch ausgerichtet. Das Dilemma des Middle Managements (die falschen werden befördert) ist hier aus empirischer Sicht wunderbar zu beobachten. Das Unternehmen züchtet mit seinem inhärenten System Führungspersönlichkeiten heran, die es eigentlich nicht haben möchte. Holokratie und Gemeinsamkeit haben es so leider noch nicht geschafft.
Vorsicht also, wenn Du von den Partnern und der Unternehmung ein soziales und ökologisches Verhalten erwartest. Dies wird nur oberflächlich sein.
Ich habe noch die alten Räume kennengelernt. Home-Office ist bei den Unternehmen noch nicht so angekommen wie ich es mir wünschen würde. Auch hier ist AWK eher das sparsame Unternehmen.
Die Kommunikation war konservativ gut, d. h. Entscheidungen werden ohne die Mitarbeiter getroffen. Die Partner befinden sich im Spagat von alter und neuer Arbeitswelt und schaffen es geistig nicht, sich auf eine sicher verändernde Umwelt in der Beratung und Arbeitswelt einzustellen. Deswegen reden sie so viel von Vuca, Resilienz und neuen Zusammenarbeitsmodellen. Sie wollen es vermutlich nicht verstehen, da auch ihr monetärer Eigennutzen gefährdet ist.
Kann ich nur schlecht beurteilen, da ich nicht zu dieser Gruppe gehöre. Ich habe mich aber in der Zeit sehr bemüht, die Gleichberechtigung herzustellen und sehe bei der AWK auch wirklich gute Veränderungen. Besser geht es aber sicherlich auch noch.
Ich habe mich in meiner Zeit sehr gut entwickeln können, spannende Projekte gesucht, bekommen und realisiert. Dies ist aber kein Selbstläufer wie in jeder Unternehmensberatung. Hierfür muss man Geduld haben, Glück und kämpfen. Trotzdem ist eine Beratung grundsätzlich schon spannender als ein klassischer Betrieb. Der Prozess zur Projektausschreibung und -vergabe wurde mit einem neuen Tool versucht zu verbessern. Ironischer Weise hat sich die Situation leider damit nicht verbessert. Die Partner stolpern auch hier über ihre eigenen Füsse und scheuen das erforderliche monetäre Investment. Dieses Verhalten zieht sich konsequent und gleichbleibend durch alle Bereiche.
Weiterbildungsangebot, immer noch viele coole Leute
Kein Walk the Talk, katastrophale interne Kommunikation, von der Realität abgekoppelte Führung, Zahlen statt Menschen
Einführung von quantitativer Erfolgsmessung für interne Initiativen, Einführung des Leistungsprinzips für Partner, Aufbau von Diversität und Meinungspluralität im Partnerkreis, Rückbau des Effizienz fressenden Mikromanagements, Back to Basics = Back to Success
Dystopische Endzeitstimmung - der Investor und seine finanziellen Ziele überschatten alles, wofür das Unternehmen stand
Wofür Eraneos steht, weiss keiner. Die Kunden verstehen es sowieso nicht. Die Mitarbeitenden verstehen, dass es primär dem Investor gefallen soll. Aufgrund des instabilen Personalkörpers ist das Image bei den Kunden im freien Fall.
Utilisation dominiert alles. Burn-Outs und Langzeitabsenzen werden immer häufiger.
Weiterbildungsangebot wäre top, aber die Dominanz der Utilisation führt dazu, dass tolle Kurse mangels Teilnehmenden abgesagt werden.
Inzwischen fernab vom Markt - teilweise kann dies durch verfrühte Beförderungen ausgeglichen werden.
ÖV ist die Basis der Reisetätigkeit, wenig Auto & Flugzeug.
Das letzte Highlight der Firma, obwohl auch hier die gesunkene Rekrutierungsqualität schmerzhaft spürbar wird.
Sehr geschätzt, wenn chargeable.
Krass überforderte Führungspersonen sind die Norm, welche die fehlenden sozialen Skills mit Zahlenfixierung zu kompensieren versuchen. Partner entscheiden jedes Detail, aber möchten, dass andere die Verantwortung für ihre Fehlentscheide übernehmen. Worte wie Ownership, Leadership und Growth Mindset werden vom Top Management gefordert, aber nicht gelebt.
Das Büro Zürich ist eine Müllhalde im 1. Stock, der 4. Stock ist ok. Lausanne und Bern sind ok, Basel ist desolat. Das Versprechen des neuen Standortes geistert seit Jahren herum, aber dieselben Leute die das alte Büro haben verlottern lassen, sind auch in Charge beim neuen.
Es wird viel über statt mit Leuten geredet - bevorzugt hinter ihrem Rücken. Das Management feiert imaginäre Erfolge, die gut klingen.
Das Diversity Strohfeuer ist inwischen abgebrannt. Vier frische Partner-Beförderungen, vier Männer aus dem Old Boys Netzwerk. Dem strukturellen Sexismus ist man nicht beigekommen.
Trotz des Umbaus zu einem Low-Cost Personalverleih konnte man sich noch nicht aller interessanten Kunden entledigen.
Nicht mehr viel ausser Kollegen und geile Projekte
Gier nach Profit, Wachstum und Akquisitionen
Anstatt tolle Partnerkonferenzen durchzuführen und darüber zu berichten, wären die Partner besser beraten, zu zeigen, wie sie sich für das Middle Management und die Consultants einsetzen.
Zusammenarbeit mit gleichen Hierarchieebenen (Consultant, Manager) top. Partner sind abgehoben und beseelt von unrealistischen Wachstumsabmitionen (und eigener Gewinngier).
Massiv überbewertet, von vergangenen tollen Werten und durch Marketing geprägt
Hohe betriebswirtschaftliche Ambitionen werden gnadenlos nach unten weiter gegeben
Alle Beförderungen werden vom übergeordneten Kreis bestimmt. Insbesondere die Partner schauen, dass nur gleichgesinnte und duckerische Manager in ihren Kreis aufgenommen werden. Eigene Meinunge sind nicht willkommen. Leider gibt's immer noch genügende Kolleg*innen, die sich diesem Dikdat unterwerfen.
Bisher waren wir Mittelmass, mit den Aussichten auf 2023 rutschen wir weiter ab
Ok, recht guter Umweltfokus
Das ist der 1. Grund, warum ich noch in der Firma bin. Leider verlassen viele Kollegen die Firma!
Fokus auf jüngere "Arbeitsameisen" - erfahrene (etwas teurere) Kollegen weniger willkommen
Schwach, wenig Untestützung, wenig Charisma, mit implizite Erwartungen verbunden, an Social Events nicht sichtbar
Bisher recht gute IT-Arbeitsbedigungen - neue Einschränkungen durch Frimengruppe behindern, katastrophale IT-Migration in Unternehmensgruppe!
Einseitig auf Erfolgstories und Gewinn orientiert - Middle Management und Consultants werden plötzlich übermässig für Provit (der durch Partnerentscheidungen verwässert wird) verantwortlich gemacht
Fokus auf Frauen (reine Imagesache), echte mehrdimensionale "Diversity" nicht sichtbar
Das ist der 2. Grund, warum ich noch in der Firma bin
Praktisch nichts.
Keine interessanten Projekte, nur Bodyleasing
Schlechte Entlöhnung, keine Benefits
Partnerverhalten ist nicht akzeptabel
Durchbefördern, dass sich die Balken biegen
Das Image am Markt und bei den Kunden wird immer schlechter
Kultur durch sinnlose Beförderungen nicht zerstören.
Altbacken, eingerostet, Abstellgleis.
Du kannst immer mehr arbeiten, sofern es denn interessante Projekte gibt. Ansonsten kannst du es dir auch gemütlich machen solange du deine verrechenbare Stunden lieferst.
Keine. Es gibt nur ein Up or Out-Prinzip. Deshalb werden 23-Jährige hier z.T. auch schon Senior oder Managing Consultant. Es ist ein Nepotismus.
Nicht umsonst verlassen derzeit sehr viele Mitarbeitenden (und nota bene auch Partner) reihenweise die Unternehmung.
Unterdurchschnittliche Löhne. Man erhält grundsätzlich keine Gehaltserhöhungen. Als Benefit kriegst du Früchte, Apfelschorle und etwas für dein Handyabo.
Kaum vorhanden.
Es ist eine Ellenbogen-Mentalität. Zudem arbeitet man auf den Projekten meist alleine. Man trifft sich höchsten auf ein Lunch oder Kaffee.
Die Juniors werden durchbefördert, auch wenn sie keine Erfahrung und Expertise haben. Das ist den älteren Gegenübern nicht fair und zerstört die Kultur.
Wenn du Chefs/Partner möchtest, welche despektierlich sind, noch in den 70er Jahren hängen geblieben sind und ihre Mitarbeiter als ersetbare Schäfchen sehen, dann bist du hier richtig. Partnerkontakt ist gleich null.
Hast du Lust, dich durch ellenlange, unverständliche E-Mails zu lesen? Auf ein Intranet aus dem Jahr 2002 zu schauen?
Auf den Stock-Bildern im Intranet gibt es versch. Ethnien.
Du wirst nur im Bodyleasing an Projekte rankommen. Die wirklich interessanten Projekte kriegt die AWK nicht. Oder aber die Buddies der Partner kriegen diese.
Kollegen, Kollegen, Kollegen. Angenehm, intelligent, kreativ, locker.
Man hat eine hohe Meinung von sich selbst. Ansprüchlichkeit hat noch niemandem gut getan.
Schade, dass so viel Energie auf Äusserlichkeit verschwendet wird. Schafft an der Substanz! Und hört auf, mit Buzzwords zu hantieren, die ihr nicht versteht.
Unter Kollegen sehr gut. Aber die Spannungen, die durch die Transformation entstanden sind, bleiben spürbar
Der Brand wird gewechselt. Was das wohl bedeutet?
Hängt von Dir ab. Consulting ist ein Turbo-Job. Man muss auch runterfahren können. Druck auf viel Leistung ist da, aber die Wahl bleibt doch bei der Person selbst.
Hängt davon ab, wo Du bist: Wenn Du noch startest, dann kannst Du hier viel lernen. Wenn Du schon Karriere hattest, dann ist hier Rangiergleis.
Guter Durchschnitt. Hängt aber davon ab, aus welcher Branche Du kommst. Weniger Party und mehr BVG wäre schon gut.
Die üblichen Feigenblätter.
Sehr gut. Alles aufgeschlossene, angenehme und kluge Köpfe. Ein wenig spürt man, dass heute breiter rekrutiert wird. Und der Druck, in Projekten zu arbeiten, macht Kollegialität zur Nebensache.
Die Firma wird auf jung getunt. Niemand soll mehr als wenige Jahre auf einem Thema bleiben. Man braucht die alten, erfahrenen, aber sie sind kulturell immer mehr am Rand. In der Transformation wurden ältere Kollegen bewusst ausgegrenzt.
Wie immer: Hängt von der Person ab. Es gibt solche und andere... Vorgesetzte gibt es ja so nicht mehr. Die nennen sich jetzt Coaches. Macht am Ende keinen grossen Unterschied. Ausser, dass sie sich nicht mehr wirklich kümmern müssen.
Das Übliche. Prozesse sind super-komplex und nervig. Man will vereinfachen, aber das scheint sehr schwierig zu sein.
Im Grossen und Ganzen wird gut informiert. Nicht so klar ist, ob man überhaupt weiss, was dem Unternehmen gut tut.
Frauen werden gefördert und bevorzugt. Ob die Bevorzugung im Sinne der Gleichberechtigung ist, musst Du selbst entscheiden.
Hängt vom Projekt ab und davon, was Du willst. Projektgeschäft heisst halt, dass es schwer ist, Deine Erfahrungsgeschichte selbst zu schreiben.
Es ist eine Ansammlung von überwiegend sehr spannenden und sympathischen Leuten, mit denen man gerne auch an einem After-work-event zusammensitzt.
Nichts gravierendes, sollte mal etwas vorkommen lässt sich vieles anpassen oder im Gespräch regeln. Sofern gut begründet wird es auch akzeptiert.
Das starke Wachstum auch für die MA weiterhin gewinnbringend nutzen. Ständig dran bleiben, die Prozesse anzupassen und schlank zu halten.
So oft wie möglich direktes Feedback platzieren, unter Team-Kollegen oder vom/an Leadership-Team.
Von sehr vielen Leuten positive Eindrücke bekommen. Sowohl aus beruflichem als auch privatem / ETH-Umfeld. In vielen Spezial-Branchen sehr solides Image aufgebaut, das es trotz Wachstum und Marktumfeld zu halten gilt.
Ich kann mir mein Wochenprogramm relativ frei einteilen, sofern vom Kunden her möglich. Zudem zeigt sich auch der Kunde oft flexibel. Es liegt stark daran, mit wie viel Nachdruck man sich Freiräume schafft. Schlussendlich arbeiten wir jedoch in einer (und damit auch für die) Firma, mit 1950 Jahres-Stunden bei 100 % Pensum.
Man kann sehr vieles machen. Gerade zu Beginn sehr viele Kurse, die laufend verbessert / neu oder hybrid gestaltet / mit bestehenden öffentlichen Kursen zusammengelegt werden.
Gerade als Einsteiger sehr faires Gehalt. Zudem keine unterbezahlte Zeit als "Trainee" oder ähnlich, sondern ab Beginn eine unbefristete Festanstellung. Mit den Jahren sinkt dieser Vorsprung und die aktuell hohe Nachfrage an MA stellt die bisherige Lohnstruktur auf die Probe.
Recht gut, wir fahren eigentlich immer öV, ausser zu Nachtzeiten oder in Randregionen. In den Büros wird auch optimiert, wo immer möglich.
Gehe wieder gerne vor Ort ins Büro und treffe sehr überwiegend interessante Kolleg:innen mit individuellen Stärken und Motivationen.
Soweit ich mit älteren Kollegen zu tun habe fühlen sie sich gut aufgehoben. Gleichzeitig schätzen wir deren Erfahrung in vielen Mandaten und setzen sie als breite Experten ein.
Habe ich immer als wertschätzend und gleichzeitig fordernd empfunden. Durch das starke Wachstum erhöht sich auch die Grösse des Führungs-Teams stark und es wird öfters basierend auf globalen KPI beurteilt, das ist für manche ungewohnt.
Sehr gut. Nun durch das Wachstum wird ein Umzug näher zum Bahnhof Oerlikon nötig. Ebenso suchen wir an anderen Standorten grössere Offices nahe dem Zentrum / Bahnhof, was jedoch kein leichtes Unterfangen ist.
Aufgrund des Wachstums hat die Breite und Anzahl der Kommunikations-Kanäle zugenommen. Jedoch lernen wir auch dort dazu und simplifizieren / optimieren wo möglich.
Bisher nie negativ empfunden. Sehr professioneller Umgang mit Geschlechtern. Bei Gehältern und Lohnbändern besteht gar kein Unterschied.
Einige Mandate sind sehr spannend und wohl einzigartig. Insbesondere in nicht alltäglichen Branchen, wo sich AWK einen fundierten Ruf als Experten schaffen konnte. Dort hilft es, sich für eine Branche zu committen, um an spannende Mandate zu kommen. Gleichzeitig gibt es weiterhin auch "gewöhnliche" Mandate, die sich jedoch fast immer individuell spannend gestalten lassen.
Förderung fachlicher Expertise statt reinem Body-Leasing; Abschaffung des aktuelle Arbeitszeitmodells; Ab- statt Aufbau von Hierarchien; Einen richtigen Kulturwandel einläuten mit neuen Führungskräften, statt darauf zu hoffen, dass sich die alten ändern; Finanzierung von Diversity-Aktivitäten; Entwicklung eines angemessenen und modernen Umweltbewusstseins, statt Präsentation von Macht, Erfolg und Überfluss.
Zahlreiche Mitarbeitenden-Events, Aperos und Kaffee-Runden, meist auf Initiative der Mitarbeitenden selbst. Führungskultur innerhalb der Cluster ist offen, der Umgang hauptsächlich von Respekt und Anerkennung geprägt. Weiterbildung ist hervorragend. Wer sich engagieren möchte, wird herzlich dazu eingeladen.
Die AWK macht derzeit eine Transformation durch mit dem Ziel sich Europaweit auf dem Markt zu positionieren. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen wurden Hierarchien aufgebaut und Grenzen gezogen. Während AWK früher noch für einen hohen Mitarbeitendenzusammenhalt stand, bröckelt dieser aufgrund der gezogenen Grenzen und des stärkeren Gewinnstrebens. Die Mitarbeitenden ächzen unter der Arbeitslast, andere Arbeitsmodelle als das eines Consultants (mind. 80% Kundenarbeit) sind nicht gerne gesehen. Investitionsbereitschaft für interne Verbesserungen ist eher gering, man versucht die Ziele des Investors zu erreichen.
Das Image war gut, inzwischen scheint es sich aber zu verschlechtern. Viele Mitarbeitende, mit denen ich heute spreche, haben ihre Wechselbereitschaft signalisiert oder haben "erfolgreich gedroht" und ihre Situation angemessen aufgebessert.
Seitens der Kunden nehme ich unterschiedliche Meinungen war, obgleich die internen Statistiken etwas anderes zeigen. Ob das der AWK selbst geschuldet ist oder den Geschäftspraktiken der gesamten Branche (unerfahrene Junior Consultants, Theorie statt Realität, fragwürdige Empfehlungen, ...), kann ich nicht beurteilen.
Das Arbeitszeitmodell schreibt rund 2000h bei 4 Wochen Urlaub für alle Consultantränge vor. Bei Managern scheint es diese Grenze nicht zu geben, dementsprechend höher ist dort die Last (bei nicht wenigen heisst das 6-Tage-Woche). 80% der rund 2000h davon müssen für Kunden erbracht werden, Mehrarbeit (also mehr als 80%) wird aktiv incentiviert und beworben. Wer für "Lead"-Rollen ausgewählt wird, muss zusätzlich unverrechenbare Arbeit leisten (z.B. Akquiseunterstützung, Themenentwicklung, neue Mitarbeitenden anwerben). Braucht man hierfür mehr als die übrigen "freien" Arbeitszeit, verfällt dies am Ende oder muss bis Stichtag abgebaut werden. Letzteres hat Auswirkungen auf bestehende Kundenmandate und ist daher eher schwer zu bewerkstelligen.
Es wird Leistung gefordert, gefördert und angesehen - nicht immer zum Vorteil des Mitarbeitenden. Die Fälle von Burnout haben sich gefühlt gehäuft, wie viel Stunden am Ende des Jahres verfallen sind weiss nur HR. Auch hat die Work-Life-Balance Auswirkungen auf die Mitarbeitendenzusammensetzung. So ist der Anteil an jungen Hochschulabsolventen und Professionals ohne familiäre Bindung gefühlt relativ hoch. Grundsätzlich ist Teilzeit möglich.
Man kann alles machen, auch teurere und grössere Weiterbildungen sind möglich (inkl. Weiterbildungsvereinbarungen). Es gibt zahlreiche interne Weiterbildungen, die deutlich besser sind als ihr Ruf. Einzig die Zeit ist der limitierende Faktor...
Mangels Vergleich kann ich nur sagen, dass mein Gehalt durchschnittlich, im Vergleich zu anderen Consultants vielleicht sogar geringfügig zu wenig war. Insgesamt war ich aber zufrieden.
Mein Tipp: Bonus und Mehrarbeit beim Angebot aufs Fixgehalt aufschlagen und nachverhandeln, dann erhält man ein angemessenes Gehalt ohne das Risiko auf eines von beiden am Ende verzichten zu müssen.
Man kümmert sich darum, es gibt Arbeitsgruppen zu den Themen ProBono-Projekte und Umweltschutz, es gibt Recycling-Möglichkeiten und - dank der Schweizer Bahn-Infrastruktur zwischen den Wirtschaftszentren - fährt man jede Strecke mit der SBB.
... und trotzdem schickt man die ganze Gruppe (800+ Mitarbeitende) mit dem Flugzeug nach Griechenland zum Firmen-Event. Ob diese Masslosigkeit noch zeitgemäss ist, kann man diskutieren.
Dafür stand AWK in der Vergangenheit und dafür steht es auch heute noch! In meinem Team - Cyber Security - unter den Consultants Top! Hilfe und Unterstützung erhält man immer und umgehend, man arbeitet stets miteinander, niemals gegeneinander.
Ja, es gibt einen gefühlt grösser werdenden Gap zwischen Management und Consultants. So nehmen beispielsweise nur sehr wenige Manager regelmässig an Consultant-Events wie der monatlichen Kneipenrunde Teil. Aber wo gibt es diesen Gap nicht?
Teamübergreifend ist der Zusammenhalt ebenfalls 1a. Man kann mit jedem und jeder sprechen, man kann an zahlreichen Events teilnehmen, sich vernetzten, neue Menschen und Kulturen kennenlernen - wenn man die Zeit dafür hat und aufbringen möchte.
AWK ist im Hinblick auf das Alter gemischt. Es gibt sehr viele junge Menschen, es gibt Mitarbeitende mittleren Alters und auch Pensionäre, die noch Teilzeit für AWK arbeiten. Respekt für ältere Menschen ist vorhanden,
Diejenigen, mit denen ich gesprochen habe, beklagten sich insbesondere über die Gleichbehandlung aller Altersgruppen (z.B. im Hinblick auf Ferientage).
Ich habe meine Vorgesetzten (bis 31.12.2021 war das Führungsteam ausschliesslich männlich...) immer als fair, freundlich, offen und unkompliziert empfunden. Vorgesetzte dienen auch als Coaches, wobei ich diesem Konzept nie wirklich viel Vertrauen schenken konnte, da das Interesse der Firma doch meistens im Vordergrund der Gespräche stand und nicht meines. Es gibt HR Prozesse und Zielvereinbarungen, für die interessiert sich jedoch niemand besonders. Das einzige Ziel eines Consultants - 80% Verrechenbarkeit - muss erreicht werden, alles andere (Weiterbildung, Fachentwicklung, usw.) ist optional. Regelhörigkeit wird gross geschrieben, selbst wenn die Regeln an sich unfair sind.
Modernes Notebook, moderner Arbeitsplatz, ab September ein neues Gebäude, Geld für ein beliebiges Smartphone und Noise-Cancelling-Kopfhörer, kostenfreie Getränke und Früchte, häufig auch gesponserte Znünis oder Kuchen.
Man weiss, dass die Consultants das Produkt sind, dass sie diejenigen sind, die das Geld reinbringen. Dementsprechend versorgt man sich mit allem, was sie brauchen. Bei allen anderen Arbeitsgruppen (Assistentinnen, Verwaltung, ...) sieht es wohl anderes aus.
Unternehmensweit wird viel und häufig kommuniziert, aber meist nur oberflächlich und im Sinne der optimalen Selbstdarstellung. Selbstkritik findet man wenig nicht garnicht. Zugeben, dass man selbst etwas nicht weiss, scheint man für Schwäche zu halten (oder man ist zu sehr Consultant...). Die Formate wie der Management Newsletter werden teilweise genutzt um unangenehme Entscheide zu kommunizieren ohne gleichzeitig die Möglichkeit zur Diskussion bieten zu müssen.
Innerhalb der Cluster gibt es unterschiedliche Modelle. In meinem Cluster - Competence Cluster, der IT-Advisory und Cyber Security beinhaltet - wurde sehr hierarchisch entschieden und kommuniziert. In anderen Clustern wird das offener gehandhabt, teilweise mit deutlich mehr Mitbestimmung.
Ende letzten Jahres gab es einen nachvollziehbaren und gerechtfertigen Aufschrei seitens der weiblichen Belegschaft, danach haben sich schlagartig einige Dinge geändert - zum Unverständnis vieler männlicher Kollegen, die diese Änderungen schlichtweg als unfair empfunden haben.
AWK tut sich schwer mit Gleichberechtigung und auch mit Männern, die sich dafür einsetzen. Dies äusserte sich auch daran, dass ich mein Engagement in der Diversity-Arbeitsgruppe vor meinem Vorgesetzten rechtfertigen musste.
Nichtsdestotrotz: AWK ist deutlich in einer Lernphase und zeigt sich offen für Veränderungen. Man erkennt langsam, dass fehlende Gleichbereichtung nicht zum Wohle aller und auch nicht der AWK dienlich ist.
Im Hinblick auf andere Vielfaltsthemen (z.B. ETH-Absolventen vs. Berufsausbildung, People of Color, Ältere Kolleginnen und Kollegen, Familien-"Arbeit" usw.) ist man noch nicht so weit, aber die Themen sind auf dem Schirm zumindest der Arbeitsgruppe.
Es gibt interessante Projekte bei interessanten Kunden - man muss nur dran kommen. Es gibt einen Projektmarktplatz, auf dem gefühlt ca. 50% der Projekte landen - die meisten interessanten Projekte werden jedoch "ohne Publikation" ausserhalb des Marktplatzes an meistens die gleichen Leute vergeben.
Interessante Projekte zu neuen Technologien sind insgesamt eher rar gesät. Thought Leadership wird zwar gross geschrieben, aber höchstens auf individueller Basis gelebt und von AWK nur sehr bedingt unterstützt. Auch hier gilt: 80% der Zeit ist für Kunden reserviert - und wenn die eben nur das 10. ISDS-Konzept wollen, dann muss man das eben machen. Standardisierung ist gering, Fachaustausch unverrechenbar. Die Erwartung an ein Consultant-Leben - in kurzer Zeit in viele Unternehmen zu schauen - wird nach wie vor erfüllt, man sollte jedoch keine Hoffnungen auf "Bleeding-Edge"-Projekte machen.
So verdient kununu Geld.