287 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
287 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
287 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Events und die Benefits, wenn es noch welche gibt. Es wurde einiges gestrichen.
Sie sagen zwar schon, dass jede Meinung zählt, doch so hat man sich nicht gefühlt. Je nach dem wie jemand mit einem höheren gestellt war, waren die in der Gunst, da hat man auf deine Meinung nicht mehr gezählt.
Bei mir war das Vertrauen dann komplett weg und konnte nicht mehr hinter diesem Kasperli Theater stehen.
Ich hatte in meiner Zeit 3 verschiedene Chefs... Jeder hatte andere Vorstellungen und hatte andere Handhabungen. Der erste war super, der 2. war eher ein Möchtegern Chef der mehr kaputt gemacht hat, als vorangetrieben. Der schlug bei vielen auf die Moral und es hatte keinen Spass mehr gemacht für ihn zu arbeiten. Vor allem wie gesagt, es wurden leere Versprechungen gemacht und das ist ein absolutes No Go!
angenehm
Am Anfang hiess es, die Ausbildung wird bezahlt etc. Doch dann kam irgendwann ein "Schlussstrich" und man musste "kämpfen", dass der Antrag bewilligt wird. Im Nachhinein hat man dann erfahren, dass es nun ein Ausbildungsbudget gibt, beim Bewerbungsprozess wurde dies jedoch als unbegrenztes Ausbildungsbudget verkauft. Da fühlt man sich doch etwas hinter Licht geführt.
Nicht ganz ehrlich. Die Spesen werden als Lohnbestandteil gesehen und werden vom geforderten Lohn abgezogen. Sprich, man verdient weniger als eigentlich vereinbart wurde und es wird mit den Spesen schön geredet. Daher nicht ganz ehrlich.
Kommt auf das Team drauf an.
Wie soll man sagen, es wurden Versprechungen gemacht, die nicht eingehalten wurden.
Kommt auf den TL an
mehr Lohntransparenz
Ganz klar die Menschen! Die UMB hat aussergewöhnliche Persönlichkeiten, enormes Fachwissen und einen Zusammenhalt, den man nicht überall findet. Ich durfte über viele Jahre eine Unternehmenskultur erleben, die von Vertrauen, Eigenverantwortung und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist.
Besonders geschätzt habe ich die Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung sowie Führungspersönlichkeiten, die nicht nur fordern, sondern auch fördern und inspirieren.
Auch die Unternehmensführung habe ich menschlich stets sehr geschätzt. Sowohl die frühere als auch die heutige Führung stehen für Persönlichkeiten, denen ich grossen Respekt entgegenbringe.
Die UMB hat sich verändert, aber ihr besonderer Kern ist geblieben. Ich war stolz, ein Teil davon zu sein, und bin es rückblickend noch immer.
Teilweise die Diskrepanz zwischen Anspruch und gelebter Realität. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten hätte ich mir früher mehr Offenheit und Transparenz gewünscht. Mitarbeitende verdienen ehrliche Kommunikation, auch wenn die Botschaften einmal unbequem sind.
Zudem hatte ich gelegentlich den Eindruck, dass Verantwortung und tatsächliche Leistung nicht immer gleichmässig verteilt waren. Während einige mit ausserordentlichem Engagement vorangehen, bleiben vorhandene Potenziale andernorts ungenutzt. Hier könnte die UMB mit klareren Strukturen, mehr Konsequenz und einer stärkeren Leistungsorientierung noch einiges erreichen.
Das sind für mich allerdings keine grundlegenden Schwächen der Unternehmenskultur, sondern Herausforderungen eines stark gewachsenen Unternehmens, das noch viel Potenzial besitzt.
Mehr Mut zur offenen und ehrlichen Kommunikation, gerade wenn es wirtschaftlich einmal anspruchsvoller wird. Mitarbeitende verstehen durchaus, dass nicht immer alles nach Plan läuft. Entscheidend ist, sie frühzeitig mitzunehmen und Entscheidungen transparent und nachvollziehbar zu erklären, statt sie hinter wohlklingenden Begründungen zu verstecken. Gegen Ende meiner Zeit habe ich hier eine deutliche Verbesserung wahrgenommen – ein erfreulicher Schritt in die richtige Richtung.
Das starke Wachstum hat viele Chancen geschaffen, aber auch Strukturen entstehen lassen, die man kritisch hinterfragen darf. Verantwortlichkeiten klarer definieren, Doppelspurigkeiten abbauen und Leistung sowie Eigeninitiative noch konsequenter fördern. Es steckt unglaublich viel Potenzial in den Menschen und im Unternehmen.
Und vor allem: Bei allem wirtschaftlichen Erfolg und weiteren Wachstum die besondere UMB-DNA nicht aus den Augen verlieren. Sie ist und bleibt eine der grössten Stärken dieses Unternehmens.
Ich durfte die UMB noch aus einer Zeit kennenlernen, in der vieles familiärer und persönlicher war. Mit dem Wachstum hat sich einiges verändert, doch der besondere UMB-Spirit ist bis heute spürbar. Eine Unternehmenskultur, die von Vertrauen, Leidenschaft und Zusammenhalt geprägt ist und auf die man als Mitarbeiter stolz sein darf.
Die UMB geniesst zu Recht einen hervorragenden Ruf in der Schweizer IT-Landschaft. Hinter diesem Image stehen engagierte Menschen, hohe Fachkompetenz und eine Unternehmenskultur, die sich über viele Jahre entwickelt hat. Ich war stets stolz darauf, Teil der UMB zu sein und das Unternehmen nach aussen vertreten zu dürfen. Ein Gefühl, das auch nach meinem Austritt geblieben ist.
Work-Life-Balance ist für mich nicht ausschliesslich eine Bringschuld des Arbeitgebers, sondern auch eine Frage der persönlichen Organisation, Eigenverantwortung und Prioritätensetzung. Wer seine Aufgaben im Griff hat, Verantwortung übernimmt und sich entsprechend organisiert, findet bei der UMB die notwendigen Freiräume. Ich habe diese Flexibilität auch in verantwortungsvollen Positionen stets geschätzt.
Meine persönliche Entwicklung bei der UMB ist für mich der beste Beweis dafür, welche Möglichkeiten dieses Unternehmen bietet. Über die Jahre durfte ich mich sowohl fachlich als auch persönlich kontinuierlich weiterentwickeln, neue Verantwortungsbereiche übernehmen und unterschiedliche Funktionen ausüben.
Weiterbildungen, Schulungen und fachliche Spezialisierungen wurden stets unterstützt, sofern der Nutzen nachvollziehbar war. Besonders geschätzt habe ich, dass nicht nur Qualifikationen, sondern auch Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft und Potenzial erkannt und gefördert wurden.
Wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, sich einzubringen und kontinuierlich an sich zu arbeiten, findet bei der UMB ausgezeichnete Entwicklungsmöglichkeiten. Dafür bin ich bis heute dankbar.
Die UMB bietet durchaus attraktive Benefits. Bei der Vergütung sehe ich allerdings noch Verbesserungspotenzial, insbesondere hinsichtlich der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit und der Anerkennung von Erfahrung und Verantwortung. Insgesamt solide, aber mit Luft nach oben.
Die UMB setzt auf zahlreiche sinnvolle Massnahmen im Arbeitsalltag, sei es bei der Abfalltrennung, beim Recycling oder beim bewussten Umgang mit Ressourcen. Auch im sozialen Bereich habe ich das Unternehmen als engagiert und verantwortungsbewusst wahrgenommen. Viele kleine Massnahmen, die zusammen einen positiven Beitrag leisten.
Für mich eine der grössten Stärken der UMB. Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist aussergewöhnlich. Man unterstützt sich gegenseitig, steht füreinander ein und meistert auch anspruchsvolle Situationen gemeinsam. Aus Arbeitskollegen wurden über die Jahre echte Freundschaften, die weit über das Arbeitsverhältnis hinausgehen.
Meiner Erfahrung nach werden langjährige Mitarbeitende und ihr Wissen geschätzt. Einen respektvollen Umgang zwischen den Generationen habe ich als selbstverständlich wahrgenommen.
Ich hatte das Privileg, bei der UMB von aussergewöhnlichen Führungspersönlichkeiten begleitet zu werden. Mein erster Vorgesetzter war weit mehr als ein Chef. Er war Mentor, Coach und eine prägende Persönlichkeit in meiner beruflichen Entwicklung. Aus dieser Zusammenarbeit ist eine enge Freundschaft entstanden, die bis heute Bestand hat.
Auch mein darauffolgender Vorgesetzter verstand es, mich auf positive Weise herauszufordern, meine Entwicklung voranzutreiben und mir gleichzeitig Vertrauen und Freiraum zu schenken. Auch mit ihm verbindet mich bis heute ein wertschätzender Kontakt.
Für mich zeigt sich gute Führung nicht nur in erreichten Zielen, sondern vor allem darin, wie Menschen gefördert, gefordert und nachhaltig geprägt werden. Genau das durfte ich bei der UMB erleben.
Moderne Arbeitsmittel, flexible Arbeitsmodelle und ein Umfeld, das eigenverantwortliches Arbeiten ermöglicht. Die Rahmenbedingungen bieten eine sehr gute Grundlage, um effizient und erfolgreich zu arbeiten.
Wo Menschen zusammenarbeiten und ein Unternehmen wächst, entstehen zwangsläufig Herausforderungen in der Kommunikation. Nicht immer gelangen Informationen zur richtigen Zeit an die richtigen Stellen. Hier besteht durchaus Verbesserungspotenzial, insbesondere bei Transparenz und bereichsübergreifender Abstimmung.
Meiner Wahrnehmung nach zählen bei der UMB vor allem Kompetenz, Engagement und Persönlichkeit. Ich habe ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander erlebt.
Die UMB bietet ein ausgesprochen vielseitiges und spannendes Arbeitsumfeld. Wer Eigeninitiative zeigt, Verantwortung übernehmen möchte und bereit ist, sich weiterzuentwickeln, findet zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen und etwas zu bewegen. Besonders geschätzt habe ich das Vertrauen und die Freiräume, eigene Ideen umzusetzen und an Herausforderungen zu wachsen. Langeweile kam jedenfalls nie auf.
Ein Arbeitgeber, bei dem man sich schnell zuhause fühlt. Wertschätzung, Vertrauen, Teamgeist und echte Menschlichkeit machen UMB für mich zu einem richtig tollen Arbeitgeber. Danke liebes UMB Team!
Weiter so, liebe UMB!
Man merkt jeden Tag, dass hier Menschen gerne miteinander arbeiten. Die Atmosphäre ist unkompliziert, offen und von gegenseitigem Respekt geprägt – das schafft eine Energie, die wirklich Freude macht.
UMB steht für mich für einen modernen, innovativen und menschlichen Arbeitgeber. Das positive Image ist nicht nur nach aussen sichtbar – man spürt die Werte und die Kultur auch im täglichen Miteinander. ❤️
Flexible Arbeitsmöglichkeiten und ein hohes Mass an Vertrauen ermöglichen es, Beruf und Privatleben gut miteinander zu vereinbaren
Wer sich weiterentwickeln möchte, bekommt hier die nötigen Chancen und Möglichkeiten.
Fair
Gut
Eine unglaublich freundliche und positive Atmosphäre. Die Kolleg:Innen gehen offen, herzlich und unkompliziert aufeinander zu – das schafft ein Miteinander, in dem man sich von Anfang an wohl und sehr willkommen fühlt.
Besonders schön finde ich den selbstverständlichen Umgang zwischen den Generationen. Ob jünger oder älter – alle begegnen sich auf Augenhöhe, unterstützen sich gegenseitig und harmonieren als Team hervorragend. Top!
Seit ich bei UMB bin, erlebe ich Führung noch einmal ganz anders. Die Wertschätzung, das Vertrauen und die Menschlichkeit machen diese Erfahrung für mich mit Abstand zu einer der besten meiner beruflichen Laufbahn.
Sehr gut
Die Kommunikation erlebe ich als sehr offen, herzlich und unkompliziert. Man kann sich einbringen, Fragen stellen und auch unterschiedliche Meinungen ansprechen – immer mit gegenseitigem Respekt und auf Augenhöhe.
Alle werden respektvoll und auf Augenhöhe behandelt, und unterschiedliche Perspektiven sind ausdrücklich willkommen.
Abwechslungsreiche Aufgaben, viel Eigenverantwortung und die Freiheit, Dinge aktiv mitzugestalten. Genau diese Mischung macht die Arbeit für mich so spannend und motivierend! Danke UMB!!!
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm, locker und von gegenseitigem Respekt geprägt.
UMB geniesst einen sehr guten Ruf und wird diesem auch im Arbeitsalltag gerecht.
Die Work-Life-Balance ist gut und auf persönliche Bedürfnisse wird nach Möglichkeit Rücksicht genommen.
Die Mitarbeitenden werden bei ihrer fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung aktiv unterstützt
Das Gehalt ist fair und wird durch attraktive sowie vielseitige Zusatzleistungen ergänzt.
Das Unternehmen übernimmt soziale Verantwortung und legt grossen Wert auf einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.
Die Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig und man fühlt sich im Team herzlich aufgenommen.
Die Erfahrung älterer Kolleginnen und Kollegen wird sehr geschätzt und sinnvoll in die Zusammenarbeit eingebunden.
Die Vorgesetzten begegnen den Mitarbeitenden wertschätzend, unterstützend und auf Augenhöhe.
Die Arbeitsbedingungen sind modern, flexibel und bieten eine sehr gute technische Ausstattung.
Die Kommunikation ist offen, unkompliziert und wichtige Informationen werden transparent weitergegeben.
Alle Mitarbeitenden werden gleichberechtigt und respektvoll behandelt.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich, spannend und bieten gute Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln.
Die Menschen machen den Unterschied. Die Zusammenarbeit ist geprägt von Vertrauen, Hilfsbereitschaft und gegenseitigem Respekt. Man wird gefördert, kann sich weiterentwickeln und erhält die Möglichkeit, aktiv mitzugestalten. Zudem herrscht eine moderne und flexible Arbeitsweise, die den Mitarbeitenden entgegenkommt.
keine offenen Punkte
zurzeit keine
Die Atmosphäre innerhalb der Unternehmung empfinde ich als sehr angenehm.
gutes Bild nach Aussen, professionell
Ausgewogene Work-Life-Balance ist vorhanden, vor allem durch die flexiblen Arbeitszeiten und die Homeoffice-Möglichkeiten.
Weiterbildung wird gefördert
Grosszügige Benefits, wirklich eine tolle Sache!
vorhanden
Den Kollegenzusammenhalt innerhalb der UMB schätze ich sehr. Man unterstützt sich gegenseitig und hat stets ein offenes Ohr. Ich weiss den Kollegenzusammenhalt sehr zu schätzen!
kollegiale Atmosphäre und guter Zusammenhalt
Das Vorgesetztenverhalten ist transparent und auf Augenhöhe.
Die Arbeitsbedingungen sind auf hohem Niveau und man nimmt Rücksicht auf die Kollegen und Kolleginnen.
Es wird stets offen und zeitnahe kommuniziert.
auf jeden Fall vorhanden
Die UMB bietet zahlreiche Aufgaben und diverse Bereiche in welchen man Arbeiten kann.
Die Sozialleistungen sind herausragend
Keine transparente und ehrliche Kommunikation.
Man fährt zu stark auf Kuschelkurs
Weniger Kader, dafür geeignete Personen aussuchen. Dies gilt auf allen Stufen
Ke nach Stao sehr unterschiedlich
Mehr Schein als sein
Passt
Da gibt es sehr viel
Sehr gut
Es wird auf vieles geachtet
Eigentlich ganz gut
Ganz gut
Bedingt interessiert
Wirklich sehr gut
Es wird andres kommuniziert als es tatsächlich ist
Wird eingehalten
War mal, man kommt schnell aufs Abstellgleis
Die Arbeitsatmosphäre war innerhalb des Teams zeitweise spürbar angespannt und von Unsicherheit geprägt. Entscheidungen und Führung erfolgten stark top-down, wodurch eher ein Klima der Vorsicht und Anpassung entstand als eines von Vertrauen oder offenem Austausch.
Viele Mitarbeitende überlegten sich genau, was sie sagen oder ansprechen können, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Kritische Meinungen oder eigenständiges Denken wirkten nicht wirklich erwünscht. Dadurch entwickelte sich schleichend eine Kultur der Zurückhaltung statt echter Zusammenarbeit.
Eine gesunde Fehlerkultur, Offenheit oder souveräne Führung konnte ich in diesem Umfeld kaum wahrnehmen. Statt Motivation entstand bei vielen eher dauerhafter Druck und Anspannung.
Intern herrschte teilweise eine fast schon überhebliche Selbstwahrnehmung, als würde man zur absoluten Elite des Marktes gehören. Nach aussen zeigte sich jedoch oft ein deutlich weniger beeindruckendes Bild. Zwischen Eigenbild und tatsächlicher Professionalität lag aus meiner Sicht eine bemerkenswerte Diskrepanz.
Viel Selbstinszenierung, wenig Selbstreflexion. Kritische Stimmen wurden eher als Störung wahrgenommen statt als Chance zur Verbesserung. Gerade dadurch wirkte das Auftreten nach innen teilweise fast peinlich arrogant, während die Realität diesem Anspruch nicht annähernd gerecht wurde.
Work-Life-Balance existierte praktisch nur auf dem Papier. Erwartet wurde nicht effizientes Arbeiten, sondern maximale zeitliche Verfügbarkeit. Wer früh begann und produktiv arbeitete, galt wenig – entscheidend war vielmehr, möglichst lange online oder präsent zu sein.
Es entstand eine Kultur, in der späte Abende normalisiert und indirekt erwartet wurden. Permanente Erreichbarkeit wurde stillschweigend vorausgesetzt, während Grenzen zwischen Beruf und Privatleben zunehmend ignoriert wurden. Nachhaltigkeit oder Mitarbeitergesundheit spielten dabei aus meiner Sicht eine untergeordnete Rolle.
Besonders irritierend war die romantisierte Vorstellung eines „spanischen“ Arbeitsstils: lange Abende wurden eher glorifiziert als hinterfragt. Leistung wurde weniger an Resultaten als an Anwesenheit und Selbstdarstellung gemessen. Für Mitarbeitende mit Anspruch an Professionalität, Effizienz und ein gesundes Gleichgewicht ist dieses Umfeld nur schwer tragbar.
Kurz und einfach, gar nicht vorhanden.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten wirkten alles andere als transparent oder leistungsorientiert. Förderung schien primär jenen vorbehalten zu sein, die sich politisch geschickt verhielten, permanent Zustimmung signalisierten und sich dem gewünschten Umfeld möglichst kritiklos anpassten.
Fachliche Leistung, Eigeninitiative oder ehrliches Engagement standen dabei oftmals nicht im Vordergrund. Stattdessen entstand der Eindruck, dass Loyalität gegenüber bestimmten Personen wichtiger war als Kompetenz oder tatsächlicher Mehrwert. Wer Rückgrat zeigte oder kritisch dachte, hatte deutlich schlechtere Karten.
Eine faire und nachhaltige Entwicklungskultur konnte ich nicht erkennen. Weiterbildung wirkte weniger wie eine Investition in Mitarbeitende, sondern eher wie ein Privileg für einen ausgewählten inneren Kreis.
Der Kollegenzusammenhalt war extrem widersprüchlich. Es gab einzelne Mitarbeitende, die fachlich wie menschlich absolut top waren und trotz des Umfelds Professionalität gezeigt haben. Ohne diese Personen wäre die Situation kaum erträglich gewesen.
Gleichzeitig gab es jedoch auch ein stark ausgeprägtes opportunistisches Verhalten. Loyalität galt häufig nur solange sie dem eigenen Vorteil diente. Hinter vorgehaltener Hand wurde viel gespielt, weitergetragen und politisiert. Statt Teamgeist entstand oft der Eindruck, dass sich gewisse Personen lieber absichern oder profilieren wollten, anstatt ehrlich zusammenzuarbeiten.
Besonders spürbar war dabei eine gewisse „Spanien über alles“-Mentalität innerhalb einzelner Gruppen. Wer nicht in gewisse soziale oder kulturelle Muster passte, wurde schnell zum Aussenseiter oder bewusst auf Distanz gehalten. Professionelle Zusammenarbeit rückte dadurch teilweise in den Hintergrund, während persönliche Lagerbildung und Selbstdarstellung wichtiger erschienen als echter Zusammenhalt.
Führung bedeutete hier vor allem Anpassung nach oben statt Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden. Der direkte Vorgesetzte wirkte über weite Strecken wie eine verlängerter Arm der nächsthöheren Ebene – ohne eigenes Rückgrat oder erkennbare Führungsstärke.
Unterstützung, Fairness oder konstruktive Kommunikation suchte man insbesondere in schwierigen Situationen vergeblich. Stattdessen entstand ein Klima aus subtiler Einschüchterung, fehlender Präsenz und fragwürdigem Umgang mit Mitarbeitenden. Probleme wurden nicht gelöst, sondern ausgesessen oder weitergegeben.
Besonders enttäuschend war die Diskrepanz zwischen dem professionellen Selbstbild und dem tatsächlichen Verhalten im Alltag. Wertschätzung schien stark davon abzuhängen, wie kritiklos man sich anpasst. Für moderne Führungskultur, Integrität und menschliche Reife besteht aus meiner Sicht erheblicher Nachholbedarf.
Die Arbeitsbedingungen waren stark an eine sehr lockere und teilweise unprofessionelle Arbeitskultur angepasst. Pünktlichkeit, Verbindlichkeit und konzentriertes Arbeiten schienen oft optional zu sein. Zu spät zu Meetings zu erscheinen – oder teilweise gar nicht – wurde erstaunlich selbstverständlich toleriert.
Auch während Besprechungen fehlte häufig jegliche Professionalität. Nebenbei vapen, offensichtlich nicht zuhören und anschliessend grundlegende Fragen erneut stellen gehörte teilweise zum Alltag. Statt effizienter Zusammenarbeit entstand dadurch oft der Eindruck von Desinteresse und fehlendem Respekt gegenüber der Zeit anderer Mitarbeitender.
Wer ein strukturiertes, professionelles und verbindliches Arbeitsumfeld erwartet, dürfte hier schnell frustriert sein. Zwischen modern-lockerer Kultur und fehlender Professionalität wurde aus meiner Sicht regelmässig die Grenze überschritten.
Kommunikation war in diesem Umfeld praktisch ein Fremdwort. Wichtige Informationen wurden entweder gar nicht, verspätet oder nur an ausgewählte Personen weitergegeben. Statt Klarheit herrschten häufig Spekulationen, Halbwissen und unnötige Unsicherheiten.
Innerhalb des Teams fehlte es an Transparenz, Struktur und professionellem Austausch. Entscheidungen wurden oft einfach vorausgesetzt, ohne Mitarbeitende sauber abzuholen oder nachvollziehbar zu informieren. Dadurch entstanden unnötige Reibungen und ein permanentes Gefühl von Orientierungslosigkeit.
Wer funktionierende Teamkommunikation, offene Abstimmung und klare Führung erwartet, dürfte hier schnell ernüchtert werden. Den Eindruck einer modernen Kommunikationskultur konnte ich zu keinem Zeitpunkt gewinnen.
Diese waren soweit OK.
Die Aufgaben und Projekte hätten grundsätzlich grosses Potenzial gehabt und teilweise wirklich spannend sein können. Leider wurde dies durch die allgemeine Arbeitskultur massiv abgeschwächt. Eigeninitiative, Selbstverantwortung und professionelles Mitdenken waren bei gewissen Mitarbeitenden kaum vorhanden.
Statt lösungsorientiert und selbstständig zu arbeiten, musste vieles permanent nachkontrolliert, erklärt oder mehrfach angestossen werden. Teilweise entstand der Eindruck, dass man erwachsene Fachkräfte wie Kleinkinder durch den Alltag begleiten musste. Das bremste nicht nur Projekte, sondern zog auch motivierte Mitarbeitende unnötig herunter.
Wer effizient, strukturiert und mit Eigenverantwortung arbeiten möchte, dürfte an dieser Dynamik langfristig wenig Freude haben.
Arbeitszeiten top. Vertrauen Top!
Man wird gut gefördert.
Ich finde per se nichts schlecht am Arbeitgeber, denke aber dass man Intern an der Transparenz arbeiten könnte.
Lernende die ausserordentliches leisten mit kleinen Dankeschöns motivieren.
Lernende gleich bewerten. Unfaires Bonussystem je nach dem in welcher Abteilung man ist und wie die Verhältnisse der Kollegen sind.
Super Flexible Arbeitszeiten!
Zum Gehalt kommen zahlreiche Benefits dazu. Lohn entspricht de Empfehlung des ICT Verbandes.
Sehr nette Atmosphäre – solange man nicht zu genau hinhört.
Das Image scheint immer noch gut zu sein, kein Plan wieso.
Nicht vorhanden, arbeitet man die verordnete Zeit, heisst es man leiste zu wenig, wenn man alles erfüllen soll, sollte man sich am Besten aufteilen oder klonen, damit man mit dem Workload klar kommt.
keine Zeit für Weiterbildungen.
Gehalt entspricht der Leistung einer Person, erwartet wird aber Leistung von mehreren Personen.
Hier wird viel vorgetäuscht aber für sein Wohl lässt man Kollegen fallen ohne richtige Argumentation.
Die älteren Kollegen sind da verwurzelt und man kann gegen ihr Denken nichts unternehmen, da die Connection ja vorhanden sind und somit ist man Chancenlos bei Restrukturierungen.
Direkte Kommunikation, Entscheidungen werden einseitig gefällt ohne Argumentation oder Absprache.
Die Bedinungen sind wirklich gut, man erhält alles.
Hier wird Offenheit großgeschrieben – zumindest im Leitbild, nicht im Alltag.
Gleichberechtigung wird gross geschrieben, ob die Kompetenz vorhanden ist, ist fraglich.
Aufgaben wären Interessant, wenn man Zeit dafür hätte und nicht immer in irgendwelche Intrigen involviert wird.
So verdient kununu Geld.