Schwierige Erfahrung im Vertrieb – kaum Einarbeitung und unangenehme Teamkultur
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich war von Oktober bis Dezember 2025 als Sales Managerin im Unternehmen tätig. Leider war meine Erfahrung insgesamt sehr enttäuschend.
Bereits im Vorstellungsgespräch wurde mir ein sehr positives Bild der Rolle und der Arbeitsbedingungen vermittelt, das sich in der Praxis aus meiner Sicht nicht bestätigt hat. Das Vertriebsteam wurde zu dieser Zeit neu aufgebaut. Ich war die einzige Frau im Team mit etwa 15 Kollegen, was für mich teilweise eine unangenehme Situation war. Es kam wiederholt zu Kommentaren über mein Aussehen sowie zu Witzen, die ich persönlich als unpassend und sexistisch empfunden habe.
In Diskussionen mit Kollegen hatte ich teilweise den Eindruck, dass meine Beiträge weniger ernst genommen wurden. Besonders ein Kollege trat mir gegenüber häufig sehr herablassend auf, was die Zusammenarbeit zusätzlich erschwerte.
Fachlich war der Einstieg ebenfalls schwierig. Ich kam branchenfremd ins Unternehmen, was im Bewerbungsprozess bekannt war. Die Einarbeitung bestand hauptsächlich aus einem allgemeinen Onboarding. Eine strukturierte fachliche Schulung für den Vertrieb oder die Produkte habe ich persönlich nicht erlebt. Gleichzeitig wurde erwartet, sehr schnell eigenständig Verkaufsgespräche zu führen. Ohne ausreichendes Fachwissen führte das bei mir zu großer Unsicherheit im Gespräch mit Kundinnen und Kunden.
Ein weiterer Punkt, der für mich problematisch war: Verkaufsgespräche wurden teilweise per Video aufgezeichnet und intern im Unternehmen zugänglich gemacht. Meinem Eindruck nach wurde dies im Vorfeld nicht ausreichend transparent kommuniziert, was bei mehreren Kolleginnen und Kollegen für Unmut sorgte.
Die allgemeine Unternehmenskultur habe ich als sehr stark leistungs- und druckorientiert erlebt. In Meetings wurde häufig mit sehr motivierenden, teilweise stark emotionalen Botschaften gearbeitet. Für mich persönlich fühlte sich diese Kultur eher unpassend an. Auch Überstunden schienen in der Praxis häufig vorzukommen, während ein pünktlicher Feierabend eher kritisch gesehen wurde.
Im Verlauf meiner Zeit im Unternehmen wurde ich schließlich in eine andere Abteilung versetzt. Dort sollte ich Tätigkeiten übernehmen, die für mich persönlich schwer mit meinem eigenen Verständnis von transparenter Kundenberatung vereinbar waren. Nachdem ich Bedenken geäußert hatte, endete mein Arbeitsverhältnis kurz darauf.
Mein persönliches Fazit:
Für mich war diese Position und die Unternehmenskultur letztlich nicht passend. Besonders Frauen könnten sich in einem sehr männlich geprägten Vertriebsteam eventuell unwohl fühlen. Ich hätte mir mehr Struktur in der Einarbeitung, eine respektvollere Teamkultur und mehr Transparenz gewünscht.
Work-Life-Balance
Die allgemeine Unternehmenskultur habe ich als sehr stark leistungs- und druckorientiert erlebt. In Meetings wurde häufig mit sehr motivierenden, teilweise stark emotionalen Botschaften gearbeitet. Für mich persönlich fühlte sich diese Kultur eher unpassend an. Auch Überstunden schienen in der Praxis häufig vorzukommen, während ein pünktlicher Feierabend eher kritisch gesehen wurde.
Arbeitsbedingungen
Fachlich war der Einstieg ebenfalls schwierig. Ich kam branchenfremd ins Unternehmen, was im Bewerbungsprozess bekannt war. Die Einarbeitung bestand hauptsächlich aus einem allgemeinen Onboarding. Eine strukturierte fachliche Schulung für den Vertrieb oder die Produkte habe ich persönlich nicht erlebt. Gleichzeitig wurde erwartet, sehr schnell eigenständig Verkaufsgespräche zu führen. Ohne ausreichendes Fachwissen führte das bei mir zu großer Unsicherheit im Gespräch mit Kundinnen und Kunden.
Gleichberechtigung
Ich war die einzige Frau im Team mit etwa 15 Kollegen, was für mich teilweise eine unangenehme Situation war. Es kam wiederholt zu Kommentaren über mein Aussehen sowie zu Witzen, die ich persönlich als unpassend und sexistisch empfunden habe.

