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360Volt 
GmbH
Werkstudent:in Bewertungen

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1 von 6 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Werkstudent/in
kununu Score: 2,3Weiterempfehlung: 0%
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1 Werkstudent:innen bei 360Volt haben den Arbeitgeber im Durchschnitt mit 2,3 von 5 Punkten bewertet.

Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.

Meiner Meinung nach: Absprachen die nicht eingehalten werden und intransparente Vergütung

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat bis 2025 im Bereich IT in Bochum gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich empfinde die Vision an sich ganz cool, dass man sagt, man möchte das mithilfe von moderner Technologie, die Anforderungen fürs Handwerk so weit senken, dass auch nicht so erfahrene Menschen, handwerklich tätig sein können. Jedoch empfinde ich die Umsetzungsweise nicht als Zielführend.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Ich hatte wiederholt den Eindruck, strukturell in einer Rolle gehalten zu werden, in der mein Handlungsspielraum dauerhaft eingeschränkt war und sich dies klar zu meinem Nachteil ausgewirkt hat.
-Meiner Ansicht nach wurden Absprachen nicht eingehalten.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner persönlichen Wahrnehmung sollte es eine absolute Selbstverständlichkeit sein, dass Mitarbeitende bei mehrtägigen Baustelleneinsätzen jeweils ein eigenes Hotelzimmer erhalten. Gerade wenn Menschen fünf Tage am Stück fernab ihres Zuhauses arbeiten, halte ich es für zumutbar, ihnen zumindest etwas Privatsphäre zu bieten. Umso irritierender fand ich es, dass darüber überhaupt diskutiert wurde und zeitweise der Eindruck entstand, man müsse auf Spesen verzichten, um nicht in ein gemeinsames Zimmer gesteckt zu werden. Ich selbst war zwar nicht auf der Baustelle tätig, aber allein der Umgang damit wirkte auf mich befremdlich. Hinweise darauf, dass angeblich sogar Führungskräfte in anderen Unternehmen Zimmer teilen würden, empfand ich als wenig hilfreich und eher als Ausdruck mangelnder Sensibilität für die Bedürfnisse der Mitarbeitenden. Wer den ganzen Tag auf der Baustelle steht, möchte abends verständlicherweise auch mal Ruhe haben oder ungestört mit seiner Familie sprechen können.
Aus meiner Sicht ist es zudem unverzichtbar, dass Absprachen – insbesondere bei grundlegenden Rahmenbedingungen – zuverlässig eingehalten werden. Für mich gehört das zu einem fairen und respektvollen Miteinander.
Darüber hinaus hatte ich immer wieder den deutlichen Eindruck, dass eine stark kosten- und effizienzgetriebene Denkweise das Arbeitsumfeld prägte – in einer Weise, die sich für mich wie ein überzogenes, nahezu rücksichtsloses Leistungsprinzip angefühlt hat. Mein persönliches Empfinden war, dass wirtschaftliche Überlegungen stellenweise klar über die Bedürfnisse der Mitarbeitenden gestellt wurden und dass dabei Aspekte wie Fairness, Fürsorge und nachhaltige Entwicklung kaum eine Rolle spielten. Für mich hatte das teilweise den Charakter einer Haltung, bei der Druck und kurzfristige Ziele wichtiger erschienen als ein verantwortungsbewusster und respektvoller Umgang. Aus meiner Sicht wäre es deutlich glaubwürdiger und menschlicher, wenn im Miteinander mehr Offenheit, Ehrlichkeit und Zurückhaltung bei Versprechungen gelebt würden.

Arbeitsatmosphäre

Die folgenden Aussagen sind bewusst präzise und differenziert formuliert und geben ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen, Eindrücke und Wahrnehmungen wieder, so wie sie sich mir im Arbeitsalltag dargestellt haben. Das gilt für alle Kategorien

Die Arbeitsatmosphäre empfand ich grundsätzlich als in Ordnung. Was mich allerdings geärgert hat, war der aus meiner Sicht deutlich zu geringe Platz im Office, der es mir häufig erschwert hat, konzentriert und vernünftig zu arbeiten.

Image

Aus meiner Wahrnehmung heraus entsteht der Eindruck, dass ein relevanter Teil der sehr positiven Bewertungen aus dem unternehmensnahen Umfeld stammt. Dadurch wirkt das Gesamtbild für mich verzerrt und nur eingeschränkt geeignet, um sich ein realistisches und unabhängiges Bild zu machen.

Work-Life-Balance

Meiner Meinung nach eine absolute Katastrophe. Ich musste viel zu viel Arbeiten, um ein Einkommen zu haben, mit dem ich gerade noch so über die Runden kam, da man einen Lohn und kein Gehalt erhält.

Karriere/Weiterbildung

Aus meiner Sicht sollte man sich karrieretechnisch bei diesem Unternehmen nicht auf bestimmte Entwicklungen verlassen, nur weil es sich um ein Startup handelt; für mich ist das kein überzeugendes Argument. Ich hatte stark den Eindruck, dass Mitarbeiterkosten möglichst niedrig gehalten werden sollen. Zudem wurden nach meiner Wahrnehmung keine Schulungen oder anderen Weiterbildungsangebote bereitgestellt, was die persönliche und berufliche Entwicklung deutlich eingeschränkt hat.

Gehalt/Benefits

Aus meiner Sicht steht die Vergütung nicht in einem angemessenen Verhältnis zu den Qualifikationen, die ich eingebracht habe. Außerdem hatte ich den deutlichen Eindruck, dass die Berechnung des Monatsentgelts nur schwer nachvollziehbar war. Wie bereits beim Thema Vorgesetztenverhalten erwähnt, wirkte es für mich so, als würden die zuvor besprochenen Punkte zur Gehaltserhöhung nicht so umgesetzt, wie ich es erwartet und verstanden hatte. Das hat mein Vertrauen in den gesamten Vergütungsprozess spürbar beeinträchtigt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es handelt sich hierbei um ein Unternehmen, welches mit erneuerbaren Energien arbeitet. Also dahingehend brauch ich das nicht weiter auszuführen.

Kollegenzusammenhalt

Also die Kollegen waren eigentlich ziemlich nett. Ich muss allerdings sagen, dass ich vertrauensvolle Gespräche nur hatte mit Leuten, die ebenfalls Werkstudenten waren.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nichts zu sagen. Umgang war eigentlich unabhängig vom Alter bei jedem gleich.

Vorgesetztenverhalten

Aus meiner Sicht wurden konkret angesprochene Absprachen zur Vergütungsentwicklung nicht umgesetzt. Für mich stellte sich dies im Nachhinein als verbindlich kommunizierte Perspektive dar, die so nicht eingehalten wurde. Das empfand ich als problematisch, gerade weil diese Punkte für meine Entscheidung zwischen mehreren Jobangeboten maßgeblich waren.
Ich hatte unter anderem ein Angebot eines größeren Unternehmens mit deutlich besserer Vergütung, mich aber bewusst für die 360Volt GmbH entschieden, weil ich in einem Startup arbeiten wollte. Nach meinem Verständnis sollte mein Gehalt mit dem Erwerb einer bestimmten Qualifikation steigen; aus meiner Perspektive ist diese Absprache jedoch nicht eigehalten worden. Dies führte bei mir zu spürbarer Planungsunsicherheit und hat mein Vertrauen in die Verlässlichkeit interner Absprachen nachhaltig beeinträchtigt.
Für mich sind verbindliche Vereinbarungen gerade bei finanziellen Rahmenbedingungen essenziell. Da ich auf mein Einkommen angewiesen bin, kann es schnell zu privaten Schwierigkeiten führen, wenn man sich auf Absprachen verlässt, die später anders ausfallen als erwartet.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen entsprachen aus meiner Sicht nicht dem Anspruch eines Unternehmens, das sich als stark wachsend präsentiert. Wenn man gelegentlich im Büro erscheinen soll, sollte auch gewährleistet sein, dass ausreichende und geeignete Arbeitsplätze vorhanden sind. Besonders problematisch war, dass ich auf Wunsch meines Vorgesetzten ins Büro gekommen bin, dort jedoch oft kaum Platz verfügbar war. Teilweise musste sogar in der Küche gearbeitet werden, weil es an regulären Arbeitsplätzen mangelte. Ergonomische Arbeitsbedingungen waren ebenfalls kaum gegeben, da entsprechende Ausstattung praktisch nicht vorhanden war. Dadurch wirkten die räumlichen und ergonomischen Voraussetzungen insgesamt wenig professionell und erschwerten eine konzentrierte, produktive Arbeit.

Kommunikation

Ich empfand die Kommunikation insgesamt als ziemlich negativ. Zwar gab es nur selten einen rauen Tonfall, doch wirkte sie häufig chaotisch und teilweise widersprüchlich. Aufgabenrelevante Informationen wurden oft vergessen, obwohl man mehrfach darum gebeten hatte, um seine Arbeit fortführen zu können. Gleichzeitig wurde im Unternehmen kaum Priorität gesetzt, da man mit Projekten und Aufgaben überhäuft wurde, statt sich auf ausgewählte Projekte zu konzentrieren und diese wirklich gut umzusetzen. Stattdessen wird ständig nach dem Fortschritt gefragt, während im selben Satz bereits das nächste Projekt angekündigt wird.

Gleichberechtigung

Kann ich nichts zu sagen. Waren halt 80-90% Männer im Unternehmen.

Interessante Aufgaben

Ich hätte es deutlich besser gefunden, wenn die Arbeitslast anders verteilt gewesen wäre. Aus meiner persönlichen Wahrnehmung war ich als Werkstudent parallel in fünf bis sieben größere Projekte eingebunden und teilweise in Rollen, die sich für mich wie haupt- oder tragend verantwortlich angefühlt haben. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass KI‑Modelle wie ChatGPT teilweise als Lösungsansatz für sehr viele Aufgaben gesehen wurden, was jedoch wenig Raum ließ, mich fachlich wirklich zu vertiefen oder mich nachhaltig einzuarbeiten.
Ein Beispiel war ein Projekt zu einer Webapplikation, in das ich aus meiner Sicht ohne ausreichende Vorkenntnisse in der Webentwicklung eingestiegen bin. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass erwartet wurde, viele der Herausforderungen mithilfe von KI zu bewältigen. Diese Arbeitsweise wirkte für mich so, als würde sie eine gründliche Einarbeitung erschweren und schnell zu Überforderung führen. Nach meiner Erfahrung fehlten klare Prioritäten und eine nachhaltige Projektsteuerung. Statt fokussiert arbeiten zu können, befand ich mich überwiegend in einem reaktiven Arbeitsmodus, der Überforderung begünstigte und fachliche Entwicklung erschwerte.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 1 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Werkstudent:innen wird 360Volt durchschnittlich mit 4.3 von 5 Punkten bewertet. 83 der Bewertenden würden 360Volt als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Basierend auf {totalReviewsFiltered} Bewertungen schätzen Werkstudent:innen besonders die Faktoren {bestFactor} an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Werkstudent:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1 Bewertungen sind Werkstudent:innen der Meinung, dass sich 360Volt als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.