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3A 
Composites 
GmbH
Bewertung

TopCompany2027

Untergang durch eigenes Versagen oder geplante Vorbereitung für eine Übernahme

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei 3A Composites GmbH in Singen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Regelmäßige Lohnzahlungen sorgen für finanzielle Sicherheit, und der starke Kollegenzusammenhalt innerhalb der Abteilung schafft ein unterstützendes Arbeitsumfeld.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen durchläuft eine Phase negativer Entwicklung, die von mangelnder offener Kommunikation begleitet wird. Mitarbeitende befinden sich in Unsicherheit und warten angespannt auf bevorstehende Personalentscheidungen.

Verbesserungsvorschläge

Statt die oft praxisfernen Vorgaben des Managements unreflektiert umzusetzen, sollte stärker auf die langjährige Erfahrung der Mitarbeitenden vertraut werden. Fachliche Kompetenz und bewährtes Wissen aus der Praxis sind wertvoller als theoretische Entscheidungen ohne Bezug zur Realität.

Arbeitsatmosphäre

Im Unternehmen wirkt alles höflich und kollegial, doch hinter den Kulissen bestimmen persönliche Netzwerke und stille Absprachen die Entscheidungen. So entsteht eine Kultur, in der Taktik oft wichtiger ist als Transparenz und Leistung.

Image

Die Marke Alucobond verliert zunehmend an Strahlkraft, da der Fokus des Unternehmens spürbar von Qualität hin zur Margenoptimierung verschoben wurde. Der Produktionsstandort Singen ist im Vergleich zur Konkurrenz nicht mehr wettbewerbsfähig, was zu wiederkehrendem Kostendruck führt. Die daraus resultierenden Einsparmaßnahmen wirken sich unmittelbar auf die Produktqualität aus – und gefährden langfristig das Markenversprechen.

Work-Life-Balance

Im Vertrieb wird die Arbeitsbelastung zunehmend größer, da viele Aufgaben auf das Team übertragen werden. Die Personalstärke wurde im Laufe der Zeit stark reduziert um Kosten zu senken, was den Druck erhöht. Während tariflich gebundene Mitarbeitende von geregelten Arbeitszeiten und zusätzlichen Vorteilen profitieren, erleben angestellte mit AT Verträgen häufig eine höhere Belastung und weniger Entlastung.

Karriere/Weiterbildung

Karriereentwicklung scheint weniger auf Leistung oder Fachkompetenz zu basieren, sondern zunehmend auf Angepasstheit. Wer Entscheidungen nicht hinterfragt und sich der vorherrschenden Meinung anschließt, hat deutlich bessere Aufstiegschancen als jene, die kritisch mitdenken oder konstruktiv widersprechen.

Gehalt/Benefits

Unfaire Unterschiede zwischen Tarif- und AT-Mitarbeitenden

Tariflich angestellte Mitarbeitende profitieren nachvollziehbar von den durch die IG Metall ausgehandelten Bedingungen wie planbaren Gehaltserhöhungen, Arbeitszeiten und weiteren Vorteilen. Im Gegensatz dazu werden außertarifliche Mitarbeiter oft strukturell benachteiligt.

Wer beim Eintritt ins Unternehmen kein starkes Gehalt verhandelt hat, hat langfristig das Nachsehen – da regelmäßige Gehaltsanpassungen selten oder gar nicht stattfinden. In Bewerbungsgesprächen gemachte Zusagen werden teils nicht eingehalten, was zu Frustration führt.

Zusätzlich basieren Bonusregelungen häufig auf unrealistischen Unternehmenszielen, die in der Praxis kaum erreichbar sind. Das führt faktisch zu Lohnkürzungen bei AT-Mitarbeitenden, obwohl sie die gleiche oder sogar höhere Verantwortung tragen.

Kollegenzusammenhalt

Das Team arbeitet harmonisch und vertrauensvoll zusammen. Im Umgang mit anderen Abteilungen oder Bereichen ist jedoch Vorsicht geboten, da weitergegebene Informationen gelegentlich gegen einen genutzt werden könnten.

Umgang mit älteren Kollegen

Langjährige Mitarbeitende sind oft bis zum Renteneintritt voll eingebunden und tragen entscheidendes Fachwissen. Leider fehlt es an klaren Nachfolgeregelungen und strukturierten Übergaben, sodass wertvolles Know-how beim Ausscheiden verloren geht. Eine gezielte Wissenssicherung findet kaum statt.

Vorgesetztenverhalten

Während direkte Vorgesetzte durch Offenheit, Dialogbereitschaft und echtes Bemühen um Verbesserungen überzeugen, zeigt sich das Top-Management zunehmend realitätsfern. Entscheidungen werden weitgehend ohne Rücksicht auf operative Konsequenzen getroffen – getrieben von einem einseitigen Sparkurs, der weder auf Qualität noch auf langfristige Kundenbindung Rücksicht nimmt.

Statt strategischer Führung dominieren Ignoranz gegenüber internem Know-how und mangelnde fachliche Kompetenz. Diese Haltung bleibt nicht folgenlos: Kunden spüren den Qualitätsverlust und beginnen, sich aktiv vom Unternehmen abzuwenden.

Arbeitsbedingungen

Seit dem Wechsel im Management verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen spürbar. Eine klare, zukunftsorientierte Strategie ist nicht erkennbar – stattdessen dominieren kurzfristige Kostenziele. Nachhaltige Entwicklung, Mitarbeiterbindung und Qualitätssicherung scheinen kaum noch Priorität zu haben

Kommunikation

Das neue Management (Archtiktur Bereich) setzt konsequent auf eine Top-down-Struktur. Führungskräfte haben nur begrenzte Möglichkeiten zur Mitgestaltung, da abweichende Ansichten oft nicht erwünscht sind und mit persönlichen Konsequenzen verbunden sein können. Dies erschwert kreative Prozesse und offene Zusammenarbeit

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben im eigenen Bereich sind vielseitig und fachlich interessant. In der Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen fehlt jedoch häufig die nötige Unterstützung. Statt gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, wird sich oft auf veraltete Prozesse berufen, die seit Jahrzehnten bestehen, aber nachweislich nicht mehr wirksam sind. Diese Haltung behindert Effizienz und fördert Stillstand statt Fortschritt.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team 3A Composites GmbH

Vielen Dank für Deine Rückmeldung, welche wir sehr ernst nehmen.

Bei 3A Composites möchten wir uns bewusst von einem rein Top-Down-geprägten Führungsstil abgrenzen, denn unser Ziel ist es, eine Kultur zu etablieren, die auf Vertrauen, Eigenverantwortung und Höchstleistung basiert.

Um dies zu erreichen, ist es unerlässlich Führungskräfte und Mitarbeitende aktiv einzubeziehen – besonders das Know-how und die Erfahrung langjähriger Kolleginnen und Kollegen sehen wir dabei als zentrale Stärke.

Wir würden uns freuen, mit Dir dazu ins Gespräch zu kommen, um Deine Perspektive besser zu verstehen.

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.