Interessante Aufgaben, aber verbesserungswürdige Kommunikation
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Die Marketingaufgaben waren grundsätzlich interessant und praxisnah.
- Das Team war überwiegend freundlich.
- Lage des Büros okay – auch wenn es in der Nähe nur einen Supermarkt gibt, war das für die Mittagspause ausreichend.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Die Kommunikation rund um die Beendigung des Arbeitsverhältnisses erfolgte ohne Vorwarnung, was überraschend und enttäuschend war.
- Es gab keine Gelegenheit, Missverständnisse vorab zu klären oder gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.
- Die Art der Umsetzung (z. B. Einladung ins Büro ohne Hinweis, sofortige Übergabe der Kündigung) wirkte unangemessen und überrumpelnd.
- Die symbolische Geste im Anschluss (Porridge zur Tröstung angeboten bekommen) wirkte unpassend und unterstrich das fehlende Fingerspitzengefühl in der Situation.
- Die Einarbeitung war begrenzt, trotz hoher Anforderungen an Output.
- Im Team wurde intern teilweise eher über Kolleg:innen gesprochen als mit ihnen, was das Arbeitsklima belastete.
Verbesserungsvorschläge
- Erwartungshaltungen und Rahmenbedingungen (z. B. zur Präsenzpflicht) sollten frühzeitig und verbindlich kommuniziert werden – insbesondere bei hybriden Vertragsmodellen.
- Rückmeldungen zur Leistung sollten regelmäßig erfolgen – idealerweise, bevor es zu Entscheidungen wie einer Beendigung kommt.
- Trennungen sollten respektvoll, strukturiert und mit einer gewissen Ankündigung erfolgen.
- Die Aufgabenverteilung würde von klareren Briefings und realistischen Erwartungshaltungen profitieren.

