Ihr Unternehmen?

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Germany 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Anfangs hui, später pfui – unrealistische Erwartungen, toxische Führung, kaum Wertschätzung

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die betriebliche Krankenversicherung (neu eingeführt) ist ein Schritt in die richtige Richtung. Modernes Büro mit guter Verkehrsanbindung und ansprechender Küche.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Führungskultur ist toxisch: Intransparenz, mangelnde Wertschätzung und Vertrauensverlust. Unrealistische Zielvorgaben treffen auf zu wenig Personal, was zu enormer Überlastung führt. Wer krank wird oder sich kritisch äußert, gilt schnell als schwach oder unbequem. Kommunikation findet oft einseitig statt, echte Mitsprache fehlt. Teamzusammenhalt ist kaum noch spürbar – stattdessen Misstrauen, Lästereien und ein Klima der Unsicherheit. Die Gehaltsstruktur ist intransparent und benachteiligt weibliche Mitarbeitende. Benefits wie ein Obstkorb wirken angesichts der hohen Belastung wie ein Hohn. Kritik wird nicht ernst genommen, Homeoffice ist stark eingeschränkt, und von echter Work-Life-Balance kann keine Rede sein.

Besonders bezeichnend: Ende 2024 hat eine komplette Abteilung gekündigt – inklusive langjähriger, hoch angesehener Vertriebskollegen – weil sie das Verhalten des Managements und die Arbeitsbedingungen nicht mehr mittragen wollten.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte austauschen und besser schulen – Wertschätzung, Transparenz und klare Kommunikation sollten Standard sein. Zielvorgaben realistisch gestalten und ausreichend Personal bereitstellen. Faire Bezahlung und Gleichbehandlung umsetzen. Mindestens zwei Tage Homeoffice pro Woche anbieten – echte Flexibilität würde die Belastung spürbar reduzieren. Work-Life-Balance ernst nehmen und Überstunden nicht ignorieren.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war zu Beginn sehr angenehm und wertschätzend. Nach einiger Zeit schlug das jedoch ins Gegenteil um: hoher Leistungsdruck, fehlende Anerkennung und spürbare Überforderung prägten den Alltag. Ein echtes „Wir-Gefühl“ gab es am Ende nicht mehr.

Kommunikation

Kommunikation findet nur selektiv statt. Strategische oder teamrelevante Infos werden nicht transparent geteilt. Kritik wird nicht ernst genommen, Beschwerden verlaufen ins Leere. Führungskräfte machen oft vage oder leere Versprechungen.

Kollegenzusammenhalt

Früher ein echtes Team – heute schaut jeder nur noch auf sich selbst. Es wird getuschelt, gelästert, Vertrauen fehlt. Einzelne Kolleg:innen sind loyal, aber das Gesamtklima hat sich spürbar verschlechtert.

Work-Life-Balance

Kaum vorhanden. Überstunden werden weder bezahlt noch ausgeglichen – sondern jährlich kommentarlos gelöscht. Die Erwartung: völlige Aufopferung für den Job. Pausen sind oft nicht machbar. Private Termine werden kritisch beäugt. Homeoffice wurde auf 1 Tag pro Woche gekürzt, um Mitarbeiter besser kontrollieren zu können.

Vorgesetztenverhalten

Leider geprägt von Intransparenz, Unehrlichkeit und mangelnder Führungsstärke. Es gibt keine echte Kommunikation auf Augenhöhe. Kritik wird persönlich genommen, Versprechungen nicht eingehalten. Wer nicht funktioniert, wird fallen gelassen.

Interessante Aufgaben

Zu Beginn spannend und vielfältig – mit der Zeit überbordet das Aufgabenvolumen und wird durch unrealistische Zielvorgaben toxisch. Kein Raum für echte Entwicklung, nur für operative Dauerbelastung.

Gleichberechtigung

Nicht gegeben. Männer verdienen teilweise mehr als Frauen mit mehr Erfahrung oder in höheren Positionen. Frauen, die Kritik äußern, gelten schnell als „emotional“. Strukturelle Fairness fehlt.

Umgang mit älteren Kollegen

Nicht bewertbar – ältere Mitarbeitende sind nicht vorhanden. Viele sind in Rente oder haben das Unternehmen verlassen.

Arbeitsbedingungen

Großraumbüro mit hoher Lautstärke und kaum Rückzugsmöglichkeiten. Thinktanks sind hellhörig. Ausstattung ist okay, aber Parkplätze gibt’s nur für Firmenwagenfahrer. Wer keinen hat, der muss extern parken.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dazu wurde wenig kommuniziert oder aktiv gelebt. Kein erkennbares soziales Engagement oder Umweltstrategie.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist durchschnittlich, aber nicht wettbewerbsfähig. Es gibt kaum echte Benefits – Obstkorb, eine begrenzte betriebliche Krankenversicherung und das war’s. Variable Gehaltsanteile sind an unrealistische Ziele geknüpft und werden kaum ausgezahlt.

Image

Intern deutlich besser als extern. Viele Zahnärzte und Händler äußern sich kritisch – wegen schlechter Erreichbarkeit, Serviceproblemen und überteuerten Produkten. Nach außen wird ein Hochglanzbild vermittelt, das nicht zur Realität passt.

Karriere/Weiterbildung

Interne Entwicklung ist schwierig. Weiterbildungen müssen aktiv „erkämpft“ werden und sind begrenzt. Chancen auf höhere Positionen werden oft durch Vorwände blockiert, um keine Gehaltserhöhungen zahlen zu müssen.

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