170 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
170 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
170 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gegenseitiger Respekt, Spaß bei der Arbeit und Innovationsgeist
Transparenz und Governance
Gelebte flache Hierarchien und gegenseitiger Respekt über alle Ebenen. Im Bereich 4flow software ist klar wahrnehmbar, dass jeder einzelne Mitarbeiter wertgeschätzt wird und man allen eine gute und sichere Arbeit bieten will.
Beratung und 4PL in der Branche sehr renommiert, Software eher nicht. Keine öffentliche Bekanntheit
In meiner aktuellen Rolle absolut in Ordnung. Bei vielen Kollegen sind regelmäßige Überstunden aber nicht ungewöhnlich. Ob man die ausgleichen kann hängt von der Führungskraft ab
Gute Weiterbildungsmöglichkeiten. Wer Talent hat, kann es schnell weit bringen. Vergleichsweise faire Beförderungsprozesse. Nur im Software-Bereich gute fachliche Karrieremöglichkeiten.
In Ordnung, man kann sicher bei Wettbewerbern ein gutes Stück besser verdienen
Es gibt Spendenaktionen u.ä., darüber hinaus aber keinerlei Hinterfragen des Geschäftsmodells und unternehmerischen Handelns. Flugmeilen ohne Ende, zweifelhafte Kunden (Big Oil, Big Tobacco, etc), auch am Wochenende sind zahlreiche Lichter und elektronische Geräte immer an, etc
Bei 4flow wird niemand allein gelassen. Zumindest meistens auch über Abteilungsgrenzen hinweg gegenseitige Unterstützung.
Generell jugendliches Unternehmen, die wenigen älteren Mitarbeiter sind aber Teil des Teams wie jeder andere
Ich konnte bislang fast allen Führungskräften vertrauen, dass sie mich bei meiner Entwicklung bestmöglich unterstützen und mir möglichst spannende Aufgaben bieten möchten.
Top modernes Büro, Klimaanlage, zahlreiche Annehmlichkeiten. Die Laptops könnten etwas schneller sein, aber das ist Jammern auf höchstem Niveau.
Kommunikation innerhalb der Teams und mit Führungskräften top. Konzernkommunikation ist mehr Show, kritische Themen werden ausgeblendet oder beschönigt.
Vielfältige Belegschaft bis Abteilungsleiter-Ebene, gute Vereinbarkeit Job und Familie. Darüber glass ceiling und viele ältere weiße Männer.
In meiner aktuellen Rolle trotz Senior-Position wenig Gestaltungsmöglichkeit, aber interessante Themen. In früheren Rollen hätte ich mehr Sterne gegeben.
Büros, Arbeitsausstattung, nette Kollegen und Aufstiegsmöglichkeiten.
Unter Umständen auch die Verdienstmöglichkeiten.
Zusammenarbeit mit namhaften Kunden ist ebenfalls möglich.
Sicherheit und Zuverlässigkeit von 4flow als Arbeitgeber.
Sieh Punkte über Verbesserungspotenziale
Man muss sich intern einigen, welcher Strategie genau man folgen will, welche Produkte und Leistungen an Kunden verkauft werden sollten etc.
Damit kein internes Wettbewerb entsteht und dies die Projektakquise nicht gefährdet.
Im SAP Bereich müsste man auch noch aufräumen und schauen wie genau man sich auf dem Markt positionieren will. Auslastung und Projektgewinnung bleiben leider ein Problem.
Und die Dienstwägen billiger bzw. so attraktiv machen, damit man diese tatsächlich als Benefit betrachten und in Anspruch nehmen kann, und nicht einfach als vergünstigtes Abo-Auto mit Rundum-Paket und Tankkarte : )
Dienstwagen per Gehaltsumwandlung ist per se kein richtiger Vorteil (also, schon ja, aber nicht immer viel besser als privates Leasing inkl. Tanken)
Insgesamt gut: es herrscht im Ganzen ein gutes Arbeitsklima. Klar, kann sich vom Bereich zu Bereich / Team zu Team variieren.
in der Logistik-Consulting-Branche sehr positiv und bekannt. In der SAP Beratung eher auf Boutique-Level
Da ich nicht immer gut ausgelastet war, kann ich mich also nicht beschweren. Man kriegt aber von anderen Kollegen, dass es durchaus eng mit Work-life-Balance sein kann, vor allem ab Manager und höher.
Die Aufstiegschancen sind definitiv da, vor allem wenn man ein besonderes Know-How mitbringt und fleißig ist.
Bei mir war das Gehalt für die Rolle (SAP Beratung), in der ich eingestiegen bin, ziemlich attraktiv und evtl. über dem Marktdurchschnitt. Ab Senior Position bewegt man sich in einem echt großen Gehaltsrahmen. Man kann also sowohl unter dem Marktdurchnitt als auch etwas drüber verdienen. Es lohnt sich also am Anfang gut zu verhandeln. Denn sogar eine durchaus sichere Gehaltserhöhung von 200-400 Euro Brutto im Monat wird einem nicht all zu viel bringen, sofern man am Anfang "günstig" eingekaut und eingestellt wurde.
Man versucht irgendwas in diese Richtung zu unternehmen, es wird aber kein mega großer Wert drauf gelegt, würde ich sagen.
Überwiegende nette und hilfsbereite Kollegen
Durchaus positiv, soweit ich dies beobachten konnte.
Ich hatte Glück und nur gute direkte Vorgesetzten. Je nach Bereich können natürlich auch Ausnahmen geben..
Homeoffice ist idR ohne Einschränkungen vorhanden, die meisten Büros sind schön, modern und gut ausgestattet. IT-technisch ist man auch relativ gut ausgestattet.
Durch jährliche online Town Halls und andere Kanäle ist man soweit über alles Wichtigste informiert. Mir hat das gereicht.
schwer zu bewerten, grundsätzlich hat jeder seine Chance bei 4flow und wird soweit es geht gleichbehandelt..
Im Bereich von SAP Consulting hatte ich leider nicht die gewünschte Auslastung. Bei der Projektauswahl gibt es definitiv kein Wunschkonzept. Sonst gibt es ja durchaus ein paar spannende interne Themen, an denen man sich beteiligen kann, wie z.B. AI-Tools / AI-Plattform für Consulting.
Sehr konstruktives Miteinander, kein stumpfes Weiterreichen von Aufgaben
Hohe thematische & inhaltliche Vielfalt. Perfekte Umgebung um vorhandene Fähigkeiten auszubauen und neue Fähigkeiten zu erlernen
Schlecht
Gut fand ich vor allem das Büro. Auch der Umgang miteinander war insgesamt locker und entspannt. Man wurde von allen gegrüßt und durch das generelle Duzen hat sich vieles erstmal unkompliziert angefühlt.
Im Bewerbungsprozess wird vieles sehr offen, modern und herzlich dargestellt. Anfangs wirkt auch alles freundlich und familiär, allerdings merkt man mit der Zeit schnell, dass vieles davon eher Fassade ist. Nach außen möchte man ein bestimmtes Bild vermitteln, intern sah die Realität anders aus. Freundlichkeit wirkte dadurch oft nicht wirklich ehrlich oder authentisch.
4flow sollte mehr Wert darauf legen, gute Mitarbeiter langfristig zu halten. Dafür reichen Benefits wie ein Obstkorb, Müsliriegel, kostenloses Frühstück oder Softdrinks auf Dauer einfach nicht aus. Viel wichtiger wären ein faires Gehalt, bessere Sozialleistungen und mehr Rücksicht auf das Privatleben der Mitarbeiter. Außerdem sollte stärker darauf geachtet werden, dass Mitarbeitende sich fachlich weiterentwickeln und an abwechslungsreichen Aufgaben wachsen können. Lästereien müssen endlich abgemahnt werden.
Das Büro ist sehr schön, modern und neu. Viele Kollegen waren auch freundlich und höflich. Trotzdem war die Stimmung oft schwierig. Es wurde viel hinter dem Rücken geredet und das hat man im Alltag leider deutlich gespürt. Ich habe das mehrmals offen angesprochen, aber geändert hat sich kaum etwas. Irgendwann hatte man das Gefühl, immer freundlich und vorsichtig sein zu müssen, nur um Stress oder unnötige Diskussionen zu vermeiden. Mit der Zeit hat das das Arbeitsklima ziemlich belastet, weil Vertrauen und ehrliche Kommunikation gefehlt haben.
Wurde nicht für alle gleich gehandhabt. Viele hatten die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten und ihre Arbeitszeiten oder den Arbeitsort an ihr Privatleben anzupassen. Mir wurde diese Flexibilität allerdings nicht wirklich zugestanden. Auf persönliche Wünsche oder private Verpflichtungen wurde wenig Rücksicht genommen und ich hatte oft das Gefühl, dass erwartet wurde, das Privatleben hintenanzustellen.
War insgesamt gut. Viele Kollegen waren hilfsbereit und im Arbeitsalltag konnte man sich meistens aufeinander verlassen. Teilweise kam es durch Lästereien jedoch zu unangenehmen Situationen, vor allem wenn man später auf die Unterstützung genau dieser Personen angewiesen war. Trotzdem habe ich mit vielen Menschen dort gerne zusammengearbeitet.
Führungskraft war freundlich, respektvoll und ist auf viele Bedürfnisse der Kollegen eingegangen. Man hat gemerkt, dass die Führungskraft grundsätzlich versucht hat, es allen recht zu machen.Allerdings hätte ich mir an manchen Stellen mehr Durchsetzungsvermögen und eine klarere eigene Haltung gewünscht. Oft wirkte es so, als würde sich die Führungskraft zuerst stark an anderen Meinungen orientieren, bevor selbst Position bezogen wurde.
Das Büro ist modern eingerichtet und insgesamt einfach ein angenehmer Ort zum Arbeiten. Auch technisch war alles gut ausgestattet und besonders positiv fand ich, dass es eine hauseigene IT gab, die bei Problemen meistens sofort geholfen hat. Dadurch lief im Arbeitsalltag vieles unkompliziert und entspannt.
Am Anfang wurde vieles versprochen, was später leider nicht eingehalten wurde. Probleme wurden oft eher heruntergespielt, anstatt sie ernsthaft anzusprechen oder zu lösen. Statt auf die eigentlichen Themen einzugehen, hatte man häufig das Gefühl, dass vieles relativiert wurde und Kritik nicht wirklich ernst genommen wurde. Dadurch entstand oft keine offene oder ehrliche Gesprächskultur.
Menschenverachtend. Ein angemessenes Gehalt bekommen selbstverständlich nur Mitarbeiter, die auch wirklich Geld erwirtschaften.
Ich persönlich habe bei keine Diskriminierung bezüglich Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion oder sexueller Orientierung erfahren oder mitbekommen. Allerdings hatte ich teilweise den Eindruck, dass manche Kollegen bessere Möglichkeiten hatten, Privates und Berufliches miteinander zu vereinbaren als andere.
- Interessante Projekte und die Möglichkeit, international tätig zu sein
- Je nach Projekt internationale Teams
- man kriegt schnell sehr viel Verantwortung
- Belastungsgrenzen spielen kaum eine Rolle
- Gehalt ist nur so lange gut, wie man es nicht ins Verhältnis zur tatsächlichen Wochenarbeitszeit setzt
Es sich eingestehen und Konsequenzen daraus ziehen, wenn Projektaufwände falsch eingeschätzt wurden und nicht alles von den unteren Ebenen auffangen lassen.
Geprägt durch unverhältnismäßigen Zeit- und Ergebnisdruck. Bei meinen Jobs vor und nach 4flow fand/finde ich die Arbeitsatmosphäre deutlich angenehmer.
In der Branche bekannter Player.
Ich hatte im Consulting nicht den Eindruck, dass Leben außerhalb der Arbeit beim Staffing und der Projektplanung eine Rolle spielt. Einem bleibt teilweise über Monate quasi keine Zeit für Familie, Freunde oder Hobbies, weil Projektlaufzeiten sehr knapp angesetzt sind und die Arbeit entsprechend stark verdichtet ist. Wer das anspricht, bekommt klassische Consulting-ist-halt-hart-Sprüche. Ich brauche das nicht, muss aber jeder für sich selbst entscheiden
Weiterbildungen werden zwar angeboten und die Teilnahme auch gefordert, doch muss man sich die Zeit dafür erkämpfen. Das Unternehmen ist streng hierarchisch strukturiert.
Im Vergleich zur (operativen) Logistikbranche gut.
Das kommt stark auf die Einzelperson an. Ich habe starken Egoismus und Ellbogenmentalität, aber auch sehr kollegiale Menschen kennengelernt.
Schwierig zu bewerten, da es kaum ältere Kollegen gibt.
Viele Entscheidungen erschienen mir intransparent. Vorgesetzte beschwichtigen eher, als dass sie wirklich etwas an schwierigen Situationen ändern.
Technische Ausstattung der Büros gut.
Über regelmäßig stattfindende Formate kriegt man einiges mit. Das bleibt häufig oberflächlich und Entscheidungen werden eher verkündet als wirklich erklärt.
Zur Diversität der Führungsebene kann sich jeder selbst ein Bild machen.
Wer gerne alles mitnehmen möchte, kriegt das gesamte Spektrum der Logistik (operativ bis strategisch und viele verschiedene Branchen) im In- und Ausland geboten
Durch manche Führungskräften leider unzumutbar.
Passt.
Was man kam zählt weniger als Kontakte.
Kommt auf das Team an.
Manche Führungskräfte haben ihre Lieblinge und der Rest bekommt es schmerzhaft zu spüren.
An sich ganz gut.
Sehr schwierig.
Gibt es nicht.
Teilweise, oft ziemlich monoton.
Tolles Team und super spannende Aufgaben. Sehr global
Manchmal zu viel Arbeit
Das schönste Büro, das ich je gesehen habe
Man achtet auf die Arbeitnehmer und schaut, was man tun kann, damit gut gearbeitet werden kann und das man auch gerne arbeitet
Feedback mehr umsetzen
Auf den ersten Blick wirken das Unternehmen und das Team vielleicht noch sympathisch, freundlich und hilfsbereit. Je mehr man jedoch den Arbeitsalltag und die Unternehmenskultur kennenlernt, desto mehr stellt sich heraus, dass dieser Eindruck nicht der Realität entspricht.
Die toxischen Aspekte des Unternehmens sind nicht sofort offensichtlich, sondern werden erst nach längerer Zeit deutlich. Oberflächlich betrachtet wirken die Menschen und das Umfeld zwar freundlich, doch darunter kann sich eine verschlossene und starre Kultur verbergen. Es gibt wenig Offenheit für neue Ideen oder Ansätze. Mitarbeiter, die nicht von Natur aus bestimmten sozialen oder kulturellen Normen entsprechen, können Schwierigkeiten haben, anerkannt oder integriert zu werden.
Mitarbeiter aus anderen Niederlassungen oder mit anderem Hintergrund sind im Vergleich zu ihren deutschen Kollegen oft überlastet und unterbezahlt, selbst wenn sie hohe Leistungen erbringen. Der berufliche Aufstieg und die Anerkennung scheinen stark von persönlichen Beziehungen und weniger von der Leistung abzuhängen. Das kann frustrierend und demotivierend sein. Feedback und Unterstützung sind uneinheitlich, und Sie werden möglicherweise feststellen, dass Ihre Beiträge oder Leistungen übersehen werden, wenn Sie die „richtigen” Beziehungen nicht gepflegt haben.
Insgesamt fördert das Unternehmen zwar Inklusion und Offenheit, doch die Realität kann ganz anders aussehen. Es kann schwierig sein, sich in der sozialen und beruflichen Dynamik zurechtzufinden. Die versteckte Toxizität führt oft dazu, dass sich Mitarbeitende trotz ihrer Fähigkeiten und ihrer harten Arbeit unterbewertet oder festgefahren fühlen.
Verbesserung der Einarbeitung und Schulung
Verbesserung der Kommunikation
Förderung echter Inklusion
Stärkung des Führungsverhaltens
Förderung der Zusammenarbeit und des Teamzusammenhalts.
Klärung der Karriereentwicklung und Wachstumspfade
Meiner Erfahrung nach war die Arbeitsatmosphäre nicht besonders offen. Viele Kollegen zogen sich zurück, weshalb es manchmal schwierig war, Kontakte zu knüpfen oder ungezwungene Gespräche zu führen. Zwar waren einige Kollegen hilfsbereit und zugänglich, dennoch empfand ich das gesamte Umfeld als eher verschlossen und nicht besonders gesellig.
Die Work-Life-Balance war gut, vor allem aufgrund der Flexibilität, von überall aus arbeiten zu können. Da ich nicht jeden Tag im Büro sein musste, war es einfacher, mein Privatleben und mein Berufsleben unter einen Hut zu bringen.
Die Einarbeitung und Karriereentwicklung waren schlecht strukturiert und uneinheitlich. Es gab keine klaren Standards dafür, wie die Aufgabenbereiche zu erlernen waren, und vieles musste durch Ausprobieren herausgefunden werden. Verschiedene Kollegen vermittelten Dinge auf unterschiedliche Weise, was oft zu Verwirrung und Verständnislücken führte. Mit der Zeit merkte ich, dass einige grundlegende Kenntnisse überhaupt nicht vermittelt wurden. Wenn ich später Fragen stellte, stieß ich auf Überraschung oder Frustration, als hätte ich die Antworten bereits kennen müssen. Dieser Mangel an Struktur machte es schwierig, die Rolle vollständig zu verstehen, verlangsamte die Entwicklung der Fähigkeiten und führte manchmal dazu, dass man sich trotz aller Bemühungen unvorbereitet fühlte. Ohne einen klaren Lernpfad oder eine klare Anleitung war es leicht, sich verloren und unsicher zu fühlen, wenn es darum ging, Aufgaben richtig anzugehen.
In meiner Position waren das Gehalt und die Sozialleistungen enttäuschend. Obwohl ich das Thema Gehaltserhöhung nicht angesprochen hatte, erhielt ich im folgenden Jahr harte Kritik, wie ich sie zuvor noch nie erlebt hatte. Es fühlte sich weniger wie eine konstruktive Beratung an und mehr wie eine Taktik, um jeden davon abzuhalten, eine Gehaltserhöhung zu verlangen.
Das Unternehmen engagiert sich für wohltätige Zwecke und zeigt damit ein gewisses Maß an sozialer Verantwortung. Darüber hinaus gab es jedoch kaum einen Fokus auf Umwelt- oder breit angelegte soziale Initiativen.
Insgesamt war das Team nett und hilfsbereit. Natürlich war nicht jeder gleich: Einige Kollegen zogen es vor, für sich zu bleiben, was verständlich ist. Andere waren offen, hilfsbereit und bereit, bei Bedarf zu unterstützen. Das Vertrauen variierte von Person zu Person, was an einem Arbeitsplatz ziemlich normal ist.
Die meisten älteren Kollegen sind in der oberen Führungsebene tätig und nur sehr schwer anzusprechen. Der Umgang mit ihnen wirkt oft steif, verschlossen und wenig kooperativ. Das macht es schwierig, offen miteinander zu kommunizieren oder Ideen auszutauschen.
Das Verhalten der Führungskräfte war enttäuschend. Einige Manager gaben Feedback auf eine unprofessionelle Weise und verwendeten dabei mitunter nachlässige oder unangemessene Formulierungen. Das Feedback schien oft einseitig zu sein und sich nur auf ihre eigene Perspektive zu konzentrieren. Auch die Beförderung schien eher von persönlichen Beziehungen zur obersten Führungsebene als von der tatsächlichen Leistung abzuhängen. Dadurch entstand der Eindruck von Bevorzugung.
Gut
Die Kommunikation könnte verbessert werden. Die Kollegen waren oft in Besprechungen gebunden, weshalb es schwierig war, Zeit für Unterstützung zu finden, obwohl die Bereitschaft dazu vorhanden war. Vonseiten des Managements empfand ich die Kommunikation manchmal als unklar und inkonsistent. Obwohl Transparenz betont wurde, kam diese in der Praxis nicht immer so rüber. Entscheidungen wurden gelegentlich ohne viel Kontext mitgeteilt, was sie schwer verständlich machte.
Das Unternehmen wirbt mit seiner Internationalität und Vielfalt, doch in der Praxis mangelte es an Gleichberechtigung. Es gab eine deutliche Tendenz, deutsche Mitarbeitende zu bevorzugen, was es anderen Mitarbeitenden erschwerte, sich integriert zu fühlen. Einige Fragen oder Kommentare, die auf den ersten Blick vielleicht nur neugierig erschienen, spiegelten oft ein mangelndes Verständnis oder fehlenden Respekt für andere kulturelle Praktiken wider. Mit der Zeit wurde klar, dass diese Interaktionen eher voreingenommen als wirklich interessiert waren. Dadurch wirkte das Umfeld eher ausgrenzend als integrativ.
Die Aufgaben selbst waren oft nicht besonders interessant. Einige schienen zunächst einfach, erforderten jedoch viele unklare Vorbereitungen und zusätzliche Beiträge von anderen, die damit nicht gerechnet hatten, einbezogen zu werden. Kreativität wurde zwar theoretisch gefördert, in der Praxis war es jedoch schwierig, neue Fähigkeiten zu entwickeln, wenn es an strukturierter Unterstützung fehlte. Das Konzept der Entwicklung wurde als „Wähle deine eigenen Aufgaben“ beworben, aber ohne angemessene Anleitung oder Kenntnisse fühlte sich diese Freiheit oft eher wie eine Belastung als wie eine Chance an.
So verdient kununu Geld.