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Aareon 
Group 
GmbH
Bewertung

Mehrfachbewertung

Traurig, was aus diesem Unternehmen geworden ist

1,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Aareon in Mainz gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vor den umfangreichen Veränderungen gab es engagierte Kolleginnen und Kollegen sowie viel Fachwissen. Dieses Fundament wurde jedoch nach meinem Eindruck weitgehend verspielt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Seit dem Führungswechsel dominieren Kostendruck, Personalabbau und Unsicherheit. Viele erfahrene Mitarbeitende gingen verloren, die Stimmung ist schlecht und die Identifikation mit dem Unternehmen nimmt spürbar ab

Verbesserungsvorschläge

Wieder mehr auf die Menschen statt ausschließlich auf Rendite achten. Langjährige Mitarbeitende und deren Wissen wertschätzen, transparente Entscheidungen treffen und eine Unternehmenskultur schaffen, die auf Vertrauen statt Angst basiert.

Arbeitsatmosphäre

Seit dem Wechsel im Vorstand herrscht eine regelrechte Angstkultur. Statt Motivation dominieren Unsicherheit, Misstrauen und die Sorge, als Nächster gehen zu müssen. Spaß an der Arbeit gibt es praktisch nicht mehr.

Image

Nach außen wird ein positives Bild vermittelt, das meiner persönlichen Erfahrung nach nicht mehr dem Arbeitsalltag entspricht. Ich hatte zudem den Eindruck, dass neue Mitarbeitende ausdrücklich dazu ermutigt wurden, möglichst positive Bewertungen auf Bewertungsplattformen wie Kununu abzugeben, was die Außenwirkung zusätzlich verzerrt.

Work-Life-Balance

Der Eindruck entsteht, dass ausschließlich Kennzahlen und Rendite zählen. Die Arbeitsbelastung steigt, während immer weniger Personal vorhanden ist. Auf die Belastungsgrenzen der Mitarbeitenden wird kaum Rücksicht genommen.

Karriere/Weiterbildung

Die persönliche Entwicklung rückte immer weiter in den Hintergrund. Statt Mitarbeitende langfristig aufzubauen, lag der Fokus vor allem auf kurzfristigen wirtschaftlichen Zielen.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung konnte die negativen Veränderungen im Unternehmen nicht ausgleichen. Zusätzliche Benefits verlieren an Bedeutung, wenn Arbeitsplatzsicherheit und Wertschätzung fehlen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Soziale Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeitenden war für mich zuletzt kaum erkennbar. Wirtschaftliche Ziele standen aus meiner Sicht klar über dem Menschen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt existiert hauptsächlich unter den Mitarbeitenden selbst. Das Unternehmen trägt wenig dazu bei. Durch Kündigungen und ständige Umstrukturierungen wurden funktionierende Teams auseinandergerissen und viel wertvolles Wissen vernichtet.

Umgang mit älteren Kollegen

Langjährige Mitarbeitende und deren Erfahrung wurden nach meinem Eindruck kaum wertgeschätzt. Gerade viele ältere Kolleginnen und Kollegen verließen das Unternehmen oder wurden ersetzt, wodurch enormes Fachwissen verloren ging.

Vorgesetztenverhalten

Wertschätzung sucht man vergeblich. Langjährige Mitarbeitende und ihre Erfahrung scheinen keine Rolle mehr zu spielen. Statt Vertrauen entsteht der Eindruck, dass austauschbare Zahlen wichtiger sind als Menschen.

Arbeitsbedingungen

Ständige Umstrukturierungen, Personalabbau und hoher Leistungsdruck haben die Arbeitsbedingungen deutlich verschlechtert. Die Belastung für die verbliebenen Mitarbeitenden steigt kontinuierlich.

Kommunikation

Kommunikation findet überwiegend einseitig statt. Entscheidungen werden einfach verkündet, nachvollziehbare Erklärungen bleiben aus. Kritik scheint unerwünscht und Mitarbeitende fühlen sich nicht ernst genommen.

Gleichberechtigung

Eine offene und faire Unternehmenskultur ist für mich nicht erkennbar. Entscheidungen wirken oft willkürlich und nicht nach nachvollziehbaren Kriterien.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben könnten eigentlich interessant sein. Durch den permanenten Veränderungsdruck, Sparmaßnahmen und die schlechte Unternehmenskultur geht jedoch jede Motivation verloren. Man arbeitet nur noch, um den Tag hinter sich zu bringen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Anika Blesing, Recruiting & Employer Branding
Anika BlesingRecruiting & Employer Branding

Liebe ehemalige Kollegin / lieber ehemaliger Kollege,
vielen Dank, dass du dir die Zeit für eine Bewertung unseres Unternehmens genommen hast, und für dein offenes Feedback. Es ist sehr schade zu lesen, dass du deine Zeit bei Aareon so erlebt hast.
Gleichzeitig bedauern wir, dass du die Situation rund um Umstrukturierungen, Kommunikation und den Umgang mit erfahrenen Mitarbeitenden kritisch wahrgenommen hast. Veränderungsphasen sind für alle Beteiligten herausfordernd und können mit Entscheidungen einhergehen, die nicht immer für jede und jeden nachvollziehbar sind. Unser Anspruch ist es dabei, transparent zu kommunizieren und Orientierung zu geben - es tut uns leid, dass du das anders erlebt hast.
Zu den von dir angesprochenen Themen wie Leistungsdruck und Zahlenorientierung: Als Unternehmen müssen wir wirtschaftliche Ziele im Blick behalten, gleichzeitig ist es uns wichtig, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das respektvoll und motivierend ist.
Falls du bereit dazu bist, freuen wir uns auf einen persönlichen Austausch zu deinen Erfahrungen und konkreten Verbesserungsvorschlägen. Dazu kannst du dich gerne bei uns melden: peopleexperience@aareon.com.
Vielen Dank vorab und ich wünsche dir alles Gute auf deinem weiteren Weg!
Viele Grüße
Anika

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.