Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 25.6.2026
ABB Deutschland erhält ein positives Gesamtbild. Besonders der Kollegenzusammenhalt wird gelobt: Viele Bewertungen beschreiben das Miteinander als respektvoll, hilfsbereit und teamorientiert, wobei abteilungsübergreifende Zusammenarbeit nach der Unternehmensumstrukturierung schwieriger geworden sein soll. Gehalt und Sozialleistungen schneiden positiv ab – der IG-Metall-Tarifvertrag, 13,5 Monatsgehälter und Zusatzleistungen wie Fahrrad-Leasing werden positiv hervorgehoben, auch wenn einzelne Bewertungen das Gehaltsniveau im Branchenvergleich als unterdurchschnittlich einordnen.
Das Vorgesetztenverhalten wird in den schriftlichen Bewertungen kritisch beurteilt: Mangelnde Kommunikation, fehlende Verlässlichkeit und hoher Druck von oben werden wiederholt angesprochen. Auch Karriere und Weiterbildung sehen Bewertende al...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei ABB Deutschland wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der positiven Seite heben viele den kollegialen Umgang hervor: Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen gilt als wertschätzend und hilfsbereit, und das Arbeitsumfeld wird als freundlich und menschlich beschrieben. Dem gegenüber stehen jedoch kritische Stimmen zum Verhältnis zwischen Mitarbeiter:innen und Vorgesetzten. Einige berichten von einem autoritären Führungsstil, der modernen Ansprüchen nicht gerecht wird. Zudem beschreiben wenige Nutzer:innen ein Ellenbogendenken sowie Verhaltensweisen, die dem internen Code of Conduct widersprechen. Die Umstrukturierung im Herbst 2025 habe laut einigen Bewertungen die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit geschwächt und den internen Wettbewerb verschärft. Auch anhaltender Leistungsdruck wird von wenigen als belastend empfunden.
Die Work-Life-Balance bei ABB Deutschland wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der positiven Seite schätzen einige Mitarbeiter:innen die Möglichkeit zum Homeoffice sowie flexible Arbeitszeiten. Auch die 35-Stunden-Woche wird als angenehm empfunden, und Werkstudent:innen berichten von wenig Druck im Arbeitsalltag.
Dem gegenüber stehen kritische Stimmen: Einige Nutzer:innen beschreiben einen hohen Arbeitsdruck, der kaum Energie für das Privatleben lässt. Urlaubsanträge sollen mehrfaches Nachfragen erfordern, und Samstagsarbeit gelte zwar offiziell als freiwillig, führe bei Ablehnung jedoch zu negativen Reaktionen. Zudem berichten wenige Nutzer:innen, dass Homeoffice in manchen Bereichen gar nicht möglich sei und die Inanspruchnahme von Auszeiten kritisch betrachtet werde. Die Anzahl der Homeoffice-Tage ist laut einigen Bewertungen auf 30 pro Quartal begrenzt und wird bei Urlaub oder Krankheit anteilig reduziert.
Die Gesamtbewertung der Kategorie Gehalt/Sozialleistungen bei ABB Deutschland fällt positiv aus. Besonders hervorgehoben werden die Tarifbindung an den IG-Metall-Tarifvertrag sowie Zusatzleistungen wie 13,5 Monatsgehälter, Fahrrad-Leasing, ein Kinderferienlager und eine Kantine am Standort Heidelberg. Festangestellte profitieren dabei von zusätzlichen IG-Metall-Boni.
Einige Nutzer:innen sehen das Gehaltsniveau im Vergleich zu anderen Großunternehmen als unterdurchschnittlich, was sie unter anderem auf die 35-Stunden-Woche zurückführen. Wenige bemängeln zudem wenig zeitgemäße Sozialleistungen sowie sinkende Gehaltssteigerungen mit zunehmendem Alter. Trotz dieser kritischen Stimmen bleibt die Gesamteinschätzung zur Vergütung positiv, wobei die tariflichen Rahmenbedingungen und die Zusatzleistungen als solide Basis wahrgenommen werden.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei ABB Deutschland werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einerseits heben einige regelmäßige Schulungen und ein breites Angebot an Möglichkeiten positiv hervor, wobei diese jedoch oft nur dann zugänglich sind, wenn ausreichend Zeit vorhanden ist.
Auf der negativen Seite kritisieren einige Nutzer:innen, dass Weiterbildungen nur wenigen Ausgewählten vorbehalten bleiben und die Karriereentwicklung stark vom Ermessen der jeweiligen Führungskraft abhängt. Beförderungen gelten ohne langjährige Betriebszugehörigkeit als schwer erreichbar, und klare Karrierepfade – besonders für jüngere Mitarbeiter:innen – fehlen häufig. Zudem empfinden einige Nutzer:innen die Situation als widersprüchlich, da Weiterbildung zwar eingefordert, aber nicht aktiv gefördert wird.
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