Sehr viel Unruhe, keine sichtbare Strategie
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die aktuell noch vorhandene Homeoffice-Arbeit. Mit der ist es ja im Januar (mit Ausnahme von 2 Tagen pro Woche) vorbei.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Allgemeine Stimmung und das subjektiv in der Breite wahrgenommene Missmanagement.
Verbesserungsvorschläge
Personalabgänge kompensieren, Interessante Projekte an Land ziehen, Fortbildungen ermöglichen.
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht allgemein im Moment eine massive Umbruchstimmung. Es werden immer wieder organisatorische Veränderungen durchgeführt, ohne damit nachhaltig die aktuelle Situation zu verbessern - ein neuer Name für ein Kind macht es nicht zum besseren Kind. Es sind kaum noch gute Fachkräfte da, die die Aufgaben übernehmen können, die Masse an Aufgaben wird auf immer weniger Schultern - oft weniger erfahrene Schultern - verteilt.
Image
Man bekommt schon mal komische Blicke, wenn man erwähnt, wo man arbeitet.
Work-Life-Balance
Kann man sich nehmen, wenn man will. Es gibt Kollegen, die nach 8 Stunden am Tag den PC ausschalten, andere Kollegen arbeiten regelmäßig mehr als die vertraglichen 8 Stunden pro Tag. Zeiterfassung ist nicht vorhanden.
Karriere/Weiterbildung
Schlicht und ergreifend: Gibt es nicht. Alle Anfragen nach Fortbildung wurden abgelehnt, im Gegensatz wird aber das im Haus befindliche Zertifizierung-Center hoch angepriesen, dass man doch dieses nutzen könnte
Kollegenzusammenhalt
Die Stimmung unter den Kollegen ist eigentlich sehr gut und man versucht, sich gegenseitig die Köpfe über Wasser zu halten, was mal mehr und mal weniger gut funktioniert.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt einige Kollegen im Bereich Ü40, diese haben sich absolut nicht negativ geäußert im Sinne von Gleichberechtigung oder schlechtem persönlichen Umgang.
Vorgesetztenverhalten
Unterschiedlich, ich kann nur meinen Vorgesetzten beurteilen, der sein Team in allen Lebenslagen unterstützt und den Rücken freihält. Es soll auch andere Vorgesetzte geben.
Arbeitsbedingungen
Großraum-Büros, höhenverstellbare Tische. Persönliches Schließfach ist vorhanden, aber keine festen Arbeitsplätze (bzw. wenige feste Plätze für Kollegen, die täglich da sind). Ab Januar 2026 werden ausnahmslos 3 Präsenztage gefordert.
Kommunikation
Es gibt regelmäßige Events, an denen transparent kommuniziert werden soll, aber häufig in nichtssagenden Monologen enden. Es wird um Feedback gebeten, das abgegebene Feedback der Mitarbeiter wird scheinbar nur notiert, ohne darauf einzugehen.
Gehalt/Benefits
Meine Position wird halbwegs angemessen bezahlt dafür, dass ich nur Standard-Aufgaben habe
Gleichberechtigung
Ich denke, man kann hier guten Gewissens sagen, dass dies in der breiten Masse gut funktioniert, natürlich auch hier - wie überall - Ausnahmen gibt es immer.
Interessante Aufgaben
Nein, nicht vorhanden. Es ist tristes Alltags-Tun. Es gibt keine Projekte, an denen man sich mal austoben und neue Dinge evaluieren kann.

