Jung, motiviert, talentiert - aber keine Chance gegen Inkompetenz.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute Home Office Möglichkeiten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich bin jung, motiviert und talentiert in den Job gestartet – mit dem Anspruch, nicht einfach nur zu funktionieren, sondern wirklich etwas beizutragen. In meiner Abteilung habe ich regelmäßig die Arbeit von mehreren Personen übernommen, schneller und sauberer gearbeitet als viele andere, mit Fokus auf Qualität und Verantwortung.
Viele haben sich auf meiner Leistung ausgeruht, gechillt und dabei sogar mehr Geld verdient. Wer sich reingehängt hat, wurde ignoriert. Wer nichts machte, wurde in Ruhe gelassen. In dieser Abteilung war es völlig egal, wie man arbeitet – Konsequenzen gab es nicht.
Das Klima war geprägt von Lästereien, Mobbing und fehlendem Zusammenhalt. Viele der langjährigen Mitarbeitenden waren innerlich längst raus – sie blieben nur noch wegen des Gehalts, echtes Interesse am Job war kaum noch spürbar. Es gab kaum echtes Teamgefühl.
Sonderrechte für bestimmte Personen, keine klare Struktur, keine Führung. Der Vorgesetzte war oft überfordert. Bei persönlichen Problemen konnte man zwar mit ihm reden – aber das hat an den grundsätzlichen Zuständen nichts geändert.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen gerne als modern, nachhaltig und sozial – doch intern sieht es oft ganz anders aus. Die Diskrepanz zwischen Image und Realität war für mich deutlich spürbar.
Positiv hervorzuheben ist die sehr gute Homeoffice-Möglichkeit.
Zudem waren die jährlichen Prämienzahlungen sowie das Weihnachtsgeld finanziell sehr gut. Auch die technische Ausstattung war durchweg top – von IT bis Arbeitsplatz hat nichts gefehlt. In einem gesunden Arbeitsumfeld wären das alles echte Pluspunkte gewesen – hier gingen sie leider unter.
Pro:
• Sehr gute Homeoffice-Möglichkeit
• Finanzielle Sonderzahlungen (Prämien, Weihnachtsgeld) sehr gut
• Technische Ausstattung auf sehr gutem Stand – IT läuft reibungslos
• Mitarbeiter-Events solide organisiert
• Gesprächsbereitschaft bei persönlichen Anliegen
Kontra:
• Keine Anerkennung trotz überdurchschnittlicher Leistung
• Keine Konsequenzen bei Faulheit oder Fehlverhalten
• Ungleichbehandlung & Sonderrechte
• Toxisches Klima & Mobbing ohne Folgen
• Keine Struktur, keine Führung, keine Entwicklung
• Überlastung durch dauerhaft zu wenig Personal
• Teilweise völlig demotivierte, ausgebrannte Stammbelegschaft
• Großer Unterschied zwischen Außenwirkung & Realität
Fazit:
Ich bin mit dem richtigen Mindset gekommen – jung, ehrgeizig, bereit zu liefern. Ich habe durchgezogen, Verantwortung übernommen, Leistung gebracht – auch über meine Grenzen hinaus. Doch in meiner Abteilung wusste man das nicht zu nutzen. Erst nach meiner Kündigung wurde plötzlich klar, wie wichtig ich war – aber da war ich innerlich schon längst weg. Wer etwas bewegen will, wird hier eher gebremst als gefördert. Ich kenne meinen Wert – und werde ihn dort einbringen, wo er auch geschätzt wird.
Arbeitsatmosphäre
Die Außendarstellung wirkt modern und mitarbeiterorientiert, doch intern regiert ein heuchlerisches System aus Scheininteresse, Kontrolle und Stillstand.
Work-Life-Balance
Könnte besser sein.
Gehalt/Benefits
Luft nach oben ist immer.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Unternehmen der Erneuerbaren Energien
Kollegenzusammenhalt
Quasi 0
Umgang mit älteren Kollegen
Respekt ist hier ein Fremdwort.
Arbeitsbedingungen
IT Ausstattung super, im Home Office fühlt man sich definitiv wohler und man ist produktiver als im Büro.
Kommunikation
Gibt’s net
Gleichberechtigung
Gibt’s net
Interessante Aufgaben
Keine