„Erst verändern, dann wachsen: Ohne Wandel kein Fortschritt“
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gut am Arbeitgeber ist, dass das Gehalt zuverlässig und pünktlich auf dem Konto landet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der deutsche Standort ist stark vom Mutterkonzern in Spanien abhängig. Entscheidungen werden kaum eigenständig getroffen, Probleme landen meist direkt in Spanien, und die Mitarbeitenden vor Ort, die fachlich Ahnung haben, werden selten gehört.
Verbesserungsvorschläge
Als Verbesserungsvorschlag sollte das Unternehmen dringend in Produktion und Führungsebene aufräumen: Überbezahlte Mitarbeitende, die ihre Arbeit nicht leisten, müssen entfernt werden. Stattdessen sollte qualifiziertes Personal eingestellt werden, das seinen Wert zeigt und der Bezahlung gerecht wird.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsmotivation in diesem Betrieb ist äußerst gering. Viele Mitarbeitende arbeiten nur noch nach Vorschrift und erledigen ihre Aufgaben routiniert wie ein Roboter. Eigeninitiative oder Engagement sind kaum vorhanden, da vor allem Druck und die Angst vor Konsequenzen den Arbeitsalltag bestimmen.
Image
Das Image des Unternehmens ist für mich schlecht: Die Mitarbeitenden werden lediglich als Arbeitskraft gesehen, die ihren Lohn verdienen müssen, ohne dass Wertschätzung oder Menschlichkeit spürbar sind.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist nicht gegeben, da Schichtpläne unregelmäßig und oft kurzfristig veröffentlicht werden. Das Privatleben muss sich der Arbeit anpassen – nicht umgekehrt.
Karriere/Weiterbildung
Karrierechancen gibt es kaum: Man bleibt dauerhaft auf dem gleichen Level, Aufstieg oder Weiterentwicklung sind nicht möglich – es sei denn, man spricht Spanisch in Wort und Schrift; dann bestehen eventuell Chancen auf ein Karriere-Update
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist grundsätzlich normal, könnte aber besser sein, da Mitarbeiter, die keine Leistungen erbringen, oft mehr verdienen als diejenigen, die täglich 100 % geben
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umweltbewusstsein ist vorhanden, da im Unternehmen konsequent Mülltrennung praktiziert wird.
Zum Sozialbewusstsein lässt sich sagen: Es gibt keines. Jeder bekommt sein Geld, muss aber liefern, Unterstützung oder Rücksichtnahme auf Kolleg:innen existiert nicht.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt fehlt völlig. Jeder denkt nur an sich und versucht, eigene Fehler auf andere abzuwälzen.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Mitarbeitenden ist wie bei allen anderen: Sie haben keine Vorteile und müssen die gleichen Aufgaben wie Jüngere erledigen.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten spielen ihre Macht aus und wälzen Aufgaben auf ohnehin überforderte Mitarbeitende ab.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind hart: laute Maschinen, schweres Heben von Tonnen und eine hohe körperliche Belastung prägen den Alltag.
Hinzu kommt die psychische Belastung durch hohen Arbeitsdruck: jederzeit müssen die Zahlen stimmen, was zusätzlichen Stress erzeugt
Kommunikation
Die Kommunikation ist äußerst schlecht. Es findet kaum Austausch statt – weder von oben nach unten noch unter Kollegen. Stattdessen prägen Tratsch und Lästereien den Alltag.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung gibt es nicht, da höhere Positionen ausgenutzt werden und Entscheidungen nicht fair getroffen werden.
Interessante Aufgaben
Es gibt keine interessanten Aufgaben. Der Alltag besteht aus sich ständig wiederholenden Handgriffen ohne neue Herausforderungen. Man funktioniert jeden Tag wie eine Maschine.
