Toxische Kultur mit Freunderlwirtschaft
Gut am Arbeitgeber finde ich
Home Office
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles, bis aufs Home Office.
Arbeitsatmosphäre
Die Unternehmenskultur ist stark von Unsicherheit und Angst geprägt. Konstruktive Kritik oder abweichende Meinungen zu Ideen der Führungsebene sind unerwünscht; stattdessen wird unkritische Anpassung erwartet. Wer nicht mitzieht, läuft Gefahr, Teil der nächsten Kündigungswelle zu werden. Entlassungen erfolgen völlig unvermittelt, ohne Vorwarnung und ohne jegliche wertschätzende Abfederung oder Benefits für die Betroffenen.
Gehalt/Benefits
Nach meiner Wahrnehmung leidet das Unternehmen unter einem deutlichen „Wasserkopf“: Es gibt gefühlt mehr Führungskräfte als Mitarbeiter, die die eigentliche operative Arbeit erledigen. Aufstieg und Einstellungen basieren selten auf Qualifikation oder Leistung, sondern stark auf persönlichen Beziehungen. Besonders auffällig ist dies im Marketing, wo zahlreiche Mitarbeiter aus dem persönlichen Netzwerk der CMO stammen.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung existiert in diesem Unternehmen nur auf dem Papier. Weibliche Mitarbeiter werden systematisch benachteiligt – sei es bei der Gehaltseinstufung, bei Karrierechancen, beim Arbeitspensum oder bei zusätzlichen Benefits. Zudem lässt sich eine altersdiskriminierende Personalpolitik beobachten: Erfahrene, langjährige Mitarbeiter werden gezielt durch jüngere, kostengünstigere Arbeitskräfte ersetzt, unabhängig von ihrer Leistung oder Kompetenz.