Schlimmer geht's immer
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dazu fällt mir nichts ein.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Derzeit einfach alles.
Verbesserungsvorschläge
Die US amerikanische Führungsebene entlassen und mit Europäern und Asiaten besetzen.
Arbeitsatmosphäre
ACAMS hat eine Atmosphäre der Unsicherheit kultiviert. Mitarbeiter (in Schlüsselpositionen) werden ohne Vorwarnung gekündigt, sodass jeder fürchten muss der/die Nächste zu sein.
Image
Obwohl das Unternehmen Marktführer am Sektor ist, bröckelt das Image auch extern gewaltig. Externe Dienstleister werden ähnlich schlecht behandelt wie Angestellte, ein Zehnjähriger könnte wahrscheinlich eine Website programmieren, die besser funktioniert, und die immer gleichen Probleme von Kunden werden einfach ignoriert anstatt gelöst.
Work-Life-Balance
Da so gut wie alle Schlüsselpositionen in den USA besetzt sind, wird von Mitarbeitern im Rest der Welt erwartet, in den Abendstunden zur Verfügung zu stehen. Dass man am Freitag (Nachmittag/Abend) keine Meetings hält, sondern den Tag nutzt, um Dinge abzuschließen, ist den Amis sowieso fremd.
Karriere/Weiterbildung
Gewisse Personen, die "das Spiel" gut spielen, werden regelmäßig befördert - inklusive Gehaltserhöhung. Von der breiten Masse wird jedoch schlichtweg erwartet immer mehr mit immer weniger Mitteln zu erreichen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist zwar grundsätzlich überdurchschnittlich, entlohnt den tatsächlich Arbeitsaufwand jedoch nicht gerecht, und es gibt auch keinerlei Gerechtigkeit, wie viel MitarbeiterInnen in ähnlichen Positionen verdienen.
Männer verdienen aus Prinzip mehr als Frauen!
Sozialleistungen, die über die gesetzlichen hinausgehen, werden nicht angeboten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mitarbeiter sind lediglich eine Kostenstelle.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist das einzig Positive an diesem Arbeitgeber.
Umgang mit älteren Kollegen
Unlängst wurde der am längsten im Unternehmen stehende Mitarbeiter einfach wegrationalisiert.
Vorgesetztenverhalten
Meine direkte Vorgesetzte packt selbst an anstatt nur zu delegieren und ist auch sehr unterstützend. Die Führungsebene hingegen ist eine Frechheit! Mit "niederen" Mitarbeitern wird prinzipiell nur kommuniziert, wenn sie gekündigt werden, und globale Team Meetings sind so nichts-sagend und einschläfernd gestaltet, dass man einfach nicht bei der Sache bleiben kann.
Arbeitsbedingungen
"Flexibilität", d.h. Überstunden werden grundsätzlich vorausgesetzt, es gibt keine Direktive, sondern lediglich einen "Notfall" nach dem anderen, und wenn unrealistische Ziele durch enormen Einsatz erreicht werden, wird das nicht honoriert, sondern als normal erachtet.
Kommunikation
Entscheidungen - auch die eigene Position betreffend - werden nicht länger angekündigt oder gar diskutiert, sondern man wird einfach vor vollendete Tatsachen gestellt.
Gleichberechtigung
Die (gehaltsbezogene) Gleichberechtigung ist ein absoluter Witz! Es gibt gewisse Kollegen, die sich gut verkaufen, bei denen quasi alles in den Himmel gelobt wird, während andere Mitarbeiter regelmäßig das schier unmögliche schaffen, was jedoch nicht einmal Erwähnung findet.
Interessante Aufgaben
Man wird mit Arbeit zugeschüttet und hat aufgrund der komplett unrealistischen Deadlines gar keine Zeit, sich zu überlegen ob/wie an etwas anders oder besser machen könnte. Zeit zu reflektieren gibt es auch nicht, wodurch man keine Erfolgserlebnisse hat, sondern einfach wie ein Fließbandarbeiter "funktioniert".