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accilium 
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Bewertungen

8 von 13 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,0Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Boutique Beratung mit hohem Anspruch und exzellenten Entwicklungsmöglichkeiten

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Klare Performance Orientierung und trotzdem gutes Miteinander (keine Ellbogen-Kultur)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Handling von Abgängen könnte besser sein

Verbesserungsvorschläge

Mehr Fokus auf die kleineren Offices legen, dass dort auch die Kultur und der Spaß an der Arbeit passt;

Arbeitsatmosphäre

Guter Team-Zusammenhalt; intensive Phasen wie in der Beratung üblich; man hilft sich gegenseitig aus;

Image

Bei den meisten Kunden genießt accilium mittlerweile ein sehr gutes Image; 2026 Hidden Champion Award gewonnen (im Sektor Mobility besser gerankt als MBB)

Work-Life-Balance

Ist natürlich Beratung, aber mit zunehmender Seniorität gewinnt man Freiheiten; Output zählt nicht Working Hours

Karriere/Weiterbildung

Sehr schnelle Karriereentwicklung bei entsprechendem Einsatz und Qualität möglich; intensive Zusammenarbeit mit sehr erfahrenen Kolleg:innen aufgrund der Größe;

Gehalt/Benefits

Für Anspruch an Einsatzbereitschaft und Qualität angemessen;

Umwelt-/Sozialbewusstsein

So gut es halt geht; für Flüge werden zB CO2 Ausgleichszahlungen gemacht;

Kollegenzusammenhalt

Sehr starker Zusammenhalt; hohe Leistungsorientierung und dennoch keine Ellbogenkultur; Performance wird gegen klare Kriterien gemesssen und nicht durch Peer-to-Peer Vergleich

Vorgesetztenverhalten

Sehr stark ausgeprägte Feedback-Kultur; wenn man Einsatz zeigt und gut ist, kommt man schnell voran und wird entstprechend gefördert;

Arbeitsbedingungen

Moderne Offices in Innenstadtlage

Kommunikation

Gründerteam und Top Management Team kommunizieren offen, vor allem in schwierigen Phasen; alle zwei Wochen Allcompany-Kommunikation; guter Austausch im Team;

Gleichberechtigung

Fairness und Gleichberechtigung zu 100% gegeben; Frauenquote, insbesondere im Management Team könnte höher sein;

Interessante Aufgaben

man kann von Tag 1 an Verantwortung übernehmen; gibt sehr viele Möglichkeiten, sich im Projekt aber insbesondere auch abseits vom Projekt in Themen einzubringen;


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Katrin Helm, Head of People
Katrin HelmHead of People

Liebe/r acc'sie,
danke für deine Einblicke in deine Erfahrung mit accilium.

Wenn du dir als Berufseinsteiger/Young Professional selbst ein Bild machen möchtest, schau gerne auf unserer Careers‑Seite vorbei (https://accilium.com/en/your-career-at-accilium/).

Und wenn du tiefer eintauchen willst, vernetzen wir dich auch gerne direkt mit acc’sies (= Mitarbeitende), die ihre persönlichen Einblicke mit dir teilen.

Wir freuen uns über alle, die neugierig sind und mehr über unseren Weg erfahren möchten.

Ein Team, das wirklich gestaltet – und nicht nur berät

4,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv ist die starke Kombination aus Teamgeist, Innovationsfreude und echter Gestaltungsfreiheit. Der Wissensdurst und der gemeinsame „Kampfgeist“ im Team sind beeindruckend hoch – die Leistungsbereitschaft steckt regelrecht an und motiviert einen über sich hinauszuwachsen. Gleichzeitig bleibt der Umgang offen, unterstützend und wertschätzend.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In Phasen mit hoher Projektauslastung kann es vereinzelt zu engem Timing und zusätzlicher Koordination kommen, was manchmal Stress erzeugt. Insgesamt aber nichts, was den positiven Gesamteindruck wirklich schmälert – eher Feinschliff-Themen.

Verbesserungsvorschläge

Ein zusätzlicher Benefit wie ein Mittagessenszuschuss oder regelmäßige Snacks im Office wäre eine schöne Ergänzung zum bestehenden Angebot und würde den Arbeitsalltag noch angenehmer machen. Kleine Extras dieser Art könnten das Teamgefühl weiter stärken und den Bürotag gerade in intensiveren Projektphasen spürbar erleichtern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmospjäre ist geprägt von einer "wir packen an" Mentalität. Man fühlt sich von Beginn an eingebunden und ernst genommen. Auch in intensiveren Projektphasen bleibt der Umgang konstruktiv und respektvoll.

Image

accilium genießt ein sehr professionelles und modernes Image – sowohl bei Kund:innen als auch in der Branche.

Work-Life-Balance

accilium bietet eine sehr gute Balance aus anspruchsvoller Projektarbeit und persönlicher Flexibilität. Deadlines sind klar, der Workload ist für die Branche absolut im Rahmen.

Karriere/Weiterbildung

Die Entwicklungsmöglichkeiten sind klar, transparent und vielseitig.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist marktgerecht und transparent strukturiert, Jährliche Weiterentwicklung ist möglich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

accilium legt Wert auf nachhaltige Mobilität, bewussten Ressourceneinsatz und gesellschaftliche Verantwortung. Themen wie CO2- Reduktion werden ernsthaft verfolgt, nicht nur kommuniziert.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist sehr start - man hilft einander, teilt Wissen und zieht gemeinsam an einem Strang.

Umgang mit älteren Kollegen

das Durchschnittsalter ist grundsätzlich eher niedrig, dennoch wird kein Unterschied gemacht und auch ältere Personen sind genauso Teil des Teams.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskräfte agieren transparent, wertschätzend und auf Augenhöhe. Entscheidungen werden nachvollziehbar kommuniziert. Sie sind nahbar und Feedback ist konstruktiv.

Arbeitsbedingungen

moderne Tools, angenehme Büros, klare Prozesse, top Equipment

Kommunikation

Die Kommunikation läuft sehr offen und direkt, transparent und schnell. Entscheidungen werden klar getroffen. Feedback jeglicher Art sind fixer Bestandteil.

Gleichberechtigung

bei accilium wird Gleichberechtigung ganz selbstverständlich gelebt. Es wird schlicht kein Unterschied zwischen Menschen gemacht – weder bei Aufgaben, Chancen noch beim Umgang miteinander.

Interessante Aufgaben

Die Projekte sind vielfältig, strategisch und gesellschaftlich relevant. Man bekommt früh Verantwortung und kann Themen aktiv mitgestalten anstatt nur auszuführen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Katrin Helm, Head of People
Katrin HelmHead of People

Danke für dein positives Feedback!
Es freut uns sehr, dass du deine Zeit bei accilium als bereichernd erlebt hast und so viele Aspekte für dich gut funktioniert haben. Danke auch für deine Hinweise zu Punkten wie Arbeitsbelastung und Abläufen, diese sind sehr wertvoll für uns und fließen in unsere laufende Weiterentwicklung als Team und Organisation ein.

Wir freuen uns schon, dich beim nächsten acciluminati event wiederzusehen, und zu hören, wohin dich deine berufliche Reise seitdem geführt hat.
Bis bald,
Katrin

Das sinkende Schiff verlassen, bevor es zu spät ist

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Kollegenzusammenhalt auf operativer Ebene ist nach wie vor sehr stark. Menschlich arbeiten hier viele wirklich tolle, engagierte und hilfsbereite Menschen zusammen. Gerade Nicht Mgmt Ebene gibt es viel gegenseitige Unterstützung und Solidarität. Ohne diesen Zusammenhalt wäre die aktuelle Situation für viele kaum tragbar.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Seit Beginn des Jahres hat sich die Unternehmenskultur spürbar und nachhaltig verschlechtert. Mit dem Einsetzen wirtschaftlichen Drucks wurde der ohnehin bereits harte Umgangston nochmals deutlich verschärft. Statt Orientierung, Stabilität und Führung zu bieten, dominieren seither Kontrolle, kurzfristige Kostensenkung und Druck.

Trennungen erfolgen häufig abrupt und in einem sehr rauen, wenig wertschätzenden Ton. Kaum jemand verlässt das Unternehmen im Guten. Viele Mitarbeitende erleben ein Führungsverständnis, das stark auf kurzfristige Leistungsmaximierung ausgerichtet ist. Solange Leistung erbracht wird, steigt der Druck weiter. Entsprechend hoch ist die Fluktuation, die das Unternehmen innerhalb kurzer Zeit massiv verkleinert hat.

Begleitend dazu wurden Team-Events, Weiterbildungsangebote und selbst kleinere Benefits gestrichen. Kommunikativ wird dies mit einer neuen Kultur der „highest performing teams“ begründet. In der gelebten Realität wird dies jedoch vor allem als Rechtfertigung für Misstrauen, Mikromanagement und steigenden psychischen Druck wahrgenommen.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Ehrlichkeit und Selbstreflexion auf Managementebene. Im Führungskreis scheint die Überzeugung vorzuherrschen, dass alle Mitarbeitenden das Unternehmen lieben und dass jeder, der geht, ein Verräter ist oder ohnehin nicht zur Unternehmenskultur gepasst hat. Diese Sichtweise blendet die Realität aus.
Die sehr hohe Zahl freiwilliger Abgänge im Jahr 2025 ist ein klares Warnsignal. Viele Mitarbeitende verlassen das Unternehmen bewusst ohne bereits eine neue Stelle zu haben, und das trotz eines aktuell schwierigen Arbeitsmarktes. Das spricht nicht für individuelle Fehlentscheidungen, sondern für strukturelle Probleme.
Statt diese Signale zu relativieren oder umzudeuten, sollte das Management den offenen Dialog mit der Belegschaft suchen, Kritik ernst nehmen und sich ehrlich mit den Ursachen auseinandersetzen. Vertrauen entsteht nicht durch Narrative, sondern durch Zuhören, Konsequenz und glaubwürdiges Handeln.

Arbeitsatmosphäre

Geprägt von Angst, Unsicherheit und permanenter Beobachtung. Psychologische Sicherheit ist kaum vorhanden. Der Umgangston ist häufig rau, emotional aufgeladen und wenig professionell.

Die eingeführte Office-Pflicht hat diese Situation weiter verschärft. Die Mehrheit der Mitarbeitenden hält sich nur widerwillig im Büro auf. Die Atmosphäre ist angespannt und unnatürlich, offene Gespräche finden kaum noch statt. Vieles wird geflüstert oder bewusst in private Chatkanäle verlagert.

Sobald das Top-Management im Büro präsent ist, meiden viele Mitarbeitende gemeinsame Pausen oder gehen gezielt außerhalb essen. Das Büro wird nicht als Ort der Zusammenarbeit wahrgenommen, sondern als Raum der Kontrolle und Beobachtung.

Image

Nach außen professionell, intern stark angeschlagen. Die hohe Fluktuation, die starke personelle Schrumpfung und die spürbare Unruhe bleiben auch Kunden und Bewerbern nicht verborgen und schaden dem Image nachhaltig.

Work-Life-Balance

Sehr hohe Verfügbarkeitserwartungen, gleichzeitig wurden Ausgleichsmechanismen, Flexibilität und Verständnis für individuelle Situationen deutlich reduziert. Die Office-Pflicht bietet dabei keinen erkennbaren Mehrwert für Zusammenarbeit oder Produktivität.

Karriere/Weiterbildung

De facto eingestellt. Trainings-, Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten wurden gestrichen oder auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Karriereperspektiven sind unklar und stark von kurzfristigen wirtschaftlichen Überlegungen abhängig.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist marktüblich und konkurrenzfähig. Die Vergütung kommt pünktlich und ist im Branchenvergleich fair. Am Gehalt liegt die aktuelle Unzufriedenheit vieler Mitarbeitender nicht.

Vorgesetztenverhalten

Stark kontrollierend, wenig unterstützend. Führung erfolgt zunehmend über Kennzahlen, Kontrolle und Druck statt über Dialog, Vertrauen und Entwicklung. Jede Rechnung, jede Reise, jedes Hotel wird geprüft. Das mittlere Management wurde spürbar entmachtet und fungiert häufig nur noch als verlängerter Arm kurzfristiger Vorgaben.

Kommunikation

Formal aufgesetzt, inhaltlich jedoch wenig glaubwürdig. Offizielle Botschaften stehen häufig im klaren Widerspruch zum gelebten Alltag. Viele Themen werden nicht mehr offen angesprochen, sondern informell, abgeschirmt. Das Vertrauen, Kritik offen zu äußern, ist weitgehend verloren gegangen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Katrin Helm, Head of People
Katrin HelmHead of People

Danke für dein Feedback.
Das Jahr 2025 war für uns zweifellos eine sehr bewegte Phase, in der wir viele Themen grundlegend hinterfragt und neu sortiert haben. Seither liegt unser Fokus darauf, unsere Organisation stabil, klar geführt und gut verbunden aufzustellen - dazu gehören transparente Formate wie das State‑of‑the‑Nation‑Update von Partnership, aber auch wiederbelebte Initiativen rund um Zusammenarbeit, Lernen und interne Vernetzung (office breakfast, afterworks).
Damit alle von Anfang an gut ankommen, begleitet ein People Partner den individuellen Entwicklungsweg und sorgt für Orientierung in einer Phase, in der wir bewusst viel Struktur schaffen.

Wir wissen, dass nachhaltige Veränderung Zeit braucht, gehen diesen Weg aber Schritt für Schritt, um Vertrauen, professionelle Zusammenarbeit und eine starke Kultur langfristig zu stärken im Sinne unseres Leitsatzes: builttoevolve

I don't miss it

1,5
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eine gewisse Unruhe in einer Company der Größe ist zu erwarten, auch dass man nahezu alles ungefiltert mitbekommt. Aber in diesem Ausmaß und Kontinuierlichkeit ist einfach nur schädlich. Wie sollen sich KollegInnen in den Projekten einbringen und den Kunden professionell beraten, wenn in der Company die Temperatur so hoch kocht. Für mich einer der dringendsten Punkte ist, Vertrauen, Zuverlässigkeit und Sicherheit aufbauen. Eine echte Managementkultur, oder eher Unternehmenskultur daraus kreieren, so dass die Mannschaft bei den sehr hohen Zielen mitwirken kann.

Verbesserungsvorschläge

Planungssicherheit etablieren und ausstrahlen, d.h. Ruhe ausstrahlen, rein in die Mannschaft. Micromanagement einstellen und Vertrauensbasis wieder aufbauen, ohne dies wird die bereits beachtliche Fluktuation zunehmen

Arbeitsatmosphäre

Hohen Druck kann man in der Consulting-Branche erwarten. Genauso kann man auf der anderen Seite aber auch von einer Consulting Boutique entsprechende Rahmenbedingungen erwarten. Dies fehlt

Image

so leid es mir auch tut. Unbekannt Beratung, auch wenn man kontinuierlich intern etwas anderes einmassiert. Image wird mit der sichtbaren Fluktuation vor Kunde und vor Kollegen sicherlich nicht zum Selbstläufer.

Work-Life-Balance

Diese Kategorie existiert nur auf shiny-slides. Erwartungshaltung ist - everytime availability and accessibility. Kein Thema, wenn entsprechendes Setup auf der anderen Seite vorhanden wäre. Auch in einem Arbeitgebermarkt, wie aktuell der Fall, es bleibt meine Lebenszeit über dessen Wert, Einsatz und Verbrauch ich entscheide.

Karriere/Weiterbildung

Auf dem Papier, wunderbar ausgearbeitet.

Gehalt/Benefits

Im Anbetracht dessen, was man an eigene Lebenszeit investiert, befindet sich das Gehalts-/Kompensationsniveau auf den unteren Ebenen. Sozialleistungen nicht vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Marketingniveau

Kollegenzusammenhalt

Vereinzelt spürbar. Leider durch die Angst- und Druckkultur größtenteils gebrochen.

Umgang mit älteren Kollegen

Durchschnittsalter liegt bei Mitte 20. Dazu noch eine avg. Beschäftigungsdauer von <2 Jahren?

Vorgesetztenverhalten

Die Unsicherheit und Erfahrung sind spürbar. Entscheidungen fallen teilweise entgegen vorheriger Kommunikation anders aus. Der Versuch mit Werkzeugen zu kompensieren wirkt leider eher in die Kategorie Micro-Management. Vertrauensauflösende Maßnahmen werden aufgesetzt.

Arbeitsbedingungen

IT auf aktuellen Stand. Hoher Digitalisierungsgrad. Man sieht die Ursprünge der Gründer genau.

Kommunikation

Etabliert auf verschiedenen Ebenen, in verschiedenen Modi. Passend für eine Company dieser Größe.

Interessante Aufgaben

Anspruch einer hohen Beratung im Widerspruch mit 90% der tatsächlichen Aufgaben.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Katrin Helm, Head of People
Katrin HelmHead of People

Wachstum bringt immer auch Herausforderungen mit sich – 2025 hat uns viel gelehrt, vor allem in Bezug auf Führung, Klarheit und gute Kommunikation.

Heute sind wir als Management‑ und Partnerteam deutlich stabiler aufgestellt und nah an unseren Kolleg:innen dran, mit quartalsweisen State‑of‑the‑Nation‑Updates der Partnership, die Orientierung geben und Entscheidungen transparent machen.

Wir haben aus den turbulenten Monaten viel gelernt und arbeiten kontinuierlich daran, ein Umfeld zu schaffen, in dem Vertrauen, Entwicklung und nachhaltige Zusammenarbeit im Mittelpunkt stehen.

Wer neugierig ist, wie accilium heute arbeitet, ist herzlich eingeladen, uns kennenzulernen. Wir freuen uns über alle, die gemeinsam mit uns die Zukunft der Mobilität und Transformation gestalten möchten.

Monotonie-Mühle: Ausbeutung inklusive

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Junge Mitarbeiter werden hier unbarmherzig verheizt – insbesondere die wirklich loyalen und engagierten Kollegen, die für ihre gute Arbeit noch mehr Aufgaben aufgebürdet bekommen. Versprochene oder auch nur in Aussicht stehende Beförderungen? Vergeblich gewartet! Urlaubsanträge? Die werden vom Management gerne auf Eis gelegt, am besten sollen die Mitarbeiter ihren Urlaub dann nehmen, wenn auch der Kunde gerade auf Erholungsreise ist. Die Fluktuation ist so hoch, dass der durchschnittliche Mitarbeiter nicht einmal ein Jahr im Unternehmen verweilt. Eine Führungskraft kommentiert, dass die Demotivation in gewisser Weise nachvollziehbar ist – schließlich bestehen die Aufgaben hauptsächlich aus dem Schreiben von Protokollen und dem Anpassen von PowerPoint-Präsentationen.
Deshalb bleiben die Manager im Schnitt wesentlich länger im Unternehmen, da bei den langlaufenden Projekten kaum Managementaufgaben anfallen – außer der Austausch der ausscheidenden Mitarbeiter. Überstunden sind hier schlichtweg Alltag. Der Kunde wird allerdings nur für die gesetzlich zulässigen Stunden in Rechnung gestellt. Dankbarkeit vom Management? Fehlanzeige! Einzig gelegentliche Pizzapartys gibt es, wenn das Management feststellt, dass erneut drei Mitarbeiter gekündigt haben (und das ohne neuen Job). Das Motto lautet: Schnell weg!
Spannende Projekte? Die Mehrheit der Belegschaft wird sich vornehmlich beim Protokollieren der öden Termine von Automobilkonzernen wiederfinden. Ein echtes Mobilitätsökosystem? Offensichtlich ein Mythos. Feedback, ob positiv oder negativ, wird über ein anonymes Tool eingereicht. Ob dieses Feedback gehört oder gar umgesetzt wird, ist rein hypothetisch. Schließlich möchte niemand ernsthaft Kritik äußern, wenn man am nächsten Tag den Aufhebungsvertrag vom Partner auf dem Tisch haben könnte.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Katrin Helm, Head of People
Katrin HelmHead of People

Vielen Dank für das Feedback – es bezieht sich auf eine Zeit, in der wir noch ganz anders organisiert waren. Seitdem hat sich viel getan:
Wir arbeiten heute in einer Practice‑Organisation, in welcher jede:r neue Kolleg:in ab dem ersten Tag einen dedizierten People Partner für persönliche Entwicklung und Karriereplanung an der Seite hat.
Auch unser Projektportfolio hat sich stark erweitert, um ein paar Projekte zu nennen: Entwicklung eines Smart-City-Strategierahmens für eine deutsche Metropole, Entwicklung einer E-Mobility-Strategie für einen österreichischen Energieversorger, Konzeption einer wirkungsorientierten Organisation für ein Bundesministerium.

Für neue Kolleg:innen bedeutet das vielseitige Aufgaben, echte Verantwortung und die Möglichkeit, sich früh sichtbar einzubringen.
Wir laden alle ein, die ihre Karriere in einem Umfeld starten möchten, das sich kontinuierlich weiterentwickelt und Talente aktiv fördert.

Viel Veränderung

3,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man kann schnell Verantwortung übernehmen, steile Lernkurve

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sehr hohe Fluktuation der Mitarbeiter, Beförderung erst nach bestimmtem Zeitraum statt nach Fähigkeiten

Verbesserungsvorschläge

Überstundenausgleich wäre angemessen, häufiger Managerwechsel ist nicht förderlich für die langfristige Entwicklung der MA


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Hohe Transparenz und gute Wachstumsmöglichkeiten

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr hohe Transparenz hinsichtlich der Karriereentwicklung
Offene Feedbackkultur
Angenehme Arbeitszeiten für Consulting (spreche hier für einige, aber nicht für alle Projektteams)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mentalität mancher Mitarbeiter hinsichtlich Arbeitszeiten

Verbesserungsvorschläge

Mehr Benefits (zB Urban sports club)
Mehr Flexibilität bezüglich eines Projektwechsels


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Katrin Helm, Head of People
Katrin HelmHead of People

Lieber acc'sie,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, Feedback zu geben.

Gerne können wir uns über deine genannten Punkte auch persönlich bei einer Coffee Break austauschen, um ein besseres Verständnis für deine Perspektive zu gewinnen.

Liebe Grüße,
Katrin

Super Team. Leadership und Kommunikation ein Flop.

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolles Team, lockeres Arbeitsumfeld und kurze Kommunikationswege.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Leadership, unprofessionelle Kommunikation.

Verbesserungsvorschläge

Wertschätzung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter in den Fokus rücken. Feedback aktiv nachverfolgen und nicht mit Floskeln begegnen. Abwechslungsreiche Aufgabenprofile erstellen. Die nicht-vorhandenen Führungspersonen im Berliner Büro sorgen zwar für eine nette Atmosphäre, geben einem dort aber auch das Gefühl vom Management nicht wahrgenommen zu werden.

Arbeitsatmosphäre

Accilium ist eine Firma bei der ich wirklich gerne ins Büro gegangen bin, die Atmosphäre im Berliner Büro ist sehr gut, dynamisch und entspannt. Das liegt aber sicher auch daran, dass in dem Büro bis auf einen jungen Manager nur (Senior) Associates waren.

Image

Nach Außen wirkt die Firma jung, modern und das Thema sorgt für Interesse. Man kann sich mit der Message identifizieren.

Work-Life-Balance

Am Ende ist es eine Unternehmensberatung. Dafür ist die WLB aber noch ok, und je nach Aufgabe und Projekt unterschiedlich. Wer richtig Gas geben will, kann immer länger sitzen.

Karriere/Weiterbildung

Hier muss ich paraphrasieren, um den einen Stern zu begründen:

Die persönliche und professionelle Entwicklung des Mitarbeiters liegt ausdrücklich nicht in der Verantwortung des Managements (Unabhängige Aussagen von Partner und Manager). Offen bleibt: Wen oder was managed denn der Manager?

Wie weiter oben schon angemerkt, wurde persönlichen Gesprächen mit Desinteresse begegnet, eine Mentor-Rolle oder ein Sparring-Partner fehlte vollständig. Der Fokus liegt hauptsächlich im Business Development und für die Entwicklung der Mitarbeiter ist hier ausdrücklich keine Kapazität vorgesehen.

Da stellt man sich schon die Frage, warum dann überhaupt Beratung? Ich habe bei anderen Unternehmen in der Hinsicht eine viel bessere Erfahrung gemacht und halte diese Einstellung mindestens für antiquiert, am Ende aber schlicht respektlos. Als junger Berufseinsteiger, ggf. von einer Top-Uni mit gutem bis sehr gutem Abschluss, darf man mehr erwarten. Ansonsten gibt es auch Jobs wo man um 17:00 den Laptop zuklappen kann. Am Rande bemerkt: Die Mitarbeiter-Fluktuation ist hoch.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wird transparent kommuniziert, ist denke ich angemessen aber am Ende auch nur okay. Denke mit besserer Work-Life-Balance wäre es angemessener, pro Stunde gibts woanders mehr.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ähnlich wie bei Diversity ist auch Sustainability mehr Buzzword als wirklich Bestandteil der Kultur. Es soll wohl bald mehr Projekte dazu geben. Intern wird es allerdings nicht großartig gelebt. Vielleicht mehr als bei älteren Firmen, weniger auf jeden Fall als bei den meisten jungen Unternehmen.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Associates herrscht ein toller Zusammenhalt. Man kann sich aufeinander verlassen und der Umgang ist freundschaftlich. Alle sind super hilfsbereit und man wird sehr gut aufgenommen.

Umgang mit älteren Kollegen

Richtig "alte Kollegen" gibt es bei der Firma kaum, der Umgang mit langgedienten Mitarbeitern ist unterschiedlich. Konnte ein paar sehr positive Fälle beobachten, allerdings auch Fälle, in denen die Weggang durch fehlende Anerkennung guter Arbeit begründet schien.

Vorgesetztenverhalten

Zuerst das positive: Vorgesetzte sind in der Regel leicht zu erreichen und ansprechbar, die Kommunikationswege könnten kaum kürzer sein. Negativ: Oft einfach unprofessionell (Siehe Abschnitt Kommunikation). Resistent gegen jede Anmerkung oder Kritik, bei fehlerhafter Kommunikation wird der Fehler (inkl. verbalem Angriff) beim Mitarbeiter gesehen.

Meine Einzelgespräche mit meinem Manager fanden oft nicht richtig statt, meistens kam mein Manager zu spät, sagte spontan ab oder führte die Gespräche während er etwas anders machte am Telefon. Auch wenn man sich zu fassen bekam, überzeugte die Gegenseite durch Desinteresse, ein Gespräch kam nur durch aktiven Einsatz meiner Seite zustande. Das bringt allerdings auch nichts, wenn die Gegenseite sich einfach nicht interessiert.

Der Fokus des Managements liegt ganz klar im Business Development, für Leader- und Mentorship gegenüber gerade jüngeren Mitarbeiter*innen ist da kein Platz.

Arbeitsbedingungen

Das Equipment ist gut, als Arbeitslaptop gibt es (in der Regel neue) Surfaces, die allerdings nicht besonders leistungsstark sind (Für PM Aufgaben aber okay). Die Räumlichkeiten sind modern im Edge Grand Central am Berliner Hbf. Alle sitzen in einem Raum, es gibt Telefonzellen zum telefonieren. Tische können hochgefahren werden.

Kommunikation

Die Kommunikation seitens des Managements ist leider nicht gut und oft unprofessionell. Es werden Statements gemacht, wieder zurückgenommen, und bei Nachfrage soll man "beim nächsten Mal besser zuhören" (Was dann theoretisch das ganze Team betreffen müsste). Da das Unternehmen in einer Wachstumsphase ist, teilweise nachvollziehbar. In Punkto Leadership jedoch schlicht nicht ok.

Gleichberechtigung

Die Firma versucht auf jeden Fall diverser zu werden. Am Ende bleibt Diversity aber ein Buzzword, das Management ist zum großen Teil männlich.

Interessante Aufgaben

Die Firma schreibt sich Mobility auf die Fahne, die Projekte (vor allem in Berlin) sind fast ausschließlich Projekt-Management bei großen Automobilkonzernen. Es wird erwartet dass man 1-2 Jahre (!) auf einem Projekt ist. Man konnte oft (auch bei mir selbst) ein erstauntes Erwachen bei Neueinsteigern beobachten, wenn ihnen klar wurde, dass sie für das nächste Jahr PM machen dürfen. Man kommt da zwar schnell rein, dementsprechend schnell wird es aber auch repetitiv.

Laut eigener Aussage heißt es, dass 1-2 Jahre auf dem Projekt wichtig sind, um das "Berater-Toolkit" zu lernen. Außer Termine zu organisieren und zu moderieren/kommunizieren gibt es aber meiner Ansicht nach dort nicht viel mehr zu lernen.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, sich etwas interessantere Aufgaben on top zu suchen. Die kommen dann aber natürlich oben drauf.

UNBEDINGT bzgl. Projektaufgaben beim Vorstellungsgespräch oder bei der Vertragsverhandlung nachhaken!

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Arbeitgeber-Kommentar

Katrin Helm, Head of People
Katrin HelmHead of People

Liebe/r ex-acc’sie:
danke für dein Feedback.

Wir sind stets bemüht, auch im Falle der Abwesenheit vom Management Leadership zu gewährleisten, beispielsweise durch den Support von Senior Associates. Zudem gibt es interne Trainingsformate (Best practice sharings, professional Trainings) und Entwicklungsmaßnahmen, wie bspw. Coachings, Feedback-Session, sind im Bonussystem des gesamten Managementteam verankert.

Unser guiding principle: Mobilitätsexpert:innen, welche in allen 3 Sektoren als Expert:innen gelten. Anfänglich liegt der Fokus jedoch klar auf der Methodenkompetenz des Consultings, welches auch klassisches PMO (neben der Moderation von Workshops, Stakeholder-Mgmt, etc.) enthält.

Vielfalt und Gleichstellung der Geschlechter sind für accilium extrem wichtig. Deshalb haben wir zum Monitoren unserer Maßnahmen (geschlechtsneutrale Sprache, kein geschlechtsspezifisches Lohngefälle) auch ein Gender-Dashboard erstellt, das nur eine Initiative unter vielen anderen ist. Wir arbeiten tagtäglich an unserer Diversity-Strategie, was eine Herausforderung darstellt und sich zugleich lohnt - der Weg ist das Ziel.

Als letzte Anmerkung möchten wir festhalten, dass die Wahrnehmung bzgl. Fluktuation eine rein subjektive ist und weit unter dem Branchenschnitt liegt, worauf wir sehr stolz sind.

Gerne können wir in einem Gespräch unsere Perspektiven austauschen.
Beste Grüße,
Katrin