14 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Besonders positiv habe ich den Kollegenzusammenhalt, die Zusammenarbeit innerhalb meines direkten Teams und die hohe Eigenverantwortung empfunden. Ich hatte viel Freiraum, eigene Themen voranzutreiben und konnte fachlich wie persönlich viel lernen. Auch die flexiblen Arbeitsmöglichkeiten und der grundsätzlich offene Umgang miteinander habe ich sehr geschätzt.
Für mich lagen die größten Schwächen bei den langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten und der Vergütung. Gerade im Backoffice hatte ich teilweise den Eindruck, dass zusätzliche Verantwortung und ein wachsender Aufgabenbereich nicht automatisch mit einer entsprechenden Entwicklung von Position und Gehalt einhergingen. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass Perspektiven über die nächste Karrierestufe hinaus klarer aufgezeigt werden.
Gerade für die Backoffice-Teams würde ich mir klarere und langfristigere Entwicklungsperspektiven wünschen. Karrierepfade sollten nicht nur aus der jeweils nächsten Senioritätsstufe bestehen, sondern auch darüber hinaus nachvollziehbare Möglichkeiten bieten. Gleichzeitig sollte sich die Vergütung stärker an den tatsächlich übernommenen Aufgaben, Verantwortlichkeiten und der individuellen Entwicklung orientieren und weniger allein an der formalen Rolle. Gerade wenn Mitarbeitende mit der Zeit deutlich mehr Verantwortung übernehmen, sollte sich diese Entwicklung auch entsprechend widerspiegeln.
Innerhalb des direkten Teams habe ich die Arbeitsatmosphäre überwiegend als sehr angenehm empfunden. Der Umgang miteinander war kollegial, locker und auch auf persönlicher Ebene sind gute Beziehungen entstanden. Gleichzeitig hatte ich teilweise das Gefühl, dass zwischen operativer Ebene und Management eine gewisse Distanz bestand und Entscheidungen oder Rückmeldungen aus dem Tagesgeschäft nicht immer ausreichend berücksichtigt wurden.
Nach außen hat das Unternehmen grundsätzlich ein professionelles und modernes Auftreten. Intern habe ich einige Dinge allerdings differenzierter wahrgenommen, weshalb sich Außenwirkung und persönliche Erfahrung für mich nicht immer vollständig gedeckt haben.
Work-Life-Balance war insgesamt okay. Durch flexible Arbeitsmöglichkeiten und viel Eigenverantwortung ließ sich die Arbeit grundsätzlich gut organisieren. Gleichzeitig gehört es im Consulting teilweise dazu, dass Tage auch mal länger werden, das war entsprechend auch in der IT der Fall, wenn neben dem Daily Business noch Projektarbeit abgeschlossen oder kurzfristig unterstützt werden musste. Insgesamt war das für mich aber im normalen Rahmen.
Fachlich konnte ich während meiner Zeit im Unternehmen viel lernen und zunehmend Verantwortung übernehmen. Gleichzeitig fehlte mir langfristig eine klare Perspektive. In meiner Rolle war für mich irgendwann relativ deutlich absehbar, welche nächste Stufe noch möglich gewesen wäre – danach konnte ich für mich keinen wirklichen Entwicklungspfad mehr erkennen. Mehr Verantwortung und zusätzliche Aufgaben waren möglich, ohne dass daraus automatisch eine entsprechende Entwicklung bei Position oder Vergütung entstand. Die fehlende langfristige Perspektive war für mich letztlich der ausschlaggebende Grund, das Unternehmen zu verlassen.
Für mich einer der deutlichsten Kritikpunkte. Gerade mit zunehmender Verantwortung und wachsendem Aufgabenbereich hatte ich nicht das Gefühl, dass sich diese Entwicklung angemessen in der Vergütung widerspiegelt. Die Aussage, dass eine stärkere individuelle Gehaltsentwicklung schwierig sei, weil ansonsten vergleichbare Rollen ebenfalls angepasst werden müssten, fand ich persönlich wenig überzeugend. Aus meiner Sicht sollten Verantwortung, Leistung und tatsächlicher Aufgabenbereich stärker berücksichtigt werden. Im Vergleich zu anderen Möglichkeiten hat das Gesamtpaket für mich persönlich letztlich nicht mehr vollständig gepasst.
Das Unternehmen beschäftigt sich sichtbar mit sozialen und gesellschaftlichen Themen und vermittelt grundsätzlich ein entsprechendes Bewusstsein. Im Arbeitsalltag habe ich hier überwiegend positive Erfahrungen gemacht. Wie konsequent einzelne Themen tatsächlich umgesetzt werden, kann ich allerdings nur aus meiner eigenen Perspektive beurteilen.
Für mich definitiv eine der größten Stärken des Unternehmens. Gerade innerhalb meines Teams war der Zusammenhalt sehr gut und Unterstützung untereinander selbstverständlich. (kann es für den Standort Berlin sagen)
Auch hier habe ich keine negativen Erfahrungen gemacht. Der Umgang war grundsätzlich respektvoll und wertschätzend, unabhängig vom Alter. Erfahrung wurde aus meiner Sicht anerkannt und ältere Kollegen waren genauso selbstverständlich Teil der Teams und des Arbeitsalltags wie jüngere.
Mit meinem direkten Vorgesetzten habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich hatte viel Vertrauen und Freiraum, konnte Themen offen ansprechen und habe sowohl fachlich als auch persönlich viel gelernt. Kritikpunkte sehe ich daher weniger auf Ebene der direkten Führung, sondern eher bei übergeordneten Strukturen und Entscheidungen.
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt gut. Moderne Arbeitsmittel, flexible Arbeitsmöglichkeiten und grundsätzlich viel Eigenverantwortung haben den Arbeitsalltag angenehm gemacht. Natürlich gab es auch Punkte, die verbessert werden konnten, insgesamt habe ich die Rahmenbedingungen aber positiv wahrgenommen.
Die Kommunikation innerhalb des direkten Teams hat für mich sehr gut funktioniert. Informationen wurden offen geteilt und man konnte Themen unkompliziert ansprechen. Unternehmensübergreifend hätte ich mir jedoch an einigen Stellen mehr Transparenz gewünscht, insbesondere bei Entscheidungen, die den Arbeitsalltag oder die persönliche Weiterentwicklung betreffen. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass Entscheidungen bereits getroffen waren, bevor operatives Feedback wirklich einfließen konnte.
Ich habe im Arbeitsalltag grundsätzlich einen fairen und respektvollen Umgang erlebt. Unterschiede in Geschlecht, Herkunft oder persönlichem Hintergrund haben in meiner Wahrnehmung keine Rolle dabei gespielt, wie Kolleginnen und Kollegen behandelt oder in die Zusammenarbeit eingebunden wurden.
Die Aufgaben waren grundsätzlich abwechslungsreich und ich hatte viel Freiheit, Themen eigenständig voranzutreiben. Gerade durch die Mischung aus operativem IT-Betrieb, Security, Automatisierung, Microsoft 365 und Prozessoptimierung konnte ich fachlich viel mitnehmen. Gleichzeitig wurde für mich irgendwann deutlich, dass die langfristige Entwicklung innerhalb meiner Rolle begrenzt war. Mehr Verantwortung und komplexere Aufgaben waren möglich, ohne dass sich daraus für mich eine wirklich klare langfristige Perspektive ergeben hat.
Mehr Transparenz von der Partnerschaft hin zur operativen Ebene, bessere Vergütung sowie stärkerer Schutz vor Überlastung für operative Mitarbeitende, mehr Flexibilität für das Management bei der Verfolgung von Geschäftsmöglichkeiten, stärkere Einbindung des Senior Managements in die Ausrichtung der Unternehmensvision (nicht nur auf die Gründer beschränkt, um externe Perspektiven zu fördern) sowie eine klarere Trennung von Projektarbeit und Vertrieb.
Stark wachsendes Unternehmen mit klarem Anspruch, eine führende Rolle in der digitalen Mobilität einzunehmen. Leistungen spiegeln sich in Auszeichnungen wider (BrandEins, Hidden Champion).
Starke Marke in Automotive, wachsend im Energiesektor. Bekannt für Projektmanagement und Technologiekompetenz. Außerhalb der Kernbranchen noch begrenzte Sichtbarkeit.
Grundsätzlich machbar, aber stark abhängig von Rolle, Projekt und Führungskraft. Häufig hohe Belastung durch parallele Themen (Projekt, Vertrieb, interne Aufgaben), was Qualität und Wohlbefinden beeinträchtigen kann.
Unterstützung für internationale Zertifizierungen vorhanden. Weniger Angebote für praxisnahe Trainings und Branchenwissen als früher. Ausbaufähig.
Marktüblich bis gut, mit Bonusmodellen und ÖPNV-Ticket. Unterschiede je nach Level. Inflationsanpassungen ausbaufähig.
Fairtrade Produkte, Nachhaltigkeit Teil des Fokus
Sehr kollegiales und hilfsbereites Umfeld ohne Konkurrenzdenken. In den deutschen Standorten besonders stark ausgeprägt. Einzelne Ausnahmen im Management vorhanden, aber meistens gut ausblendbar.
Weniger relevant aufgrund junger Belegschaft, Zusammenarbeit erfolgt unabhängig vom Alter auf Augenhöhe.
Nahbar und partnerschaftlich, teilweise auch operativ eingebunden. Feedback wird aufgenommen und zeigt Wirkung, jedoch teils verzögert.
Moderne Ausstattung (Handy, Tablet), attraktive Büros und Übernahme von Reisekosten für interne Events.
Überwiegend transparent und direkt, mit viel Offenheit für individuelle Entwicklung. Teilweise Verbesserungsbedarf bei klarer und motivierender Kommunikation von Erwartungen und Feedback. Mehr Einblick in Finanzstatus und Projektlandschaft für seniore operative Ebenen wünschenswert.
Respektvolles und offenes Umfeld für unterschiedliche Hintergründe.
Mix aus strategischen und operativen Projekten (inkl. viel PMO). Einsatz abhängig von Fähigkeiten, Netzwerk und Timing. Gute Lernmöglichkeiten, jedoch mehr Fokus auf strategische Projekte sinnvoll.
Klare Performance Orientierung und trotzdem gutes Miteinander (keine Ellbogen-Kultur)
Handling von Abgängen könnte besser sein
Mehr Fokus auf die kleineren Offices legen, dass dort auch die Kultur und der Spaß an der Arbeit passt;
Guter Team-Zusammenhalt; intensive Phasen wie in der Beratung üblich; man hilft sich gegenseitig aus;
Bei den meisten Kunden genießt accilium mittlerweile ein sehr gutes Image; 2026 Hidden Champion Award gewonnen (im Sektor Mobility besser gerankt als MBB)
Ist natürlich Beratung, aber mit zunehmender Seniorität gewinnt man Freiheiten; Output zählt nicht Working Hours
Sehr schnelle Karriereentwicklung bei entsprechendem Einsatz und Qualität möglich; intensive Zusammenarbeit mit sehr erfahrenen Kolleg:innen aufgrund der Größe;
Für Anspruch an Einsatzbereitschaft und Qualität angemessen;
So gut es halt geht; für Flüge werden zB CO2 Ausgleichszahlungen gemacht;
Sehr starker Zusammenhalt; hohe Leistungsorientierung und dennoch keine Ellbogenkultur; Performance wird gegen klare Kriterien gemesssen und nicht durch Peer-to-Peer Vergleich
Sehr stark ausgeprägte Feedback-Kultur; wenn man Einsatz zeigt und gut ist, kommt man schnell voran und wird entstprechend gefördert;
Moderne Offices in Innenstadtlage
Gründerteam und Top Management Team kommunizieren offen, vor allem in schwierigen Phasen; alle zwei Wochen Allcompany-Kommunikation; guter Austausch im Team;
Fairness und Gleichberechtigung zu 100% gegeben; Frauenquote, insbesondere im Management Team könnte höher sein;
man kann von Tag 1 an Verantwortung übernehmen; gibt sehr viele Möglichkeiten, sich im Projekt aber insbesondere auch abseits vom Projekt in Themen einzubringen;
Besonders positiv ist die starke Kombination aus Teamgeist, Innovationsfreude und echter Gestaltungsfreiheit. Der Wissensdurst und der gemeinsame „Kampfgeist“ im Team sind beeindruckend hoch – die Leistungsbereitschaft steckt regelrecht an und motiviert einen über sich hinauszuwachsen. Gleichzeitig bleibt der Umgang offen, unterstützend und wertschätzend.
In Phasen mit hoher Projektauslastung kann es vereinzelt zu engem Timing und zusätzlicher Koordination kommen, was manchmal Stress erzeugt. Insgesamt aber nichts, was den positiven Gesamteindruck wirklich schmälert – eher Feinschliff-Themen.
Ein zusätzlicher Benefit wie ein Mittagessenszuschuss oder regelmäßige Snacks im Office wäre eine schöne Ergänzung zum bestehenden Angebot und würde den Arbeitsalltag noch angenehmer machen. Kleine Extras dieser Art könnten das Teamgefühl weiter stärken und den Bürotag gerade in intensiveren Projektphasen spürbar erleichtern.
Die Arbeitsatmospjäre ist geprägt von einer "wir packen an" Mentalität. Man fühlt sich von Beginn an eingebunden und ernst genommen. Auch in intensiveren Projektphasen bleibt der Umgang konstruktiv und respektvoll.
accilium genießt ein sehr professionelles und modernes Image – sowohl bei Kund:innen als auch in der Branche.
accilium bietet eine sehr gute Balance aus anspruchsvoller Projektarbeit und persönlicher Flexibilität. Deadlines sind klar, der Workload ist für die Branche absolut im Rahmen.
Die Entwicklungsmöglichkeiten sind klar, transparent und vielseitig.
Das Gehalt ist marktgerecht und transparent strukturiert, Jährliche Weiterentwicklung ist möglich.
accilium legt Wert auf nachhaltige Mobilität, bewussten Ressourceneinsatz und gesellschaftliche Verantwortung. Themen wie CO2- Reduktion werden ernsthaft verfolgt, nicht nur kommuniziert.
Der Zusammenhalt ist sehr start - man hilft einander, teilt Wissen und zieht gemeinsam an einem Strang.
das Durchschnittsalter ist grundsätzlich eher niedrig, dennoch wird kein Unterschied gemacht und auch ältere Personen sind genauso Teil des Teams.
Die Führungskräfte agieren transparent, wertschätzend und auf Augenhöhe. Entscheidungen werden nachvollziehbar kommuniziert. Sie sind nahbar und Feedback ist konstruktiv.
moderne Tools, angenehme Büros, klare Prozesse, top Equipment
Die Kommunikation läuft sehr offen und direkt, transparent und schnell. Entscheidungen werden klar getroffen. Feedback jeglicher Art sind fixer Bestandteil.
bei accilium wird Gleichberechtigung ganz selbstverständlich gelebt. Es wird schlicht kein Unterschied zwischen Menschen gemacht – weder bei Aufgaben, Chancen noch beim Umgang miteinander.
Die Projekte sind vielfältig, strategisch und gesellschaftlich relevant. Man bekommt früh Verantwortung und kann Themen aktiv mitgestalten anstatt nur auszuführen.
Der Kollegenzusammenhalt auf operativer Ebene ist nach wie vor sehr stark. Menschlich arbeiten hier viele wirklich tolle, engagierte und hilfsbereite Menschen zusammen. Gerade Nicht Mgmt Ebene gibt es viel gegenseitige Unterstützung und Solidarität. Ohne diesen Zusammenhalt wäre die aktuelle Situation für viele kaum tragbar.
Seit Beginn des Jahres hat sich die Unternehmenskultur spürbar und nachhaltig verschlechtert. Mit dem Einsetzen wirtschaftlichen Drucks wurde der ohnehin bereits harte Umgangston nochmals deutlich verschärft. Statt Orientierung, Stabilität und Führung zu bieten, dominieren seither Kontrolle, kurzfristige Kostensenkung und Druck.
Trennungen erfolgen häufig abrupt und in einem sehr rauen, wenig wertschätzenden Ton. Kaum jemand verlässt das Unternehmen im Guten. Viele Mitarbeitende erleben ein Führungsverständnis, das stark auf kurzfristige Leistungsmaximierung ausgerichtet ist. Solange Leistung erbracht wird, steigt der Druck weiter. Entsprechend hoch ist die Fluktuation, die das Unternehmen innerhalb kurzer Zeit massiv verkleinert hat.
Begleitend dazu wurden Team-Events, Weiterbildungsangebote und selbst kleinere Benefits gestrichen. Kommunikativ wird dies mit einer neuen Kultur der „highest performing teams“ begründet. In der gelebten Realität wird dies jedoch vor allem als Rechtfertigung für Misstrauen, Mikromanagement und steigenden psychischen Druck wahrgenommen.
Mehr Ehrlichkeit und Selbstreflexion auf Managementebene. Im Führungskreis scheint die Überzeugung vorzuherrschen, dass alle Mitarbeitenden das Unternehmen lieben und dass jeder, der geht, ein Verräter ist oder ohnehin nicht zur Unternehmenskultur gepasst hat. Diese Sichtweise blendet die Realität aus.
Die sehr hohe Zahl freiwilliger Abgänge im Jahr 2025 ist ein klares Warnsignal. Viele Mitarbeitende verlassen das Unternehmen bewusst ohne bereits eine neue Stelle zu haben, und das trotz eines aktuell schwierigen Arbeitsmarktes. Das spricht nicht für individuelle Fehlentscheidungen, sondern für strukturelle Probleme.
Statt diese Signale zu relativieren oder umzudeuten, sollte das Management den offenen Dialog mit der Belegschaft suchen, Kritik ernst nehmen und sich ehrlich mit den Ursachen auseinandersetzen. Vertrauen entsteht nicht durch Narrative, sondern durch Zuhören, Konsequenz und glaubwürdiges Handeln.
Geprägt von Angst, Unsicherheit und permanenter Beobachtung. Psychologische Sicherheit ist kaum vorhanden. Der Umgangston ist häufig rau, emotional aufgeladen und wenig professionell.
Die eingeführte Office-Pflicht hat diese Situation weiter verschärft. Die Mehrheit der Mitarbeitenden hält sich nur widerwillig im Büro auf. Die Atmosphäre ist angespannt und unnatürlich, offene Gespräche finden kaum noch statt. Vieles wird geflüstert oder bewusst in private Chatkanäle verlagert.
Sobald das Top-Management im Büro präsent ist, meiden viele Mitarbeitende gemeinsame Pausen oder gehen gezielt außerhalb essen. Das Büro wird nicht als Ort der Zusammenarbeit wahrgenommen, sondern als Raum der Kontrolle und Beobachtung.
Nach außen professionell, intern stark angeschlagen. Die hohe Fluktuation, die starke personelle Schrumpfung und die spürbare Unruhe bleiben auch Kunden und Bewerbern nicht verborgen und schaden dem Image nachhaltig.
Sehr hohe Verfügbarkeitserwartungen, gleichzeitig wurden Ausgleichsmechanismen, Flexibilität und Verständnis für individuelle Situationen deutlich reduziert. Die Office-Pflicht bietet dabei keinen erkennbaren Mehrwert für Zusammenarbeit oder Produktivität.
De facto eingestellt. Trainings-, Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten wurden gestrichen oder auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Karriereperspektiven sind unklar und stark von kurzfristigen wirtschaftlichen Überlegungen abhängig.
Das Gehalt ist marktüblich und konkurrenzfähig. Die Vergütung kommt pünktlich und ist im Branchenvergleich fair. Am Gehalt liegt die aktuelle Unzufriedenheit vieler Mitarbeitender nicht.
Stark kontrollierend, wenig unterstützend. Führung erfolgt zunehmend über Kennzahlen, Kontrolle und Druck statt über Dialog, Vertrauen und Entwicklung. Jede Rechnung, jede Reise, jedes Hotel wird geprüft. Das mittlere Management wurde spürbar entmachtet und fungiert häufig nur noch als verlängerter Arm kurzfristiger Vorgaben.
Formal aufgesetzt, inhaltlich jedoch wenig glaubwürdig. Offizielle Botschaften stehen häufig im klaren Widerspruch zum gelebten Alltag. Viele Themen werden nicht mehr offen angesprochen, sondern informell, abgeschirmt. Das Vertrauen, Kritik offen zu äußern, ist weitgehend verloren gegangen.
Eine gewisse Unruhe in einer Company der Größe ist zu erwarten, auch dass man nahezu alles ungefiltert mitbekommt. Aber in diesem Ausmaß und Kontinuierlichkeit ist einfach nur schädlich. Wie sollen sich KollegInnen in den Projekten einbringen und den Kunden professionell beraten, wenn in der Company die Temperatur so hoch kocht. Für mich einer der dringendsten Punkte ist, Vertrauen, Zuverlässigkeit und Sicherheit aufbauen. Eine echte Managementkultur, oder eher Unternehmenskultur daraus kreieren, so dass die Mannschaft bei den sehr hohen Zielen mitwirken kann.
Planungssicherheit etablieren und ausstrahlen, d.h. Ruhe ausstrahlen, rein in die Mannschaft. Micromanagement einstellen und Vertrauensbasis wieder aufbauen, ohne dies wird die bereits beachtliche Fluktuation zunehmen
Hohen Druck kann man in der Consulting-Branche erwarten. Genauso kann man auf der anderen Seite aber auch von einer Consulting Boutique entsprechende Rahmenbedingungen erwarten. Dies fehlt
so leid es mir auch tut. Unbekannt Beratung, auch wenn man kontinuierlich intern etwas anderes einmassiert. Image wird mit der sichtbaren Fluktuation vor Kunde und vor Kollegen sicherlich nicht zum Selbstläufer.
Diese Kategorie existiert nur auf shiny-slides. Erwartungshaltung ist - everytime availability and accessibility. Kein Thema, wenn entsprechendes Setup auf der anderen Seite vorhanden wäre. Auch in einem Arbeitgebermarkt, wie aktuell der Fall, es bleibt meine Lebenszeit über dessen Wert, Einsatz und Verbrauch ich entscheide.
Auf dem Papier, wunderbar ausgearbeitet.
Im Anbetracht dessen, was man an eigene Lebenszeit investiert, befindet sich das Gehalts-/Kompensationsniveau auf den unteren Ebenen. Sozialleistungen nicht vorhanden.
Marketingniveau
Vereinzelt spürbar. Leider durch die Angst- und Druckkultur größtenteils gebrochen.
Durchschnittsalter liegt bei Mitte 20. Dazu noch eine avg. Beschäftigungsdauer von <2 Jahren?
Die Unsicherheit und Erfahrung sind spürbar. Entscheidungen fallen teilweise entgegen vorheriger Kommunikation anders aus. Der Versuch mit Werkzeugen zu kompensieren wirkt leider eher in die Kategorie Micro-Management. Vertrauensauflösende Maßnahmen werden aufgesetzt.
IT auf aktuellen Stand. Hoher Digitalisierungsgrad. Man sieht die Ursprünge der Gründer genau.
Etabliert auf verschiedenen Ebenen, in verschiedenen Modi. Passend für eine Company dieser Größe.
Anspruch einer hohen Beratung im Widerspruch mit 90% der tatsächlichen Aufgaben.
Mitarbeitermotivation und -Bindung erhöhen
mehr Empathie und Ehrlichkeit im Umgang mit den Mitarbeitern
Mitarbeiterbefragungsergebnisse transparent machen und sinnvolle Maßnahmen ableiten oder Befragung sein lassen
viel Druck, wenig Vertrauen
Quasi unbekannte Beratung, die gerne Managementberatung wäre, aber gefühlt mehrheitlich PMO-Outsourcing macht
Meetings werden von Partner- & Managerlevel zwischen 6 und 22 Uhr eingestellt und es wird erwartet bei Bedarf auch am Wochenende zu arbeiten, selbstverständlich ohne Ausgleich an anderen Tagen
Trainingscurriculum gegeben, allerdings finden Trainings nach einem Projekttag remote durchaus bis nach Mitternacht statt
Gehalt ist ok und kommt pünktlich, Sozialleistungen Fehlanzeige
ein Teil der Merchandise Artikel sind aus Recycling Materialien, Sozialbewusstsein Fehlanzeige
unter Peers gegeben
bis auf obere Managementebene keine Mitarbeiter 45+, Personalfluktuation gefühlt deutlich über Branchendurchschnitt
geprägt von Misstrauen und kaum mit gutem Beispiel geführt, Mitarbeiter werden gerne auf mehreren Projekten gleichzeitig eingesetzt und den Kunden gefühlt in Summe mit mehr Stunden verkauft als rechtlich möglich
IT ist auf dem aktuellen Stand und auf einen mobile Lifestyle ausgelegt
Findet regelmäßig über unterschiedliche Kanäle statt, teils ambivalent oder widersprüchlich zum gelebten Alltag
es gibt, vor allen Dingen auf Senior Manager und Partner Ebene, einen starken Herrenüberhang, daher schwierig
je nach Projekt von strategisch-spannend bis langweilig-redundant, je nach Projektlage und Vorgesetzten Kommunikation müssen Dinge quasi gestern fertig sein
- Was wirklich Top ist, ist die tolle Kultur: Alle sind super freundlich und hilfsbereit und allgemein sehr wertschätzend
- Flexibilität: Private Termine lassen sich problemlos in Absprache in den Arbeitsalltag integrieren, Home-Office ist auch kein Problem, sowie Work-From-Anywhere Möglichkeiten
- Durch verschiedene Communities kann man an interessanten Themen mitarbeiten (Sustainability, Smart Cities, AI, etc.), dies ist aber immer zusätzlich zur täglichen Projektarbeit
- Mehr Benefits anbieten: Benefits wie eine Gymmitgliedschaft & Jobrad sind mittlerweile Standard und werden leider bereits seit längerem versprochen, ohne Ergebnisse bisher
- Mehr Mitspracherecht beim Staffing: Leider ist es schwierig ein Projekt mit einem bestimmten Themenfokus zu bekommen, da wenig bis garkein Einfluss auf Staffing. Insbesondere bei so vielen PMO Projekten sollte der Einfluss erhöht werden, denn Mitarbeiter die an Themen arbeiten die sie wirklich interessieren sind bekanntlich glücklichere Mitarbeiter.
Allgemein eine sehr angenehme und faire Arbeitsatmosphäre, die Kollegen und Vorgesetzten sind motiviert und haben ein Interesse die jüngeren anzulernen und weiterzuentwickeln.
Leider noch nicht sehr bekannt am Markt durch den Boutique Charakter, bei einzelnen Kunden jedoch ein sehr gutes Image. Es wird viel getan die Bekanntheit zu erhöhen.
Branchentypisch und Projektabhängig, im Schnitt ca. 50h/Woche. Je nach dem wie engagiert man ist geht auch deutlich mehr.
Klar kommunizierte Karriereweg mit Anforderungen und Gehältern. Beförderung zu Senior Consultant jedoch leider in der Regel erst nach 2 Jahren möglich. Dies sollte bei herausragendem Engagement auch früher möglich sein.
Sehr guter Zusammenhalt unter den jüngeren Kollegen.
Gibt keine älteren Kollegen.
Manager sind wertschätzend und fair.
Büros sind gut ausgestattet mit höhenverstellbaren Schreibtischen und 4k Monitoren. Leider ist die Leistung des Laptops (MS Surface) nicht ausreichend für den Arbeitsalltag und führt zu Frustrationen. Diensthandy ist ein iPhone 14/15.
Projekterfolge werden kommuniziert und es gibt regelmäßige Firmenweite Meetings für einen Austausch. Jedoch werden keinerlei geschäftliche Zahlen über den Unternehmenserfolg kommuniziert.
Einstiegsgehalt ist okay, aber für die geleisteten Stunden eher unterdurchschnittlich. Ab Manager deutlich höhere Gehälter möglich.
Branchentypische mehr Männer als Frauen, insbesondere in den oberen Rängen (Partner) gibt es keine Frauen.
Leider viele Projekte mit PMO Fokus. Es gibt auch spannende Strategie Projekte, diese sind jedoch eher rar.
Junge Mitarbeiter werden hier unbarmherzig verheizt – insbesondere die wirklich loyalen und engagierten Kollegen, die für ihre gute Arbeit noch mehr Aufgaben aufgebürdet bekommen. Versprochene oder auch nur in Aussicht stehende Beförderungen? Vergeblich gewartet! Urlaubsanträge? Die werden vom Management gerne auf Eis gelegt, am besten sollen die Mitarbeiter ihren Urlaub dann nehmen, wenn auch der Kunde gerade auf Erholungsreise ist. Die Fluktuation ist so hoch, dass der durchschnittliche Mitarbeiter nicht einmal ein Jahr im Unternehmen verweilt. Eine Führungskraft kommentiert, dass die Demotivation in gewisser Weise nachvollziehbar ist – schließlich bestehen die Aufgaben hauptsächlich aus dem Schreiben von Protokollen und dem Anpassen von PowerPoint-Präsentationen.
Deshalb bleiben die Manager im Schnitt wesentlich länger im Unternehmen, da bei den langlaufenden Projekten kaum Managementaufgaben anfallen – außer der Austausch der ausscheidenden Mitarbeiter. Überstunden sind hier schlichtweg Alltag. Der Kunde wird allerdings nur für die gesetzlich zulässigen Stunden in Rechnung gestellt. Dankbarkeit vom Management? Fehlanzeige! Einzig gelegentliche Pizzapartys gibt es, wenn das Management feststellt, dass erneut drei Mitarbeiter gekündigt haben (und das ohne neuen Job). Das Motto lautet: Schnell weg!
Spannende Projekte? Die Mehrheit der Belegschaft wird sich vornehmlich beim Protokollieren der öden Termine von Automobilkonzernen wiederfinden. Ein echtes Mobilitätsökosystem? Offensichtlich ein Mythos. Feedback, ob positiv oder negativ, wird über ein anonymes Tool eingereicht. Ob dieses Feedback gehört oder gar umgesetzt wird, ist rein hypothetisch. Schließlich möchte niemand ernsthaft Kritik äußern, wenn man am nächsten Tag den Aufhebungsvertrag vom Partner auf dem Tisch haben könnte.
Mehr Transparenz
Man kann schnell Verantwortung übernehmen, steile Lernkurve
Sehr hohe Fluktuation der Mitarbeiter, Beförderung erst nach bestimmtem Zeitraum statt nach Fähigkeiten
Überstundenausgleich wäre angemessen, häufiger Managerwechsel ist nicht förderlich für die langfristige Entwicklung der MA
So verdient kununu Geld.