8 von 14 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Besonders positiv habe ich den Kollegenzusammenhalt, die Zusammenarbeit innerhalb meines direkten Teams und die hohe Eigenverantwortung empfunden. Ich hatte viel Freiraum, eigene Themen voranzutreiben und konnte fachlich wie persönlich viel lernen. Auch die flexiblen Arbeitsmöglichkeiten und der grundsätzlich offene Umgang miteinander habe ich sehr geschätzt.
Für mich lagen die größten Schwächen bei den langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten und der Vergütung. Gerade im Backoffice hatte ich teilweise den Eindruck, dass zusätzliche Verantwortung und ein wachsender Aufgabenbereich nicht automatisch mit einer entsprechenden Entwicklung von Position und Gehalt einhergingen. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass Perspektiven über die nächste Karrierestufe hinaus klarer aufgezeigt werden.
Gerade für die Backoffice-Teams würde ich mir klarere und langfristigere Entwicklungsperspektiven wünschen. Karrierepfade sollten nicht nur aus der jeweils nächsten Senioritätsstufe bestehen, sondern auch darüber hinaus nachvollziehbare Möglichkeiten bieten. Gleichzeitig sollte sich die Vergütung stärker an den tatsächlich übernommenen Aufgaben, Verantwortlichkeiten und der individuellen Entwicklung orientieren und weniger allein an der formalen Rolle. Gerade wenn Mitarbeitende mit der Zeit deutlich mehr Verantwortung übernehmen, sollte sich diese Entwicklung auch entsprechend widerspiegeln.
Innerhalb des direkten Teams habe ich die Arbeitsatmosphäre überwiegend als sehr angenehm empfunden. Der Umgang miteinander war kollegial, locker und auch auf persönlicher Ebene sind gute Beziehungen entstanden. Gleichzeitig hatte ich teilweise das Gefühl, dass zwischen operativer Ebene und Management eine gewisse Distanz bestand und Entscheidungen oder Rückmeldungen aus dem Tagesgeschäft nicht immer ausreichend berücksichtigt wurden.
Nach außen hat das Unternehmen grundsätzlich ein professionelles und modernes Auftreten. Intern habe ich einige Dinge allerdings differenzierter wahrgenommen, weshalb sich Außenwirkung und persönliche Erfahrung für mich nicht immer vollständig gedeckt haben.
Work-Life-Balance war insgesamt okay. Durch flexible Arbeitsmöglichkeiten und viel Eigenverantwortung ließ sich die Arbeit grundsätzlich gut organisieren. Gleichzeitig gehört es im Consulting teilweise dazu, dass Tage auch mal länger werden, das war entsprechend auch in der IT der Fall, wenn neben dem Daily Business noch Projektarbeit abgeschlossen oder kurzfristig unterstützt werden musste. Insgesamt war das für mich aber im normalen Rahmen.
Fachlich konnte ich während meiner Zeit im Unternehmen viel lernen und zunehmend Verantwortung übernehmen. Gleichzeitig fehlte mir langfristig eine klare Perspektive. In meiner Rolle war für mich irgendwann relativ deutlich absehbar, welche nächste Stufe noch möglich gewesen wäre – danach konnte ich für mich keinen wirklichen Entwicklungspfad mehr erkennen. Mehr Verantwortung und zusätzliche Aufgaben waren möglich, ohne dass daraus automatisch eine entsprechende Entwicklung bei Position oder Vergütung entstand. Die fehlende langfristige Perspektive war für mich letztlich der ausschlaggebende Grund, das Unternehmen zu verlassen.
Für mich einer der deutlichsten Kritikpunkte. Gerade mit zunehmender Verantwortung und wachsendem Aufgabenbereich hatte ich nicht das Gefühl, dass sich diese Entwicklung angemessen in der Vergütung widerspiegelt. Die Aussage, dass eine stärkere individuelle Gehaltsentwicklung schwierig sei, weil ansonsten vergleichbare Rollen ebenfalls angepasst werden müssten, fand ich persönlich wenig überzeugend. Aus meiner Sicht sollten Verantwortung, Leistung und tatsächlicher Aufgabenbereich stärker berücksichtigt werden. Im Vergleich zu anderen Möglichkeiten hat das Gesamtpaket für mich persönlich letztlich nicht mehr vollständig gepasst.
Das Unternehmen beschäftigt sich sichtbar mit sozialen und gesellschaftlichen Themen und vermittelt grundsätzlich ein entsprechendes Bewusstsein. Im Arbeitsalltag habe ich hier überwiegend positive Erfahrungen gemacht. Wie konsequent einzelne Themen tatsächlich umgesetzt werden, kann ich allerdings nur aus meiner eigenen Perspektive beurteilen.
Für mich definitiv eine der größten Stärken des Unternehmens. Gerade innerhalb meines Teams war der Zusammenhalt sehr gut und Unterstützung untereinander selbstverständlich. (kann es für den Standort Berlin sagen)
Auch hier habe ich keine negativen Erfahrungen gemacht. Der Umgang war grundsätzlich respektvoll und wertschätzend, unabhängig vom Alter. Erfahrung wurde aus meiner Sicht anerkannt und ältere Kollegen waren genauso selbstverständlich Teil der Teams und des Arbeitsalltags wie jüngere.
Mit meinem direkten Vorgesetzten habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich hatte viel Vertrauen und Freiraum, konnte Themen offen ansprechen und habe sowohl fachlich als auch persönlich viel gelernt. Kritikpunkte sehe ich daher weniger auf Ebene der direkten Führung, sondern eher bei übergeordneten Strukturen und Entscheidungen.
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt gut. Moderne Arbeitsmittel, flexible Arbeitsmöglichkeiten und grundsätzlich viel Eigenverantwortung haben den Arbeitsalltag angenehm gemacht. Natürlich gab es auch Punkte, die verbessert werden konnten, insgesamt habe ich die Rahmenbedingungen aber positiv wahrgenommen.
Die Kommunikation innerhalb des direkten Teams hat für mich sehr gut funktioniert. Informationen wurden offen geteilt und man konnte Themen unkompliziert ansprechen. Unternehmensübergreifend hätte ich mir jedoch an einigen Stellen mehr Transparenz gewünscht, insbesondere bei Entscheidungen, die den Arbeitsalltag oder die persönliche Weiterentwicklung betreffen. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass Entscheidungen bereits getroffen waren, bevor operatives Feedback wirklich einfließen konnte.
Ich habe im Arbeitsalltag grundsätzlich einen fairen und respektvollen Umgang erlebt. Unterschiede in Geschlecht, Herkunft oder persönlichem Hintergrund haben in meiner Wahrnehmung keine Rolle dabei gespielt, wie Kolleginnen und Kollegen behandelt oder in die Zusammenarbeit eingebunden wurden.
Die Aufgaben waren grundsätzlich abwechslungsreich und ich hatte viel Freiheit, Themen eigenständig voranzutreiben. Gerade durch die Mischung aus operativem IT-Betrieb, Security, Automatisierung, Microsoft 365 und Prozessoptimierung konnte ich fachlich viel mitnehmen. Gleichzeitig wurde für mich irgendwann deutlich, dass die langfristige Entwicklung innerhalb meiner Rolle begrenzt war. Mehr Verantwortung und komplexere Aufgaben waren möglich, ohne dass sich daraus für mich eine wirklich klare langfristige Perspektive ergeben hat.
Klare Performance Orientierung und trotzdem gutes Miteinander (keine Ellbogen-Kultur)
Handling von Abgängen könnte besser sein
Mehr Fokus auf die kleineren Offices legen, dass dort auch die Kultur und der Spaß an der Arbeit passt;
Guter Team-Zusammenhalt; intensive Phasen wie in der Beratung üblich; man hilft sich gegenseitig aus;
Bei den meisten Kunden genießt accilium mittlerweile ein sehr gutes Image; 2026 Hidden Champion Award gewonnen (im Sektor Mobility besser gerankt als MBB)
Ist natürlich Beratung, aber mit zunehmender Seniorität gewinnt man Freiheiten; Output zählt nicht Working Hours
Sehr schnelle Karriereentwicklung bei entsprechendem Einsatz und Qualität möglich; intensive Zusammenarbeit mit sehr erfahrenen Kolleg:innen aufgrund der Größe;
Für Anspruch an Einsatzbereitschaft und Qualität angemessen;
So gut es halt geht; für Flüge werden zB CO2 Ausgleichszahlungen gemacht;
Sehr starker Zusammenhalt; hohe Leistungsorientierung und dennoch keine Ellbogenkultur; Performance wird gegen klare Kriterien gemesssen und nicht durch Peer-to-Peer Vergleich
Sehr stark ausgeprägte Feedback-Kultur; wenn man Einsatz zeigt und gut ist, kommt man schnell voran und wird entstprechend gefördert;
Moderne Offices in Innenstadtlage
Gründerteam und Top Management Team kommunizieren offen, vor allem in schwierigen Phasen; alle zwei Wochen Allcompany-Kommunikation; guter Austausch im Team;
Fairness und Gleichberechtigung zu 100% gegeben; Frauenquote, insbesondere im Management Team könnte höher sein;
man kann von Tag 1 an Verantwortung übernehmen; gibt sehr viele Möglichkeiten, sich im Projekt aber insbesondere auch abseits vom Projekt in Themen einzubringen;
Besonders positiv ist die starke Kombination aus Teamgeist, Innovationsfreude und echter Gestaltungsfreiheit. Der Wissensdurst und der gemeinsame „Kampfgeist“ im Team sind beeindruckend hoch – die Leistungsbereitschaft steckt regelrecht an und motiviert einen über sich hinauszuwachsen. Gleichzeitig bleibt der Umgang offen, unterstützend und wertschätzend.
In Phasen mit hoher Projektauslastung kann es vereinzelt zu engem Timing und zusätzlicher Koordination kommen, was manchmal Stress erzeugt. Insgesamt aber nichts, was den positiven Gesamteindruck wirklich schmälert – eher Feinschliff-Themen.
Ein zusätzlicher Benefit wie ein Mittagessenszuschuss oder regelmäßige Snacks im Office wäre eine schöne Ergänzung zum bestehenden Angebot und würde den Arbeitsalltag noch angenehmer machen. Kleine Extras dieser Art könnten das Teamgefühl weiter stärken und den Bürotag gerade in intensiveren Projektphasen spürbar erleichtern.
Die Arbeitsatmospjäre ist geprägt von einer "wir packen an" Mentalität. Man fühlt sich von Beginn an eingebunden und ernst genommen. Auch in intensiveren Projektphasen bleibt der Umgang konstruktiv und respektvoll.
accilium genießt ein sehr professionelles und modernes Image – sowohl bei Kund:innen als auch in der Branche.
accilium bietet eine sehr gute Balance aus anspruchsvoller Projektarbeit und persönlicher Flexibilität. Deadlines sind klar, der Workload ist für die Branche absolut im Rahmen.
Die Entwicklungsmöglichkeiten sind klar, transparent und vielseitig.
Das Gehalt ist marktgerecht und transparent strukturiert, Jährliche Weiterentwicklung ist möglich.
accilium legt Wert auf nachhaltige Mobilität, bewussten Ressourceneinsatz und gesellschaftliche Verantwortung. Themen wie CO2- Reduktion werden ernsthaft verfolgt, nicht nur kommuniziert.
Der Zusammenhalt ist sehr start - man hilft einander, teilt Wissen und zieht gemeinsam an einem Strang.
das Durchschnittsalter ist grundsätzlich eher niedrig, dennoch wird kein Unterschied gemacht und auch ältere Personen sind genauso Teil des Teams.
Die Führungskräfte agieren transparent, wertschätzend und auf Augenhöhe. Entscheidungen werden nachvollziehbar kommuniziert. Sie sind nahbar und Feedback ist konstruktiv.
moderne Tools, angenehme Büros, klare Prozesse, top Equipment
Die Kommunikation läuft sehr offen und direkt, transparent und schnell. Entscheidungen werden klar getroffen. Feedback jeglicher Art sind fixer Bestandteil.
bei accilium wird Gleichberechtigung ganz selbstverständlich gelebt. Es wird schlicht kein Unterschied zwischen Menschen gemacht – weder bei Aufgaben, Chancen noch beim Umgang miteinander.
Die Projekte sind vielfältig, strategisch und gesellschaftlich relevant. Man bekommt früh Verantwortung und kann Themen aktiv mitgestalten anstatt nur auszuführen.
Der Kollegenzusammenhalt auf operativer Ebene ist nach wie vor sehr stark. Menschlich arbeiten hier viele wirklich tolle, engagierte und hilfsbereite Menschen zusammen. Gerade Nicht Mgmt Ebene gibt es viel gegenseitige Unterstützung und Solidarität. Ohne diesen Zusammenhalt wäre die aktuelle Situation für viele kaum tragbar.
Seit Beginn des Jahres hat sich die Unternehmenskultur spürbar und nachhaltig verschlechtert. Mit dem Einsetzen wirtschaftlichen Drucks wurde der ohnehin bereits harte Umgangston nochmals deutlich verschärft. Statt Orientierung, Stabilität und Führung zu bieten, dominieren seither Kontrolle, kurzfristige Kostensenkung und Druck.
Trennungen erfolgen häufig abrupt und in einem sehr rauen, wenig wertschätzenden Ton. Kaum jemand verlässt das Unternehmen im Guten. Viele Mitarbeitende erleben ein Führungsverständnis, das stark auf kurzfristige Leistungsmaximierung ausgerichtet ist. Solange Leistung erbracht wird, steigt der Druck weiter. Entsprechend hoch ist die Fluktuation, die das Unternehmen innerhalb kurzer Zeit massiv verkleinert hat.
Begleitend dazu wurden Team-Events, Weiterbildungsangebote und selbst kleinere Benefits gestrichen. Kommunikativ wird dies mit einer neuen Kultur der „highest performing teams“ begründet. In der gelebten Realität wird dies jedoch vor allem als Rechtfertigung für Misstrauen, Mikromanagement und steigenden psychischen Druck wahrgenommen.
Mehr Ehrlichkeit und Selbstreflexion auf Managementebene. Im Führungskreis scheint die Überzeugung vorzuherrschen, dass alle Mitarbeitenden das Unternehmen lieben und dass jeder, der geht, ein Verräter ist oder ohnehin nicht zur Unternehmenskultur gepasst hat. Diese Sichtweise blendet die Realität aus.
Die sehr hohe Zahl freiwilliger Abgänge im Jahr 2025 ist ein klares Warnsignal. Viele Mitarbeitende verlassen das Unternehmen bewusst ohne bereits eine neue Stelle zu haben, und das trotz eines aktuell schwierigen Arbeitsmarktes. Das spricht nicht für individuelle Fehlentscheidungen, sondern für strukturelle Probleme.
Statt diese Signale zu relativieren oder umzudeuten, sollte das Management den offenen Dialog mit der Belegschaft suchen, Kritik ernst nehmen und sich ehrlich mit den Ursachen auseinandersetzen. Vertrauen entsteht nicht durch Narrative, sondern durch Zuhören, Konsequenz und glaubwürdiges Handeln.
Geprägt von Angst, Unsicherheit und permanenter Beobachtung. Psychologische Sicherheit ist kaum vorhanden. Der Umgangston ist häufig rau, emotional aufgeladen und wenig professionell.
Die eingeführte Office-Pflicht hat diese Situation weiter verschärft. Die Mehrheit der Mitarbeitenden hält sich nur widerwillig im Büro auf. Die Atmosphäre ist angespannt und unnatürlich, offene Gespräche finden kaum noch statt. Vieles wird geflüstert oder bewusst in private Chatkanäle verlagert.
Sobald das Top-Management im Büro präsent ist, meiden viele Mitarbeitende gemeinsame Pausen oder gehen gezielt außerhalb essen. Das Büro wird nicht als Ort der Zusammenarbeit wahrgenommen, sondern als Raum der Kontrolle und Beobachtung.
Nach außen professionell, intern stark angeschlagen. Die hohe Fluktuation, die starke personelle Schrumpfung und die spürbare Unruhe bleiben auch Kunden und Bewerbern nicht verborgen und schaden dem Image nachhaltig.
Sehr hohe Verfügbarkeitserwartungen, gleichzeitig wurden Ausgleichsmechanismen, Flexibilität und Verständnis für individuelle Situationen deutlich reduziert. Die Office-Pflicht bietet dabei keinen erkennbaren Mehrwert für Zusammenarbeit oder Produktivität.
De facto eingestellt. Trainings-, Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten wurden gestrichen oder auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Karriereperspektiven sind unklar und stark von kurzfristigen wirtschaftlichen Überlegungen abhängig.
Das Gehalt ist marktüblich und konkurrenzfähig. Die Vergütung kommt pünktlich und ist im Branchenvergleich fair. Am Gehalt liegt die aktuelle Unzufriedenheit vieler Mitarbeitender nicht.
Stark kontrollierend, wenig unterstützend. Führung erfolgt zunehmend über Kennzahlen, Kontrolle und Druck statt über Dialog, Vertrauen und Entwicklung. Jede Rechnung, jede Reise, jedes Hotel wird geprüft. Das mittlere Management wurde spürbar entmachtet und fungiert häufig nur noch als verlängerter Arm kurzfristiger Vorgaben.
Formal aufgesetzt, inhaltlich jedoch wenig glaubwürdig. Offizielle Botschaften stehen häufig im klaren Widerspruch zum gelebten Alltag. Viele Themen werden nicht mehr offen angesprochen, sondern informell, abgeschirmt. Das Vertrauen, Kritik offen zu äußern, ist weitgehend verloren gegangen.
- Was wirklich Top ist, ist die tolle Kultur: Alle sind super freundlich und hilfsbereit und allgemein sehr wertschätzend
- Flexibilität: Private Termine lassen sich problemlos in Absprache in den Arbeitsalltag integrieren, Home-Office ist auch kein Problem, sowie Work-From-Anywhere Möglichkeiten
- Durch verschiedene Communities kann man an interessanten Themen mitarbeiten (Sustainability, Smart Cities, AI, etc.), dies ist aber immer zusätzlich zur täglichen Projektarbeit
- Mehr Benefits anbieten: Benefits wie eine Gymmitgliedschaft & Jobrad sind mittlerweile Standard und werden leider bereits seit längerem versprochen, ohne Ergebnisse bisher
- Mehr Mitspracherecht beim Staffing: Leider ist es schwierig ein Projekt mit einem bestimmten Themenfokus zu bekommen, da wenig bis garkein Einfluss auf Staffing. Insbesondere bei so vielen PMO Projekten sollte der Einfluss erhöht werden, denn Mitarbeiter die an Themen arbeiten die sie wirklich interessieren sind bekanntlich glücklichere Mitarbeiter.
Allgemein eine sehr angenehme und faire Arbeitsatmosphäre, die Kollegen und Vorgesetzten sind motiviert und haben ein Interesse die jüngeren anzulernen und weiterzuentwickeln.
Leider noch nicht sehr bekannt am Markt durch den Boutique Charakter, bei einzelnen Kunden jedoch ein sehr gutes Image. Es wird viel getan die Bekanntheit zu erhöhen.
Branchentypisch und Projektabhängig, im Schnitt ca. 50h/Woche. Je nach dem wie engagiert man ist geht auch deutlich mehr.
Klar kommunizierte Karriereweg mit Anforderungen und Gehältern. Beförderung zu Senior Consultant jedoch leider in der Regel erst nach 2 Jahren möglich. Dies sollte bei herausragendem Engagement auch früher möglich sein.
Sehr guter Zusammenhalt unter den jüngeren Kollegen.
Gibt keine älteren Kollegen.
Manager sind wertschätzend und fair.
Büros sind gut ausgestattet mit höhenverstellbaren Schreibtischen und 4k Monitoren. Leider ist die Leistung des Laptops (MS Surface) nicht ausreichend für den Arbeitsalltag und führt zu Frustrationen. Diensthandy ist ein iPhone 14/15.
Projekterfolge werden kommuniziert und es gibt regelmäßige Firmenweite Meetings für einen Austausch. Jedoch werden keinerlei geschäftliche Zahlen über den Unternehmenserfolg kommuniziert.
Einstiegsgehalt ist okay, aber für die geleisteten Stunden eher unterdurchschnittlich. Ab Manager deutlich höhere Gehälter möglich.
Branchentypische mehr Männer als Frauen, insbesondere in den oberen Rängen (Partner) gibt es keine Frauen.
Leider viele Projekte mit PMO Fokus. Es gibt auch spannende Strategie Projekte, diese sind jedoch eher rar.
Man kann schnell Verantwortung übernehmen, steile Lernkurve
Sehr hohe Fluktuation der Mitarbeiter, Beförderung erst nach bestimmtem Zeitraum statt nach Fähigkeiten
Überstundenausgleich wäre angemessen, häufiger Managerwechsel ist nicht förderlich für die langfristige Entwicklung der MA
Sehr hohe Transparenz hinsichtlich der Karriereentwicklung
Offene Feedbackkultur
Angenehme Arbeitszeiten für Consulting (spreche hier für einige, aber nicht für alle Projektteams)
Mentalität mancher Mitarbeiter hinsichtlich Arbeitszeiten
Mehr Benefits (zB Urban sports club)
Mehr Flexibilität bezüglich eines Projektwechsels
Tolles Team, lockeres Arbeitsumfeld und kurze Kommunikationswege.
Keine Leadership, unprofessionelle Kommunikation.
Wertschätzung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter in den Fokus rücken. Feedback aktiv nachverfolgen und nicht mit Floskeln begegnen. Abwechslungsreiche Aufgabenprofile erstellen. Die nicht-vorhandenen Führungspersonen im Berliner Büro sorgen zwar für eine nette Atmosphäre, geben einem dort aber auch das Gefühl vom Management nicht wahrgenommen zu werden.
Accilium ist eine Firma bei der ich wirklich gerne ins Büro gegangen bin, die Atmosphäre im Berliner Büro ist sehr gut, dynamisch und entspannt. Das liegt aber sicher auch daran, dass in dem Büro bis auf einen jungen Manager nur (Senior) Associates waren.
Nach Außen wirkt die Firma jung, modern und das Thema sorgt für Interesse. Man kann sich mit der Message identifizieren.
Am Ende ist es eine Unternehmensberatung. Dafür ist die WLB aber noch ok, und je nach Aufgabe und Projekt unterschiedlich. Wer richtig Gas geben will, kann immer länger sitzen.
Hier muss ich paraphrasieren, um den einen Stern zu begründen:
Die persönliche und professionelle Entwicklung des Mitarbeiters liegt ausdrücklich nicht in der Verantwortung des Managements (Unabhängige Aussagen von Partner und Manager). Offen bleibt: Wen oder was managed denn der Manager?
Wie weiter oben schon angemerkt, wurde persönlichen Gesprächen mit Desinteresse begegnet, eine Mentor-Rolle oder ein Sparring-Partner fehlte vollständig. Der Fokus liegt hauptsächlich im Business Development und für die Entwicklung der Mitarbeiter ist hier ausdrücklich keine Kapazität vorgesehen.
Da stellt man sich schon die Frage, warum dann überhaupt Beratung? Ich habe bei anderen Unternehmen in der Hinsicht eine viel bessere Erfahrung gemacht und halte diese Einstellung mindestens für antiquiert, am Ende aber schlicht respektlos. Als junger Berufseinsteiger, ggf. von einer Top-Uni mit gutem bis sehr gutem Abschluss, darf man mehr erwarten. Ansonsten gibt es auch Jobs wo man um 17:00 den Laptop zuklappen kann. Am Rande bemerkt: Die Mitarbeiter-Fluktuation ist hoch.
Das Gehalt wird transparent kommuniziert, ist denke ich angemessen aber am Ende auch nur okay. Denke mit besserer Work-Life-Balance wäre es angemessener, pro Stunde gibts woanders mehr.
Ähnlich wie bei Diversity ist auch Sustainability mehr Buzzword als wirklich Bestandteil der Kultur. Es soll wohl bald mehr Projekte dazu geben. Intern wird es allerdings nicht großartig gelebt. Vielleicht mehr als bei älteren Firmen, weniger auf jeden Fall als bei den meisten jungen Unternehmen.
Unter den Associates herrscht ein toller Zusammenhalt. Man kann sich aufeinander verlassen und der Umgang ist freundschaftlich. Alle sind super hilfsbereit und man wird sehr gut aufgenommen.
Richtig "alte Kollegen" gibt es bei der Firma kaum, der Umgang mit langgedienten Mitarbeitern ist unterschiedlich. Konnte ein paar sehr positive Fälle beobachten, allerdings auch Fälle, in denen die Weggang durch fehlende Anerkennung guter Arbeit begründet schien.
Zuerst das positive: Vorgesetzte sind in der Regel leicht zu erreichen und ansprechbar, die Kommunikationswege könnten kaum kürzer sein. Negativ: Oft einfach unprofessionell (Siehe Abschnitt Kommunikation). Resistent gegen jede Anmerkung oder Kritik, bei fehlerhafter Kommunikation wird der Fehler (inkl. verbalem Angriff) beim Mitarbeiter gesehen.
Meine Einzelgespräche mit meinem Manager fanden oft nicht richtig statt, meistens kam mein Manager zu spät, sagte spontan ab oder führte die Gespräche während er etwas anders machte am Telefon. Auch wenn man sich zu fassen bekam, überzeugte die Gegenseite durch Desinteresse, ein Gespräch kam nur durch aktiven Einsatz meiner Seite zustande. Das bringt allerdings auch nichts, wenn die Gegenseite sich einfach nicht interessiert.
Der Fokus des Managements liegt ganz klar im Business Development, für Leader- und Mentorship gegenüber gerade jüngeren Mitarbeiter*innen ist da kein Platz.
Das Equipment ist gut, als Arbeitslaptop gibt es (in der Regel neue) Surfaces, die allerdings nicht besonders leistungsstark sind (Für PM Aufgaben aber okay). Die Räumlichkeiten sind modern im Edge Grand Central am Berliner Hbf. Alle sitzen in einem Raum, es gibt Telefonzellen zum telefonieren. Tische können hochgefahren werden.
Die Kommunikation seitens des Managements ist leider nicht gut und oft unprofessionell. Es werden Statements gemacht, wieder zurückgenommen, und bei Nachfrage soll man "beim nächsten Mal besser zuhören" (Was dann theoretisch das ganze Team betreffen müsste). Da das Unternehmen in einer Wachstumsphase ist, teilweise nachvollziehbar. In Punkto Leadership jedoch schlicht nicht ok.
Die Firma versucht auf jeden Fall diverser zu werden. Am Ende bleibt Diversity aber ein Buzzword, das Management ist zum großen Teil männlich.
Die Firma schreibt sich Mobility auf die Fahne, die Projekte (vor allem in Berlin) sind fast ausschließlich Projekt-Management bei großen Automobilkonzernen. Es wird erwartet dass man 1-2 Jahre (!) auf einem Projekt ist. Man konnte oft (auch bei mir selbst) ein erstauntes Erwachen bei Neueinsteigern beobachten, wenn ihnen klar wurde, dass sie für das nächste Jahr PM machen dürfen. Man kommt da zwar schnell rein, dementsprechend schnell wird es aber auch repetitiv.
Laut eigener Aussage heißt es, dass 1-2 Jahre auf dem Projekt wichtig sind, um das "Berater-Toolkit" zu lernen. Außer Termine zu organisieren und zu moderieren/kommunizieren gibt es aber meiner Ansicht nach dort nicht viel mehr zu lernen.
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, sich etwas interessantere Aufgaben on top zu suchen. Die kommen dann aber natürlich oben drauf.
UNBEDINGT bzgl. Projektaufgaben beim Vorstellungsgespräch oder bei der Vertragsverhandlung nachhaken!