Gut am Arbeitgeber finde ich
Wovor ich am meisten Angst hatte, waren meine Noten. Mein Zeugnis war nicht sehr berauschen. Ich wurde aber dennoch zum Probearbeiten eingeladen, und konnte dort Punkten. Acer ist meiner Meinung nach anders als die meisten Betriebe. Denn hier wird nicht sehr auf die Noten geschaut, sondern darauf was du kannst.
Dass Acer ein Weltweites Unternehmen ist. Man hat also die Möglichkeit mit Mitarbeiten aus der ganzen Welt zu kommunizieren.
Dass das Preis - Leistungsverhältnis bei den Produkten stimmt.
Ja.. Das meine ich wirklich so. Auch wenn Acer nicht die günstigste Marke ist, so bekommt man immer eine qualitativ wertvolles Gerät.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Reparaturbedingungen. Man ist einfach mit zu vielen Mitarbeitern in einem Raum, der sich extrem aufheizt. So sehr, dass nicht einmal die Klimaanlage dagegen ankommt.
Arbeitsatmosphäre
Selbstverständlich gibt es noch andere Auszubildende, mit denen ich super klar komme. Man kann mit ihnen über alles reden, weil sie immer ein offenes Ohr für einen haben.
Wir machen es so, dass wir jeden Tag gemeinsam Essen gehen. In der Nähe gibt es ja viele Möglichkeiten (Kantinen, Supermärkte, McDonalds usw.)
Karrierechancen
Hierzu kann ich leider aktuell nichts sagen, weil wir dazu noch nicht aufgeklärt wurden.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten sind in meiner Abteilung meiner Meinung nach gut. Es gibt Kernarbeitszeiten (von 9 Uhr bis 16 Uhr). Diese Zeit ist für die Mittelschicht Pflicht. Allerdings muss man seine 8 Stunden Arbeitszeit voll bekommen. Aktuell fällt es mir sehr schwer nach den 8 Stunden Schluss zu machen, wenn man sieht, was noch alles erledigt werden kann.
Nachtrag:
Mir macht es sehr viel Spaß grade bei Acer zu arbeiten, weil ich das was ich lerne, zu Hause anwenden kann. So ist es mir möglich bei Problemen selber auf die Fehlersuche zu gehen, ohne dabei Angst zu haben, dass man etwas kaputt macht.
Ausbildungsvergütung
Was die Ausbildungsvergütung angeht, bin ich mehr als zufrieden. Im ersten Lehrjahr gibt es 655€ Brutto. Dazu kommen noch Fahrgeld zur Firma und noch extra Fahrgeld zur Berufsschule.
Währens des Urlaubs wird man hier auch bezahlt.
Nachtrag:
Die Überstundenregelung ist mehr als fair. Wenn man Überstunden hat, kann man an manchen Tagen früher gehen. Zum Beispiel Freitags.
Die Löhne werden meiner Meinung nach sehr pünklich ausbezahlt. In diesem Monat (August) war das Geld schon am Freitag, den 24. auf dem Konto.
Die Ausbilder
Zu meinem Ausbilder. Er ist zu mir und den anderen Azubis immer Freundlich und für ein Späßchen zu haben.
Spaßfaktor
Spaßfaktor ist nur zum Teil da, weil man auf Dauer an Lust verlieren kann, weil die ersten Monate das Gleiche gemacht wird.
Aufgaben/Tätigkeiten
Am Arbeitsplatz ist eigentlich immer was zu tun. In meiner Ausbildung (IT-Systemelektroniker) kommen, sobald die Aufgaben abgearbeitet sind, neue dazu. So hat man eigentlich immer was zu tun. Und wenn es mal ne kurze Pause gibt, kann man sich in dieser mit den Kollegen unterhalten.
Da in meinem Ausbildungsberuf Blockunterricht ist, hat man während den Schulblocks Zeit sich auf den Schulstoff zu konzentrieren, und ist nicht im einen Moment in der Schule und im Anderen im Betrieb am arbeiten. In anderen Ausbildungsberufen ist es aber so, dass 1 1/2 Tage pro Woche Schule ist. Der Schultag ist auch nicht so lang wie ein Arbeitstag. Wenn ich also zu Hause ankomme, habe ich also noch genug Zeit zum Lernen, und um mich auf den nächsten Tag vorzubereiten.
Wie es sich für ein Computer usw. Unternehmen gehört, ist die Technik dort auf dem aktuellen Stand.
Variation
Die Abwechslung während der Ausbildung ist nicht wirklich groß. Man durchläuft die Abteilungen. Allerdings ist mein Jahrgang 18 Wochen im Service. Da würde ich mir wünschen, dass der Zeitraum verkürzt wird, z.B. auf 3x 6 Wochen, welche im Laufe des ersten Jahres abgearbeitet werden.
Respekt
Respekt ist auf jeden Fall da.
Denn jeder weiß, dass man selber auch mal ein Azubi / Lehrling war.
Freundlich war bisher jeder zu mir. Man erhält viele Insiderinfos. Auch wenn nicht alle davon positiv sind.