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Acker 
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14 von 89 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 4,2Weiterempfehlung: 86%
Score-Details

14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Überragendes Team, sinnvolle Arbeit aber man muss Acht auf sich geben!

3,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Vertrauen in die Mitarbeiter*innen ab dem ersten Tag!
Unser Team und unsere Mission!
Unsere Kommunikation in jeder Hinsicht!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das zu schnelle Wachstum bei dem unsere Strukturen oft nicht hinterherkommen und die damit verbundene Überlastung vieler Mitarbeiter*innen!
Geringes Gehalt und wenig Weiterentwicklungsmöglichkeiten!
Unser Image scheint zunehmend wichtiger als der Inhalt unserer Bildungsprogramme!

Arbeitsatmosphäre

Unsere Mission und das sehr gleichgesinnte Team welches hinter dieser steht sorgt für eine überragende Arbeitsatmosphäre! Zwei unserer Grundwerte sind Vertrauen und Verantwortung. Das merkt man wirklich bei allem, was man tut und beeinflusst die Atmosphäre natürlich absolut positiv!

Ist man länger dabei, bemerkt man irgendwann aber immer mal wieder dass wir ein Talent dazu haben, alles zu "verpositiven" und "wegzuerklären". Das ändert nichts daran, dass die Arbeitsatmosphäre im Team sehr gut ist, hinterlässt aber ab und an einen durchaus sehr negativen Beigeschmack.

Image

Acker hat extern und zu großen Teilen auch intern ein sehr gutes Image. Das ist eigentlich auch berechtigt. Leider kommt es einem zunehmend vor, als ob die Pflege des Images mittlerweile wichtiger ist als der Inhalt der Bildungsprogramme! Das ist sehr schade!

Work-Life-Balance

Um eine gesunde Work-Life-Balance muss man sich SEHR aktiv selber kümmern und auf sich selber Acht geben. Die Überzeugung für unsere Mission und von unseren Bildungsprogrammen sorgen dafür, dass sich sehr viel verausgabt wird. Alles wird irgendwie möglich gemacht und Überarbeitung ist keine Seltenheit. Aktiv auf sein Wohlergehen schauen und Grenzen setzen muss gekonnt sein wenn man bei Acker arbeitet! Zu Beginn ist man absolut beflügelt von dieser tollen Arbeit bis man merkt, dass man nicht mehr kann und völlig ausgelaugt ist. Grenzen setzen! Das ist wirklich Übungssache und liegt hier in der eigenen Verantwortung!

Karriere/Weiterbildung

Gibt es kaum und man muss sich wieder SEHR aktiv darum kümmern. Wünsche zur Weiterentwicklung zu kommunizieren ist immer willkommen und stößt auf offene Ohren. Es wird auch geschaut, was möglich ist. Leider ist dann meistens nichts möglich und qualifizierte Mitarbeiter*innen verlassen Acker um sich weiterzuentwickeln. Sehr schade!

Für Acker jedoch weniger relevant da es unzählige hochmotivierte Bewerber*innen gibt, die nachrücken und wieder voller Elan mehr als 100% geben.

Kollegenzusammenhalt

Das Team ist großartig und nicht zu übertreffen!

Umgang mit älteren Kollegen

Viele ältere Kolleg*innen haben wir gar nicht. Allgemein werden aber alle gleich behandelt. Unser Team ist großartig und mir wäre nie aufgefallen, dass mit älteren Kolleg*innen anders umgegangen wird als mit jungen.

Vorgesetztenverhalten

Das Wort "Vorgesetzer" würde ich für unsere Teamleads nicht nutzen. Technisch sind sie das zwar, es fühlt sich aber wirklich nicht so an!

Wir haben flache Hierachieebenen und sehr offene, wertschätzende und ehrliche Kommunikation voller Vertrauen! Positives sowie negatives Feedback sind in beide Richtungen immer willkommen und gehören bei uns einfach dazu.

Besser könnte es nicht sein! Die Teamleads sind halt einfach auch Teil des Teams!

Kommunikation

Offene und wirklich wertschätzende Kommunikation.

Leider hat man ab und zu das Gefühl, dass inhaltlich zu vielem geredet und Feedback eingeholt wird, dann aber nichts damit passiert.

Also Kommunikation an sich auf allen Ebenen super aber viel Kommunikation ohne Vorankommen/Ergebnis bringt leider wenig und frustriert auf Dauer.

Gleichberechtigung

Eine andere, ältere Bewertung hier hat es gut getroffen: 10% Männer, 90% Frauen aber die leitenden Rollen sind zu 80% mit Männern besetzt. Ob die Zahlen nun genau stimmen habe ich nicht ausgerechnet aber es ist wirklich auffällig.

Viele junge Frauen und Mütter, die sich in ihre Arbeit werfen aber leitende Rollen werden von Männern besetzt.

Interessante Aufgaben

Zu Beginn auf jeden Fall. Irgendwann stagniert die Rolle und es kommt sehr darauf an, was man daraus macht. Hier gibt es meist Spielraum. Eine echte Weiterentwicklung in neue Rollen/Aufgaben ist aber die Ausnahme und man muss sich stattdessen innerhalb seiner Rolle
seine Schwerpunkte selber suchen und setzen! Irgendwann hat man seine Rolle natürlich gemeistert und die Aufgaben sind einfach weniger Interessant.


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Team Mensch & KulturTalentgewinnung

Vielen Dank für deine wertschätzenden Worte für das AckerTeam und unsere „überragende Arbeitsatmosphäre“. Aber auch für deine Kritikpunkte, auf die ich eingehen möchte.

Der für dich wichtigste scheint die Gefahr eines Ausbrennens für die gute Sache zu sein. Wie du schreibst, ist die Arbeitskultur bei Acker von Vertrauen und Verantwortung geprägt. Das bringt neben großen Freiheiten und viel Flexibilität aber auch die von dir genannten Herausforderungen mit. Natürlich liegt es zuerst einmal in der persönlichen Verantwortung, Überlastungen frühzeitig im Team zu kommunizieren, damit gemeinsam Lösungen gefunden werden können. Das ist aber nicht immer so einfach und wir sehen uns als Arbeitgeber insbesondere im sozialunternehmerischen Sektor absolut in der Pflicht, die Voraussetzungen für einen Umfeld zu schaffen, in dem niemand permanent über seine*ihre Grenzen gehen muss.

Hierfür haben wir vor Kurzem das Format „Gesundes Arbeiten bei Acker“ gestartet, um uns darüber auszutauschen, wie wir mit mehr Energie, Konzentration und Klarheit arbeiten können – um das zu schaffen, was uns wichtig ist und dabei Freude zu haben. Gleichzeitig arbeiten wir fortwährend daran, unsere Strukturen, Prozesse und Verantwortlichkeiten zu klären und zu verbessern. Sollte es dir oder jemanden in deinem Team gerade nicht gut gehen, dann sprich bitte deine*n Teamlead oder jemanden bei uns im Team Mensch & Kultur an, damit wir gemeinsam überlegen können, wie wir dich oder die betroffene Person entlasten können.

Das von dir angesprochene Thema „Weiterentwicklungsmöglichkeiten“ beschäftigt uns aktuell ebenfalls sehr. Es ist definitiv nicht so, dass es für Acker „weniger relevant“ ist, wenn qualifizierte Mitarbeiter*innen sich umorientieren, weil es „unzählige hochmotivierte Bewerber*innen gibt, die nachrücken“. Es ist für uns sogar sehr relevant und die Neugestaltung der Rollen in unseren Regionalteams mit vielfältigen Möglichkeiten zur individuellen Weiterentwicklung und Spezialisierung eines unserer derzeitigen Prio-Themen. Stay tuned!

„Unser Image scheint zunehmend wichtiger als der Inhalt unserer Bildungsprogramme!“ Hier möchte ich auf unsere Antwort auf eine andere Kununu-Bewertung zurückgreifen: Das ist es natürlich nicht. Der Fokus auf Inhalt und Wirkung ist von Anfang an die Basis unserer Arbeit und wird immer wieder als beispielgebend anerkannt und ausgezeichnet. Unser Team „Inhalte und Vermittlung“, bestehend aus Bildungs- und Ernährungsexpert*innen, evaluiert fortlaufend unsere Bildungsansätze und -materialien und entwickelt diese zielgruppengerecht weiter, um damit die größtmögliche Wirkung bei unseren Zielgruppen zu erzielen. Diese wird von unserem vierköpfigen Wirkungsteam mit quantitativen und qualitativen Methoden wie Vorher-Nachher-Befragungen mit Kontrollgruppen, Fokusgruppengesprächen oder teilnehmenden Beobachtungen analysiert und in jährlichen Wirkungsberichten veröffentlicht. Dafür arbeiten wir bundesweit mit mehr als 10 verschiedenen wissenschaftlichen Instituten und Universitäten zusammen. Aber Image ist auch nicht unwichtig. Als wirkungsorientierte Organisation stecken wir all unsere Kraft und Ressourcen in die Erreichung unseres großen Ziels: Bis 2030 soll jedes Kind die Möglichkeit haben, den Wachstums- und Wertschöpfungsprozess von Lebensmitteln in seiner Kita- und Schullaufbahn zu erleben. Was wir anstreben, ist nicht weniger als ein gesellschaftlicher Systemwandel. Um diesen zu erreichen, setzen wir auf Skalierung unserer Bildungsprogramme, eine Veränderung der Lehrer*innenausbildung und strategisches Lobbying. Öffentlichkeitswirksame Aktivitäten wie unser Webseitenrelaunch, die AckerKonferenz oder ein Film über die GemüseAckerdemie führen also auf den ersten Blick nicht sofort zu mehr Samen in der Erde aber sind letztlich genau das. Preise, Auszeichnungen, Presseartikel, Politiker*innenbesuche auf dem Acker helfen uns, den Schwung aufzunehmen, den wir brauchen, um gemeinsam mit starken Förderpartnern und engagierten MitAcker*innen unsere Mission zu erfüllen.

Mit dem folgenden Kritikpunkt beziehst du dich auf eine andere ältere Bewertung: „10% Männer, 90% Frauen aber die leitenden Rollen sind zu 80% mit Männern besetzt. Ob die Zahlen nun genau stimmen, habe ich nicht ausgerechnet aber es ist wirklich auffällig.“

Wir haben es ausgerechnet (Stand Juli 2022):
Das AckerTeam setzt sich zusammen aus 80 Prozent Frauen und 20 Prozent Männern (bzw. sich als jeweils weiblich oder männlich identifizierende Personen). Dieses Verhältnis spiegelt bei unseren Führungspositionen wider, die aktuell über alle Führungsebenen hinweg zu 76 Prozent von Frauen und 24 Prozent von Männern besetzt sind. Bei den Teamleads gibt es mit 15 weiblichen und 2 männlichen Teamleads sogar einen überproportional hohen Frauenanteil. (Und dabei ist einer von den beiden Männern sogar „nur“ interimistisch Teamlead – diese Stelle wurde davor einer Frau angeboten, die abgelehnt hat.) Um das subjektiv von dir wahrgenommene Ungleichgewicht zu verstehen, muss man – auch wenn wir bei Acker ungern in Hierarchien denken – in die „oberen“ Führungsebenen schauen. Hier haben wir den Vorstand/Geschäftsführung (zwei Männer, darunter der Gründer) und die Regionalleitungen & Clusterleads. Letztere sind neue Positionen in der Zentrale, von denen bisher erst zwei (eine davon ab Januar 2023) besetzt sind – beides durch Männer. Die anderen Clusterleads werden – bis zur erfolgreichen internen oder externen Besetzung - durch den Vorstand/die Geschäftsführung vertreten. Dem gegenüber stehen zwar in den vier Regionen vier weibliche Regionalleitungen, aber dennoch ist in der Wahrnehmung und Sichtbarkeit anscheinend ein Ungleichgewicht entstanden.

Vor diesem Hintergrund ist es für uns weiterhin ein wichtiges Anliegen, bei der zukünftigen Besetzung der Clusterleadpositionen auf einen ausgewogenen Frauenanteil zu achten und vor allem die interne Sichtbarkeit der sehr erfolgreich führenden Frauen bei Acker zu erhöhen.

Image scheint wichtiger als Inhalt

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Teamspirit, Anspruch an die eigene Arbeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Oben genannt. Für junge Leute die direkt nach dem Studium hier anfangen wollen, ist das alles bestimmt schön, so mit den Teamevents und schlechten Gehalt, aber für ältere erfahrene Mitarbeiter eher abzuraten.

Verbesserungsvorschläge

Verbesserungsvorschläge aus den "unteren Ebenen" (Regionalteams, MA der Zentralteams) tatsächlich ernst nehmen und genauso wichtig wie Ideen aus der Geschäftsführung/Leitungsebenen. Arbeitsbelastung der MA minimieren, besser entlohnen und Strukturentscheidungen vorantreiben mit Fokus auf Stabilität anstatt Imagepflege und neoliberaler Wachstumsparadigma. Letzteres passt doch auch nicht so gut zu Acker e.V., oder ;)!?

Arbeitsatmosphäre

Viele tolle Kollegen, aber Atmosphäre leidet unter hoher Arbeitsbelastung

Image

Mehr Imagepflege und schöne Worte als tatsächlich in der Realität

Work-Life-Balance

Überlastung von Mitarbeitern ist Standard - und das ist nicht Corona bedingt, sondern strukturelles Problem! Neue Mitarbeiter werden zwar eingestellt, aber an falschen Positionen.

Karriere/Weiterbildung

Der Wille ist da und man könnte theoretisch Weiterbildungen nutzen, wenn die Arbeitsbelastung dies erlauben würde, aber in den letzten 3 Jahren sind viele gute MA gegangen weil sie intern keine weiteren Entwicklungsmöglichkeiten hatten und an den immer gleichen Problemen verzweifelt sind. Ebenso gibt es Aufstiegschancen nur für diejenigen MA, welche die Geschäftsführung besonders mag.

Gehalt/Benefits

Man muss einen Verein, der im Bildungswesen/Sozialsektor tätig ist, nicht mit privater Wirtschaft vergleichen, wie das andere hier bei kununu tun um das krass niedrige Gehalt zu rechtfertigen, sondern mit den Gehältern im gleichen Sektor. Und da bewegt sich Acker e.V. leider nur im unteren Drittel. Also nicht gut und auch nicht fair. Dies wird versucht mit netten Team Events auszugleichen. Leider zahlt der Teamspirit aber nicht meine Miete.

Kollegenzusammenhalt

Kommt auf den Bereich an,aber da stimmt es meistens.

Umgang mit älteren Kollegen

Langdienende MA gibt es außer in der Geschäftsführung praktisch kaum, da viel Fluktuation. Gute MA suchen oft nach wenigen Jahren besser bezahlte Jobs. Menschen die über 50 Jahre alt sind arbeiten hier nicht (bis auf 1-2 Ausnahmen). Schade.

Vorgesetztenverhalten

Zwar nette Menschen in der Geschäftsführung und mittleren Leitungsebene ABER unrealistisch hohes Wachstumsparadigma und "Auf-Teufel-komm-raus"- Mentalität brennt die Mitarbeiter aus. Tipp: lieber Nachdenken bevor wieder was Neues kurzfristig in der Geschäftsführung und den Leitungsebenen angestoßen wird, dass dann die schlechter bezahlten Mitarbeiter in Hauruck-Nachtarbeit ausbaden müssen! Wenn langjährig bestehende Kritik diesbezüglich von Mitarbeitern tatsächlich ernst genommen worden wäre, müsste ich hier nicht so eine schlechte Bewertung schreiben.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice wird gefördert und technisch gut ausgestattet. Büros ebenfalls, wenn vorhanden.

Kommunikation

Eigentlich gut, aber oft wird mehr geredet als getan und viele schöne Wörter benutzt, um Probleme zu kaschieren.

Gleichberechtigung

Aufteilung gesamt bei Acker e.V.: 90% Frauen und 10% Männer. ABER verteilt auf Leitungsebenen: 20% Frauen und 80% Männer.

Interessante Aufgaben

Kommt auf den Bereich an. Mitgestaltung wird zwar immer wieder als hoch proklamiert, aber in der Realität bestimmen die Entscheidungen der Geschäftsführung, wie mein Arbeitsbereich zu laufen hat.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Team Mensch & KulturTalentgewinnung

„Image scheint wichtiger als Inhalt“ Das ist es natürlich nicht. Der Fokus auf Inhalt und Wirkung ist von Anfang an die Basis unserer Arbeit und wird immer wieder als beispielgebend anerkannt und ausgezeichnet. Unser Team „Inhalte und Vermittlung“, bestehend aus Bildungs- und Ernährungsexpert*innen, evaluiert fortlaufend unsere Bildungsansätze und -materialien und entwickelt diese zielgruppengerecht weiter, um damit die größtmögliche Wirkung bei unseren Zielgruppen zu erzielen. Diese wird von unserem vierköpfigen Wirkungsteam mit quantitativen und qualitativen Methoden wie Vorher-Nachher-Befragungen mit Kontrollgruppen, Fokusgruppengesprächen oder teilnehmenden Beobachtungen analysiert und in jährlichen Wirkungsberichten veröffentlicht. Dafür arbeiten wir bundesweit mit mehr als 10 verschiedenen wissenschaftlichen Instituten und Universitäten zusammen. Aber Image ist auch nicht unwichtig. Als wirkungsorientierte Organisation stecken wir all unsere Kraft und Ressourcen in die Erreichung unseres großen Ziels: Bis 2030 soll jedes Kind die Möglichkeit haben, den Wachstums- und Wertschöpfungsprozess von Lebensmitteln in seiner Kita- und Schullaufbahn zu erleben. Was wir anstreben, ist nicht weniger als ein gesellschaftlicher Systemwandel. Um diesen zu erreichen, setzen wir auf Skalierung unserer Bildungsprogramme, eine Veränderung der Lehrer*innenausbildung und strategisches Lobbying. Öffentlichkeitswirksame Aktivitäten wie unser Webseitenrelaunch, die AckerKonferenz oder ein Film über die GemüseAckerdemie führen also auf den ersten Blick nicht sofort zu mehr Samen in der Erde aber sind letztlich genau das. Preise, Auszeichnungen, Presseartikel, Politiker*innenbesuche auf dem Acker helfen uns, den Schwung aufzunehmen, den wir brauchen, um gemeinsam mit starken Förderpartnern und engagierten MitAcker*innen unsere Mission zu erfüllen.

„Neue Mitarbeiter werden zwar eingestellt, aber an falschen Positionen“ und „Arbeitsbelastung der MA minimieren“. Aktuell ackern wir an mehr als 1.300 Lernorten. Diese Zahl wollen wir in den nächsten 2 Jahren verdoppeln. Wir merken bereits jetzt, dass wir mit unserem aktuellen Lernortbetreuungsschlüssel an unsere logistischen Grenzen kommen. Ein Weg wäre natürlich, mehr Menschen einzustellen, die in der operativen Umsetzung unterstützen und die Arbeitsbelastung damit auf mehr Schultern zu verteilen. Aber wir können auf diesem Weg unser Skalierungsziel bis 2030 nicht erreichen. Darum ist unsere Strategie nicht, als kurzfristige Lösung mehr MitAckernde an diesen Positionen einzustellen, sondern uns Menschen ins Team zu holen, die die Kompetenz und Expertise mitbringen, unsere Prozesse und Strukturen so zu verändern, dass diese mit uns sinnvoll mitwachsen können.

Du schreibst von hoher Fluktuation in den letzten 3 Jahren und davon, dass es deswegen „kaum langdienende MA“ gibt. Rein faktisch lag unsere Fluktuation 2019 - 2021 zwischen 6 und 9 Prozent und damit weit entfernt von der durchschnittlichen Fluktuationsrate, die in deutschen Unternehmen bei knapp 30 Prozent liegt (nicht, dass das unsere Messlatte wäre). Unser Team ist in den letzten Jahren stark gewachsen, was bedeutet, dass bei gleichbleibend hoher bzw. niedriger Fluktuationsrate es dennoch natürlich in Summe häufiger vorkommt, dass MitAcker*innen weiterziehen. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie es die Menschen sind. Diese hinterfragen wir immer selbstkritisch, denn natürlich ist es unser Ziel, engagierte und kompetente MitAcker*innen zu halten – solange es sich für beide Seiten richtig und sinnvoll anfühlt. Manchmal trennen sich aber auch Wege und auch das ist okay – wir sind mit den allermeisten unserer AckerAlumni in gutem Kontakt und erwarten nicht, dass jemand sein oder ihr komplettes Berufsleben bei uns verbringt. Wir freuen uns dann lieber, wenn unser Alumni-Netzwerk wächst und wir an ganz unterschiedlichen Stellen im System ansetzen können, um dieses zu revolutionieren. Acker ist (zum Glück) nicht die einzige sinnstiftende Organisation.

Und bezüglich der „kaum vorhandenen langdienenden Mitarbeitenden“: Nach der Gründung von Acker (damals noch Ackerdemia) 2014 wurden 2015 die ersten vier Mitarbeiter*innen eingestellt, die heute alle vier noch engagiert und voller Tatendrang dabei sind. 2016 wuchs das Team um zwei weitere Personen. Eine davon ist heute noch Teil des AckerTeams, die andere ist – aus anderen als den von dir vermuteten Gründen – einige Jahre später weitergezogen und uns weiterhin sehr verbunden. Von den 28 Menschen, die 2017 bei Acker gestartet sind, ackern heute – 5 Jahre später – noch mehr als die Hälfte bei uns. Natürlich ist es so, dass du auf einem großen Teamtag mit 200 Kollegen und Kolleg*innen mehr „junges Gemüse“ als „alte Häs*innen“ (in Bezug auf die Organisationszugehörigkeit) triffst – das liegt in der Natur der Sache: es gibt einfach sehr viel mehr Menschen, die erst in den letzten Jahren bei uns angefangen haben.

Weil wir gerade bei „jungem Gemüse“ und „alten Häs*innen“ sind. Du schreibst, dass du es schade findest, dass, bis auf 1-2 Ausnahmen, bei Acker keine Menschen arbeiten, die über 50 Jahre alt sind. Tatsächlich sind es einige mehr – man sieht/merkt sein Alter eben nicht jedem*jeder an und es ist für uns auch ehrlich gesagt nicht relevant. Wenn wir neue AckerTalente suchen, dann liegt unser Fokus auf ihrer Qualifikation und nicht auf ihrem Alter. Darum ist von 24 bis 65 Jahren im Team auch alles dabei.

Apropos gefühlte Wahrheiten: „90% Frauen und 10% Männer. ABER verteilt auf Leitungsebenen: 20% Frauen und 80% Männer.“

Die aktuellen Zahlen (Stand Juli 2022) zeigen da tatsächlich ein ganz anderes Bild:
Das AckerTeam setzt sich zusammen aus 80 Prozent Frauen und 20 Prozent Männern (bzw. sich als jeweils weiblich oder männlich identifizierende Personen). Dieses Verhältnis spiegelt bei unseren Führungspositionen wider, die aktuell über alle Führungsebenen hinweg zu 76 Prozent von Frauen und 24 Prozent von Männern besetzt sind. Bei den Teamleads gibt es mit 15 weiblichen und 2 männlichen Teamleads sogar einen überproportional hohen Frauenanteil. (Und dabei ist einer von den beiden Männern sogar „nur“ interimistisch Teamlead – diese Stelle wurde davor einer Frau angeboten, die abgelehnt hat.) Um das subjektiv von dir wahrgenommene Ungleichgewicht zu verstehen, muss man – auch wenn wir bei Acker ungern in Hierarchien denken – in die „oberen“ Führungsebenen schauen. Hier haben wir den Vorstand/Geschäftsführung (zwei Männer, darunter der Gründer) und die Regionalleitungen & Clusterleads. Letztere sind neue Positionen in der Zentrale, von denen bisher erst zwei (eine davon ab Januar 2023) besetzt sind – beides durch Männer. Die anderen Clusterleads werden – bis zur erfolgreichen internen oder externen Besetzung - durch den Vorstand/die Geschäftsführung vertreten. Dem gegenüber stehen zwar in den vier Regionen vier weibliche Regionalleitungen, aber dennoch ist in der Wahrnehmung und Sichtbarkeit anscheinend ein Ungleichgewicht entstanden.

Vor diesem Hintergrund ist es für uns weiterhin ein wichtiges Anliegen, bei der zukünftigen Besetzung der Clusterleadpositionen auf einen ausgewogenen Frauenanteil zu achten und vor allem die interne Sichtbarkeit der sehr erfolgreich führenden Frauen bei Acker zu erhöhen.

Zum Abschluss möchten wir noch auf deinen Verbesserungsvorschlag „Mitarbeitende besser entlohnen“ eingehen. Gerade mit Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Situation und den sich ständig erhöhenden Kosten, mit denen wir privat alle konfrontiert sind, würden wir am liebsten allen MitAckernden eine dicke Gehaltserhöhung geben. Leider geht es den Menschen wie den Leuten und Acker wie vielen anderen Organisationen im sozialen Sektor: wir müssen unsere Ausgaben immer – aber aktuell nochmal ganz besonders gut - im Blick behalten, um sicher und stabil durch eine unsichere Zeit zu kommen.
Dass du allerdings von „krass niedrigen Gehälter“ im Sektorvergleich schreibst und Acker im unteren Drittel verortest, das deckt sich nicht mit den uns bekannten Zahlen. Aus meiner persönlichen Erfahrung sowohl im Stiftungs- als auch im sozialwirtschaftlichen Bereich kann ich nur sagen, dass Acker – vor allem bei den operativ tätigen Positionen – höhere Gehälter zahlt. Uns würde interessieren, worauf du deine Aussage stützt. Sprich uns dazu gern nochmal an, wenn du magst!

Modernes Arbeitssetting in Finanzen ist möglich

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das man als Mensch und Individuum im Ganzen gesehen und wertgeschätzt wird. Das Gefühl wichtig zu sein entsteht und man identifiziert sich noch mehr mit dem Ziel und der Vision, an denen alle tagtäglich arbeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

durch das schnelle Wachstum können Neuerungen manchmal etwas holprig und schnell von statten gehen. Das ist per se nicht unbedingt schlecht, aber hin und wieder anstrengend und fordernd.

Verbesserungsvorschläge

Einen Arbeitsplatzcheck für gesundes Arbeiten am Schreibtisch etablieren, sodass Langzeitschäden und Verletzungsgefahren durch z.B. falsches Sitzen minimiert werden.

Arbeitsatmosphäre

Durch offene Feedbackkultur, eigene Verantwortungsbereiche und proaktive Kommunikation wird eine vertrauensvolle und sichere Umgebung geschaffen, in der alles gesagt werden kann und auf die individuellen Bedürfnisse bestmöglich eingegangen wird.

Image

Deutschlands meist ausgezeichneter Verein im Bereich Umweltbildung hat in denMedien und der Öffentlichkeit ein sehr sauberes, stabiles und gutes Image, welches auch intern von jeder Seite gespiegelt wird. Neben der großen Wertschätzung und dem gemeinsamen Spirit eint die gemeinsame Begeisterung etwas bewegen zu wollen.

Work-Life-Balance

Auch hier geht der Verein auf die individuellen Bedürfnisse aller ein: Stundenanpassung und -einteilung sind unkompliziert möglich, ebenso, wie die Option auf Bildungsurlaub oder Sabbatical. Durch die Freiheit den Arbeitsplatz am Rechner frei wählen zu können (HomeOffice, agiles Arbeiten, Büro) und nicht an steife Arbeitszeiten pro Tag gebunden zu sein, ermöglichen einen sehr großen Spielraum für Tätigkeiten zum Ausgleich zur Arbeit. Auch spontane Arbeitstage zu Hause sind möglich, sollte das Kind mal krank werden, oder man spontan Urlaub brauchen - solange man darüber redet ist fast alles möglich.

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegschancen sind aufgrund der geringen Hierarchie-Strukturen schwer zu beschreiben. Sicher kann sich der Verantwortungsbereich erweitern und damit sicher auch die eigene finanzielle Stellung, es gibt auch die Möglichkeit innerhalb von einem Team Aufgaben zu übernehmen, die einem selbst besonders liegen. Weiterbildung bietet der Verein in Form von z.B. Bildungsurlaub, einem festen Budget pro Mitarbeiter*in für Weiterbildung und Zugang anderen Wissensplattformen zur Weiterbildung. Auch können versierte Mitarbeiter*innen in ihrem Bereich (egal ob Hobby oder nicht), in dem sie Expert*innen sind andere Mitarbeiter*innen weiterbilden.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter sind im Vergleich zum freien Markt meist geringer gestaffelt (da hier der Wert der Arbeit und die Gemeinnützigkeit im Vordergrund steht), dafür intern transparent nach Menge der Verantwortung aufgestellt. Entsprechend gibt es auch stets die Möglichkeit dieses zu hinterfragen und in den Austausch zu einer Anpassung zu gehen. Neben einer pünktlichen Auszahlung bietet der Verein auch weitere Vorsorgeleistungen, die optional besprochen werden können.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auch hier ist Luft nach oben, aber hier ist der Verein auf einem guten Weg. Die Materialien, die zur Umsetzung des Bildungsprogramms benötigt werden sind nach bestem Wissen und Gewissen ökologisch hergestellt, meinst aus nachwachsenden Rohstoffen und auch im Büroalltag wird großer Wert auf Recycling und Papierschonung gelegt. Plastik wird größtenteils vermieden, unnötiges Heizen und andere Energieverschwendung wird auch auf ein Minimum reduziert.

Kollegenzusammenhalt

Durch das starke Mindset und die Verbundenheit der einzelnen Personen zur Vision des Vereins wird eine starke Kollegialität geschaffen, in der aus Fehlern gelernt wird und man sich quasi im ersten Augenblick bereits bekannt vorkommt. Alle bringen denselben Spirit und dieselbe Begeisterung mit, sodass jede*r mitgedacht und abgeholt wird, wo er/sie steht.

Umgang mit älteren Kollegen

Aufgrund der modernen Ausrichtung kommt es nicht allzu oft vor, dass ältere, seniorigere Personen sich bewerben und demzufolge eingestellt werden. Wenn die Eignung aber vorhanden ist (technisch, körperlich, agil) und die Bereitschaft sich weiterzuentwickeln (Digitalisierung), so sollte dem nichts im Wege stehen. Aufgrund der schnellen Entwicklung und des rasanten Wachstums kann es sein, dass dieses Tempo für Personen eines höheren Alters vielleicht zu schnell ist. Unabhängig davon werden alle Personen wertgeschätzt und ebenso gefördert wie andere.

Vorgesetztenverhalten

Es wird großen Wert auf ehrliches Feedback und die Verantwortung aller am großen Gesamtprojekt gelegt. So herrschen hier flache Hierarchien und große Eigenverantwortung im eigenen Bereich. Das heißt aber nicht, dass man alleine da steht - die "Vorgesetzen" stehen einem mit Rat und Tat zur Seite und bringen sich ebenso ein, wie die Teammitglieder selbst. Es herrscht ein kollegial-freundliches Klima. Die Meinung aller zählt, wenn es um Entscheidungen innerhalb eines Teams geht.

Arbeitsbedingungen

Hier gibt es Luft nach oben. Sicher hat jeder einen aktuellen Laptop und ggf. einen externen Bildschirm, aber was die individuellen Bedürfnisse hinsichtlich Sitzmöbeln oder Tischen angeht ist dies eine individuelle Entscheidung nach Anfrage. Ein Grundstandard wird eingehalten, das ist sicher, arbeitssicherheitstechnisch könnte da aber sicher noch nachgefasst werden.
Die Büros, die vorhanden sind erhalten alle nötigen Ausstattungen (Regale, Schränke, Lampen, Sitzmöbel, ...), die es bedarf und sind in der Regel gut durchlüftet und ausgeleuchtet.

Kommunikation

Regelmäßiger Austausch im eigenen Team, aber auch im gesamten Verein machen Erfolge erlebbar. Verschiedene Kommunikationskanäle ermöglichen den themenspezifischen Austausch mit anderen Mitarbeiter*innen, wenngleich durch das schnelle Wachstum sicher noch etwas Verbesserungspotential da ist.

Gleichberechtigung

Der Großteils des Vereins besteht aus Frauen, sodass man durchaus von Gleichberechtigung sprechen kann. Hier wird kein Unterschied gemacht, ob Mann oder Frau, divers oder eben individuell anders. Alle sind willkommen und können sich gleichermaßen weiterbilden, aufsteigen und einbringen.

Interessante Aufgaben

Durch sessionale Höhepunkte in der Tätigkeit an Lernorten (Ferienzeiten, Schul-/Kitabetrieb) kann es streckenweise zu stärkerer Belastung kommen. Diese ist in der Regel aber durch offene Kommunikation zu jeder Zeit mit Vertretungen innerhalb eines Teams abfangbar, sodass es selten vorkommt, dass jemand aus eigenem Empfinden viel zu viel arbeitet. Das Voranbringen des eigenen Arbeitsbereiches mit innovativen Ideen (Bsp.: Digitalisierung) liegt im eigenen Verantwortungsbereich und kann eigenständig mit den anderen Teams vorangebracht werden. Sollte saisonbedingt Flaute herrschen ist es stets möglich andere Teammitglieder zu entlasten und zuzuarbeiten oder Bereiche temporär zu übernehmen.

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Ich hab noch nie so gerne für ein Unternehmen gearbeitet

4,8
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wer feste, perfekt aufgeräumte Strukturen und X Benefits sucht, ist hier falsch. Wer einen Job mit Sinn, viel Freiheit, Verantwortung und Flexibilität sucht ist hingegen bei Ackerdemia genau richtig.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die negativen Kommentare überlasse ich anderen - auch wenn ich sie persönlich nicht nachvollziehen kann.

Verbesserungsvorschläge

Ein Schritt nach dem anderen und weiter so.

Arbeitsatmosphäre

Wenn nicht gerade Corona ist, liebe ich meinen morgendlichen Weg ins Büro. Ich arbeite gerne in den Räumlichkeiten und die Kolleg*innen sind super nett - teilweise auch gute Freunde.

Image

Noch zu unbekannt. Aber da arbeiten wir dran.

Work-Life-Balance

Es kommt ein bisschen auf einen selbst an: Auf der einen Seite gibt es immer was zu tun, so dass man den Arbeitstag unendlich ausdehnen könnte. Auf der anderen Seite sind Selbstorganisation und eigenständiges, flexibles Arbeiten an der Tagesordnung. Ich kann mir meine Zeiten flexibel einteilen und fühle mich da sehr frei. Aber wenn ich nicht selbst aufpasse, dass ich nicht zu viel arbeite, tut es wahrscheinlich auch niemand sonst.

Karriere/Weiterbildung

Keine großen Budgets für Weiterbildung, aber insgesamt wird schon einiges angeboten. Und es gibt regelmäßig Feedback und Entwicklungsgespräche.

Gehalt/Benefits

Nicht vergleichbar mit den Gehältern in der Wirtschaft, aber dafür habe ich auch noch nie so gern für ein Unternehmen gearbeitet. Und die Gehälter sind auf jeden Fall gerecht verteilt - es gibt nicht so krasse Unterschiede, wie ich sie in anderen Unternehmen kennen gelernt habe. Benefits und Sozialleistungen wurden auf jeden Fall schon weiter ausgebaut. Alles ok.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Unsere Mission "Wertschätzung für Natur und Lebensmittel" leben wir auch - in jeder Hinsicht.

Kollegenzusammenhalt

Noch nie so erlebt. Mega!

Umgang mit älteren Kollegen

Wir haben im Augenblick nur wenige ältere Kolleg*innen, aber die sind Teil des Teams. Das Alter macht da keinen Unterschied.

Vorgesetztenverhalten

Das Wort "Vorgesetzte*r" passt nicht so richtig. Einige unserer Teamleads sind noch recht neu in der Rolle, aber sie machen im Großen und Ganzen einen guten Job. Ich persönlich erlebe eine sehr offene, wertschätzende Kommunikation mit meinem Teamlead. Definitiv besser als ich es aus anderen Unternehmen kenne.

Arbeitsbedingungen

Wir sind ein Sozialunternehmen und arbeiten teilweise auf gespendeten Geräten. Aber insgesamt sind wir super modern unterwegs - sowohl was Methoden und Tools als auch was die Ausstattung anbelangt. Auf jeden Fall kein Hauch von "verstaubtem Verein".

Kommunikation

Ich war noch nie in einem Unternehmen, in dem so offen und wertschätzend kommuniziert wurde. Klar, es gibt auch hier mal Situationen, wo man sich denkt "Maaan, das hättet ihr mal früher kommunizieren bzw. da hättet ihr uns besser einbeziehen können". Aber die Art und Weise wie kommuniziert wird passt einfach.

Gleichberechtigung

Im Vergleich zu anderen Unternehmen wird hier sehr viel Wert auf Gerechtigkeit gelegt.

Interessante Aufgaben

Wer Lust auf Verantwortung und spannende Projekte hat, wird definitiv fündig. Schon deshalb, weil sich ständig was verändert und es dadurch immer wieder neue Möglichkeiten gibt.

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