Ein Arbeitgeber mit 80% heißer Luft.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt befindet sich auf dem Branchenniveau.
Ein Arbeitgeber mit hervorragenden Zukunftschancen, wenn die Führungsetage bereit dazu ist, seine Fehler zu erkennen und zu beheben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende Ehrlichkeit, fehlender Respekt, Absprachen werden nicht eingehalten. Alles schriftlich bestätigen lassen!
In Konflikten entstehen krisenähnliche Zustände, man ist nicht bereit, sich gemeinschaftlich Veränderungen anzunehmen, sondern geht den Weg des geringsten Widerstands, gegen die eigenen Grundsätze. Ein Verein, der nach außen gegenüber seinen Mitgliedern einen grundsoliden Eindruck macht, intern aber so desolat ist, dass selbst etablierte Mitarbeiter häufig Angst haben, die tägliche Arbeit noch zu leisten.
Verbesserungsvorschläge
Die Vertriebsleitung des ADAC Sachsen e.V. sollte anfangen, Ehrlichkeit zu etablieren. Vieles ist heiße Luft und wird im Bewerbungsprozess und später im
Vieraugengespräch nett dargestellt, aber im
Fortbestand nicht beibehalten bzw. umgesetzt.
Die falschen Mitarbeiter werden geschützt, damit entsteht Unruhe und Misstrauen.
Arbeitsatmosphäre
Oberflächlich scheint alles in Ordnung, die Fädenzieher sitzen an unbemerkter Stelle.
Image
Im Zweiaugengespräch mit den Mitgliedern sieht vieles anders aus, was aus datenschutzrechtlichen Gründen hier nicht erwähnt werden darf. Das mediale Image scheint sich gut zu halten.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten sind ok, es gibt Obst, welches den ein oder anderen Trost bei persönlichen Angriffen gegenüber Kollegen spendet.
Karriere/Weiterbildung
Wenn die Versprechen auch den Tatsachen entsprechen würden, wären die Weiterentwicklungsmöglichkeiten sehr interessant. Hierzu sollte sich die Geschäftsleitung und auch die Vertriebsleitung allerdings das eigene Konzept nochmals überdenken und anfangen, transparent zu handeln.
Gehalt/Benefits
Mit dem Gehalt kann man leben. Als Neueinsteiger hat man teilweise mehr als ein Bestandsmitarbeiter.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hier ist der ADAC schon recht stark. Papier wurde bereits zu 20% abgeschafft, die Drucker werden bis zum letzten ausgereizt und funktionieren teilweise tagelang nicht.
Sozialbewusstsein gegenüber Mitgliedern vorbildlich, das sollte sich intern etablieren.
Kollegenzusammenhalt
Die alten „Kollegen“ haben sich ihr Nestchen gebaut und verteidigen dies auch vehement mit Stimmungsmacherei und Unwahrheiten.
Umgang mit älteren Kollegen
Die älteren Kollegen können sich gut zurückziehen und den Jungen das Feld überlassen. Die Bezahlung ist dennoch identisch, auch wenn die jüngeren Kollegen mehr auf sich nehmen müssen.
Vorgesetztenverhalten
Weder zum Vorgesetzten noch untereinander existiert großartig Respekt. Vieles passiert hinter dem Rücken. Es herrscht keine Loyalität.
Arbeitsbedingungen
Die grundsätzlichen Bedingungen sind annehmbar.
Ein Arbeitgeber, den man sich sicherlich erst einmal freiwillig aussuchen würde. Die Herausforderung kommen in der Zusammenarbeit mit der Vertriebsleitung, die nach vorn so spricht und hintenrum gegensätzlich handelt.
Kommunikation
Die Kommunikation ist nur augenscheinlich das was erzählt wird. Hinterm Rücken viel Getuschel. Vorsicht bei Aussagen!
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung existiert geschlechterübergreifend prinzipiell gut, Gleichberechtigung gegenüber neuen Kollegen sollte stark etabliert werden.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind vielseitig und interessant und lenken vom desolaten Personalzustand des Vereins ab. Wenn man sich mal wieder rumärgern musste, kann man sich anderen Aufgaben widmen. Sehr praktisch.