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Zentrale
Bewertung

PHZ Groß-Gerau - Toxisch, ungerecht und undankbar

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ADAC e.V. in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- ein Beruf, der als sinnstiftend angesehen werden kann
- der Ruf war einige Jahre sehr gut
- Pünktliche Gehaltszahlung
- Investitionen am Standort Deutschland

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Diktatorisches Vorgesetztenverhalten
- toxisches Arbeitsklima
- Drohungen und Machtspiele der Vorgesetzten
- Missstände sind bekannt und werden nicht angegangen. Die Zentrale in München duldet dies
- Ungleichbehandlung und Nasenfaktor sind spürbar bei jeder Entscheidung
- zu wenige Parkplätze, bei Besprechungen und Meetings

Verbesserungsvorschläge

- endlich Eingriff durch höhere Verantwortliche der Zentrale in München um ein besseres Arbeitsklima am Standort zu ermöglichen
- Vorgesetzte sanktionieren, die sich über Grenzen hinwegsetzen, Mitarbeiter benachteiligen bzw. mobben und deren Machtspiele und Drohungen abmahnen
- das Schichtsystem anpassen um die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten und zu verbessern. Auf wünsche der Disponenten eingehen, genauso wie bei den Kollegen in der Straßenwacht
- Leistung belohnen und Ungleichbehandlung strengstens untersagen
- Mitarbeiter loben und ihnen Anerkennung schenken
- einen Mitarbeiter in der HZ vor Ort bestimmen, der als zentrale Anlaufstelle vor Ort etwaige Missstände ohne Drohungen und Angst vor Konsequenzen direkt an die Zentrale in München berichtet
- Eine echte Willkommenskultur schaffen, statt neuen Kollegen mit Ablehnung zu begegnen

Arbeitsatmosphäre

Toxisches Arbeitsumfeld. Es werden immer Fehler bei anderen Kollegen gesucht. Obwohl man in einer Schicht tausende sehr schnelle situative Entscheidungen trifft, werden ständig Fehler gesucht, anstatt Kollegen aktiv zu unterstützen und ein angenehmes Arbeiten zu ermöglichen. Es passieren jedem Kollegen ständig Fehler! Es wird auf Kleinigkeiten herumgeritten und die Nadel im Heuhaufen gesucht. Das Arbeitsklima ist seit Jahren vergiftet. Jeder ist stets froh, wenn er erst gar nicht im Büro erscheinen muss und von zuhause aus Arbeiten kann.

Kommunikation

Es werden teilweise wichtige Informationen vorenthalten, aber andererseits werden belanglose Informationen laufend von den Vorgesetzten durch die Republik geschickt.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt keinen Zusammenhalt, jeder ist sich selbst der nächste. Jegliche Entscheidung die man trifft wird angezweifelt wird laufend kritisch und teilweise vorwurfsvoll hinterfragt. Vorgesetzte haben kein Rückgrat und lassen ihre Mitarbeiter auflaufen. Es wird ständig untereinander über andere Kollegen gehetzt. Kommentare über die Arbeit der anderen Disponenten gehören zum guten Ton. Jeder hält sich für den besten Disponenten, der jegliche Entscheidung und die Kompetenz eines anderen infrage stellt.

Work-Life-Balance

Die Schichten sind extrem Arbeitnehmerunfreundlich und sogar gesundheitlich bedenklich ausgelegt. Es gibt teilweise nur einen Tag Pause zwischen einem Schichtwechsel. Bis sich der Körper an die Schicht gewöhnt hat, wechselt man wieder in eine andere Schicht. Häufig werden Zwischenschichten eingeplant und es sollen Wechsel der Schichten aufgrund von Ausfällen in anderen Gruppen vollzogen werden. Man soll dauerhaft auf Hochtouren mitschwimmen, aber wenn man nicht mehr funktioniert wird man fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Die Arbeit ist extrem stressig und obendrein wird den Disponenten noch zusätzlicher Druck durch die Vorgesetzten gemacht. Kein Wunder, dass der Krankenstand so hoch ist!

Vorgesetztenverhalten

Es werden Mitarbeiter in großem Stil von der HZ Leitung, sowie den Schichtleitern und schichtführenden Disponenten mit großer Ablehnung und noch dazu schlecht behandelt. Dies überschreitet regelmäßig Grenzen und nimmt teilweise überhand. Mobbing und Schikanen sind an diesem Standort keine Seltenheit. Die Missstände sind teilweise seit Jahren bekannt, aber es gibt keinerlei Konsequenzen für die Vorgesetzten. Jeder Mitarbeiter wird bei der HZ Leitung von den Schichtleitern / sowie den schichtführenden Disponenten angeschwärzt. Es gibt hier keine echte Fehlerkultur, es wird jede Belanglosigkeit dramatisiert. Es wurden schon mehrfach neue Kollegen aussortiert, wenn den Verantwortlichen deren Nase nicht passte, obwohl diese motiviert und engagiert arbeiteten. Entscheidungen sind nicht objektiv. Jeder ist hier ersetzbar und wird wie eine Nummer behandelt. Es wird aktiv von den Vorgesetzten gegen ein gutes Arbeitsklima gearbeitet. Manche Mitarbeiter können sich alles erlauben, andere werden wegen jeder Kleinigkeit angesprochen oder drangsaliert. Drohungen sowie Machtspiele und Sticheleien sind an der Tagesordnung.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind spannend, da jeder Tag anders verlaufen kann. Der Beruf des Disponenten ist sehr stressig, kann aber auch erfüllend sein. Der Gedanke einem Menschen in Notsituationen zu helfen hat uns alle zu Beginn der Tätigkeit angetrieben.

Gleichberechtigung

Manche Kollegen können sich alles erlauben und dies ohne jegliche Konsequenzen. Andere werden ständig kritisiert und wegen Lappalien niedergemacht und unter Druck gesetzt. Der Nasenfaktor zeichnet die Arbeit der Führungskräfte aus. Fast all ihre Entscheidungen stützen sich hierauf. Ältere Disponenten erhalten deutlich mehr Gehalt, leisten weniger Arbeitsstunden und erhalten mehr Benefits, durch eine Tarifbindung. Dies wird seit Jahren von den neueren Kollegen im Betrieb bemängelt. Ausländische Kollegen werden teilweise benachteiligt. Es fallen extrem häufig Äußerungen die dem rechten Spektrum zuzuordnen sind. Die Vorgesetzten dulden es.

Umgang mit älteren Kollegen

Alte Kollegen bekommen mehr Urlaubstage und dürfen sich vom Nachtdienst freistellen lassen. Sie erhalten durch den alten Tarif aktuell noch ein höheres Gehalt.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist extrem altmodisch und designed wie ein Aquarium. Augenscheinlich fast 75% im Gebäude, sowie teile von Fassade und die Fenster sind in Blau gehalten. Das Büro und der Standort sind weit entfernt von einem modernen Büro. Andere Standorte und Hilfezentralen sind hoch modern und ansprechend eingerichtet und schaffen eine tolle Arbeitsatmosphäre. Man soll sich in Groß-Gerau jedoch augenscheinlich unter keinen Umständen wohlfühlen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gibt sich sehr Umweltbewusst und sozial, aber bis 2026 ist die Elektromobilität völlig am ADAC vorbeigezogen.

Gehalt/Benefits

Es wird für alte Disponenten ein akzeptables Gehalt gezahlt. Sozialleistungen sind Standard. Es gibt für ältere Disponenten eine Betriebliche Altersvorsorge. Allgemein gibt es sehr wenige Benefits. Der einzige Grund weshalb noch junge Kollegen beim ADAC als Disponent arbeiten.

Image

Getrübt, denn ein Skandal jagt den Nächsten!

Karriere/Weiterbildung

Es gibt kaum Aufstiegsmöglichkeiten für junge Disponenten, man steigt hier nicht durch Leistung auf, sondern durch schleimen und Intrigen. Leistung wird nicht belohnt. Wer gut reden und sich verkaufen kann steigt auf.

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Arbeitgeber-Kommentar

Personal-Team, Bereich Personal
Personal-TeamBereich Personal

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen und Eindrücke ausführlich zu schildern.

Die Unterstützung unserer Mitglieder in oftmals schwierigen Situationen ist für viele Kolleginnen und Kollegen ein wesentlicher Motivationsfaktor und prägt unsere tägliche Arbeit. Gleichzeitig nehmen wir die von Ihnen geschilderten Kritikpunkte sehr ernst. Die von Ihnen beschriebenen Erfahrungen hinsichtlich Arbeitsatmosphäre, Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit entsprechen nicht unserem Anspruch an einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander. Vorwürfe wie Mobbing, Benachteiligung oder fehlende Gleichbehandlung stehen im Widerspruch zu unseren Unternehmenswerten und werden von uns nicht toleriert. Daher bestehen für unsere Mitarbeitenden verschiedene Möglichkeiten, Feedback zu geben, Anliegen anzusprechen und Unterstützung zu erhalten. Dazu gehören regelmäßige Mitarbeiter- und Entwicklungsgespräche, Führungsfeedbacks, Teambesprechungen, unser Diversity-Management sowie die enge Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretungen.

Die Disposition in der Pannenhilfe ist eine anspruchsvolle Tätigkeit, die aufgrund unseres 24/7-Services einen Schichtbetrieb erfordert. Die Ausgestaltung der Schichtmodelle erfolgt in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretungen unter Berücksichtigung arbeitsmedizinischer und arbeitsschutzrechtlicher Aspekte. Gleichzeitig arbeiten wir kontinuierlich daran, Belastungen zu reduzieren und die Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeitenden weiter zu verbessern – beispielsweise durch die schrittweise Reduzierung der Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich sowie Angebote im Rahmen unseres Gesundheitsmanagements.

Auch hinsichtlich Vergütung, Entwicklungsmöglichkeiten und Gleichbehandlung entwickeln wir unsere Prozesse kontinuierlich weiter. Dazu gehören unter anderem einheitliche Vergütungsstrukturen, transparente Auswahlverfahren für Fach- und Führungspositionen sowie eine strukturierte Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen. Die hohe Zahl erfolgreicher Übernahmen nach der Probezeit sowie die vielfach positiven Rückmeldungen neuer Mitarbeitender bestärken uns auf diesem Weg.

Darüber hinaus investieren wir fortlaufend in moderne Arbeitsbedingungen, technische Ausstattung und flexible Möglichkeiten des hybriden Arbeitens.

Da uns ein offener Austausch wichtig ist, laden wir Sie ein, konkrete Anliegen und Verbesserungsvorschläge direkt mit den zuständigen Ansprechpartnern oder den Arbeitnehmervertretungen zu besprechen. Nur durch den persönlichen Dialog können Sachverhalte nachvollzogen, Missverständnisse geklärt und Verbesserungen gemeinsam angestoßen werden.

Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute und bedanken uns für Ihr Feedback.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr ADAC Personal-Team

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