Das Voluntary Leave Program in Deutschland wirkt gut organisiert, zeigt aber in der Umsetzung deutliche Schwächen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Voluntary Leave Program in Deutschland wirkt gut organisiert, zeigt aber in der Umsetzung deutliche Schwächen.
In meinem Fall wurde die gesetzliche Kündigungsfrist nach deutschem Recht nicht eingehalten – mit direkten finanziellen Nachteilen (Ruhenszeit beim Arbeitslosengeld I sowie zusätzliche Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge). Trotz vorheriger Nutzung der angebotenen sozialversicherungsrechtlichen Beratung wurde dieses Risiko nicht korrekt abgebildet.
Die Verantwortung dafür wird im Nachgang auf die Mitarbeitenden verlagert.
Auch das Arbeitszeugnis – im deutschen Arbeitsmarkt ein zentrales Dokument – war zunächst rein generisch und ohne erkennbare individuelle Bewertung. Eine Anpassung erfolgte erst auf wiederholte Nachfrage. Die zentrale, nicht durch Führungskräfte gesteuerte Erstellung wirkt wenig wertschätzend.
Insgesamt ein stark standardisierter Prozess mit zu wenig Blick für individuelle und länderspezifische Konsequenzen.