19 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
19 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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19 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Personen, die im Bewerbungsgespräch sitzen, sollten UNBEDINGT dafür geschult werden! Die fehlende Professionalität und das fehlende Verständnis von Nähe und Distanz waren deutlich zu sehen! Ich habe noch nie so ein unprofessionelles Bewerbungsgespräch führen müssen, in dem ich mit Vorwürfen gegen meine Person konfrontiert wurde und mir thematisch absolut ferne Fragen gestellt wurden.
Ich wurde über Randstad via Telefon/LinkedIn auf die Position als Labormitarbeiter bei Admedes aufmerksam gemacht. Der Bewerbungsprozess war zweistufig und insgesamt gut organisiert.
1. Vorstellungsgespräch:
Das Gespräch fand mit dem Teamleiter, dessen Vorgesetzten (Bereichsleiter) sowie einer HR-Mitarbeiterin statt. Die Atmosphäre war angenehm – gleich zu Beginn wurde Wasser angeboten. Nach einer Vorstellungsrunde ging es um meinen beruflichen Werdegang, Fachkenntnisse (z. B. Werkstoffprüfungen, Zugversuche, Prozesskontrolle) sowie meine Motivation.
Es wurden auch persönliche Fragen gestellt (z. B. Hobbys, Kochen, Familienplanung), die ich eher kritisch sehe. Außerdem irritierte mich, dass der Bereichsleiter beiläufig erwähnte, meine Bewerbungsunterlagen nicht gelesen zu haben.
2. Kennenlerntag:
Einige Tage später folgte ein Kennenlerntag (10–14 Uhr) mit Rundgang und Mittagessen im Casino. Das frisch gekochte Essen war sehr gut, die Mitarbeiter wirkten aufgeschlossen, und die Einarbeitungspläne wurden transparent vorgestellt. Besonders positiv empfand ich den offenen Austausch.
Fazit:
Obwohl ich am Ende eine Absage über Randstad erhielt, war der Bewerbungsprozess insgesamt positiv:
Pluspunkte: strukturierter Ablauf, wertschätzender Umgang, guter Einblick ins Unternehmen, positive Atmosphäre, Parkplätze und Verpflegung.
Minuspunkte: einzelne Fragen wirkten zu privat, und dass die Unterlagen nicht gelesen waren, war wenig professionell.
Absagen gehören zu Bewerbungsprozessen dazu und sind absolut nicht das Problem, allerdings fragt man sich wieso man überhaupt zum Gespräch gerufen wird, wenn man nur wertmindernde Aussagen hören muss. Wie zum Beispiel "Studieren Sie einfach gerne, oder wie können sie die lange Studiendauer begründen?", wenn die Noten einzeln durchgegangen werden und darüber gelacht und anschließend geurteilt wird wie schlecht man in Grundlagenfächern sei und wenn dann trotz Online und Vorort Gespräch bis ich nachgefragt habe keine Rückmeldung kam aufgrund eines "Serverfehlers". Junge Menschen, vor allem Frauen in MINT-Fächern sollte man ermutigen statt Ihre Leistung zu belächeln, dafür braucht es keine Zusagen, sondern einfach nur Wertschätzung. Habe mich absolut unwohl gefühlt und meine eigenen Fähigkeiten angezweifelt und das, obwohl ich bald Ingenieurin bin - ganz wie die unfassbar arrogante Führungskraft auch :)
Keine Rückmeldung nach einem Monat, obwohl Fachpersonal knapp ist? Unprofessioneller geht es kaum. Für mich ist das eine klare red Flag für das Unternehmen.
Die Bewerber sollten ungeachtet der Entscheidung nach angemessener Zeit benachrichtigt werden
Es sollte bei einem Bewerbungsprozess der aktuelle Arbeitgeber nicht zwei Tage nach Vorstellungsgespräche über den Besuch informiert werden. Auf Informationen durch den Bewerber bei Verstoß gegen die DSGVO wird mangelhaft reagiert. Finger weg, wenn persönliche Verknüpfungen der GF mit dem bisherigen Arbeitgeber bestehen.
Das Vorstellungsgespräch war recht angenehm. Es wurden kaum Fachfragen gestellt, sondern es standen eher allgemein der Lebenslauf und die Motivation für die konkrete Stelle im Fokus. Als am Ende des Gesprächs der weitere Ablauf und die Gehaltsvorstellung besprochen wurden, hatte ich den Eindruck, dass sich niemand den im Bewerbungsprozess angegebenen Gehaltswunsch im Vorfeld angeschaut hatte. Letztlich kam dann eine telefonische Absage mit der Begründung, dass man lieber einen Anfänger einstellen wird. Da sowohl meine Qualifikationen als auch meine Gehaltsvorstellung vorher bekannt waren, konnte ich das nur schwer nachvollziehen. Ich denke, diese Entscheidung hätte man schon vorher treffen können, um dann direkt auf das Vorstellungsgespräch zu verzichten. So bleibt mir der eigentlich gute Bewerbungsprozess in schlechter Erinnerung, weil ich nicht glaube, dass eine realistische Chance bestand, dass tatsächlich ein Arbeitsverhältnis zustande kommt.
Vor dem Bewerbungsprozess sich selbst klar werden, was man genau sucht
Zumindest könnten sie eine Ablehnung senden
So verdient kununu Geld.