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kununu Prüfprozess
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Die Stellenausschreibung liest sich wie ein Manifest für Selbstausbeutung, verpackt in Startup-Euphemismen. "All-in gehen", "nicht um 18 Uhr den Laptop zuklappen" und "Macher-Mentalität" sind im Jahr 2025 keine Benefits. Das sind rote Flaggen. Dass die Stelle immer noch online ist, spricht Bände und sollte jedem Bewerber zu denken geben.
Man erwartet einen erfahrenen Motion Designer mit After Effects, Cinema 4D, Figma, Photoshop und Kenntnissen im Performance Marketing. Dazu muttersprachliches Deutsch und Wohnort München. Das alles für ein Agenturgehalt im mittleren Segment, schätzungsweise. Als großes Benefit gibt es dann ein Deutschlandticket und darf man mittags ins Office pilgern. Und als Bonus bekommt man einen Avocado-Test in der Ausschreibung, der zeigen soll, wer wirklich aufmerksam liest.
Das Anforderungsprofil ist ambitioniert bis realitätsfern, die Work-Life-Balance wird offen als nachrangig kommuniziert. Kein Wunder, dass die Stelle unbesetzt bleibt. Wer all das mitbringt, hat längst bessere Angebote auf dem Tisch, mit Remote-Option.
Fazit: Solange das Unternehmen nicht reflektiert, WARUM es niemanden findet, wird die Ausschreibung wohl noch ein weiteres Jahr online stehen.