Ihr Unternehmen?

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ADP 
Employer 
Services 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ideal für alle, die an sich selbst zweifeln wollen.

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei ADP Employer Services in Neu-Isenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich habe viele Kompetenzen erworben: Resilienz, Selbstbeherrschung und die Fähigkeit, fünf Forecast-Meetings pro Woche zu ertragen, ohne die Nerven zu verlieren. Soft Skills at their best.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Liste ist lang: Kommunikationskultur gleich Null, Führung ohne Führungskompetenz, flächendeckendes Mikromanagement, emotionale Inkompetenz in Schlüsselpositionen. Bloßstellungen durch öffentliche Erfolgsstatistiken, Zwangsmeetings mit Kaltakquise in Gruppen, und das Gefühl, dass man als Mensch keine Rolle spielt – nur als Zahl. Und das alles unter dem Deckmantel eines „People-first“-Unternehmens. Bitterer geht’s kaum.

Verbesserungsvorschläge

Wie wär’s mit echter Führung statt Kontrolle? Mit Vertrauen statt Überwachung? Und mit Transparenz statt Flurfunk? Eine Kultur, in der Menschen unterstützt statt ausgebremst werden, wäre ein Anfang. Ein bisschen Empathie in der Führungsriege und eine Kommunikation, die diesen Namen verdient, würden Wunder wirken.
Und bitte: Hört auf, den Vertrieb als Ersatz für sämtliche Außenwirkung zu sehen. Wer kaum Marketing macht, darf sich nicht wundern, wenn niemand weiß, dass es euch gibt.

Arbeitsatmosphäre

Der Einstieg bei ADP bedeutet vor allem eines: permanenter Druck. Wer zur „richtigen Gruppe“ gehört, kann auch mal Wertschätzung erfahren – alle anderen kämpfen täglich um Relevanz. Lob und Anerkennung sind so selten wie eine stabile Telefonverbindung auf der A2. Wer schon immer mal erleben wollte, wie es ist, wenn Mikromanagement, Inkompetenz und Selbstüberschätzung miteinander fusionieren, kommt hier voll auf seine Kosten.

Image

Das Selbstbild von ADP ist klar: Marktführer, Innovationstreiber, People First. Das Fremdbild? Eher: „Wer?“ Während intern Imagebroschüren zirkulieren, bleibt extern kaum etwas hängen. Marketing spielt kaum eine Rolle, der Vertrieb soll’s richten – mit bescheidenem Erfolg. Schade eigentlich – das Produkt hätte besseres verdient.

Work-Life-Balance

Offiziell gibt es keine Erwartung der ständigen Erreichbarkeit – inoffiziell schon. Anrufe im Urlaub oder Krankheitsfall sind keine Ausnahmen, sondern gelebte Praxis. Besonders charmant: Serientermine am Montagmorgen und Freitagnachmittag. Weil wer will schon entspannt ins Wochenende oder motiviert in die neue Woche starten? Work-Life-Balance ist möglich – aber nur, wenn man sie sich aktiv erkämpft und notfalls mit Flugmodus verteidigt.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung bei ADP ist schnell erklärt: Wenn es überhaupt welche gibt, dann in Form von Standard-Schulungen für alle – und die drehen sich fast ausschließlich darum, wie man noch besser in der Kaltakquise funktioniert. Individuelle Entwicklung? Fehlanzeige. Karrierepfade? Intransparent.

Man lernt hier auf jeden Fall etwas fürs Leben: Was man sich bei einem Arbeitgeber wünscht – und was man nie wieder akzeptabel finden sollte. Und das ist vielleicht das ehrlichste Lernziel von allen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt kann sich auf den ersten Blick wirklich sehen lassen – vor allem für Neueinsteiger der letzten Jahre. Wer allerdings schon länger dabei ist, sieht von dieser Entwicklung: nichts. Denn alte Verträge werden konsequent ignoriert. Anpassungen? Nur bei der Zielhöhe. Die steigt jedes Jahr zuverlässig an – auch wenn die Ziele im Vorjahr schon nicht erreichbar waren. So wird ein ambitioniertes Zielsystem ganz nebenbei zur stillen Gehaltskürzung. Immerhin: Die Variable motiviert – oder frustriert – zuverlässig. In Summe kann man sagen: Es ist Schmerzensgeld. Aber hey, pünktlich gezahlt wurde es immerhin.

Kollegenzusammenhalt

Teamzusammenhalt ist bei ADP ein bisschen wie das Wetter in April: Kann gut sein, muss aber nicht. In manchen Grüppchen funktioniert es – meist zu dritt oder viert – sogar wirklich herzlich. Aber in der Breite herrscht eher Konkurrenz als Kooperation. Wer eine Frage stellt, bekommt oft keine Antwort, sondern ein Geschäftsmodell: Hilfe gegen Umsatzbeteiligung. Willkommen im Haifischbecken, in dem jeder auf seinen eigenen Deal achtet – und auf keinen anderen.

Vorgesetztenverhalten

Nicht jeder Manager bei ADP ist überfordert – aber viele. Die Führungsriege scheint sich aus ehemaligen Top-Vertrieblern zu rekrutieren, die menschlich irgendwo zwischen „empathiebefreit“ und „persönlich grenzüberschreitend“ rangieren. Mikromanagement ist die Königsdisziplin, Empathie ein Fremdwort. Ich habe in meiner gesamten Laufbahn selten mit jemandem gearbeitet, der gleichzeitig so wenig Führungskompetenz und so viel Sendungsbewusstsein hatte. Persönlich werdend, unprofessionell und schlicht unangenehm – und das auf Leitungsebene.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice gibt’s offiziell – klingt also erstmal gut. Aber die Bedingungen variieren stark je nach Region und Vorgesetztenlaune. Die technische Ausstattung (Monitor, Dockingstation etc.) ist Standard, der Rest bleibt Eigenverantwortung. Also: Wer’s gemütlich will, muss sich’s selber einrichten. Passt irgendwie zum Rest.

Kommunikation

Bei ADP wird Kommunikation großgeschrieben – in Form von Meetings. Es gibt Calls zu Themen, von denen man nicht wusste, dass sie Themen sind. One-to-Ones, Forecast-Runden, Produkt-Updates, Team-Calls, Gesamt Team Calls und Freitagnachmittag-Debatten. Wirklich wichtige Informationen? Leider Fehlanzeige. Strukturveränderungen, Gebietswechsel oder Umstellungen erfährt man meist erst, wenn’s schon passiert ist – oder wenn andere davon erzählen. Wer informiert sein will, braucht vor allem gute Kontakte und eine Prise Glück.

Interessante Aufgaben

Vertrieb von A bis Z – wobei A für „Anrufen bis zum Erbrechen“ steht und Z für „Zweifel an der Berufswahl“. Es gibt Kundentermine, ja. Aber der Arbeitsalltag besteht überwiegend aus Kaltakquise, Systempflege, Forecast-Calls und der unermüdlichen Jagd nach Excel-Zellen. Interessante Aufgaben? Vor allem dann, wenn man Interesse an CRM-Dokumentation und Akquise-Listen mitbringen kann.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.