Für Werkstudenten klare Empfehlung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Für Werkstudenten eine klare Empfehlung. Die Kombination aus vernünftigem Gehalt, Work-Life-Balance und interessanter sowie lehrreicher Arbeit ist eine Seltenheit. Durfte dort auch in einem anderen Bereich meine Bachelorarbeit schreiben, bei der ich absolute Freiheit hatte. Die Mitarbeiter, die ich kennenlernen durfte, waren durchweg das, was man sich als Arbeitskollegen wünscht.
Und zu guter Letzt war das Team, in dem ich ein Jahr lang ein Teil sein durfte, eine absolute Bereicherung, von der ich mich nur schweren Herzens trennen konnte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-Start-up Status wird etwas zu oft als vorgeschobenes Argument genutzt.
-Personalpolitik etwas zu wenig nachhaltig gedacht.
-Kommunikation und Transparenz sind noch etwas ausbaufähig.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe mich am Wochenanfang mehr auf meine Arbeitstage als auf meine Uni-Tage gefreut. Ich bin sehr gerne ins Büro gefahren, um dort mit meinen Kollegen vor Ort gemeinsam zu arbeiten. Für mich persönlich volle Punktzahl, weil ich mit meinem Team und den Schnittstellen-Abteilungen vollauf zufrieden war.
Habe das Unternehmen gezwungenermaßen verlassen, weil bei mir nun ein Auslandssemester ansteht.
Image
Das Image leidet meiner Auffassung nach eher nur hier auf kununu etwas — und das tendenziell auch eher an einem anderen Standort und in spezifischen Bereichen. Aus meiner Position habe ich größtenteils Positives mitbekommen und bin nach wie vor stolz, Teil des Unternehmens gewesen zu sein.
Work-Life-Balance
Großes Lob an HR und mein Team. Die Koordination von Uni und Arbeit konnte ich genauso umsetzen, wie es mir am besten passte.
Karriere/Weiterbildung
Fleiß und Eigeninitiative wird auf alle fälle belohnt. Als Werkstudent kann ich dazu allerdings wenig persönliche Erfahrungen beitragen.
Gehalt/Benefits
Als Werkstudent schwer zu beurteilen. An die großen Konzerne kommt das Werkstudentengehalt nicht ganz ran. Für ein Start-up und die Branche aber dennoch überdurchschnittlich, würde ich vermuten. Viele Benefits waren auch für mich als Werkstudent zugänglich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ich glaube, dass da die Mittel und Wege eines Start-ups eingeschränkt sind. Sofern sich aber Gelegenheiten angeboten haben, wurden diese definitiv angenommen. Vieles geschah denke ich auch aus Eigeninitiative der Mitarbeiter.
Kollegenzusammenhalt
Im eigenen Team Top. Bin noch immer davon positiv beeindruckt. Allerdings gibts wohl auch Teams, die sich dabei eine Scheibe von uns abschneiden könnten.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Altersdurchschnitt ist generell recht niedrig. Was mir als Student ganz recht war.
Vorgesetztenverhalten
Flache Hierarchie, kollegiales Verhältnis, viel Vertrauen und Verständnis. Hatte aber das Gefühl, dass ein paar konkrete Verbesserungsvorschläge von den obersten Ebenen nur halbherzig aufgegriffen wurden.
Arbeitsbedingungen
Für mich nahezu optimal. Hatte nur zwischendurch mit der mir zur Verfügung gestellten Technik etwas zu kämpfen und musste daher doch teilweise ein paar Stündchen in Gerätewechsel investieren.
Kommunikation
Ist denke ich aktuell die größte Schwäche. Klar ist es in einem Start-up, das sich derzeit in seiner Ausrichtung wandelt, schwierig, Kommunikationswege wie in großen Konzernen zu etablieren. Allerdings hätte man im digitalen Zeitalter und mit etwas nachhaltiger Planung durchaus bessere Wege finden können. Das würde nicht nur den Mitarbeitern Zeit und Stress ersparen, sondern auch die Effizienz des Unternehmens nachhaltig steigern.
Gleichberechtigung
Ich denke, dass hier das Unternehmen schon sehr fortschrittlich ist, gibt aber immer etwas Luft nach oben.
Interessante Aufgaben
Habe in diesem Jahr mehr gelernt als in der Zwischenzeit an der Uni. Vielfältig, innovativ und offen. Im guten Maße auch teilweise herausfordernd, was vor allem für eine Studententätigkeit eine Seltenheit ist.