Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 23.9.2026
Die Aenova Group erhält von ihren Mitarbeiter:innen negative Bewertungen. Besonders die Arbeitsatmosphäre steht in der Kritik: Viele berichten von zunehmendem Druck, fehlender Wertschätzung und einer Kultur der Angst, die durch Entlassungen und Aufhebungsverträge noch verstärkt wird. Das Vorgesetztenverhalten wird ebenfalls stark bemängelt – Bewertungen beschreiben parteiische, herablassende Führungskräfte, die realistische Ziele vermissen lassen. Einzelne loben hingegen ihren direkten Vorgesetzten, was auf deutliche Unterschiede je nach Abteilung hindeutet. Die Kommunikation gilt als mangelhaft: Relevante Informationen erreichen Mitarbeiter:innen häufig nur über den Flurfunk, während eine proaktive und transparente Informationskultur fehlt.
Die Work-Life-Balance leidet unter Schichtarbeit, Samstagspflichten und ei...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Aenova Group wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders häufig kritisieren die Bewertungen den hohen Druck von oben, fehlende Wertschätzung und ein unpersönlicheres Klima unter der neuen Unternehmensführung. Einige Nutzer:innen beschreiben Unsicherheit durch Kündigungen und Stellenabbau, was die Motivation und Moral der Belegschaft belastet. Darüber hinaus berichten einige Bewertungen von mangelndem Zusammenhalt und illoyalen Vorgesetzten.
Wenige Nutzer:innen äußern sich positiver und betonen, dass sich die Situation verbessere oder in ihrer Abteilung ein gutes Betriebsklima herrsche. Diese Stimmen stehen jedoch im Widerspruch zur vorherrschenden Meinung, da die große Mehrheit der Bewertungen auf eine belastende Atmosphäre hinweist, die von Druck, fehlender Anerkennung und einem angespannten Miteinander geprägt ist.
Die Kommunikation bei Aenova Group wird von den Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Viele bemängeln, dass wichtige Informationen oft nur über den Flurfunk ankommen und proaktive Kommunikation kaum stattfindet. Einige Bewertungen beschreiben die Situation noch deutlicher: Absprachen würden unter neuer Leitung abgestritten, und relevante Neuigkeiten würden hauptsächlich informell weitergegeben. Zudem empfinden es manche Mitarbeiter:innen als belastend, regelmäßig über schlechte Unternehmensergebnisse informiert zu werden, während kleine Erfolge unerwähnt bleiben. Kritisch hervorgehoben wird auch, dass die Kommunikation seitens einiger Vorgesetzter mangelhaft sei, obwohl der Austausch unter Kolleg:innen funktioniere. Wenige Stimmen sehen jedoch positive Ansätze, etwa durch Aushänge, Abteilungsmeetings und ein offenes Miteinander im Kollegium, und deuten darauf hin, dass sich die Situation verbessert.
Das Vorgesetztenverhalten bei Aenova Group wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Kritische Stimmen bemängeln, dass Führungskräfte delegierte Aufgaben vorwiegend zur Durchsetzung von Entscheidungen nutzen, unabhängig von deren Umsetzbarkeit. Schichtleiter:innen seien stark ins Tagesgeschäft eingebunden, sodass zu wenig Zeit für eigentliche Führungsaufgaben bleibt. Realistische Zielsetzungen vermissen viele Bewertende. Darüber hinaus werfen einige Nutzer:innen Vorgesetzten herablassendes und parteiisches Verhalten gegenüber Mitarbeiter:innen vor, und einzelne Bewertungen kritisieren, dass Führungskräfte Verstöße begehen, die bei regulären Mitarbeiter:innen zu Abmahnungen führen würden. Je nach Abteilung variiert die Situation allerdings: Während manche Teams eine gute Atmosphäre erleben, empfinden andere die Führungskultur als machtorientiert. Einige Nutzer:innen äußern sich positiv und loben etwa offene, kommunikative Vorgesetzte im administrativen Bereich oder berichten von guten direkten Führungskräften.
Die Work-Life-Balance bei der Aenova Group wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Besonders der Schichtbetrieb steht im Fokus: Häufige Nachtschichten und eine Erhöhung der täglichen Arbeitszeit von 7,5 auf 8 Stunden ohne zusätzliche Vergütung stoßen auf Unmut. Zudem berichten einige Mitarbeiter:innen von verpflichtender Samstagarbeit, obwohl die Kernarbeitszeit eigentlich Montag bis Freitag umfasst. Wenige Stimmen äußern sich positiver, etwa über Gleitzeit oder die Akzeptanz des Schichtsystems als selbstverständlichen Bestandteil der Arbeit.
Auch bei der Urlaubsplanung und Flexibilität zeigen sich Schwächen. Einige Bewertungen beschreiben, dass freie Tage kaum spontan genommen werden können und frühzeitiges Gehen bei geringer Auslastung nicht möglich ist. Die allgemeinen Arbeitsbedingungen werden als branchenüblich für ein Pharmaunternehmen beschrieben, jedoch ohne positive Besonderheiten. Insgesamt überwiegt die Einschätzung, dass neue Arbeitszeitregelungen die Balance zusätzlich verschlechtert haben.
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