Gutes Team, aber Vertrauensverlust durch aktuelle Entscheidungen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben ist vor allem das Arbeitsumfeld im Team, in dem viele engagiert und lösungsorientiert zusammenarbeiten.
Auch die Aufgaben bieten eine gewisse Vielfalt, sodass der Arbeitsalltag nicht eintönig ist.
Zudem ist die Zusammenarbeit mit dem direkten Vorgesetzten angenehm und professionell, was im täglichen Arbeiten spürbar ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich vor allem die mangelnde Transparenz und Verlässlichkeit bei wichtigen Entscheidungen.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Transparenz und Verlässlichkeit bei vertraglich vereinbarten Leistungen, insbesondere bei der Jahresprämie. Entscheidungen sollten frühzeitig und nachvollziehbar kommuniziert werden.
Klare und einheitliche Regelungen, z. B. beim Thema Homeoffice, damit alle Mitarbeitenden fair behandelt werden.
Verbesserung der internen Kommunikation sowie mehr Einbindung der Mitarbeitenden bei wichtigen Entscheidungen.
Zudem wäre es sinnvoll, bereits gestartete Maßnahmen zur Verbesserung der Teamarbeit nachhaltig weiterzuführen und nicht durch widersprüchliche Entscheidungen zu untergraben.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war in den letzten zwei bis drei Jahren deutlich besser und kollegial. In letzter Zeit hat sie sich jedoch spürbar verschlechtert, unter anderem aufgrund wenig transparenter personeller Entscheidungen sowie der nicht vollständig ausgezahlten Jahresprämie trotz erreichter Ziele. Das hat zu Verunsicherung geführt und das Vertrauen in den Arbeitgeber deutlich beeinträchtigt.
Kommunikation
Die Kommunikation ist insgesamt eher mäßig.
Entscheidungen werden nicht immer transparent vermittelt.
Ein Beispiel dafür ist die Entscheidung, einen Teil der Jahresprämie nicht auszuzahlen. Diese wurde erst kurz vor der Auszahlung kommuniziert, obwohl die Regelung bereits seit längerer Zeit vertraglich festgelegt war.
Hier wünsche ich mir deutlich mehr Transparenz, frühzeitige Information und eine nachvollziehbare Kommunikation seitens der Geschäftsführung.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team ist insgesamt sehr gut. Viele unterstützen sich gegenseitig, die Kommunikation ist offen und ehrlich, und in vielen Bereichen ziehen alle an einem Strang.
Es gibt jedoch auch einzelne Ausnahmen, bei denen die Zusammenarbeit weniger ausgeprägt ist. Teilweise entsteht der Eindruck, dass nicht alle Mitarbeitenden ihre Aufgaben im gleichen Maß priorisieren, was sich gelegentlich auf die Teamdynamik auswirkt.
Work-Life-Balance
Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, bis zu 2,5 Tage pro Woche im Homeoffice zu arbeiten, was positiv ist.
Allerdings wird diese Regelung nicht einheitlich gehandhabt, sodass nicht alle Mitarbeitenden gleichermaßen davon profitieren können. Hier wäre eine klarere und fairere Umsetzung wünschenswert.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten des direkten Vorgesetzten ist sehr positiv. Die Zusammenarbeit ist konstruktiv, sachlich und von hoher fachlicher Kompetenz geprägt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und bieten eine gute fachliche Vielfalt im Arbeitsalltag.
Gleichberechtigung
Die Frauenquote ist in den letzten Jahren gestiegen, was eine positive Entwicklung in Richtung mehr Gleichberechtigung zeigt.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist positiv. Die Zusammenarbeit macht Spaß und ist von gegenseitigem Respekt geprägt.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind teilweise gut. Die Räume sind in Ordnung, und die Computer sind leistungsfähig.
Allerdings gibt es auch Einschränkungen: Einige Programme sind nicht passend eingesetzt. Zum Beispiel wird ein System genutzt, das eher für den Vertrieb ausgelegt ist, aber für die Projektarbeit verwendet werden soll, was die tägliche Arbeit unnötig erschwert. Zudem fehlt eine interne IT-Abteilung, wodurch vieles extern gelöst werden muss und Prozesse verlangsamt werden.
Der Lärmpegel ist im Arbeitsalltag teilweise hoch, insbesondere bei Gesprächen im direkten Umfeld. Es wurden zwar Lärmpanels installiert, diese sind nicht optimal eingesetzt und bringen wenig Verbesserung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein ist insgesamt durchschnittlich ausgeprägt. Es gibt keine besonderen oder auffälligen Aktivitäten in diesem Bereich.
Im Alltag fällt zudem auf, dass beispielsweise im Winter häufig gelüftet wird, ohne die Heizung entsprechend anzupassen, was nicht besonders nachhaltig ist.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt und die Sozialleistungen werden insgesamt eher als unterdurchschnittlich wahrgenommen. Im Vergleich zu anderen Unternehmen wirkt die Bezahlung nicht besonders attraktiv.
Auch von länger beschäftigten Kolleginnen und Kollegen hört man häufiger, dass man hier finanziell nicht unbedingt richtig ist, wenn das Gehalt ein wichtiger Faktor ist.
Image
Das Image des Unternehmens wird intern aktuell eher kritisch wahrgenommen. Insbesondere die nicht vollständig ausgezahlte Prämie wird von vielen als schwer nachvollziehbar empfunden und hat die Stimmung deutlich verschlechtert. Nach außen wirkt vieles gut, intern zeigt sich jedoch ein anderes Bild.
Nach einer Phase spürbarer Verbesserungen entsteht durch die aktuellen Entwicklungen bei vielen wieder der Eindruck, dass sich das Unternehmen in eine frühere, unruhigere Richtung zurückentwickelt.
Karriere/Weiterbildung
Die Möglichkeiten zur Karriereentwicklung sind eher begrenzt. Aufstiegschancen sind kaum vorhanden, und auch im Bereich Weiterbildung gibt es wenig strukturierte Angebote.