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agriKomp 
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134 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,8Weiterempfehlung: 41%
Score-Details

134 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Willkommen bei der Priorität AG

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei agrikomp GmbH in Merkendorf gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wer schon immer davon geträumt hat, in einem Unternehmen zu arbeiten, in dem wirklich alles höchste Priorität hat, ist hier genau richtig. Der einzige kleine Haken: Wenn alles höchste Priorität hat, hat am Ende gar nichts mehr Priorität – außer Stress.

Die Kommunikation ist einzigartig. Kollegen sitzen drei Meter voneinander entfernt und schaffen es trotzdem, tagelang aneinander vorbeizuarbeiten. Informationen werden lieber in zehn E-Mails mit zwanzig Empfängern verschickt, anstatt einmal miteinander zu sprechen. Das Schöne daran ist: Selbst nach einem ausführlichen Mailverlauf stellt garantiert jemand die Frage: „Worum ging es da eigentlich?“ Man könnte meinen, Outlook löscht Informationen automatisch, sobald man auf „Allen antworten“ klickt.

Natürlich gibt es regelmäßige Jour Fixes. Das sind diese magischen Meetings, in denen alle pünktlich erscheinen, jeder aufmerksam nickt und am Ende trotzdem niemand weiß, was eigentlich beschlossen wurde. Es wird erklärt, warum letzte Woche nichts funktioniert hat, anschließend plant man die Planung für die Planung der nächsten Besprechung und trifft sich eine Woche später wieder, um festzustellen, dass sich erstaunlicherweise nichts verändert hat. Jour Fixe ist vermutlich der einzige Ort, an dem Zeit zuverlässig verschwindet, ohne jemals wieder aufzutauchen.

Planung wird hier großgeschrieben – zumindest theoretisch. Montag soll erledigt werden, was eigentlich letzten Freitag hätte fertig sein müssen. Dienstag wird alles umgeplant, Mittwoch bekommt die Aufgabe eine neue Priorität, Donnerstag stellt jemand fest, dass wichtige Informationen fehlen, und Freitag beginnt der gesamte Kreislauf wieder von vorne. Improvisation ist längst keine Notlösung mehr, sondern fester Bestandteil der Unternehmensstrategie.

Besonders beeindruckend ist das Prioritätenmanagement. Jede Aufgabe ist selbstverständlich die wichtigste überhaupt. Jede E-Mail ist dringend, jeder Anruf kritisch und jede Kleinigkeit ein Notfall. Irgendwann erkennt man: Wenn alles brennt, löscht niemand mehr das eigentliche Feuer.

Auch die Prozesse überraschen immer wieder. Selbst langjährige Mitarbeiter stellen sich gelegentlich die Frage, wie bestimmte Abläufe eigentlich funktionieren. Nicht, weil sie ihren Beruf nicht beherrschen, sondern weil Prozesse über Jahre hinweg so oft verändert, angepasst oder unterschiedlich ausgelegt wurden, dass am Ende jeder seine eigene Version kennt. Einheitliche Standards werden dadurch zu einer Art urbanen Legende.

Wirtschaftlichkeit wirkt gelegentlich wie ein optionales Extra. Erst wird etwas mit höchster Dringlichkeit bestellt, anschließend wieder storniert, danach kurzfristig neu bestellt und schließlich noch einmal umgeplant. Am Ende wundert man sich ernsthaft, warum alles immer teurer wird. Manchmal hat man das Gefühl, Hektik kostet weniger als Planung – zumindest solange niemand nachrechnet.

Verbesserungsvorschläge

Das eigentlich Tragische daran ist jedoch, dass das Unternehmen alle Voraussetzungen hätte, richtig gut zu sein. Es gibt engagierte Menschen, enormes Fachwissen und viel Potenzial. Was häufig fehlt, sind klare Kommunikation, konsequente Entscheidungen, realistische Prioritäten und der Mut, Probleme an der Ursache zu lösen, statt Woche für Woche nur ihre Symptome zu verwalten.

Am Ende bleibt deshalb nur ein Gedanke: Motivation verschwindet nicht von heute auf morgen. Sie geht Stück für Stück verloren, wenn Einsatz selbstverständlich wird, Kommunikation versandet, Erfahrung zu wenig zählt und Wertschätzung häufiger ausgesprochen als gelebt wird.

Aber keine Sorge – darüber sprechen wir ausführlich im nächsten Jour Fixe. Vielleicht planen wir dort auch gleich die Planung für die Besprechung danach.

Gehalt/Benefits

Das Thema Gehalt besitzt ebenfalls seinen ganz eigenen Charme. Während Inflation, Lebensmittelpreise, Strom, Heizung und Sprit scheinbar jeden Monat neue Rekorde aufstellen, scheint das Einkommen in einer nostalgischen Zeitkapsel festzustecken. Die Preise fahren längst Formel 1, das Gehalt rollt noch gemütlich mit dem Fahrrad hinterher. Der Satz „Mehr ist aktuell leider wirtschaftlich nicht möglich“ verliert irgendwann an Überzeugungskraft, wenn die Kaufkraft Jahr für Jahr kleiner wird. Irgendwann arbeitet man zwar für denselben Betrag, kann sich davon aber deutlich weniger leisten als noch vor einigen Jahren.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

KEINE Wertschätzung / GUTE Mitarbeiter werden gnadenlos ausgenutzt und im Nachhinein um ihren Lohn gebracht

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei agrikomp GmbH in Merkendorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Jeder bekommt eine Changs.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

KEINE Wertschätzung

Verbesserungsvorschläge

Einfach wertschätzung signalisieren und die Neuen Mitarbeiter NICHT immer direkt ins kalte Wasser werfen. KEINE Einarbeitung vorhanden, es folgt dem Prinzip „hier mach mal“, wodurch jeder erstmal selbst herausfinden darf, wie die Arbeitsstelle eigentlich gedacht war.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre schwankt zwischen guten/schlechtem Teamzusammenhalt und permanenten Improvisationen. Innerhalb der Teams schlechte Stimmung, insgesamt ständig geprägt von Zeitdruck, Ständige Umplanungen mit dem Gefühl, dass vieles gleichzeitig passieren soll, aber selten logisch abgestimmt ist.

Image

Nach außen noch akzeptabel, intern jedoch deutlich kritischer wahrgenommen. Die Differenz zwischen Darstellung und gelebter Realität ist spürbar und sorgt zunehmend für Ernüchterung.

Work-Life-Balance

Stark abhängig von den Bereichen. Im Büro teilweise mit Flexibilität und Homeoffice möglich, aber in den operativen Bereichen deutlich stärker durch tägliche Anforderungen nicht möglich, oder möglich gemacht. Insgesamt sehr stark und ungleich verteilt und wenig einheitlich gelebt.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklung hängt stark von Eigeninitiative ab, ein klarer Plan für Mitarbeiterentwicklung ist kaum erkennbar.

Gehalt/Benefits

Gehaltserhöhungen sind selten und wirken oft losgelöst von tatsächlicher Arbeitsbelastung. Trotz hoher Auslastung und dauerhaftem Mehrarbeitseindruck entsteht regelmäßig die Erklärung, dass wirtschaftlich leider nicht mehr möglich sei, unabhängig von der tatsächlichen Auftragslage. Anerkennung für Leistung bleibt dabei oft hinter den Erwartungen zurück.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen vorhanden aber intern unterschiedlich konsequent umgesetzt. Wirkt stellenweise eher wie ein Kommunikationspunkt als wie ein durchgängiges Prinzip im Alltag.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Teams meist gut und mit viel gegenseitiger Unterstützung und Engagement. Aber, über den Abteilungsgrenzen hinaus jedoch massiv schwächer, da viele Bereiche isoliert arbeiten und Abstimmung fast nie stattfinden. *Es ist aber massiv zu beobachten, dass der Kollegenzusammenhalt stark nachlässt.

Umgang mit älteren Kollegen

Egal ob jung oder alt, eine echte Unterscheidung im Umgang ist kaum erkennbar. Im Alltag ist weniger entscheidend die Person, sondern die Situation und die führt meistens dazu, dass alle gleichermaßen unter hohen Temperaturen, Zeitdruck und Arbeitslast arbeiten müssen. Es entsteht ständig der Eindruck, dass individuelle Belastungsgrenzen zwar existieren, im operativen Alltag jedoch kaum berücksichtigt werden, sodass sich jeder durch den Tag kämpft, unabhängig vom Alter oder der Erfahrung usw.

Vorgesetztenverhalten

Im Nachhinein herrscht KEINE Wertschätzung zu den Mitarbeitern, diese sollen nur funktionieren. Hier ist zu erwähnen, dass so manche Zahlungen mit geschickten Darstellungen vermieden, werden.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt wie eine Mischung aus moderner Arbeitswelt und technischer Geduldsprobe. Grundsätzlich ist alles vorhanden, was man zum Arbeiten braucht, nur läuft es nicht immer so, wie es sollte.

Kommunikation

Die Offizielle Kommunikation ist unzuverlässig, langsam oder meist unvollständig, während inoffizielle Wege deutlich effizienter funktionieren. Dadurch entsteht ein System, in dem Informationen eher schlecht oder zufällig verteilt werden als strukturiert. Es ist ein klassischer Dauerbrenner und zum Scheitern verurteilt.

Gleichberechtigung

Eine Gleichbehandlung gibt es eigentlich NICHT. Weil alle gleichermaßen unter den gleichen Rahmenbedingungen arbeiten müssen und Belastung eher nach Einsatz und Situationen verteilt werden. Die Unterschiede in Verantwortung, Gehalt oder Entlastung wirken dabei weniger transparent und nicht immer nachvollziehbar, wodurch Gleichberechtigung eher als selbstverständlich angesehen werden.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind gut und fachlich interessant. Das eigentliche Problem liegt nicht im Inhalt der Arbeit, sondern in den Rahmenbedingungen, wo sie erledigt werden müssen. Es herrscht Riesenchaos, ständige Umplanungen und fehlende Abstimmung und Abläufe werden regelmäßig unnötig verkomplizieren.

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Arbeitgeber-Kommentar

André PortnerVerwaltungsleiter

Vielen Dank für Ihr offenes Feedback. Ihre Kritik zu Einarbeitung, Kommunikation und Wertschätzung nehmen wir sehr ernst. Gleichzeitig ist unser Arbeitsumfeld teils projektbezogen sehr dynamisch und erfordert Flexibilität. Das entbindet uns jedoch nicht von klaren Strukturen. Hier arbeiten wir gezielt an Verbesserungen, insbesondere im Onboarding und in der Abstimmung.

Mehrfachbewertung

Es war einmal Und ist nicht mehr

2,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei agriKomp Beteiligungs-GmbH in Merkendorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das ich einen Job habe

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das sich nichts ändert

Verbesserungsvorschläge

Einfach mal an damals denken… wo ist das hin??

Arbeitsatmosphäre

War mal besser …macht keinen Spass mehr

Work-Life-Balance

Durchschnitt

Kollegenzusammenhalt

Gibt es überhaupt nicht mehr.. jeder ist sich selbst der nächste

Vorgesetztenverhalten

Von oben herab

Kommunikation

Geht unter


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

André PortnerVerwaltungsleiter

Danke für deine offenen Worte. Deine Wahrnehmung zu Führung, Kommunikation und Zusammenhalt gibt uns wichtige Impulse. Gerade auf Führungsebene sehen wir hier eine besondere Verantwortung. Wir bitten dich, direkt auf uns oder mich zuzukommen, um deine Erfahrungen konkret einzubringen und Veränderungen anzustoßen.

Operative Exzellenz im Dauer-Experiment, irgendwo zwischen Lagerlogik und kreativer Improvisation

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei agrikomp GmbH in Merkendorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Branche ist solide, die Themen sind interessant und die Aufgaben grundsätzlich abwechslungsreich. Es gibt viele engagierte Kollegen, die mit großem Einsatz dafür sorgen, dass der Laden trotz allem irgendwie läuft. In einzelnen Teams funktioniert Zusammenarbeit tatsächlich gut und man merkt, dass hier grundsätzlich fähige Leute sitzen, die mehr könnten, wenn man sie einfach lassen würde.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Struktur und Verlässlichkeit sind hier eher theoretische Konzepte. Abläufe werden regelmäßig angepasst, ersetzt oder neu interpretiert, oft bevor sie überhaupt richtig funktioniert haben.
Im Lager zeigt sich das besonders kreativ, wenn Effizienz offenbar bedeutet, 50 Artikel auf eine Palette zu packen und das ernsthaft als Prozessoptimierung zu betrachten.
Das Bestellsystem folgt dem Prinzip „Bestellen nach Bedarf“, was in der Praxis bedeutet, dass dringend benötigte Artikel zuverlässig nicht da sind, genau dann wenn sie gebraucht werden. Planung wird hier durch Hoffnung ersetzt, mit überraschend hoher Konsequenz.
Neue Mitarbeiter werden dabei gerne direkt ins kalte Wasser geworfen, Einarbeitung folgt dem Prinzip „hier mach mal“, wodurch jeder erstmal selbst herausfinden darf, wie der Laden eigentlich gedacht war.
Kommunikation ist ebenfalls ein Highlight, allerdings eher im negativen Sinn, denn offizielle Informationen kommen verspätet oder unvollständig an, während der Flurfunk erstaunlich stabil die wichtigste Informationsquelle bleibt.

Verbesserungsvorschläge

Klare Prozesse definieren und vor allem auch einmal konsequent durchhalten.
Lager und Beschaffung so organisieren, dass benötigte Teile tatsächlich dann verfügbar sind, wenn gearbeitet wird und nicht, wenn es zufällig passt.
Einarbeitung neuer Mitarbeiter als echten Prozess verstehen und nicht als Testphase für Selbststudium unter Realbedingungen.
Kommunikation so gestalten, dass sie mehr ist als ein optionales Informationssystem.
Entscheidungen nachvollziehbar treffen und nicht im Nachhinein ständig korrigieren.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre schwankt zwischen gutem Teamzusammenhalt und dauerhaftem Improvisationsmodus. Innerhalb der Teams oft stabil, insgesamt jedoch geprägt von Zeitdruck, Umplanungen und dem Gefühl, dass vieles gleichzeitig passiert, aber selten abgestimmt ist.

Image

Nach außen noch akzeptabel, intern jedoch deutlich kritischer wahrgenommen. Die Differenz zwischen Darstellung und gelebter Realität ist spürbar und sorgt zunehmend für Ernüchterung.

Work-Life-Balance

Abhängig vom Bereich. Büro teilweise mit Flexibilität und Homeoffice, operative Bereiche deutlich stärker durch tägliche Anforderungen geprägt. Insgesamt stark ungleich verteilt und wenig einheitlich gelebt.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung ist vorhanden, aber selten strukturiert oder konsequent umgesetzt. Entwicklung hängt stark von Eigeninitiative ab, ein klarer Plan für Mitarbeiterentwicklung ist kaum erkennbar.

Gehalt/Benefits

Gehaltserhöhungen sind selten und wirken oft losgelöst von tatsächlicher Arbeitsbelastung. Trotz hoher Auslastung und dauerhaftem Mehrarbeitseindruck entsteht regelmäßig die Erklärung, dass wirtschaftlich leider nicht mehr möglich sei, unabhängig von der tatsächlichen Auftragslage. Anerkennung für Leistung bleibt dabei oft hinter den Erwartungen zurück.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen vorhanden, intern unterschiedlich konsequent umgesetzt. Wirkt stellenweise eher wie ein Kommunikationspunkt als wie ein durchgängiges Prinzip im Alltag.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Teams meist stark, mit viel gegenseitiger Unterstützung und Engagement. Über Abteilungsgrenzen hinweg jedoch deutlich schwächer, da viele Bereiche isoliert arbeiten und Abstimmung eher zufällig passiert.

Umgang mit älteren Kollegen

Egal ob jung oder alt, eine echte Unterscheidung im Umgang ist kaum erkennbar, da im Alltag eher die Belastung als das Alter im Vordergrund steht. Entscheidend ist weniger die Person, sondern die Situation, und die führt häufig dazu, dass alle gleichermaßen unter hohen Temperaturen, Zeitdruck und Arbeitslast arbeiten. Dabei entsteht gelegentlich der Eindruck, dass individuelle Belastungsgrenzen zwar existieren, im operativen Alltag jedoch kaum berücksichtigt werden, sodass sich jeder irgendwie durch den Tag kämpft, unabhängig vom Alter oder der Erfahrung.

Vorgesetztenverhalten

Führungskräfte sind teilweise bemüht, arbeiten jedoch in einem System, das ihnen selbst wenig Stabilität bietet. Entscheidungen wirken nicht immer konsistent, und zwischen den Ebenen entstehen Reibungen, die sich direkt auf den Arbeitsalltag auswirken.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen wirken insgesamt wie ein Mix aus moderner Arbeitswelt und technischer Geduldsprobe. Grundsätzlich ist alles vorhanden, was man zum Arbeiten braucht, nur läuft es nicht immer so, wie es sollte. Besonders im IT und Systembereich sorgt eine deutliche Überlastung regelmäßig dafür, dass Prozesse ins Stocken geraten und effizientes Arbeiten eher zur Geduldsübung wird als zur Routine. Ladezeiten, Systemhänger und Verzögerungen summieren sich im Tagesverlauf schnell zu über einer Stunde reiner Wartezeit, in der faktisch nichts passiert außer Warten auf das System.

Hinzu kommt eine Ausstattung, die je nach Bereich unterschiedlich gut mit den Anforderungen mithält, wodurch manche Abläufe unnötig kompliziert werden. Dadurch entsteht häufig der Eindruck, dass nicht die Arbeit selbst der limitierende Faktor ist, sondern die Umgebung, in der sie ausgeführt werden muss.

Kommunikation

Ein klassischer Dauerbrenner. Offizielle Kommunikation ist unzuverlässig, langsam oder unvollständig, während inoffizielle Wege deutlich effizienter funktionieren. Dadurch entsteht ein System, in dem Information eher zufällig verteilt wird als strukturiert.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich gibt es im Alltag keine klar erkennbare systematische Benachteiligung nach Alter, Geschlecht oder Position, zumindest nicht als offen sichtbares Prinzip. Gleichzeitig entsteht jedoch der Eindruck, dass Gleichbehandlung vor allem dadurch entsteht, dass alle gleichermaßen unter den gleichen Rahmenbedingungen arbeiten und Belastung eher nach Einsatz und Situation verteilt wird als nach fairen oder strukturierten Kriterien. Unterschiede in Verantwortung, Gehalt oder Entlastung wirken dabei teilweise weniger transparent und nicht immer nachvollziehbar, wodurch Gleichberechtigung eher als „gleich viel abbekommen“ wahrgenommen wird als als bewusst gesteuertes, strukturiertes Prinzip.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind oft wirklich gut und fachlich interessant. Das eigentliche Problem liegt nicht im Inhalt der Arbeit, sondern in den Rahmenbedingungen, unter denen sie erledigt werden müssen, da Chaos, Umplanung und fehlende Abstimmung den Ablauf regelmäßig unnötig verkomplizieren.

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Arbeitgeber-Kommentar

André PortnerVerwaltungsleiter

Vielen Dank für deine offene und pointierte Rückmeldung. Improvisation kann Engpässe überbrücken, darf aber nicht zum Betriebssystem werden. Deine Kritik an Prozessen, Beschaffung, Einarbeitung, Kommunikation und IT nehmen wir ernst. Gerne möchten wir deine Erfahrungen vertraulich mit dir besprechen. Bitte wende dich daher direkt an mich.

Es war einmal...... Die Geschichte wie eine Firma ihr Ansehen verliert.

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei agrikomp GmbH in Merkendorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interessante Themengebiet, auch viele nette Kollegen. Teils schöne Firmenausflüge oder Feste.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich denke das habe ich deutlich in den Bewertungen gemacht. ....

Verbesserungsvorschläge

Es herrscht keine Strukturen mehr, es gibt keine (sinnvolle) Abläufe mehr.
Schrumpf gesund und baut wieder Strukturen und Abläufe an die alle sich halten müssen.

Arbeitsatmosphäre

Auf Grund der schlechten Kommunikation, hohen Druck und engen Zeitplänen, spontanen Einfällen etc. sehr gedrückte und angepasste Atmosphäre

Image

Konsequent über die Jahre hinweg zerstört.

Work-Life-Balance

Mo&Fr Home-office wer im Büro arbeitet, Monteure und Lagerristen etc. haben es deutlich schwerer.

Karriere/Weiterbildung

Sehr selten mal kommt es vor das Mitarbeiter eine Weiter/Fortbildung ausführen können, aber das kommt nur wenn Sie es sich erzwingen.

Gehalt/Benefits

Um viel zu verdienen arbeitet hier keiner und es kommt noch besser! Um so länger sie hier arbeiten um so weniger werden Sie verdienen! denn die Gehälterhöhungen (wenn es Sie gibt) bleiben weit unterhalb der Inflation!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nur nach Außen für ein besseres Image.

Kollegenzusammenhalt

Je nach Abteilung von sehr gut bis sehr schlecht alles dabei.

Umgang mit älteren Kollegen

Normal/unauffällig.

Vorgesetztenverhalten

die meisten Abteilungsleiter versuchen das Beste, doch mit den Vorgaben der GF/GL, kann auch nicht viel erreicht werden. Da bringen auch die eigenen überragend positiven Mehrfachbewertungen aus gewissen Bereichen nichts.

Arbeitsbedingungen

Sehr schlecht, egal ob Lager / Büro oder Baustelle....... Mitarbeiterwohl steht absolut nicht im Fokus.

Kommunikation

Meist innerhalb der Abteilung okay. Aus der Führungsebene oder Abteilungsübergreifend kaum noch vorhanden. Jede Abteilung kämpft nur noch mit der Bürokratie und den Aufgaben.

Gleichberechtigung

Geschlechterübergreifend nichts negativ aufgefallen, jedoch können enorme Unterschiede im Gehalt sein.

Interessante Aufgaben

Einziger Punkt der durchgehend gut ist. Aufgaben sind abwechslungsreich und interessant.

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Gutes Klima

5,0
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei agriKomp GmbH in Ansbach gearbeitet.

Kollegenzusammenhalt

Gut

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Mehrfachbewertung

Familiengeführter Arbeitgeber mit tollen Entwicklungsmöglichkeiten

4,3
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei agrikomp GmbH in Merkendorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Feste und den Gestaltungsspielraum

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man kann mehr kommunizieren und den Zusammenhalt zwischen Mitarbeiter fördern

Verbesserungsvorschläge

Mehr Produktschulungen und den marktausblick in den Fokus setzen

Work-Life-Balance

Es gibt Phasen bei dem es extrem ist, aber alles in allem hat man auch die Möglichkeit seinen Ausgleich unkompliziert zu nehmen

Gehalt/Benefits

Kann immer mehr sein, aber alles in allem gut

Kollegenzusammenhalt

In vielen Abteilungen ein sehr starker Zusammenhalt.

Vorgesetztenverhalten

Vorallem die Geschäftsführer sind fair im Umgang mit den Mitarbeitern

Kommunikation

Ist immer ausbaufähig aber von der Führung wird das Thema forciert

Interessante Aufgaben

Vielfältig und abwechslungsreich


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

André PortnerVerwaltungsleiter

Vielen Dank für dein ausgewogenes Feedback. Es freut uns, dass du insbesondere Gestaltungsspielraum, Aufgabenvielfalt und den fairen Umgang positiv wahrnimmst. Deine Hinweise zu Kommunikation, bereichsübergreifendem Zusammenhalt sowie zu Produktschulungen und Marktentwicklungen nehmen wir als wertvolle Anregungen mit.

‍♀️

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei agrikomp GmbH in Merkendorf gearbeitet.

Gehalt/Benefits

Viel zu wenig


Arbeitsatmosphäre

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Mehrfachbewertung

Super Team

5,0
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei agrikomp GmbH in Merkendorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Miteinander und Respekt

Work-Life-Balance

Verständnis bei herausfordernden Lebenssitutationen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Fernwärme, Solaranlage, E-Tankstellen, ...

Kollegenzusammenhalt

Gemeinsam zum Ziel, kein Hierarchiedenken

Vorgesetztenverhalten

Fair

Kommunikation

Immer offene Ohren

Interessante Aufgaben

Immer spannende Projekte


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Tolles Unternehmen mit vielen Freigeistern

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei agrikomp GmbH in Merkendorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

kostenlosen Kaffee und Wasser, E-Ladesäule, großer Parkplatz, Hilfsbereitschaft

Verbesserungsvorschläge

Bleibt freundlich, offen und innovativ


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 134 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird agriKomp durchschnittlich mit 2,8 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Administration/Verwaltung (3,5 Punkte). 47% der Bewertenden würden agriKomp als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 134 Bewertungen gefallen die Faktoren Interessante Aufgaben, Kollegenzusammenhalt und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 134 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich agriKomp als Arbeitgeber vor allem im Bereich Image noch verbessern kann.