Leider zu viele Einschränkungen statt Unterstützungen von der strauchelnden Mutter
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man wurde von der ehemaligen Geschäftsführung immer fair behandelt. Die Flexibilität und der Kampfgeist, der noch in den Herzen der meisten Mitarbeiter steckt, ist bemerkenswert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Beschränkungen fehlende Stellen extern besetzen zu können, Mitarbeiterabgänge konnten nicht kompensiert werden, keine strategische Weiterentwicklungen, z.T. Micromanagement, trotz fehlender Delivery weiterhin extremer Vertriebs-Fokus auf das SAP Geschäft, Einschränkungen bei Dienstreisen (z.B. Teammeetings an anderen Standorten nicht möglich)
Verbesserungsvorschläge
Transparentere Kommunikation zu den Mitarbeitern, eigenständigeres Management, unabhängige wirtschaftliche Entscheidungen, personelle Entlastung in den Teams.
Arbeitsatmosphäre
Die Moral und das Arbeitsklima leidet unter dem enormen Druck unter welchem die wenigen übrigen Mitarbeiter stehen. Die schwierige Lage des Mutterkonzerns lies eine personelle Entlastung leider nicht zu.
Image
Durch den Weggang einer großen Zahl von SAP-Beratern leidet das ehemalige Vorzeige-SAP-Beratungshaus stark unter einem Imageverlust in diesem Bereich. Die schwierige Situation des Mutterkonzerns lässt Fragen über die Zukunft und die Form des Unternehmens offen.
Work-Life-Balance
Weitestgehend flexible Arbeitszeiten, Home Office, die vielen Überstunden zur Einhaltung von Deadlines zehren jedoch.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen wurden jederzeit gefördert, durch Einschränkungen bei Dienstreisen waren Schulungen vor Ort jedoch z.T. nicht möglich. Die Aufstiegsmöglichkeiten sind durch die unsichere Situation aktuell eher gering.
Gehalt/Benefits
Gehalt durchschnittlich, gute Benefits
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt innerhalb der Kernteams blieb hoch, aber die zusätzliche Belastung durch Personalmangel in kritischen Positionen belastet auch den Teamgeist.
Vorgesetztenverhalten
Die Umstrukturierung hat viele gut funktionierenden Prozesse in der flachen Hierarchie untergraben und nun wird versucht, ein mittelständisches Unternehmen mit Konzernprozessen zu führen. Die Kompetenzen wurden dem bisherigen Management teilweise entzogen und man gewinnt immer mehr den Eindruck, dass es sich um ein von der Muttergesellschaft inszeniertes Puppenspiel handelt, in dem die Vorgesetzten keine große Rolle mehr spielen sollen.
Arbeitsbedingungen
Gut ausgebaute Offices und Arbeitsplätze
Kommunikation
Entscheidungen werden oft an der Spitze getroffen, ohne die Belegschaft ausreichend transparent zu informieren. Dies hat sich in den letzten Monaten verstärkt.
Interessante Aufgaben
Durch die hohe Projektlast ist eine persönliche Entwicklung sowie die Bearbeitung von neuen interessanten Aufgaben nahezu unmöglich.

