Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 29.8.2026
Das Gesamtbild von Aira fällt in den Bewertungen klar negativ aus. Die Arbeitsatmosphäre leidet laut vielen Bewertenden stark unter dem neuen Management: Druck, Kontrolle und ein angespanntes Klima in Meetings prägen den Alltag. Eng damit verknüpft ist das Vorgesetztenverhalten, das als eines der größten Probleme gilt – fehlende Transparenz, impulsive Entscheidungen und mangelnde Wertschätzung dominieren die Kritik. Auch die Kommunikation bewertet die Mehrheit als unzureichend: Versprechen werden nicht eingehalten, Kritik wird nicht angenommen, und relevante Informationen kommen zu spät. Die Work-Life-Balance wird von vielen als kaum vorhanden beschrieben, mit Arbeitswochen von 60 bis 70 Stunden und verpflichtender Samstagsarbeit. Das Gehalt liegt laut mehreren Bewertenden unter dem Branchendurchschnitt, Gehaltsve...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Aira wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch äußern sich viele zum Einfluss der Führungsebene: Seit einem Wechsel im Management habe sich die Stimmung spürbar verschlechtert, Meetings seien von Anspannung geprägt und Mitarbeiter:innen fühlten sich unter Druck gesetzt und kontrolliert. Auch impulsive Kündigungen und mangelnde Eigenverantwortung werden als belastend empfunden.
Dem gegenüber stehen einige positive Stimmen, die den Zusammenhalt unter direkten Kolleg:innen und eine wertschätzende Zusammenarbeit im Team loben. Der hohe Arbeitsdruck und die Atmosphäre auf Unternehmensebene scheinen diesen Eindruck jedoch zu überlagern. Die Bewertungen zeichnen damit ein gespaltenesn Bild: Während der kollegiale Umgang positiv hervorsticht, belasten Führungsstil und Arbeitsbelastung die Gesamtatmosphäre erheblich.
Die Kommunikation bei Aira wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Viele bemängeln, dass ein echter Informationsaustausch kaum oder gar nicht stattfindet – weder zwischen Mitarbeiter:innen noch zwischen Führungskräften und Teams. Einige berichten, dass Versprechen gemacht, aber nicht eingehalten werden, und dass neue Informationen häufig zu spät ankommen, um rechtzeitig handeln zu können. Besonders kritisch bewerten Nutzer:innen den Umgang mit Kritik: Interne Rückmeldungen würden nicht anerkannt, und öffentliche Kritik soll laut einigen Bewertungen sogar mit Kündigungsandrohungen beantwortet werden. Auch die Planung leidet offenbar unter mangelnder Abstimmung, da Überstunden als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Wenige Nutzer:innen erwähnen zudem, dass verlässliche Informationen kaum zugänglich sind und stattdessen Gerüchte kursieren. Der dringende Verbesserungsbedarf in diesem Bereich zieht sich durch nahezu alle Bewertungen.
Das Vorgesetztenverhalten bei Aira wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Kritisiert werden vor allem fehlende Transparenz in der Kommunikation, mangelnde Wertschätzung sowie impulsive und unklare Entscheidungen. Einige Nutzer:innen beschreiben einen autoritären Führungsstil, bei dem Kritik ignoriert, Feedback nicht aufbereitet wird und Doppelstandards bei Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit bestehen. Darüber hinaus berichten einige, dass Führungskräfte, die sich für ihre Teams einsetzen, entlassen werden, während Mitarbeiter:innen gezwungen werden, Fehler der Vorgesetzten auszubügeln.
Wenige Nutzer:innen berichten hingegen von wertschätzenden und unterstützenden Vorgesetzten, insbesondere am Berliner Standort. Da die Erfahrungen je nach Vorgesetztem stark variieren, stehen diesen positiven Einzeleindrücken die deutlich überwiegenden kritischen Stimmen gegenüber, die das Führungsverhalten als größten Schwachpunkt des Unternehmens bezeichnen.
Der Kollegenzusammenhalt bei Aira wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben den Teamzusammenhalt als sehr gut und heben hervor, dass sich Kolleg:innen gegenseitig unterstützen – auch in stressigen Situationen. Das junge, moderne Team zeige trotz einzelner Ausnahmen eine gute Kohäsion, und die Hilfsbereitschaft untereinander wird positiv wahrgenommen.
Gleichzeitig äußern einige Nutzer:innen kritischere Einschätzungen: Der Zusammenhalt entstehe weniger aus echtem Teamgeist, sondern eher aus gemeinsam erlebten Belastungen. Zudem berichten wenige, dass sich die Zusammenarbeit im Zuge von Kündigungen und neuen Vertriebsmaßnahmen verschlechtert habe, was sich auch in einer gestiegenen Krankenquote äußere. Für manche scheinen die Kolleg:innen der einzige Antrieb zu sein, die Arbeit fortzuführen.
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