Ihr Unternehmen?

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Michael 
Bethke
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Zum Glück nur 1 Jahr in diesem Betrieb beschäftigt gewesen. Nie wieder.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Ambulanter Krankenpflegedienst Michael Bethke GmbH in Oranienburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nicht das geringste.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben genanntes

Verbesserungsvorschläge

In allen Schichten Fachkräfte, 13te Monatsgehalt + Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld und die Hälfte der Angestellten entlassen inkl PDL.

Arbeitsatmosphäre

Ständiges Lästern und Hetzen prägen das tägliche Miteinander.
Mitarbeiter sind massiv überfordert, besonders im Spätdienst.
Im Spät- und Nachtdienst gibt es keine Fachkräfte vor Ort.
Ohne Leitung arbeitet jeder ohne feste Vorgaben, eher nach eigenem Ermessen.
Es herrscht Desinteresse und Gleichgültigkeit gegenüber den Aufgaben.
Den Hilfskräften werden Fachkräfte Aufgaben auferlegt, was eigentlich rechtswidrig ist.
Zudem wird sich allgemein nicht wirklich an das Arbeitszeit und Arbeitsschutz Gesetz gehalten.

Image

Außen hui, innen Pfui

Work-Life-Balance

zum Thema work life balance...hmm...im
Dienstplan werden regelmäßig Schichten von 12 Stunden festgesetzt. Laut § 3 ArbZG beträgt die maximale Arbeitszeit 8, im Ausnahmefall maximal 10 Stunden. Eine dauerhafte Verplanung von 12-Stunden-Schichten ist im regulären Schichtbetrieb auch in der Pflege nicht wirklich legitim.
Der Tag des Ausbeidens nach dem Nachtdienst wird fälschlicherweise als voller freier Tag im Dienstplan gewertet. Ein freier Tag im Sinne des Arbeitsrechts ist jedoch ein beschäftigungsfreier Kalendertag von 00:00 bis 24:00 Uhr. Nach einer Blockphase von beispielsweise 7 Nachtdiensten verbleibt durch diese Praxis effektiv nur ein einziger echter Ruhetag, bevor direkt wieder der Frühdienst beginnt. Dies verhindert jede nachhaltige Regeneration. Auf diesen Missstand haben mich betroffene Kolleginnen und Kollegen aus dem Nachtdienst beispielsweise aufmerksam gemacht.
Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestruhezeit von 11 Stunden (in der Pflege unter Ausgleichsbedingungen minimal 10 Stunden gemäß § 5 ArbZG) wird durch „kurze Wechsel“ regelmäßig unterschritten.

Karriere/Weiterbildung

Wird angeboten. Aber, lernen tut man dort eigentlich wenig. Nur basics.

Gehalt/Benefits

Das Vergütungsniveau für Hilfskräfte ist im Verhältnis zur Arbeitsaufwand sehr niedrig. Es gibt keinerlei Zusatzleistungen (kein 13. Monatsgehalt, keine Benefits). Die ausgelobte Einspringprämie wird selten tatsächlich mit überwiesen. Schichtzuschläge werden regelmäßig falsch berechnet oder zum teil nicht einmal mitüberwiesen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Thema Nachhaltigkeit wird im Betrieb leider nicht konsequent gelebt. Zum einen laufen die Heizungsanlagen das gesamte Jahr über, zum anderen scheitert die Mülltrennung bereits in den Wohngruppen. Zudem fehlen im Hochsommer grundlegende Maßnahmen zum Arbeitsschutz, wie die Bereitstellung von Getränken für die Mitarbeitenden.

Kollegenzusammenhalt

Das Phänomen des Lästerns wird nicht nur geduldet, sondern aktiv von der stellvertretenden PDL betrieben.
Es gibt eine klare Spaltung im Team. Ein "innerer Kreis" besteht aus der Leitung und alteingesessenen Kräften, während unliebsame Mitarbeiter systematisch ausgegrenzt werden.
Wer nicht zum favorisierten Kreis gehört, wird die Antipathie und das offene Lästern der Führungskräfte direkt spüren gelassen.
Selbst für diejenigen, die Privilegien im inneren Kreis genießen, gibt es keine echte Sicherheit. Das Bild vom "Messer im Rücken" zeigt, dass Loyalität nur vorgespielt ist und man jederzeit mit Verrat rechnen muss.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden systematisch bevorzugt und stehen scheinbar über den internen Regeln.
Selbst bei klarem Fehlverhalten greift die Führungsebene nicht ein, geschweige denn durch.
Das Arbeiten unter Alkohol Einfluss wird von der Geschäftsleitung oder den Vorgesetzten scheinbar einfach toleriert.

Vorgesetztenverhalten

Wenn Sie einen mögen hat man gute Karten. Wenn nicht, dann lassen sie es einen spüren.

Arbeitsbedingungen

Weder im Spätdienst noch im Nachtdienst ist eine examinierte Pflegefachkraft im Dienst.
Pflegehelfer werden dazu verpflichtet, Medikamente und Tabletten zu stellen.
Bei medizinischen Notfällen müssen die Hilfskräfte ohne fachliche Unterstützung in diesen Schichten reagieren.
Die komplette Verantwortung für das Wohl der Bewohner ruht in diesen Schichten auf den Schultern der Pflegehelfer.

Somit Unzumutbar und unverantwortlich.

Kommunikation

Die Aufforderung der Leitung, Probleme anzusprechen, ist nur eine Fassade. Echte Mitarbeiterbeteiligung findet nicht statt, da Feedback ungehört verhallt und keine Konsequenzen folgen.
Es gilt das Prinzip „Zweierlei Maß“. Die Stellvertretende PDL und langjährige Mitarbeiter nehmen sich das Recht heraus, Grenzüberschreitungen zu begehen zb durch Lästern, Sprüche. Wer sich wehrt oder Kontra gibt, wird sozial isoliert. Konstruktive Kritik oder Selbstbehauptung werden als Illoyalität oder Störung uminterpretiert.
Die Energie des Teams fließt nicht in die Arbeit oder die Kooperation, sondern in informelle, schädigende Aktivitäten wie Lästern und gemeinsame Auszeiten (Rauchen).

Gleichberechtigung

Egal wie bunt das Team ist – der Erfolg hängt komplett vom Wohlwollen der Stellvertretenden PDL und den langjährigen Mitarbeitenden ab. Haben diese Schlüsselpersonen keine Sympathie für neue, dann haben diese schlechte Karten.
Pflegehelfer übernehmen überwiegend Aufgaben vom Fachpersonal, wofür sie nicht einmal qualifiziert sind. Geschweige denn extra vergütet werden. Zudem machen sie sich damit strafbar.

Interessante Aufgaben

Interessant nicht. Eher hat man das Gefühl alles machen zu müssen neben der eigentlichen Aufgabe als Pflegehelferin, wie
Zb. Eigenständiges Schätzen und Planen des Einkaufsbedarfs für eine Großgruppe von 30 bis 35 Personen.
Erstellen von Einkaufslisten und die anschließende Beschaffung der Waren.
Zubereitung von Mahlzeiten und das Eindecken der Tische.
Durchführung von regelmäßigen Putzarbeiten im Objekt zb. Die ganze wg Wischen, neben den einzelnen Zimmern der Bewohner auch noch Waschmaschinen und jeweiligen küchen.
Durchführung von Freizeitaktivitäten wie Spaziergängen mit den Pflegebedürftigen.
Manuelles Entfernen von Unkraut auf dem Balkonen der Bewohner, welches Ihnen von PDL unter Androhung arbeitsrechtlicher Konsequenzen (wie zb Abmahnung) verpflichtend auferlegt wurde.

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Arbeitgeber-Kommentar

J. GieseZQM

Sehr geehrter Kununu-Nutzer,

vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung. Wir nehmen die geschilderten Kritikpunkte sehr ernst. Einige der dargestellten Aussagen entsprechen jedoch nicht unserem Verständnis der tatsächlichen Abläufe & Rahmenbedingungen. Unabhängig davon werden wir die angesprochenen Punkte intern prüfen & unsere Strukturen und Kommunikation verbessern.

Ihr ZQM

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.