Aktivshop GmbH als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Eigentlich flache Hierarchien...

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Aktivshop GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nur meine Arbeitskollegen (und den Kicker)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

So einiges :)

Verbesserungsvorschläge

Bessere Kommunikation. Gerade bei sinkenden Umsatzzahlen in einem Geschäft, welches ausstirbt (Kataloggeschäft) muss die Unternehmensstrategie mit den Mitarbeitern geteilt werden. Die Augen sollten nicht vor den Kanälen von morgen verschlossen werden und Investments in die Kanäle der aktuellen Gegenwart und Zukunft müssen gemacht werden.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb des Teams eine wirklich super Arbeitsatmosphäre, darüber hinaus durchaus schwierig. Aufgrund der Firmengruppe hat man das Gefühl, dass alle Teams eher für sich bleiben. Außerhalb des eigenen Teams hat man so gut wie keine Berührungspunkte mit anderen Abteilungen und bleibt eher unter sich, selbst auf Firmenevents wie der Weihnachtsfeier.

Kommunikation

Zum direkten Vorgesetzen ist die Kommunikation top, darüber hinaus extrem schwach. Man bekommt regelmäßiges positives Feedback des Vorgesetzten, nach einem halben Jahr wird am letzten Tag der Probezeit zwei Stunden vor Feierabend ein Termin eingestellt, bei welchem man die Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen von der Personalabteilung erhält. Auszubildende werden nicht übernommen und Stellen von Personen, welche selbst kündigen, werden nicht nachbesetzt. Wirkliche Gründe werden dem Fußvolk nicht genannt. Da scheint das Unternehmen am falschen Ende sparen zu wollen.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Abteilung extrem stark. Regelmäßige Teamevents und eine freundschaftliche Ebene. Mit solchen Kollegen sind auch Überstunden nicht schlimm. :) Scheint jedoch stark Abteilungsabhängig zu sein.

Work-Life-Balance

Ganz ok. Es gibt eine Gleitzeit, Überstunden können abgebaut werden und Urlaube werden auch genehmigt. HomeOffice ist nicht erlaubt, manche Kollegen dürfen jedoch trotzdem HomeOffice machen. Hier wäre eine einheitliche Regelung schön.

Vorgesetztenverhalten

Siehe Kommunikation. Dass der aktivshop den Preis für den besten Arbeitgeber des Jahres gewinnt ist genauso wahrscheinlich wie die Wahl von Trump als Präsidenten oder das GB die EU verlässt. Obwohl.. schlechte Beispiele..

Interessante Aufgaben

Sehr vielfältige Aufgaben, bei denen man sich beweisen konnte. Dass das Tool, für welches man einen Projektplan erstellt hat, dann ungefähr so viel kostet wie das eigene Jahresgehalt verleiht der Kündigung dann einen leicht faden Beigeschmack. :)

Arbeitsbedingungen

Stand der Technik stark veraltet. Rechner mit Windows 7 und alten Office-Programmen, so dass man bei Besprechungen Stift und Papier mitbringen muss. In den Meetingräumen gibt es einen Laptop, welcher mit dem Beamer verbunden ist. Hier kann man froh sein, wenn der PC weniger als 5 Minuten zum hochfahren benötigt. Laptops erhalten nur ausgewählte Kräfte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es hängt zwar ein Zettel in der Küche mit einem Hinweis auf die Mülltrennung, das interessiert aber nicht wirklich jemanden. Das habe ich aber auch bei keinem anderen Arbeitgeber bisher besser wahrgenommen und liegt glaube ich eher an der Einstellung der Menschheit.

Gehalt/Sozialleistungen

Könnte besser sein. Es gibt allerdings hohe Gehaltsunterschiede, auch innerhalb eines Teams. Nach der Probezeit wird mit mehr Geld geworben, aber dafür müsste man Mitarbeiter auch aus dieser herauslassen.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man den Angestellten nicht, ohne vorheriges negatives Feedback, von heute auf morgen aus wirtschaftlichen Gründen kündigt, ist es bestimmt möglich Karriere zu machen ;)