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Interseroh
Bewertung

So viel Potenzial, doch so wenig Kompetenz. Ein Standort voll moralischer Sümpfe!

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Administration / Verwaltung bei ALBA Group in Stuttgart gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Atmosphäre? Hier ist die Luft so dünn. Das Himalaya würde vor Neid trotz des Schnees erbleichen. Für alles muss sich gerechtfertigt werden. Selbst wenn am Ende das Ergebnis noch besser als gewünscht ausfällt. Nach Möglichkeit sollen einem zusätzlich Arme und daran noch mehr Hände wachsen, damit noch mehr gemacht werden kann. Während andere sich einen faulen Lenz machen.

Kommunikation

Das hat noch nicht den Weg vom Duden bis zur ALBA gefunden. Vieles wird ...geschwiegen.
Wie sexuelle Belästigungen der weiblichen Mitarbeiterinnen/Azubis. Was auch kein Wunder darstellt wenn einige davon im Betriebsrat sind oder aus dem Vertrieb in die GF Etage wechseln. An diesen Postitionen kann man sich das wohl leisten. Berlin bekommt davon ja nichts mit.

Des Weiteren wird bei Betriebsversammlungen immer nur derselbe Käse präsentiert. Wow es ist regelmäßig dieselbe Leier.

Kommunikation ist hier nur mit Denunziation gleichzusetzen. Diese funktioniert wunderbar und wird je mehr bestimmtes Clientel zusammenkommt noch weiter forciert. Sodass manche Kollegen/innen unverschämter Weise als "bedürftig" dargestellt werden.

Kollegenzusammenhalt

Das Einzige was das Arbeitsklima erträglich macht, sind die kleinen Grüppchen die sich bilden. Nachdem man eine sehr lange Weile selektiert hat wem man Vertrauen schenken kann und wem nicht. Ansonsten gleicht das ganze einem täglichen Rugbyspiel. Ellbogen raus und durch! Arbeit abdrücken wo es nur geht.
Nur wenige haben die Courage, die Ehrlichkeit und die Kollegialität Probleme anzusprechen und Lösungswege zu verlangen bzw. vorzubringen.

Work-Life-Balance

Was jedoch größtenteils positiv hervorsticht, auch wenn nicht jeder fair mit den Arbeitszeiten umgeht, ist die Möglichkeit Stunden aufzubauen. Persönlich finde ich das Kontingent hierzu doch ein wenig gering. Diese können abgefeiert werden, zum Teil als Urlaubstag genutzt werden.
Arbeitszeiten je Abteilung können relativ ungebunden sein. Urlaub je nach Leiter und Stimmung dessen ganz gut beantragt werden.

Vorgesetztenverhalten

Leider überwiegend negativ. Einige Herrschaften sind durch zeitliche Zugehörigkeit an ihre Position gekommen. Einige nutzen ihre neue Position schamlos aus für ihre niedrigen Gelüste.
Zumal dann noch die Kompetenz fehlt ihre eigenen Aufgaben zu erledigen, die dann anderen Mitarbeitern aufs Auge gedrückt werden.
Wieder andere können ehrlichen Meinungen oder Unrecht schlecht verkraften und beharren mit der Besessenheit der hierarschischen Überlegenheit auf ihrem vermeintlichen Recht!
Doch soll es auch Ausnahmen geben. Die auf dem Boden geblieben sind. Mit schwäbischem Humor und menschlicher Emotion.
Der ständige Wechsel von 1-2 "Berufenen" bringt den Standort leider auch nicht weiter. Sondern sorgt nur für weiteres Chaos. Da jeder neue, auch noch eigene und neue (möglicherweise auch gute) Denkweisen mit sich bringt.
Doch wozu braucht es 3-4 in der oberen Etage, von denen nicht einmal jeder seine eigenen Arbeiten abwickeln kann? Besser wäre es Büro oder Fahrpersonal und Equipment (Soft/Hardware) ranzuschaffen.

Interessante Aufgaben

Großteils tagein,tagaus derselbe Trott. Interessante Aufgaben muss man sich selbst beschaffen indem man an die Kollegen mit den interessanten Aufgaben herantritt und diese um Unterweisung bittet. Das Problem an der Geschichte?`Wer macht dann dein eigenes Geschäft in der Zeit?
Daraus resultiert Stück für Stück selbst beibringen mit den wenigen Informationen die man hat.

Gleichberechtigung

Für meinen Geschmack zu viele Hennen zu nah beieinander. Was das Arbeiten nicht unbedingt schlechter gemacht hat. Allerdings gibt es einigen der zuvor genannten Lüstlingen ein breites Reportoire.
Hier passt "Und ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!"

Aufstiegschancen sind zum Teil gegeben. Hier fällt mir eine Kollegin ein die sogar Führung überantwortet bekommen hat. Und nebst Vitamin B mit Recht. Denn von ihrem Fleiß könnten sich einige (vor Allem auch männliche Kollegen) etwas abschauen.

Umgang mit älteren Kollegen

Arg viele ältere Kollegen (kurz vor der Rente) gibt es nichtmehr. Doch mit diesen wurde größtenteils fair umgegangen.
Andere bekommen für ihre lange Dienstzeit eine Befördung vorgelegt. Für vermeintlich gute (eigentlich nur lange) Dienste.

Arbeitsbedingungen

Es lässt sich schwer korrekt beantworten. Es kommt mitunter darauf an, an welcher Stelle man untergebracht ist. Der Lärmpegel durch LKWs ist zum Teil einfach schrecklich. In der Hauptverwaltung wurde wenig gespart. Hier lässt es sich gut aushalten. Bei der Tochter ein paar Straßen weiter fehlt es wohl an den in der Verwaltung verbrannten Mitteln. Fremdschämen ist hier angebracht. Andererseits könnte man den Stil auch schlichtweg Rustikal nennen.
Die Hardware ist zum großen Teil funktionstüchtig, die Software des CRM Systems mehr oder minder ausreichend zum Arbeiten. Das Mobiliar bunt gemischt. Hier könnte man meinen, von dem entsorgten Material wurde einiges nicht recycled sondern schlichtweg wieder verwendet.
Klimaanlage im Sommer? Witzlos! Dafür geht die Heizung im Winter ganz gut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im großen und ganzen ja! Wäre auch etwas sehr traurig. Als Entsorger/Recycler.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt war eigentlich immer pünnktlich da. Wobei die Zahlen dort mitunter lächerlich waren im Vergleich. Was teilweise anderen Taugenichtse dort verdienen.
Es gibt Benefits im Intranet, ohne näher darauf eingehen zu wollen. Manches auf dem freien Markt günstiger als auf diesem Weg!
Betriebliche Altersvorsorge ermöglicht. Verdimitgliedschaften mit weiteren Boni u.ä.

Image

Die überwiegende Mehrheit teilt die Meinung die vertreten ist. Hier ist noch einiges zu tun, bevor man mit Stolz sagen könnte wo man arbeitet!
Und diese Meinung ist zurecht vertreten. Es wird sich ja nicht um die Zustände gekümmert.

Karriere/Weiterbildung

Nix gibt's! Weiterentwicklung nur wenn man versucht sich intern zu bewerben. Die Weiterbildungsangebote aus dem Intranet.
Persönlichkeits- und Weiterentwicklung sind überwiegend nicht gewünscht. Sonst wird man ggf. abkömmlich. Und das soll schließlich vermieden werden.

Arbeitgeber-Kommentar

Vivien KreipeReferentin Personalmarketing

Sehr geehrte/r ehemalige/r Mitarbeiter/in, vielen Dank für Ihr sehr deutliches und ausführliches Feedback, welches wir sehr ernst nehmen. Um konkrete Verbesserungspotenziale in Hinblick auf Ihre benannten Schwachpunkte zu identifizieren, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns bzw. einer Vertrauensperson Ihrer Wahl innerhalb der ALBA Group auf. Wir sind bestrebt Lösungsansätze zu erarbeiten. Ein Vorfall sexueller Belästigung ist uns nicht bekannt. Da dies ein besonders sensibles Thema ist, möchten wir dem unbedingt nachgehen. Bitte kommen Sie auch zu diesem Thema zeitnah auf unsere Personalreferentinnen in Berlin zu. Sie erreichen uns unter +49 30 35182-6110. Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team Human Resources