Beim Arbeitgeber sollte man vorsichtig sein, besonders was das neue Gehaltsmodell angeht.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angespannt und von ständigem Druck geprägt. Der Druck kommt vor allem von einer Führungskraft (GVL)die selbst zugibt, keine Ahnung im Vertrieb sowie in der KFZ/NFZ-Branche zu haben, uns aber dennoch führen soll. Da frage ich mich ‚wie kriegen sie die Position.
Work-Life-Balance
Nach deiner Tour liegt es bei dir, wie du weitermachst – ob du noch blaue Kunden besuchst oder Feierabend machst
Gehalt/Benefits
Das Gehalt hat sich stark zum Negativen entwickelt, seit die Firma Stolz das neue Clustermodell eingeführt hat. Wer keinen Jahresumsatz von etwa 400.000 bis 500.000 € erreicht, steht nach spätestens zwei Jahren finanziell sehr schlecht da. In vielen Fällen bleibt dann kaum mehr als ein Grundgehalt um die 1.600 €. Ein Blick zu BTI zeigt, dass es dort teilweise sogar noch extremer sein soll.
Das bedeutet. Seid Jahren alle 2 Jahre ein neuer ADM im Gebiet.
Kollegenzusammenhalt
Der einsame Wolf trifft hier am meisten. Es gibt Ausnahmen die einen helfen können.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten ist ehrlich gesagt sehr problematisch. Viele der GVLs haben nach eigener Aussage kaum Vertriebserfahrung und waren nie im Außendienst tätig, geben aber dennoch vor, wie man arbeiten soll. Der Fokus liegt fast ausschließlich auf den Zahlen, die sie zwar gut ablesen können, echte Unterstützung im Gebiet findet jedoch nicht statt. Obwohl gemeinsame Mitfahrten vorgesehen sind, werden diese selten umgesetzt. Stattdessen trifft man sich kurz im Café oder bei McDonald’s, spricht über die Kennzahlen und danach ist der Termin schnell beendet. Den Fahrteintrag soll man trotzdem machen, damit es intern keinen Ärger gibt. Das sind nur einige Beispiele dafür, wie es tatsächlich abläuft.
Kommunikation
Die Kommunikation gestaltet sich sehr schwierig. Es gibt keine klaren Zuständigkeiten, Anliegen werden selten weitergeleitet und die Abstimmungen ziehen sich über lange E-Mail-Ketten. Selbst wenn eine Reaktion kommt, führt sie meist zu keinem produktiven Ergebnis.