Ihr Unternehmen?

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Albrecht 
und 
Dill 
Cosmetics 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Vom Duft der großen Namen zum Rauch der Insolvenz – eine Frage der Steuerung

1,3
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Albrecht & Dill Cosmetics GmbH in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die komplette Führungskultur: fehlende Kompetenz, mangelnde Kommunikationsfähigkeit und eine erschreckende Selbstüberschätzung auf Führungsebene.

Mitarbeitende wurden kaum ernst genommen, stattdessen herrschte Misstrauen und Kontrolle statt Vertrauen und Förderung.

Am Ende hat genau diese Haltung das Unternehmen dahin geführt, wo es jetzt steht.

Verbesserungsvorschläge

Leider zu spät – die Insolvenz ist bereits Realität.

Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, früher auf professionelle Führung, wirtschaftliche Verantwortung und den respektvollen Umgang mit Mitarbeitenden zu setzen.

Ein kleiner Tipp fürs nächste Abenteuer: Zuhören, reflektieren, und nicht alles besser wissen wollen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war geprägt von Unsicherheit, Druck und einem stetigen Mangel an Wertschätzung. Entscheidungen von ganz oben wurden oft kurzfristig und wenig nachvollziehbar getroffen, was das Team stark belastet hat. Vertrauen, Offenheit und echtes Miteinander blieben dabei auf der Strecke.

Man könnte sagen: Wer oben das Chaos stiftet, darf sich über Unruhe im ganzen Haus nicht wundern.

Image

Früher hatte das Unternehmen einen guten Ruf, sowohl in der Branche als auch bei Kunden und Partnern.

Leider hat sich das Bild mit der neuen Führung komplett gewandelt. Intern wie extern wurde das Unternehmen zunehmend negativ wahrgenommen.

Ehrlich gesagt: Man vermeidet es mittlerweile fast, zu erwähnen, dass man dort gearbeitet hat.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance? Hier wurde eher erwartet, dass man nach dem Vorbild der Führung lebt – sprich: am besten gar kein Privatleben haben.

Urlaub wurde zwar theoretisch gewährt, war aber eigentlich nicht gern gesehen und wurde häufig mit spürbarem Widerwillen „genehmigt“. Wer pünktlich Feierabend machen wollte, musste fast schon um Verständnis bitten.

Privates hatte in dieser Unternehmenskultur keinen Platz – es zählte ausschließlich das Geschäft (so lange es eben noch lief).

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen oder Weiterentwicklungsmöglichkeiten waren in diesem Unternehmen quasi nicht vorhanden.

Wer Ambitionen hatte oder sich weiterbilden wollte, stieß schnell auf Desinteresse. Persönliche Entwicklung war weder gewünscht noch gefördert – dafür gab es schlicht weder Strukturen noch den Willen.

Hier zählte eher: Bleib, wo du bist – und mach das Beste draus.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war eher im unteren Bereich angesiedelt – passend zur Erwartungshaltung, möglichst viel zu leisten, ohne dafür fair entlohnt zu werden.

Sozialleistungen? Kaum vorhanden. Man hatte nicht den Eindruck, dass das Thema Mitarbeiterbindung durch attraktive Leistungen hier eine Rolle spielte.

Wer verhandeln wollte, brauchte vor allem eins: Geduld – und eher geringe Erwartungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt- oder Sozialbewusstsein spielten im Unternehmen praktisch keine Rolle. Nachhaltigkeit war weder in der täglichen Arbeit noch in strategischen Entscheidungen ein Thema.

Soziale Verantwortung? Fehlanzeige. Der Fokus lag klar auf kurzfristigem Profit – andere Werte blieben dabei konsequent außen vor.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war tatsächlich sehr gut – vor allem, weil allen klar war, dass man sich im täglichen Chaos nur aufeinander verlassen konnte.

Gemeinsam hat man versucht, das Beste aus der Situation zu machen, denn Unterstützung von oben war nicht zu erwarten.

Man könnte sagen: Geteiltes Leid hat hier wirklich zusammengeschweißt.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Geschäftsführung war stark von Eigeninteresse und Selbstdarstellung geprägt. Kritikfähigkeit oder ein offenes Ohr für andere Perspektiven waren kaum vorhanden.

Entscheidungen wurden in erster Linie nach persönlichen Interessen und weniger im Sinne des Unternehmens oder der Mitarbeitenden getroffen.

Mitarbeitende wurden häufig nicht als wertvolle Teammitglieder gesehen, sondern eher als Mittel zum Zweck. Wer anderer Meinung war oder neue Ideen einbrachte, stieß schnell an Grenzen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren eher bescheiden. Technische Ausstattung und Arbeitsmaterial waren veraltet oder unzureichend, vieles musste man sich irgendwie selbst organisieren.

An ergonomische Arbeitsplätze oder moderne Standards war nicht zu denken – Hauptsache, man funktionierte. Investitionen in bessere Bedingungen waren offenbar nicht priorisiert.

Kommunikation

Kommunikation wurde hier nicht etwa vergessen, sondern aktiv vermieden – offenbar aus einer Mischung aus Unsicherheit, Unfähigkeit und Selbstüberschätzung der Geschäftsführung.

Wichtige Informationen zu Kunden, Lieferanten oder internen Themen? Fehlanzeige. Entscheidungen wurden hinter verschlossenen Türen, zwischen den Eheleuten, getroffen und meist erst dann „kommuniziert“, wenn es längst zu spät war.

Transparenz war hier kein Prinzip, sondern eher ein Tabuthema.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung war in diesem Unternehmen kein gelebter Wert. Entscheidungen und Chancen orientierten sich weniger an Leistung oder Qualifikation, sondern häufig an persönlichen Sympathien der Geschäftsführung.

Objektive Kriterien spielten bei Beförderungen oder Verantwortungsverteilung kaum eine Rolle. Wer „ins System“ passte, hatte es leichter – wer nicht, wurde schnell übersehen.

Interessante Aufgaben

Spannende oder herausfordernde Aufgaben waren hier leider Mangelware. Viele Prozesse wurden zentral gesteuert und wichtige Aufgaben lieber von einer einzigen Person an der Spitze übernommen – Vertrauen in die Fähigkeiten der Mitarbeitenden war kaum vorhanden.


Umgang mit älteren Kollegen

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.